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Hetze gegen Hartz IV Empfänger

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Ab 70 wird´s zu eng für Kassenpatienten. Raucher noch enger.
Einer mir bekannten Frau, 50 Jahre , schwer an Krebs erkrankt, wurde vorgeworfen, ihre Thera sei zu teuer. Da hatte jemand TV geschaut und eine Zahl wurde dort genannt. Sie sei nur noch ein Kostenfaktor, zumal sie ja nicht einmal Kinder in die Welt gesetzt hätte.
"Unten wird geboxt."
Mit und ohne Hartz.

Die alltägliche Gewalt.

Alter. Da fehlen mir ernsthaft die Worte. Ich glaube, ich an ihrer Stelle hätte mich zu sehr unüberlegten Dingen hinreißen lassen...
*Ironie on* Dann sollte man wohl schnellstens die Sterbehilfe freigeben. "Bitte tragen Sie hier ein, warum Sie sterben wollen: Hartz IV Empfänger - Sozialhilfeempfänger - Von der Krankenkasse als Kostenfaktor ausgemustert" *Ironie off*
 
. Ich geh ja auch nicht zu Oma Hilde und verlange Dankbarkeit, weil ihre künstliche Hüfte von meiner Krankenversicherung mitbezahlt wird...

Vielleicht hat Oma Hilde mit ihren 80 Jahren bisher mehr an KK Beiträgen als du oder andere welche sich
beschweren.

Mein Schwiegervater hat mit 78 noch eine neue Hüfte bekommen.
Stand ihm auch zu,er hat in seinem Leben genug malocht und eingezahlt.

Arbeitet heute noch soviel,da könnte sich manch ein junger Mensch eine Scheibe von abschneiden.
 
Alter. Da fehlen mir ernsthaft die Worte. Ich glaube, ich an ihrer Stelle hätte mich zu sehr unüberlegten Dingen hinreißen lassen...
*Ironie on* Dann sollte man wohl schnellstens die Sterbehilfe freigeben. "Bitte tragen Sie hier ein, warum Sie sterben wollen: Hartz IV Empfänger - Sozialhilfeempfänger - Von der Krankenkasse als Kostenfaktor ausgemustert" *Ironie off*

Weshalb ich ganz ohne Ironie gegen Sterbehilfe bin. - Nun geht´s OT.
Oder doch nicht?

Nein, leider nicht.
 
Weshalb ich ganz ohne Ironie gegen Sterbehilfe bin. - Nun geht´s OT.
Oder doch nicht?

Nein, leider nicht.

Hast Recht. Leider besteht da ein Zusammenhang. Wenn man Menschen, die in einer gewissen sozialen Situation sind, immer wieder erzählt, dass sie schlechtere Menschen sind etc., dann treibt man sie in die Krankheit, in die Depression. Es haben nicht alle die Kraft, sich dagegen zu wehren und auf ihren innersten Kern, ihren Selbstwert zu schauen. Solange gerade auch die "vierte Macht im Staate", die Medien, da fröhlich mithetzen und die Bildzeitung (mit ihrem Empfängerradius) ihren Lieblingsarbeitslosen hyped und ihn als den Durchschnittshartzer, der eh nicht arbeiten will und qualmt wie Sau, darstellt, wird das Menschen letzten Endes in ihr Verderben treiben.

Dieser Sozialdruck - auch auf Hartzer, insbesondere aber auf Schwerkranke oder Pflegebedürftige - ist der Grund, warum ich auch dagegen bin.
Das wäre zutiefst fahrlässig, wenn man einerseits Menschen so fertig macht, sie quasi die soziale Treppe runterschmeißt und unten angekommen, die Tür ins Nirvana öffnet.

*Edit: An dich gerichtet, Ohnezahn: Durchhalten. Es ist nicht mehr lang, dann bist du da Gottseidank wieder raus. Und bleibst es hoffentlich auch!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei es immer auch solche und solche Medien und Medienvertreter gibt und sowieso in allen Posten solche und solche.
- Ich verallgemeinere immer so ungern.
 
Wobei es immer auch solche und solche Medien und Medienvertreter gibt und sowieso in allen Posten solche und solche.
- Ich verallgemeinere immer so ungern.
Stimmt 😉 Nun müsste man sich eigentlich die Mühe machen und sich die Sendungen raussuchen, die darüber berichten. Dann müsste man feststellen, welchen Empfängerkreis sie haben und wer das schaut.

Das würde tief blicken lassen, denke ich.
 
Na ja, es labern doch viele rum, wie man sich mit BAföG oder Kredit finanzieren kann. Nur ist es in Großstädten nun mal immens teurer und auch, wenn man als Student ü25 ist...
- höhere Mieten
- Krankenvers.
- kein Kindergeld mehr
- Hausrat, Privathaftpflicht (ich bin ja ne mehr über die Eltern versichert)
- weggehen will man ab und an auch mal. Bei uns in HH zahlt man ja schon fürs Schwimmbad ab 5,50 aufwärts...

Also das schaffen ja wirklich nur ganz wenige Leute, sich nur übers Nebenherarbeiten zu finanzieren. die meisten, die ich kenne, die überwiegend arbeiten, haben aber trotzdem noch Ersparnisse, nen Studienkredit oder bekommen nen ganz kleinen Obolus von der Familie.
Kenne kaum jemanden, der sich zu 100% selbst finanziert über Arbeit.

Mich nervt es einfach an, dass da viele immer so rumlabern, wie man bloß vom Staat leben kann. Theoretisch kann ja jeder mal in die Situation kommen, dass er krank wird oder was auch immer.

Ich frage mich nur eben, was dann die Studenten oder Azubis machen sollen, die von den Eltern keinen Cent kriegen? - bei mir ist das ja z.B. so. Ich meine, für solche Leute springt doch der Staat dann ein, weil jedem eine vernünftige Ausbildung garantiert werden soll. 🙂
Irgendwie weiß ich nicht, was daran so schlimm sein soll, denn viele Studenten, die mal BAföG bezogen haben, zahlen doch in die Sozialversicherungssysteme irgendwann ein... und einige gewiss nicht zu wenig.
 
Na ja, es labern doch viele rum, wie man sich mit BAföG oder Kredit finanzieren kann. Nur ist es in Großstädten nun mal immens teurer und auch, wenn man als Student ü25 ist...
- höhere Mieten
- Krankenvers.
- kein Kindergeld mehr
- Hausrat, Privathaftpflicht (ich bin ja ne mehr über die Eltern versichert)
- weggehen will man ab und an auch mal. Bei uns in HH zahlt man ja schon fürs Schwimmbad ab 5,50 aufwärts...

Also das schaffen ja wirklich nur ganz wenige Leute, sich nur übers Nebenherarbeiten zu finanzieren. die meisten, die ich kenne, die überwiegend arbeiten, haben aber trotzdem noch Ersparnisse, nen Studienkredit oder bekommen nen ganz kleinen Obolus von der Familie.
Kenne kaum jemanden, der sich zu 100% selbst finanziert über Arbeit.

Mich nervt es einfach an, dass da viele immer so rumlabern, wie man bloß vom Staat leben kann. Theoretisch kann ja jeder mal in die Situation kommen, dass er krank wird oder was auch immer.

Ich frage mich nur eben, was dann die Studenten oder Azubis machen sollen, die von den Eltern keinen Cent kriegen? - bei mir ist das ja z.B. so. Ich meine, für solche Leute springt doch der Staat dann ein, weil jedem eine vernünftige Ausbildung garantiert werden soll. 🙂
Irgendwie weiß ich nicht, was daran so schlimm sein soll, denn viele Studenten, die mal BAföG bezogen haben, zahlen doch in die Sozialversicherungssysteme irgendwann ein... und einige gewiss nicht zu wenig.

Möchtest Du Dich da so ganz oder nur teilweise mit einem Menschen der auf Hartz festgelegt ist, vergleichen?


Schriebst Du nicht kürzlich Deine Selbsteinschätzung, Du würdest bald 3.400 Brutto haben?

Und ist nicht schon jetzt klar, dass einige jetzt oder früher Bafög-Bezieher nie zurückzahlen können?
 
Es geht doch darum, dass Leute, die irgendwas vom Staat beziehen, oft nicht gut da stehen. Ich habe es bei Azubis auch schon mitbekommen, die z.B. Meisterbafög kriegen... Da kam dann auch, wieso die nicht von den Eltern das Geld kriegen o.ä.

Ich vergleiche nicht mein Leben mit Hartz IV Empfänger, sondern ich vergleiche das Beziehen sozialer Leistungen... :mad: Weil es ja generell negativ gesehen wird --- ob nun jemand Grundsicherung bekommt, Wohngeld, Hartz IV, BAföG oder was weiß der Teufel... Irgendwie gucken da viele halt komisch oder bringen direkt nen Kommentar.

Habe da wirklich einige Leute an der Uni, die irritiert darüber sind, dass es tatsächlich Leute an die Uni schaffen, die nicht aus reichem Hause sind, sprich die dann eben BAföG beziehen, Kredit, nebenher arbeiten oder was auch immer...
so als ob das das achte Weltwunder wäre... 😀

BAföG muss zurückgezahlt werden, wenn man ein bestimmtes Einkommen hat. Der Selbstbehalt liegt so etwa bei 1000-1100 nach dem Nürnbergerlistendingelchen---

Viele verdienen aber überdurchschnittlich nachm Studium. Somit werden es schon viele zurückzahlen können.
Es hat ja auch mal ne Zeit gegeben, wo man das komplette BAföG zurückzahlen musste.
 
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