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Hilfe bei Wohnungskauf

Pfandsammler

Mitglied
Hey,

leider habe ich selbst von dem Thema nicht so viel Ahnung und hoffe der ein oder andere kann mir hier helfen und Tipps geben. Habe letztens eine schöne Wohnung (Raum Ostwestfalen) zum Kauf gefunden. Preis ca. 300.000 € zzgl. Kaufnebenkosten. Da steht auch noch was von Hausgeld, was hat das zu bedeuten? Ist das der Betrag den ich zusätzlich leisten muss in dem auch Strom/Wasser etc. enthalten ist? Wie ist das eigentlich wenn ich die Wohnung kaufen würde, müsste ich Strom und Wasser selbst anmelden oder läuft das über die Wohngemeinschaft?
 

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CabMan

Aktives Mitglied
Hausgeld müsste der Betrag sein, der in die Rücklagen wandert, um das Haus instand zu halten. Irgendwann werden neue Fenster, ein neues Dach oder eine neue Heizung benötigt. Das müssen dann alle Eigentümer über das Hausgeld bezahlen. Informiere Dich, wie hoch die aktuellen Rücklagen sind und ob größere Reparaturen anstehen / geplant sind.
Bzgl. Strom und Wasser müsstest Du Dich direkt bei der Wohngemeinschaft oder dem Verwalter / Hausmeister informieren.
Ich habe gerade Wikipedia bemüht. Verwaltungskosten und Betriebskosten gehören auch dazu. Gehört ein schönes Grundstück oder ein Fahrstuhl dazu?
 
Zuletzt bearbeitet:

Uri

Aktives Mitglied
Hausgeld ist alles --> Rücklage plus Betriebskosten plus Verwaltergebühr

Aber, wenn Du schon diese einfachste der einfachen Fragen hast.....
dann mach Dich erstmal richtig kundig. Lese. Recherchiere. Nimm Dir Zeit.

Ist einfach zuviel und zu unkonkret, das können wir hier nicht leisten .....
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Hi Pfandsammler,

- Wie alt ist das Haus?
- wie alt ist die Heizungsanlage?
- gab es schon größere Instandhaltungsmaßnahmen? Falls ja, welche?
- welche Energieeffizienz hat die Wohnung?
- wie hoch ist die Instandhaltungsrücklage?

Das sind Fragen, die du stellen solltest.
 

Larissa

Aktives Mitglied
Hi Pfandsammler,

- Wie alt ist das Haus?
- wie alt ist die Heizungsanlage?
- gab es schon größere Instandhaltungsmaßnahmen? Falls ja, welche?
- welche Energieeffizienz hat die Wohnung?
- wie hoch ist die Instandhaltungsrücklage?

Das sind Fragen, die du stellen solltest.
Aber was sollen diese Fragen bringen, wenn ihm die Wohnung gefällt? Ist nicht böse gemeint, aber ich habe danach überhaupt nicht gefragt, als ich meine Wohnung fand. Die Kosten der Instandhaltung sind doch von der Gemeinschaft zu tragen.
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Aber was sollen diese Fragen bringen, wenn ihm die Wohnung gefällt? Ist nicht böse gemeint, aber ich habe danach überhaupt nicht gefragt, als ich meine Wohnung fand. Die Kosten der Instandhaltung sind doch von der Gemeinschaft zu tragen.
Na klar sind die Kosten für die Instandhaltung von der Eigentümergemeinschaft zu tragen. Aber was glaubst du, passiert, wenn für anstehende nicht aufschiebbare Instandhaltungsmaßnahmen die Rücklagen nicht reichen?

Ich habe das schon einmal erlebt. Da gibt es dann Sonderumlagen von mehreren tausend Euro, je nach Größe der Wohnung.

Ist z.B. das Dach undicht, oder die Heizung muss erneuert werden, dann kann es teuer werden.
 

Uri

Aktives Mitglied
Die Kosten der Instandhaltung sind doch von der Gemeinschaft zu tragen.
Man ist Teil der Gemeinschaft. Man hat dementsprechend die Kosten mitzutragen.

Insofern sind die Höhe der Rücklagen, der Instandhaltungsrückstau und die getätigten Instandhaltungen schon sehr wichtig, wenn man ungefähr den Wert der Immobilie einschätzen will.
Des Weiteren schützt einen die Erkenntnis vor möglichen zukünftigen Ausgaben.

Natürlich... wenn ich sage: Ich WILL DAS haben. Es gefällt mir - egal was es wert ist und wie der Zustand ist.
Dann kann mir der Marktwert egal sein.
Aber allein, wenn man einen Kredit aufnehmen muss, wird es der Bank nicht egal sein.
 

Uri

Aktives Mitglied
Doppelt halt besser :)

Ja, mit Sonderumlagen muss man immer rechnen.
Selbst, wenn kein Instandhaltungsstau vorhanden ist. Ich habe es mal erlebt, da hat man durch Zufall diverse Schäden festgestellt und das musste binnen eines Jahres behoben werden. Das ist nicht immer absehbar. Jede ETW musste ca. 7000,-€ nachschießen (je nach Größe).

Ich würde immer ca. 5-10.000,-€ für so etwas zurücklegen bzw. sicherstellen, dass dieser Betrag kurzfristig aktiviert werden kann.
Bei mehreren ETW's reichen dann auch 3000,-€ pro ETW, weil es ja nur eine Risikoabsicherung ist.
 

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