T
Tyra
Gast
Hallo Summerain,
du fragst was wird wenn ihr beide arbeitet? Dann hast du die klassische Doppelbelastung....wenn du da nicht klare Strukturen, sprich ne Arbeitsteilung aufbaust, an die sich dein Kerli natürlich auch hält...der traditionelle Mann jedoch....womit wir bei der Elterngeneration wären. Die Mütters spielen männliche Gewalt immer herunter...sind ja selber oft vermöbelt worden, haben ein Sklavendasein im Schatten ihres Mannes geführt, bzw. durch ein Abhängigkeitsverhältnis = der Mann arbeitet und ernährt die Familie, die Frau kümmert sich um Haus und Kinder ist das ganze sehr häufig in eine Machtschieflage geraten...sprich: die Frauen haben sich zu viel gefallen lassen, haben immer mehr ihre eigenen Ansprüche und Interessen zurückgestellt...bis so gut wir gar nix eigenes mehr da ist.
Dein Typ wacht ja ziemlich dominant über deine Ovarien...biologisch gesehen verständlich...aber der kultivierte denkfähige Mann kann sich dabei auch ein wenig räsonieren...Er mag es also nicht, dass du ausgehst...weil er anscheinend null Vertrauen in dich oder andere Typen hat...und du giebst anscheinend seinem Anspruch nach dich zuHaus brav einzunisten...du hast ja diesen schleichenden Prozeß der nachlassenden Außenbeziehungen sehr gut erkannt und beschrieben...mag sein dass der Weg des geringsten Widerstands gegen seinen Wunsch und Willen der bequemste ist, allerdings musst du halt auf die Konsequenzen für dich achten und deinen Hintern vielleicht doch mal lieber vom Soffa in Richtung Kinogang mit Freunden od.ä. hieven...macht ja an sich auch Spass, wenn man sich erstmal aufgerafft hat. Also nachgeben und allzu häuslich angebunden sein ist nicht grad förderlich für dich und deine Persönlichkeit, baut zu große Abhängigkeit und ggf. Hörigkeitsstrukturen auf...denn praktisch gesehen fehlen ja nach einer Weile jegliche weitere Sozialkontakte und nur noch Kerli schenkt einem Aufmerksamkeit....d.h. die ganze Welt schrumpt auf ihn zurück...und man braucht ja Aufmerksamkeit und Zuwendung und positives feed back und Liebe und daher gibt ihm das als einziger Person für all diese Dinge zu viel Macht über dich!
Daher würde ich dir raten: pflege anderweitige Sozialkontakte...müssen ja nicht immer Typen sein, sondern Freundinnen, pflege eigene Interessen und Hobbies damit dein Mann/Freund einen nicht zu königlichen Status erhält, sondern du Alternativen für dich hast...und dir den Blick auf die Dinge realistisch erhältst. Geh in nen Verein, Sport oder Kegeln oder Makramee oder Bridge-Club oder Züchterverband für Arachniden (Spinnentiere) oder was weiss ich je nach Interessenlage....es gibt ja zig Möglichkeiten...Es sollte auch noch ein Leben neben der Partnerschaft geben. Wer sich allein die Partnerschaft zum Lebensziel setzt, den macht das stark abhängig und der verlernt auch schnell flexibel und weltoffen zu bleiben, dessen Weltsicht verarmt weil er allein durch seinen Partner durch dessen Ideen indoktriniert wird...ich find so was zu einseitig...ich steh ja mehr auf son Lebensprinzip ständiger Entwicklung...bin neugierig, will dazulernen, das Leben in vollen Zügen auskosten und so viel wie möglich kennenlernen...und warum sollte mich da meine Partnerschaft hemmen...tut sie übrigens auch nicht...ich bin ein grundsolider Mensch, liebe aber auch viel unter Leuten zu sein und auch mal unter einem Rudel Männern die Hähnin zu sein...ohne dabei untreu zu sein...man braucht halt generell mal Attraktivitätsbestätigungen von außen, damit die Beziehung wach und prickelnd bleibt...mein Typi soll sich meiner mal lieber nicht zu gewiss sein, sondern sich immer wieder schön bemühen. Tut er auch und wird honoriert 🙂) Und in jeder Partnerschaft sollte auch ein Grundvertrauen vorhanden sein, damit diese nicht zum Gefängnis wird, sondern die Außenwelt ruhig mitmischen kann.
Du fängst nun grad an dir Gedanken über die Rollenverteilung etc. Gedanken zu machen, zu schauen was andere Menschen drüber denken etc...und das ist gut so...diesen Prozeß solltest du bis zu einer glasklaren Klärung wie du dich siehst und was du willst und vom Leben und der Partnerschaft erwartest fortführen. Und natürlich mit dem Partner drüber reden und abchecken, ob eure Konzepte zusammenpassen, testen ob er dich genügend liebt und somit auch deine gerechtfertigten Ansprüche auf Gleichbehandlung achtet. Eine Liebe ohne Achtung ist nämlich Murks...man sollte sich eine normale Liebe mit Achtung wert sein. Das Leben ist zu kurz und zu wertvoll um sich mit weniger zu begnügen!
Ich finde es grundsätzlich o.k. wenn man abpricht, dass der eine arbeitet, der andere sich um Haushalt kümmert...und wenn Frau das tut, dass gleichermaßen anerkannt wird wie normaler Job...oder wenn beide arbeiten, dass beide die Hausarbeiten möglichst gerecht aufteilen und jeder zusieht, dass er seinen Kram erledigt...es steht ihm ja auch offen für seinen Part ne Putzfrau zu engagieren od.ä.
In diesem Sinne wünsche ich dir weiterhin Achtsamkeit in Hinsicht auf dich selber...du bist ja bereits auf gutem Wege...Weiter so!
LG
Tyra
P.S. was mir noch einfällt zu diesem Innen= in der Partnerschaft und Außen-Ding...meiner Erfahrung nach ist durch genügend KOntakte und so was wie "offenes Haus" in denen auch häufig Gäste da sind, rege Sozialkontakte gepflegt werden, mit allen über alles geredet wird, also Lockerheit da ist automatisch ein Schutz für Frauen oder beide Partner da...es gibt da auch keine dunklen Ecken mehr in der sich einer der Partner mit krummen Verhaltensweisen wie den Partner zu beleidigen oder gar zu schlagen gegeben....wenn alle draufgucken ist mehr Bemühung da...und das ist gut so! Man muss sich ständig immer wieder neu bemühen in Sachen Moral und Sozialverhalten...und je mehr man das tut, desto wahrscheinlicher dass ein gutes Sozialverhalten zur normalen Gewohnheit wird...
du fragst was wird wenn ihr beide arbeitet? Dann hast du die klassische Doppelbelastung....wenn du da nicht klare Strukturen, sprich ne Arbeitsteilung aufbaust, an die sich dein Kerli natürlich auch hält...der traditionelle Mann jedoch....womit wir bei der Elterngeneration wären. Die Mütters spielen männliche Gewalt immer herunter...sind ja selber oft vermöbelt worden, haben ein Sklavendasein im Schatten ihres Mannes geführt, bzw. durch ein Abhängigkeitsverhältnis = der Mann arbeitet und ernährt die Familie, die Frau kümmert sich um Haus und Kinder ist das ganze sehr häufig in eine Machtschieflage geraten...sprich: die Frauen haben sich zu viel gefallen lassen, haben immer mehr ihre eigenen Ansprüche und Interessen zurückgestellt...bis so gut wir gar nix eigenes mehr da ist.
Dein Typ wacht ja ziemlich dominant über deine Ovarien...biologisch gesehen verständlich...aber der kultivierte denkfähige Mann kann sich dabei auch ein wenig räsonieren...Er mag es also nicht, dass du ausgehst...weil er anscheinend null Vertrauen in dich oder andere Typen hat...und du giebst anscheinend seinem Anspruch nach dich zuHaus brav einzunisten...du hast ja diesen schleichenden Prozeß der nachlassenden Außenbeziehungen sehr gut erkannt und beschrieben...mag sein dass der Weg des geringsten Widerstands gegen seinen Wunsch und Willen der bequemste ist, allerdings musst du halt auf die Konsequenzen für dich achten und deinen Hintern vielleicht doch mal lieber vom Soffa in Richtung Kinogang mit Freunden od.ä. hieven...macht ja an sich auch Spass, wenn man sich erstmal aufgerafft hat. Also nachgeben und allzu häuslich angebunden sein ist nicht grad förderlich für dich und deine Persönlichkeit, baut zu große Abhängigkeit und ggf. Hörigkeitsstrukturen auf...denn praktisch gesehen fehlen ja nach einer Weile jegliche weitere Sozialkontakte und nur noch Kerli schenkt einem Aufmerksamkeit....d.h. die ganze Welt schrumpt auf ihn zurück...und man braucht ja Aufmerksamkeit und Zuwendung und positives feed back und Liebe und daher gibt ihm das als einziger Person für all diese Dinge zu viel Macht über dich!
Daher würde ich dir raten: pflege anderweitige Sozialkontakte...müssen ja nicht immer Typen sein, sondern Freundinnen, pflege eigene Interessen und Hobbies damit dein Mann/Freund einen nicht zu königlichen Status erhält, sondern du Alternativen für dich hast...und dir den Blick auf die Dinge realistisch erhältst. Geh in nen Verein, Sport oder Kegeln oder Makramee oder Bridge-Club oder Züchterverband für Arachniden (Spinnentiere) oder was weiss ich je nach Interessenlage....es gibt ja zig Möglichkeiten...Es sollte auch noch ein Leben neben der Partnerschaft geben. Wer sich allein die Partnerschaft zum Lebensziel setzt, den macht das stark abhängig und der verlernt auch schnell flexibel und weltoffen zu bleiben, dessen Weltsicht verarmt weil er allein durch seinen Partner durch dessen Ideen indoktriniert wird...ich find so was zu einseitig...ich steh ja mehr auf son Lebensprinzip ständiger Entwicklung...bin neugierig, will dazulernen, das Leben in vollen Zügen auskosten und so viel wie möglich kennenlernen...und warum sollte mich da meine Partnerschaft hemmen...tut sie übrigens auch nicht...ich bin ein grundsolider Mensch, liebe aber auch viel unter Leuten zu sein und auch mal unter einem Rudel Männern die Hähnin zu sein...ohne dabei untreu zu sein...man braucht halt generell mal Attraktivitätsbestätigungen von außen, damit die Beziehung wach und prickelnd bleibt...mein Typi soll sich meiner mal lieber nicht zu gewiss sein, sondern sich immer wieder schön bemühen. Tut er auch und wird honoriert 🙂) Und in jeder Partnerschaft sollte auch ein Grundvertrauen vorhanden sein, damit diese nicht zum Gefängnis wird, sondern die Außenwelt ruhig mitmischen kann.
Du fängst nun grad an dir Gedanken über die Rollenverteilung etc. Gedanken zu machen, zu schauen was andere Menschen drüber denken etc...und das ist gut so...diesen Prozeß solltest du bis zu einer glasklaren Klärung wie du dich siehst und was du willst und vom Leben und der Partnerschaft erwartest fortführen. Und natürlich mit dem Partner drüber reden und abchecken, ob eure Konzepte zusammenpassen, testen ob er dich genügend liebt und somit auch deine gerechtfertigten Ansprüche auf Gleichbehandlung achtet. Eine Liebe ohne Achtung ist nämlich Murks...man sollte sich eine normale Liebe mit Achtung wert sein. Das Leben ist zu kurz und zu wertvoll um sich mit weniger zu begnügen!
Ich finde es grundsätzlich o.k. wenn man abpricht, dass der eine arbeitet, der andere sich um Haushalt kümmert...und wenn Frau das tut, dass gleichermaßen anerkannt wird wie normaler Job...oder wenn beide arbeiten, dass beide die Hausarbeiten möglichst gerecht aufteilen und jeder zusieht, dass er seinen Kram erledigt...es steht ihm ja auch offen für seinen Part ne Putzfrau zu engagieren od.ä.
In diesem Sinne wünsche ich dir weiterhin Achtsamkeit in Hinsicht auf dich selber...du bist ja bereits auf gutem Wege...Weiter so!
LG
Tyra
P.S. was mir noch einfällt zu diesem Innen= in der Partnerschaft und Außen-Ding...meiner Erfahrung nach ist durch genügend KOntakte und so was wie "offenes Haus" in denen auch häufig Gäste da sind, rege Sozialkontakte gepflegt werden, mit allen über alles geredet wird, also Lockerheit da ist automatisch ein Schutz für Frauen oder beide Partner da...es gibt da auch keine dunklen Ecken mehr in der sich einer der Partner mit krummen Verhaltensweisen wie den Partner zu beleidigen oder gar zu schlagen gegeben....wenn alle draufgucken ist mehr Bemühung da...und das ist gut so! Man muss sich ständig immer wieder neu bemühen in Sachen Moral und Sozialverhalten...und je mehr man das tut, desto wahrscheinlicher dass ein gutes Sozialverhalten zur normalen Gewohnheit wird...