1. selbst wenn wir mit diesem maedel nicht tauschen wollen, weil es der etwas schlechter geht als uns, ist das noch lange kein grund dafuer, dass ihr verhalten akzeptabel ist. sie kostet uns arbeitende steuerzahler einfach geld, weil sie nicht bereit ist, ihren lebensunterhalt selbst zu verdienen. dieses geld hat sie in keiner weise verdient.
wer einfach nicht arbeiten will, kann daraus keine ansprueche gegen den ableiten, der arbeitet und kohle verdient. soliaritaet ist in solchen faellen fehl am platz!
es gibt keinerlei grund dafuer, dass es jemandem, der nicht arbeitet und auch nicht arbeiten will, auch nur annaehernd so gut gehen sollte wie dem, der arbeitet. also ist der spruch "mir gehts doch schlechter als dir, oder wuerdest du etwa tauschen wollen?" kein sinnvolles argument.
2. die annahme, frauenrausch oder ich koennten ja auch selber es ihr gleich tun und muessten dann eben nicht arbeiten, ist leider auch unhaltbar. wer naemlich bezeiten eine ordentliche ausbildung bekommen hat, die auch heute noch gefragt ist, hat ueberhaupt nicht die wahl, statt zu arbeiten hartz iv zu beziehen. dem werden naemlich stellen angeboten, die muss er annehmen, sonst wird er nach und nach bis auf null runtersanktioniert.
ich habe ziemlich genau gar keine chance, irgendwann hartz iv zu bekommen, selbst wenn ich das wollte.
Ich finde es muss ein Recht auf Faulheit geben.
Sagte auch Paul Lafargue
„Eine seltsame Sucht beherrscht die Arbeiterklasse aller Länder, in denen die kapitalistische Zivilisation herrscht. Diese Sucht, die Einzel- und Massenelend zur Folge hat, quält die traurige Menschheit seit zwei Jahrhunderten. Diese Sucht ist die Liebe zur Arbeit, die rasende Arbeitssucht, getrieben bis zur Erschöpfung der Lebensenergie des Einzelnen und seiner Nachkommen. Statt gegen diese geistige Verirrung anzukämpfen, haben die Priester, die Ökonomen und die Moralisten die Arbeit heiliggesprochen. Blinde und beschränkte Menschen, haben sie weiser sein wollen als ihr Gott; schwache und unwürdige Geschöpfe, haben sie das, was ihr Gott verworfen hat, wiederum zu Ehren zu bringen gesucht. Ich, der ich weder Christ, noch Ökonom, noch Moralist bin, ich appelliere von ihrem Spruch an den ihres Gottes, von den Vorschriften ihrer religiösen, ökonomischen oder freidenkerischen Moral an die schauerlichen Folgen der Arbeit in der kapitalistischen Gesellschaft.
In der kapitalistischen Gesellschaft ist die Arbeit die Ursache des geistigen Verkommens und körperlicher Verunstaltung. Man vergleiche die von einem menschlichen Dienerpack bedienten Vollblutpferde in den Ställen eines Rothschild mit den schwerfälligen normannischen Gäulen, welche das Land beackern, den Mistwagen ziehen und die Ernte einfahren. Man betrachte den edlen Wilden, wenn ihn die Missionare des Handels und die Vertreter in Glaubensartikeln noch nicht durch Christentum, Syphilis und das Dogma der Arbeit verdorben haben, und dann vergleiche man mit ihm unsere elenden Maschinensklaven. “
Weil es dieses Recht auch in der Natur gibt. Man arbeitet nur für sich selbst, soviel man zum Essen braucht. Nur hat das Leben hier nichts mehr mit Natur zu tun. Geht auch nicht mehr (Steuern)
😀. Also muss man die Konsequenzen tragen. Meine Ansicht.
Niemandem steht auf der Stirn geschrieben, das er evtl. an einer psychischen Störung erkrankt ist oder gerade unerhofft/ungewollt arbeitslos geworden ist und nun auf Hartz 4 angewiesen ist.Und solche Leute nennst DU asozial? Das ist verdammt arrogant von Dir. Das errinert mich an, näh...ich lass es lieber.
Ich finde man sollte asozial auch nicht so negativ sehen, wie es immer dargestellt wird. Es sollte viel mehr als eigenbrötlerisch betrachtet werden, dann prallt so etwas auch ab. Ein asozialer Mensch weicht eben von der Norm ab. Für mich ist er deshalb aber nichts Schlechteres, bin es ja selbst. Ganz ohne Amt man stelle sich vor. Jeder Hartzer hat sicherlich seine eigene Geschichte, warum er so ist, wie er ist. Die meisten sind bestimmt sozial, nur sind warum auch immer abgerutscht. Ich bezahl gern dafür. Ja, ein asozialer bezahlt gerne dafür. Ist mir immer noch lieber als GEZ oder ähnlicher Schwachsinn.
Donnerwetter! Wo wäre die Menschheit, wenn Menschen mit dieser Denke in der Mehrheit wären...🙄
Gott sei dank ist es nicht so! 😀
Ach ja, da fällt mir noch etwas zu ein. Asoziale Menschen werden auch niemals die Mehrheit sein, keine sorge.
Weil soziale Menschen durch ihr Sozialverhalten mehr Macht haben.
Das ist auch Sinn der Sache und diese Macht nutzen sie natürlich. Ein Wunder der Natur.
Ich komme nicht umhin, mir so auch die starke Abneigung gegenüber unsozialen zu erklären.
Man möchte gern, dass alle Menschen sozial sind, um noch mehr Macht zu haben denn allein fühlt man sich naturgemäß schwach. Und wie sind wohl die Kriege entstanden? Na? Durch Sozialverhalten natürlich.
Wobei sozial ein weites Feld ist. Viele denken dabei fälschlicherweise an Solidarität in dem Sinne irgendeine sinnlose Arbeit zu verrichten nur um etwas zu machen. Es ist egal, wie sinnlos die Arbeit ist, es ist auch egal, ob die Arbeitsplätze noch vom Staat mitfinanziert werden HAUPTSACHE der andere reißt sich auch den A**** auf.
Das ist für die meisten Menschen sozial und ich finde es nur lustig und deshalb muss ich immer feiern, wenn ich Menschen wie Arno Dübel sehe. Die ganz dreist sagen „Ich kann halt nichts“.
Ich finde das super, auch wenn es LEIDER Einzelfälle sind und die meisten wie hier schon erwähnt psychisch erkranken. Weil die „Idioten“ gerne dazugehören würden.
Sie würden ja gerne, werden aber abgelehnt. Man kann auch nicht davon ausgehen, dass jeder Mensch ein Einstein ist und sich selbst wieder raus ziehen kann. Davon abgesehen kommen zum Beispiel viele mit Geld nicht klar oder kiffen sich kaputt. Was auch immer. Finde ich eigentlich nicht schlimm.
Kriminelle finde ich viel schlimmer, weil sie konkret Schaden zufügen im Gegensatz zum Hartzer.
Der Hartzer (der nicht schwarzarbeitet) nutzt einfach nur friedlich die Möglichkeiten.
Eigentlich normal will man aber nicht wahrhaben. Wenn die Gesellschaft das nicht haben will soll sie halt Hartz 4 streichen aber bitte aufhören immer so zu heulen das geht auf keine Kuhhaut. Streichen will man dann aber auch nicht, man könnte ja selbst abrutschen, nur die anderen haben so zu sein wie man selbst.
Das eigentliche Thema, das ich nebenbei gesagt hier in dieser ganzen Diskussion sehe, ist ein ganz anderes.
Man möchte, dass alle Menschen gleich sind. Gleich schlau, gleich fleißig, gleich stark, gleich sozial etc. man selbst vielleicht von allem noch etwas mehr – gut fürs Ego. Wenn jemand abweicht, will sich das soziale Tier plötzlich nicht drum kümmern. Wenn der Abweichler so wäre, wie die Mehrheit, kümmert man sich hingegen gerne um ihn. Gruppenverhalten. So siehts aus.