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Hilfe für Wohnen

Hallöchen!
Das klingt super. Ich suche gerade händeringend im Saarland nach einer Wohnung, ist das weit weg von dir?
Liebe Grüße
 
Ich denke, die größte Schwierigkeit wird darin bestehen, eine vertrauenswürdige und zuverlässige Person zu finden, die sich auf ein solches Arrangement einlässt. Und es muss von Anfang an klar geregelt sein, wie die Hilfe aus sehen soll, wann sie geleistet werden soll etc. Schwierig finde ich für die andere Person, dass sie sich ggf. moralisch verpflichtet fühlen wird, mehr als die vereinbarte Hilfe zu leisten, z.B., wenn Du mal krank bist.
Und was passiert eigentlich, wenn die Person Urlaub machen möchte?
Es gibt eine kleine Chance, dass es funktionieren kann, aber vielleicht ziehst Du auch noch andere Möglichkeiten in Betracht. Meine Eltern sind in dem Alter, in dem sie sich ebenfalls solche Gedanken machen. Manche ihrer Bekannten wollen möglichst nie aus ihrem Haus ausziehen. Andere sind froh, dass sie ihr Haus los sind und sie sich nicht mehr um das Drumherum kümmern müssen.
Es muss ja nicht gleich ein "Altenheim" sein, sondern es gibt ja auch Wohnanlagen mit separaten Wohnungen, wo man so viel oder wenig Hilfe in Anspruch nimmt, wie man eben möchte oder benötigt.
 
Ich finde die Idee an sich sehr gut
doch müsste besprochen werden , wieviele Stunden an Hilfe die 1. Etage leisten müsste .
Ausgenommen Notfallsituationen , wo natürlich spontan Hilfe anzuwenden wäre.
Folgende Punkte müssten auch geklärt werden

Was passiert, wirst Du pflegebedürftig
Dann wäre das Seniorenheim die nächste Option oder eine Pflegekraft aus dem Ausland.


Kommt dann zusätzlich ein Pflegedienst
siehe oben

Dieser kommt nicht nachts , also müssten alle Eventualitäten besprochen werden
siehe oben

Was passiert mit dem Haus , würde sich Dein Gesundheitszustand verschlechtern
Darum kümmert sich ein Notar

Müsste die Dame dann ausziehen
Das bereitet mir noch Sorgen

Wäre die Dame oder Mitbewohnerin versichert
Muss ich noch erfragen,habe aber hier schon gute Hinweise bekommen

Welche Vorkehrungen müssten bezüglich Deiner Sicherheit getroffen werden , dass die Person einen guten Leumund hat
Ist persönlich bekannt

Du benötigst dringend rechtliche Beratung in der Angelegenheit, aber die Idee ist gut

Das ist mir klar,vielen Dank für die vielen Hinweise.

Alles Gute

Welche Vorkehrungen müssten bezüglich Deiner Sicherheit getroffen werden , dass die Person einen guten Leumund hat
Ich habe da schon jemanden im Blick,
Die Dame ist 60 Jahre alt.Da wir in einer Kleinstadt wohnen,kennt jeder Jeden .... fast.
So hat es sich rum gesprochen,dass sie ihre Arbeit verloren hat.Sie hat vor langer Zeit in der Werkstatt,in der meine Tochter arbeitet,in der Küche gearbeitet.
Also wir kennen sie,aber sie weiß noch nichts von meinen Gedanken.Ich wollte erst einmal von euch eine Meinung hören.

Sorry,ich glaube,jetzt ist mir alles etwas durcheinander geraten.
 
Ich habe da schon jemanden im Blick,
Die Dame ist 60 Jahre alt.Da wir in einer Kleinstadt wohnen,kennt jeder Jeden .... fast.
So hat es sich rum gesprochen,dass sie ihre Arbeit verloren hat.Sie hat vor langer Zeit in der Werkstatt,in der meine Tochter arbeitet,in der Küche gearbeitet.
Also wir kennen sie,aber sie weiß noch nichts von meinen Gedanken.Ich wollte erst einmal von euch eine Meinung hören.

Sorry,ich glaube,jetzt ist mir alles etwas durcheinander geraten.

Das klingt nach einem guten Plan 🙂
mit der Bekannten.
Ich kann verstehen , dass Du in Deinem Haus bleiben möchtest , und an Deinem Zuhause hängst.
Wer möchte schon in einer anonymen Wohnanlage wohnen , wie hier geraten.

Und immerhin gibt es Pflegedienste , solltest Du weniger mobil sein ,und Nachbarn auch noch.

ich drücke Dir die Daumen dass es klappt mit der Dame.
LG
 
Eine einfache Rechnung:
Du verlangst je qm 1 Stunde Hilfe/Arbeit im Monat. Der Mindestlohn beträgt 12€ je Stunde. Das macht bei 60 qm 720€ im Monat. So viel sollte Deine Wohnung meiner Meinung nach im Monat an Kaltmiete kosten.
60 Stunden im Monat entsprechen mehr als ein Drittel bei einem Vollzeitjob. Das finde ich auf den ersten Blick recht viel.
 
Eine einfache Rechnung:
Du verlangst je qm 1 Stunde Hilfe/Arbeit im Monat. Der Mindestlohn beträgt 12€ je Stunde. Das macht bei 60 qm 720€ im Monat. So viel sollte Deine Wohnung meiner Meinung nach im Monat an Kaltmiete kosten.
60 Stunden im Monat entsprechen mehr als ein Drittel bei einem Vollzeitjob. Das finde ich auf den ersten Blick recht viel.
Dann sehe ich das so,meine Wohnung ist zu groß,um das Ganze so zu berechnen.Diese Rechnung habe ich so auch nicht "erfunden".Das habe ich zu diesem Thema gefunden.

 
Ich habe da schon jemanden im Blick,
Die Dame ist 60 Jahre alt.Da wir in einer Kleinstadt wohnen,kennt jeder Jeden .... fast.
So hat es sich rum gesprochen,dass sie ihre Arbeit verloren hat.Sie hat vor langer Zeit in der Werkstatt,in der meine Tochter arbeitet,in der Küche gearbeitet.
Also wir kennen sie,aber sie weiß noch nichts von meinen Gedanken.Ich wollte erst einmal von euch eine Meinung hören.

Sorry,ich glaube,jetzt ist mir alles etwas durcheinander geraten.

Also, ich glaube ich habe die Grundidee verstanden und prinzipiell macht es natürlich Sinn, sich jemand ins Haus als Mieter zu nehmen, den oder die man schon kennt und weiss, dass man sich gut versteht.

Würde mich an deiner Stelle allerdings vorab sehr ausführlich mit der Dame unterhalten und zwar über alles mögliche

Wenn du jetzt 80 bist, dann ist 60 zwar 20 Jahre jünger, aber das ist ja nun keine Garantie für robuste Gesundheit.

Zum einen können (zwar seltener, aber die Möglichkeit besteht immer) auch junge Menschen krank werden, zum anderen ist 60 auch nicht mehr so jung, obwohl es natürlich mehr auf die Einzelperson ankommt.

An deiner Stelle würde ich mir nicht nur überlegen, was ist, wenn die Mieterin mal weg ist (Urlaub oder sonstiges), sondern auch, wenn sie mal krank werden sollte.

Dann hast du nicht nur keine Hilfe, sondern musst dich anstandshalber auch noch um sie kümmern (klingt vielleicht egoistisch, aber kann je nach Situation auch eine zusätzliche Belastung sein).

Anderes, was ich besprechen wollen würde, sind Dinge wie Frühaufsteher vs Spätaufsteher, Haustiere, Musikinstrumente, ähnliches Ordnungsniveau usw.

Denke, du solltest dich auf jeden Fall auch über alternative Hilfen informieren (z B ob die Gemeinde oder andere Stellen Einkaufsdienst und derartiges anbieten, es gibt auch manchmal Organisationen, die ehrenamtliche Helfer für derartiges vermitteln usw).

Es gibt z B auch kostenpflichtige Dienste, die immer zur gleichen Zeit anrufen, um zu kontrollieren, ob es der Person gut geht.

Glaube, es wäre ein Fehler, sich da auf eine einzige Person zu verlassen - selbst wenn du dich super mit ihr verstehst und sie dir jeden Wunsch von den Augen ablesen würde.

Krass formuliert : wenn es dumm kommt und die Mieterin auf einer Bananenschale ausrutscht und sich das Bein bricht, brauchst du einen alternativen, funktionierenden Plan. .

Darüber würde ich mir vorab Gedanken machen an deiner Stelle.

Manchmal gibt es auch so Mehrgenerationenprojekthäuser. Sowas würde natürlich voraussetzen, dass ein Umzug für dich prinzipiell in Frage kommt.
 
Liebe/r Gast vielen Dank für deine Gedanken.Es ist mir klar,dass es nichts 100%iges für meinen "Wunsch" gibt.Es ist sehr schwierig,sich vorzustellen,sein Haus vielleicht verlassen zu müssen.Wenn ich nicht erlebt hätte,wie meine Mutter im Seniorenheim gelitten hat,würden mich die Gedanken nicht ständig beschäftigen.
Manchmal gibt es auch so Mehrgenerationenprojekthäuser.
Daran habe ich auch schon gedacht,allerdings gibt es diese Form des Wohnens nicht in unserer Nähe.
Ja,ich gebe zu,dass ich sehr Heimatverbunden bin.Vielleicht liegt es auch daran,dass hier im Ort fast ! jeder Jeden kennt und ich mit vielen Menschen sehr freundschaftlich verbunden bin.

Ich warte ab und hoffe,dass ich in der nächsten Zeit keine Hilfe benötige.
Nochmals DANKE
 

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