Zitat von Selah:
Ich will einen sozialen Staat. Er soll da sein fuer die, die nicht koennen.
Ich will aber nicht, dass er Menschen ewig auffaengt, die koennen, aber nicht wollen. Wer nichts lernen will, nicht arbeiten will, der will in meinen Augen auch nicht in der Gesellschaft leben. Sie sollte ihn dann auch nicht finanzieren.
Absolut richtig.
Und genau dieses Thema traut sich die Politik nicht angreifen sonst schreien die linken Gutmenschen wieder lautstark, die böse Regierung zwingt Menschen in die Obdachlosigkeit.
Kompletter Blödsinn, solche Menschen manövrieren sich selbst dort hin.
Vorbild USA.
Wer etwas leistet, etwas kann, der lebt auch sehr gut.
Wer nicht viel kann, aber will, kommt ebenfalls zumindest angemessen über die Runden.
Und wer nicht will, der ist eben raus aus dem Spiel und endet unter der Brücke.
Oder er findet (natürlich erst wenn der Hut brennt) plötzlich und "zufällig" doch noch sehr rasch einen Job.
Da kann man noch 200 Seiten lang diskutieren, wir Westeuropäer steuern ohnehin unaufhaltsam in diese Richtung.
Nicht weil es die pitterpösen USA so wollen sondern weil unser jetziges Sozialsystem nicht finanzierbar ist.
Absolut Falsch!
Denn das bestehende Verhältnis zwischen Besitzenden und Nichtbesitzenden ist das über Jahrhunderte hinweg aufgebaute Resultat von Gewalt, Unterdrückung, Ausbeutung, Lug und Trug und einer den Menschen und die Natur verachtenden Mentalität, die sich wie ein Virus in den Herzen und Köpfen ihrer Wirte festkrallt und gegen den nur wenige Menschen Immun sind.
Und diejenigen, die immun dagegen sind und darüber hinaus auch noch die Kraft und den Mut haben sich der Gewalt entgegen zu stellen, werden heute, wie schon vor Jahrhunderten, zum Opfer der nackten Gewalt.
Es existiert keine legitime Rechtfertigung dafür, dass bestimmte Bodenschätze oder der Boden selbst oder das Wasser, oder irgendwelche anderen Güter und Wirtschaftsfaktoren ausschließlich von einer bestimmten Person oder einer bestimmten Gruppe von Personen dazu genutzt darf, ausschließlich sich selbst oder einer auserwählten Gruppe von Menschen zu dienen ...... dieses Recht beruht ausschließlich auf der Gewalt.
Ohne heftigst an den auf Unrecht aufgebauten Eigentumsverhältnissen zu rütteln, also etwa in Form einer Revolution die den Besitzenden ihr Eigentum wieder entreißt, besteht die einzige Möglichkeit der Befriedung darin, die Besitzenden dazu zu bewegen ihren Besitz mehr oder weniger freiwillig zu teilen.
Und dieses Teilen, das heutzutage schon ansatzweise durch unser Steuersystem erfolgt, ist lediglich die gerechtfertigte Umverteilung eines Teils des Vermögens einer Gemeinschaft auf alle Mitglieder dieser Gemeinschaft - unabhängig davon, welchen Anteil der Einzelne an der Schaffung des Vermögens hatte.
Und dies wird versucht im "Bedingungslosen Grundeinkommen" umzusetzen, was ich grundsätzlich für den einzig gangbaren Weg in eine friedliche, auf Gemeinsamkeit und nicht auf Gewalt aufgebaute Zukunft sehe.
Mich persönlich stören allerdings 2 Punkte beim Bedingungslosen Grundeinkommen:
1. Der Begriff "Bedingungslos"
Weil solch ein Begriff nichts in einer Welt zu suchen hat in der Alles mit Jedem verbunden ist und in der absolut gar nichts vollkommen isoliert existieren kann, also ohne das die entsprechenden "Bedingungen " gegeben sind.
2, Der Begriff "Einkommen", weil ein Einkommen das Resultat einer aktiven Handlung darstellt und nicht vergleichbar ist mit dem passiven Empfang einer milden Gabe.
Das sogenannte "Bedingungslose Grundeinkommen" ist jedoch weder bedingungslos, noch das Resultat einer Handlung und erst recht keine "milde Gabe" ..... es ist vielmehr die oben bereis angesprochene absolut gerechtfertigte Umverteilung eines gewissen Teils des Vermögens einer Gemeinschaft auf alle Mitglieder dieser Gemeinschaft - und zwar völlig unabhängig davon, welchen Anteil der Einzelne an der Schaffung des Vermögens hatte - ganz einfach deshalb, weil nun mal die Karten eben nicht gleichmäßig verteilt sind unter den Mitgliedern unserer Gemeinschaft und weil mit gezinkten Karten gespielt wurde und wird und weil die Gewalt die Zügel straff in der Hand hält.
"Wir Westeuropäer" und insbesondere der "Deutsche Michel" tragen geduldig so manche Last ..... bis zu einem gewissen Grad - wenn aber der Bogen überspannt wird, dann wird es heftig - und darauf steuern wir meiner Ansicht nach zu.
Mit Schweiß und Blut und unter großen Entbehrungen haben unsere Vorväter für uns die Freiheit und den Wohlstand und die sozialen Errungenschaften den Besitzenden abgerungen, Errungenschaften, die nun scheibchenweise wieder abgebaut werden ....... es werden viele fadenscheinige Begründungen an den Haaren herbei gezogen um die Maßnahmen zu rechtfertigen, aber letztlich ist es, zwar annähernd bis zur Unkenntlichkeit verzerrt, das altbekannte Spiel der Mächtigen unter Anwendung brachialer Gewalt zum eigenen Vorteil.
Und wer Gewalt sät, der wird Gewalt ernten.