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Hilfe- Familie zerbricht wegen Wohnsitz

Danke für eure Antworten.

Die Eltern leben im Haus nebenan, seine Großeltern haben in seinem Haus gewohnt. Jetzt steht das Haus leer, Oma gestorben, Opa im betreuten Wohnen.

Er sagt, es war sein Traum mit seiner Familie dort zu wohnen...Es ist aber leider nicht möglich. Als wir Montag da waren, war selbst unser Familienfoto aus der Wohnstube verschwunden, nur im Flur hängen noch welche. Er will alles nicht wahr haben, nicht reden. Wir haben uns als Ultimatum gesetzt, bis 31.12.18 eine Entscheidung zu treffen, ich glaub nicht daran.

Ich finde es einfach traurig, wie kann er sich für ein Haus statt für uns entscheiden?
Weiterbauen wird nicht viel, Geld ist alle.
Ich würde nicht bis zum Ende des Jahres warten. Es wird nicht besser, noch so lange zu warten. Warum sollte man nicht jetzt darüber reden und entscheiden können? Das ist doch nur unnötiges Aufgeschiebe.

Ich möchte noch kurz genauer darauf eingehen:
Er sagt, es war sein Traum mit seiner Familie dort zu wohnen
Wenn es sein Traum WAR, wieso will er dann noch dorthin? Oder hat er noch den Traum?
Oder ist es gar eher der Traum der Mutter, dass er in das Haus zieht?
Dann würde ich ihn auch mal fragen, was für ihn so traumhaft daran ist, mit den Eltern an einem Fleck zu leben? Man kann doch trotzdem engen Kontakt pflegen ohne räumlich so sehr aufeinander zu hocken. Wieso braucht er also diese räumliche Nähe? Oder braucht eher die Mutter die Nähe, damit sie ihren Sohn besser unter Kontrolle hat?

Vorschlag: Macht mal eine Liste, mit Vor- und Nachteilen, die der Wohnort bzw. das Haus für euch hätte. Vielleicht kann er dann besser erkennen, dass das Haus doch mehr Nach- als Vorteile mit sich bringt.
 
Ich bürge nicht, hab mit den Krediten offiziell nichts zu tun. Wir haben ein gemeinsames Konto und ich zahle aber somit die Raten mit ab.

Das gemeinsame Konto würde ich an Deiner Stelle aufgeben, es soll genau erkennbar sein, wer was verdient und wer was abbezahlt. Das hinterhältige ist nämlich, wenn er aus irgendwelchen Gründen seine Raten bei der Bank nicht mehr abzahlen kann (Arbeitslosigkeit, Krankheit oder sonstwas), dann kann sich die Bank über ein paar juristische Winkelzüge trotzdem an Dir schadlos halten, weil Du ja quasi "freiwillig" schon Zahlungen übernommen hast. Aus einer blauäugigen "Freiwilligkeit" kann in einem Rechtsstreit durchaus recht schnell ein Zwang werden, eine Quasi-Bürgschaft ohne daß Du jemals eine Bürgschaft abgeschlossen hast.
Dagegen helfen nur getrennte Konten, denn so ist von vornherein erkennbar, wer alleine für die Abzahlung aufkommen muß. Wenn er Zuschüsse für die Raten braucht ... soll er sich an seine Eltern wenden, die haben ihm schließlich den Kuckuck, die Ruine, ins Nest gelegt.
 
@Blaumeise: Es ist immer noch sein Traum, mit uns dort zu leben. Er hat gesagt, er hat viel Arbeit, Geld und Schweiß reingesteckt. Ich verstehe ihn ja, es muss schwer sein es aufzugeben. Und immer wieder kommt die Begründung “es ist mein Elternhaus“.
Die Mutter hat den Traum, das Haus bleibt in Familienbesitz und es wird nur über ihre Leiche verkauft...da sieht man welche Macht diese Frau ausübt.

Vor/Nachteile haben wir schon aufgeschrieben, da “gewinnt“ ganz klar der jetzige Wohnort. Aber sein Wille zum Verkauf ist trotzdem nicht da. Auch an dem Ultimatum hält er fest, hat er mir gestern geschrieben.
Ich hab ihm eine Paarberatung vorgeschlagen, hat er gleich angenommen und Adressen gesucht. Hab heute Mittag angerufen, sie melden sich. Vielleicht hilft ein Außenstehender.
 
@Daoga: Er ist Beamter, finanziell abgesichert was Arbeitslosigkeit betrifft. Deswegen denkt die Mutter wahrscheinlich, ich würde ihn ausnehmen. Haben die Finanzen schon getrennt aufgeschrieben, da,sah es ganz mies aus bei ihm. Ich würde alleine finanziell besser dastehen.
Ich wusste allerdings nicht, dass man so leicht zur Bürgschaft kommt, ist ja Wahnsinn....bin echt etwas schockiert.
 
Gib Deiner Bank lieber von vornherein keine Chance, was fieses zu versuchen, dann brauchst Du Dir deswegen auch keinen Kopf mehr machen.

Wenn Du trotzdem Raten mitzahlen willst, kannst Du einen Vertrag mit Deinem Partner abschließen, daß es sich dabei quasi um ein ratenmäßig bezahltes Darlehen an ihn handelt, das er irgendwann an Dich zurückzahlen muß (oder auch nicht, wie es mit diesem Vertrag später mal weitergeht ist schließlich Eure Privatentscheidung).
So daß Du trotzdem nicht gegenüber der Bank als Ratenzahler dastehst, sondern nur gegen Deinen Partner.

Der Vertrag braucht keinen Notar (kostet Geld), ist schließlich ein Rechtsgeschäft zwischen zwei mündigen Erwachsenen, so wie ein Mietvertrag, sollte aber in mehrfacher Ausfertigung gemacht werden, wovon jeder sein Exemplar irgendwo sicher hinterlegt, damit nicht das einzig existierende Exemplar irgendwann "verschwinden" kann so wie Euer Familienfoto. (Wenn Du verstehst was ich meine.)

Und ich würde echt empfehlen, daß Du mal mit Deinem Partner sprichst, ihm klar sagst daß seine Mutter denkt, Du würdest ihn ausnehmen wollen, und dieser Mutter dann in gemeinsamer Aktion mal die Finanzen vorlegst.
Damit die auch mal von ihrem hohen Vorurteils-Roß herunterkippt.
 
@Daoga: Den Gedanken der Mutter mal die Finanzen offen zu legen hatte ich auch schon. Aber sie wird es nicht interessieren. Ich werde dort auch (erstmal) nicht mehr hinfahren. Es geht mir psychisch schlecht wenn ich an das ganze Theater denke. Und so wie sie redet bin ich nicht erwünscht. Bin ja selbst bei Whatsapp geblockt.

Wir haben am 01.11. Termin bei der Paarberatung, vielleicht kann uns da geholfen werden.
 
Macht einen Termin zu zweit bei der Paarberatung, und wenn sich´s ergibt und machen läßt, macht noch mal eine Beratung zusammen mit der Schwiegermutter und allen Finanzen. Denn wenn außer Euch drei noch jemand, ein Fremder, der Mediator, dabei ist, dann "muß" sie sich für die Finanzen interessieren.
 
P.S. wenn Du den Darlehens-Vertrag mit Deinem Partner machst
(würde ich empfehlen, er dient ja nur Deiner rechtlichen Absicherung gegenüber der Bank, wenn die nix krummes versuchst, kannst Du mit dem Vertrag irgendwann ein Freudenfeuer machen, aber wenn doch, dann hast Du rechtlich bessere Karten),
vergiß nicht die Beträge, die bereits von Dir an die Bank abgingen, als Darlehensbetrag mit zu erwähnen.
 
Macht einen Termin zu zweit bei der Paarberatung, und wenn sich´s ergibt und machen läßt, macht noch mal eine Beratung zusammen mit der Schwiegermutter und allen Finanzen. Denn wenn außer Euch drei noch jemand, ein Fremder, der Mediator, dabei ist, dann "muß" sie sich für die Finanzen interessieren.
Solche Aktionen finde ich kindisch. Davon abgesehen, wird sich die Schwiegermutter mit hoher Wahrscheinlichkeit eh nicht dazu überreden lassen, mit zur Paarberatung zu gehen. Das wäre für sie gar noch ein Grund die TE auszulachen... so nach dem Motto: „Läuft wohl doch nicht so toll bei euch. Habe ich doch schon immer gesagt.“ o.ä.
Selbst, wenn man der Schwiegermutter beweist, wie es um die Finanzen bestellt ist, wird es sie nicht davon abbringen, die TE weiter aus der Familie rauszuekeln.
 

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