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Hetze gegen Hartz IV Empfänger

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Ich verstehe überhaupt nicht wie man neidisch auf H4ler sein kann. Das bisschen Geld was die bekommen. Die können sich kaum was leisten. Also wenn zu Hause rumgammeln toll ist, haha
Was haben die Mensche schon? Nichts haben sie, einfach nichts und wenn das toll sein soll..... 🙄

Wobei, es kommt auch noch darauf an, was man je daraus macht.
Hartz muss nicht das Ende sein. - Jedenfalls nicht für einen sonst gesunden Menschen.
Der kann dann aber da auch ehr wieder `raus aus Hartz. Der hat Perspektive und Möglichkeit.
Und dazu sind eben nicht alle in der Lage.

Und Hartz heisst nicht immer gleich wirklich ganz arm. Arm sind die, die sich nicht zu helfen wissen oder sich eben nicht helfen können.
 
Ich erzähle mal was aus meinem Leben. Ich bin Mitgliederin eines Tauschnetzes. Das heißt, ich biete etwas, das ich kann. Bei uns wird in Talenten bezahlt, nicht in Euro. Wenn ich eine Stunde für jemanden arbeite, z. B. Nachhilfe gebe, Kuchen backe... bekomme ich 20 Talente gutgeschrieben. Jeder bietet etwas, das er kann.
Warum ich das erzähle ? Weil beim ersten Infoabend des Netzes gesagt wurde, dass unser Geldsystem (Geld gegen Arbeit) auch seine Tücken hat. Weil dann nur bezahlte Arbeit wert ist. Und die Leute, die dann keine bezahlte Tätigkeit nachgehen, gelten als asozial oder Faulenzer und werden am Rand der Gesellschaft gedrückt.
Genauso sehe ich das.
In unserer Gesellschaft gibt es auch Arbeit, die nicht bezahlt wird, und als minderwertig angesehen wird. Z. B. für seine Kinder da sein, auf fremde Kinder aufpassen, Hausfrauenarbeit...
Es gibt bestimmt Hartz-IV-Empfänger, die sich ehrenamtlich engagieren, sich um kranke Angehörige oder Bekannte kümmern, sich in die Nachbarschaftshilfe engagieren, sich in der Kirche engagieren, sich um Haus und Kind kümmern... Aber leider gelten sie als "nichts wert" und werden am Rand der Gesellschaft gedrückt. Was ich traurig finde. Was würde man ohne diese Menschen machen ? Unsere Gesellschaft würde bestimmt verrohen, es würde nur noch Profit gelten... Die Gesellschaft würde ganz in der Hand der Hartz-IV-Machern liegen. Eine Art Diktatur des entfesselten Kapitalismus würde herrschen. Und ich frage mich, ob das nicht ist, was die Macher von Hartz IV wollen.
Mei...
 
sorry, war weg. also: das mädchen wurde und wird geliebt, das mit dem schlagen find ich schlimm, aber sie erfuhr liebe, und nie irgendwas wie schläge, oder sonst was. also, nicht alle eltern über einen kamm scheren, bitte.
außerdem schrieb ich nie, dass ich hartz4 empfänger hassen würde. das mädel, von welchem ich vorher berichtete, will einfach nicht arbeiten, und zwar ihr ganzes leben nicht. mir persönlich tut es leid, da sie so viel schönes, aufregendes, lernenswertes verpasst.
sie ist in ihrer WoW-welt gefangen, schreib ich mal..
es ist eher zum heulen, als zum hassen...
 
Du kannst es ihr gleichtun wenn Arbeiten für dich eine zu große selbslose Bürde ist. Das was du über dieses Mädel schreibst ist eigentlich traurig. Bei dir und vielen anderen klingt es nach Neid nach dem Motto - Die habens gut, können sich ein schönes Leben machen und mir gehts scheiße weil ich für die arbeiten gehen "muss".


1. selbst wenn wir mit diesem maedel nicht tauschen wollen, weil es der etwas schlechter geht als uns, ist das noch lange kein grund dafuer, dass ihr verhalten akzeptabel ist. sie kostet uns arbeitende steuerzahler einfach geld, weil sie nicht bereit ist, ihren lebensunterhalt selbst zu verdienen. dieses geld hat sie in keiner weise verdient.

wer einfach nicht arbeiten will, kann daraus keine ansprueche gegen den ableiten, der arbeitet und kohle verdient. soliaritaet ist in solchen faellen fehl am platz!

es gibt keinerlei grund dafuer, dass es jemandem, der nicht arbeitet und auch nicht arbeiten will, auch nur annaehernd so gut gehen sollte wie dem, der arbeitet. also ist der spruch "mir gehts doch schlechter als dir, oder wuerdest du etwa tauschen wollen?" kein sinnvolles argument.


2. die annahme, frauenrausch oder ich koennten ja auch selber es ihr gleich tun und muessten dann eben nicht arbeiten, ist leider auch unhaltbar. wer naemlich bezeiten eine ordentliche ausbildung bekommen hat, die auch heute noch gefragt ist, hat ueberhaupt nicht die wahl, statt zu arbeiten hartz iv zu beziehen. dem werden naemlich stellen angeboten, die muss er annehmen, sonst wird er nach und nach bis auf null runtersanktioniert.

ich habe ziemlich genau gar keine chance, irgendwann hartz iv zu bekommen, selbst wenn ich das wollte.
 
1. selbst wenn wir mit diesem maedel nicht tauschen wollen, weil es der etwas schlechter geht als uns, ist das noch lange kein grund dafuer, dass ihr verhalten akzeptabel ist. sie kostet uns arbeitende steuerzahler einfach geld, weil sie nicht bereit ist, ihren lebensunterhalt selbst zu verdienen. dieses geld hat sie in keiner weise verdient.

wer einfach nicht arbeiten will, kann daraus keine ansprueche gegen den ableiten, der arbeitet und kohle verdient. soliaritaet ist in solchen faellen fehl am platz!

es gibt keinerlei grund dafuer, dass es jemandem, der nicht arbeitet und auch nicht arbeiten will, auch nur annaehernd so gut gehen sollte wie dem, der arbeitet. also ist der spruch "mir gehts doch schlechter als dir, oder wuerdest du etwa tauschen wollen?" kein sinnvolles argument.


2. die annahme, frauenrausch oder ich koennten ja auch selber es ihr gleich tun und muessten dann eben nicht arbeiten, ist leider auch unhaltbar. wer naemlich bezeiten eine ordentliche ausbildung bekommen hat, die auch heute noch gefragt ist, hat ueberhaupt nicht die wahl, statt zu arbeiten hartz iv zu beziehen. dem werden naemlich stellen angeboten, die muss er annehmen, sonst wird er nach und nach bis auf null runtersanktioniert.

ich habe ziemlich genau gar keine chance, irgendwann hartz iv zu bekommen, selbst wenn ich das wollte.

Ich finde es muss ein Recht auf Faulheit geben.
Sagte auch Paul Lafargue
„Eine seltsame Sucht beherrscht die Arbeiterklasse aller Länder, in denen die kapitalistische Zivilisation herrscht. Diese Sucht, die Einzel- und Massenelend zur Folge hat, quält die traurige Menschheit seit zwei Jahrhunderten. Diese Sucht ist die Liebe zur Arbeit, die rasende Arbeitssucht, getrieben bis zur Erschöpfung der Lebensenergie des Einzelnen und seiner Nachkommen. Statt gegen diese geistige Verirrung anzukämpfen, haben die Priester, die Ökonomen und die Moralisten die Arbeit heiliggesprochen. Blinde und beschränkte Menschen, haben sie weiser sein wollen als ihr Gott; schwache und unwürdige Geschöpfe, haben sie das, was ihr Gott verworfen hat, wiederum zu Ehren zu bringen gesucht. Ich, der ich weder Christ, noch Ökonom, noch Moralist bin, ich appelliere von ihrem Spruch an den ihres Gottes, von den Vorschriften ihrer religiösen, ökonomischen oder freidenkerischen Moral an die schauerlichen Folgen der Arbeit in der kapitalistischen Gesellschaft.

In der kapitalistischen Gesellschaft ist die Arbeit die Ursache des geistigen Verkommens und körperlicher Verunstaltung. Man vergleiche die von einem menschlichen Dienerpack bedienten Vollblutpferde in den Ställen eines Rothschild mit den schwerfälligen normannischen Gäulen, welche das Land beackern, den Mistwagen ziehen und die Ernte einfahren. Man betrachte den edlen Wilden, wenn ihn die Missionare des Handels und die Vertreter in Glaubensartikeln noch nicht durch Christentum, Syphilis und das Dogma der Arbeit verdorben haben, und dann vergleiche man mit ihm unsere elenden Maschinensklaven. “


Weil es dieses Recht auch in der Natur gibt. Man arbeitet nur für sich selbst, soviel man zum Essen braucht. Nur hat das Leben hier nichts mehr mit Natur zu tun. Geht auch nicht mehr (Steuern)😀. Also muss man die Konsequenzen tragen. Meine Ansicht.

Niemandem steht auf der Stirn geschrieben, das er evtl. an einer psychischen Störung erkrankt ist oder gerade unerhofft/ungewollt arbeitslos geworden ist und nun auf Hartz 4 angewiesen ist.Und solche Leute nennst DU asozial? Das ist verdammt arrogant von Dir. Das errinert mich an, näh...ich lass es lieber.

Ich finde man sollte asozial auch nicht so negativ sehen, wie es immer dargestellt wird. Es sollte viel mehr als eigenbrötlerisch betrachtet werden, dann prallt so etwas auch ab. Ein asozialer Mensch weicht eben von der Norm ab. Für mich ist er deshalb aber nichts Schlechteres, bin es ja selbst. Ganz ohne Amt man stelle sich vor. Jeder Hartzer hat sicherlich seine eigene Geschichte, warum er so ist, wie er ist. Die meisten sind bestimmt sozial, nur sind warum auch immer abgerutscht. Ich bezahl gern dafür. Ja, ein asozialer bezahlt gerne dafür. Ist mir immer noch lieber als GEZ oder ähnlicher Schwachsinn.

Donnerwetter! Wo wäre die Menschheit, wenn Menschen mit dieser Denke in der Mehrheit wären...🙄
Gott sei dank ist es nicht so! 😀

Ach ja, da fällt mir noch etwas zu ein. Asoziale Menschen werden auch niemals die Mehrheit sein, keine sorge.
Weil soziale Menschen durch ihr Sozialverhalten mehr Macht haben.
Das ist auch Sinn der Sache und diese Macht nutzen sie natürlich. Ein Wunder der Natur.
Ich komme nicht umhin, mir so auch die starke Abneigung gegenüber unsozialen zu erklären.
Man möchte gern, dass alle Menschen sozial sind, um noch mehr Macht zu haben denn allein fühlt man sich naturgemäß schwach. Und wie sind wohl die Kriege entstanden? Na? Durch Sozialverhalten natürlich.

Wobei sozial ein weites Feld ist. Viele denken dabei fälschlicherweise an Solidarität in dem Sinne irgendeine sinnlose Arbeit zu verrichten nur um etwas zu machen. Es ist egal, wie sinnlos die Arbeit ist, es ist auch egal, ob die Arbeitsplätze noch vom Staat mitfinanziert werden HAUPTSACHE der andere reißt sich auch den A**** auf.
Das ist für die meisten Menschen sozial und ich finde es nur lustig und deshalb muss ich immer feiern, wenn ich Menschen wie Arno Dübel sehe. Die ganz dreist sagen „Ich kann halt nichts“.
Ich finde das super, auch wenn es LEIDER Einzelfälle sind und die meisten wie hier schon erwähnt psychisch erkranken. Weil die „Idioten“ gerne dazugehören würden.

Sie würden ja gerne, werden aber abgelehnt. Man kann auch nicht davon ausgehen, dass jeder Mensch ein Einstein ist und sich selbst wieder raus ziehen kann. Davon abgesehen kommen zum Beispiel viele mit Geld nicht klar oder kiffen sich kaputt. Was auch immer. Finde ich eigentlich nicht schlimm.
Kriminelle finde ich viel schlimmer, weil sie konkret Schaden zufügen im Gegensatz zum Hartzer.
Der Hartzer (der nicht schwarzarbeitet) nutzt einfach nur friedlich die Möglichkeiten.
Eigentlich normal will man aber nicht wahrhaben. Wenn die Gesellschaft das nicht haben will soll sie halt Hartz 4 streichen aber bitte aufhören immer so zu heulen das geht auf keine Kuhhaut. Streichen will man dann aber auch nicht, man könnte ja selbst abrutschen, nur die anderen haben so zu sein wie man selbst.

Das eigentliche Thema, das ich nebenbei gesagt hier in dieser ganzen Diskussion sehe, ist ein ganz anderes.
Man möchte, dass alle Menschen gleich sind. Gleich schlau, gleich fleißig, gleich stark, gleich sozial etc. man selbst vielleicht von allem noch etwas mehr – gut fürs Ego. Wenn jemand abweicht, will sich das soziale Tier plötzlich nicht drum kümmern. Wenn der Abweichler so wäre, wie die Mehrheit, kümmert man sich hingegen gerne um ihn. Gruppenverhalten. So siehts aus.
 
Was glauben einige hier, was in Zukunft passieren wird? Irgendwann wird ein Großteil der Bevölkerung eine Art H4 empfangen. Vielleicht wirds dann Grundeinkommen heißen. Warum? Weil es irgendwann soweit ist, dass nur noch wenig arbeiten müssen um allen einen gewissen Wohlstand zu ermöglichen. Wirtschaftswachstum ist irgendwann an die Grenzen der Ressourcen des Planeten und deren maximale Fördermengen gebunden. Im Falle einer "post scarcity"-Gesellschaft wird keiner mehr (oder nur sehr wenige) arbeiten >müssen<, da alles quasi automatisch produziert wird. Wird es dann asozial sein nicht zu arbeiten? Wir sind heute schon so weit, dass relativ wenige den Wohlstand der vielen plus ein Wachstum erarbeiten können. Lediglich der international "Kampf" zum Erhalt des Wohlstandes für das "eigene" Volk erfordert mehr Arbeit als eigentlich nötig.
 
Das Problem mit Hartz vier ist im Grunde eine ganz einfache Sache. Ich geh mal davon aus, dass die meißten lieber arbeiten würden. Selbstverständlich gibt es auch einen Bruchteil, der es nicht will und sich lieber finanzieren läßt bevor er arbeiten geht. Dieser kleine Bruchteil ist für mich dumm und talentfrei, denn eigentlich liegt es in der Natur jeden normalen Menschens nach einer Aufgabe zu streben, die ihn erfüllt, nach persönlichem Erfolg, Selbstverwirklichung und auch schlicht etwas beizutragen.

Jeder weiß aber wie es heutzutage auf dem Arbeitsmarkt zugeht. Arbeit wäre sicher genug vorhanden, da sehe ich kein Problem. Es ist nicht die Maschinisierung, sondern es sind die großen Managements und Lobbys, die lieber einen einstellen, der für drei arbeitet. Darüberhinaus wird Arbeit schon längst nicht mehr angemessen vergütet oder es werden einem unzumutbare Bedingungen auferlegt. Der Anreiz arbeiten zu gehen ist also um ein vielfaches geringer als früher, wo man wirklich noch was zurück legen konnte und man als Angestellter, noch ein ernstzunehmender Arbeitspartner und Mensch war. Heute heißt es: Spring oder du fliegst!

Ganz an der Spitze steht jeweils ein Management, dem es ganz egal ist wie es um die Existenzen seiner Mitarbeiter bestellt wird. Dem es, zumindest in sehr großen Betrieben, nur noch um Statistiken und Zahlen geht. Diese Leute verdienen unverhältnismäßig viel und wenn sie dennoch Mist bauen sollten, dann bekommen sie eben eine Abfindung in Millionenhöhe. Insofern ist es eigentlich egal, was sie tun.

Der staat könnte hier durchaus eingreifen. Indem er, wie gesagt, zum Beispiel Zeitarbeit verbietet und die Steuern bzw. Abgaben gerechter verteilt. oder auch indem er klare Gesetze schafft, die es verbieten Arbeitnehmer wie Sklaven zu behandeln, was teilweise schon nah dran ist. Aber das macht er nicht, da die großen Firmen und und er an einem Strang ziehen. Lobbyismus halt. Und was da für Sauereien und Schmarotzerreien ablaufen, kann man sich denke ich vorstellen.

Das Problem ist:

1. Heute bietet Arbeit wirklich kaum noch einen Anreiz (zumindest meißtens), da sie nicht mehr anständig vergütet wird, man evtl keinen Festvertrag hat und die Bedingungen (Schichtarbeit, erreichbarkeit, Arbeitsaufwand, Personalmangel, Leistungsdruck, mangelnde Wertschätzung) immer schlimmer werden.

2. Es ist schwer eine zufinden, da: Überzogene Vorraussetzungen: Fremdsprachen, Studium, usw.. für Jobs, die du früher einfach hast lernen können und wo das ganze eigentlich gar nicht brauchst.

3. Hervorragend argumentieren kann man auch immer prima mit Unter- oder (noch lächerlicher) Überqualifikation.

Ich war auch mal arbeitslos und kein Mensch würde mir glauben, wie oft ich als nicht annehmbar da "überqualifiziert" war. Das ist doch lächerlich. Aber so ist es, das sollte man auch stets bedenken, bevor man sich wundert warum manche keine Jobs kriegen.

Was ich damit sagen will: Solange der Staat hier nicht eingreift und mal zu gunsten der Bürger und nicht nur der großen Firmen und Wirtschaft entscheidet, wird sich nichts ändern. Der kleine Hartzler, der seine 400 Euro fürs nichtstun bekommt, ist der Rede eigentlich nicht wert. Und selbst wenn er arbeiten würde, was die meißten ja wollen und tun, dann würde das nichts an unseren Steuern und Abgaben ändern.
Mein freund sagt immer: Wir bräuchten wieder einen König, der wollte wenigstens nur den zehnten Teil. Das wäre zumindest mal fair😉
 
Arbeit wäre sicher genug vorhanden, da sehe ich kein Problem.

Eben nicht. Wenn wir nur noch dafür arbeiten müssten um Energie, Wasser, Nahrung und Reparatur/ Ersatz bestehender Maschinen etc. zu erwirtschaften, wären noch viel mehr Leute arbeitslos. Ein Großteil der Arbeit entsteht durch die Ansprüche Wachstum, "Spaß"-Konsum und Reichtum für wenige.

Der staat könnte hier durchaus eingreifen. Indem er, wie gesagt, zum Beispiel Zeitarbeit verbietet

Zeitarbeit ist für die Wirtschaft und Politik ein wichtiges Instrument um auf die stark dynamischen Anforderungen der Globalisierung reagieren zu können. Verbieten wäre Unsinn, sozial adäquat reformieren wäre sicher sinnvoll.

1. Heute bietet Arbeit wirklich kaum noch einen Anreiz (zumindest meißtens), da sie nicht mehr anständig vergütet wird, man evtl keinen Festvertrag hat und die Bedingungen (Schichtarbeit, erreichbarkeit, Arbeitsaufwand, Personalmangel, Leistungsdruck, mangelnde Wertschätzung) immer schlimmer werden.

Den Leistungsdruck macht man sich selber. Das ist ja das Schöne an Hartz IV. Dein Leben hängt nicht von deinem Job ab. Du wirst nicht verhungern oder ähnliches. Lediglich dein gewohnter Luxus wird, wenns blöd kommt stark beschnitten. Aber das ist dein Anspruch und dein Stress den du dir machst um ihn zu halten oder zu erreichen.

2. Es ist schwer eine zufinden, da: Überzogene Vorraussetzungen: Fremdsprachen, Studium, usw.. für Jobs, die du früher einfach hast lernen können und wo das ganze eigentlich gar nicht brauchst.

Kannst du dafür mal nen Beispiel nennen? Ich höre/lese das manchmal, aber echte Beispiele kommen selten. Ich habe von Doktoren gehört, die in ihrem CV veschweigen, dass sie nen Titel haben, da in der Industrie anscheinend manchmal gilt, dass das selbe auch jemand mit "nur" Studium erledigen kann. Aber für Berufe die weniger Qualifikation benötigen hab ich sowas noch nicht gehört.
 
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