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Helfen bei Kinderarmut in Deutschland ?

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okay- zum letzten Mal:

Man darf sich gerne zu seinem Statement äußern, aber bitte sachlich und ohne persönlich zu werden. Und auch bitte im Rahmen des Themas. (dies kann man auch gerne in den Forenregeln nachlesen)

Außerdem steht Dein Kommentar doch da.


Ich persönlich sehe übrigens schon eine Gefahr darin, einfach Geldgeschenke an Kinder zu erlauben, wenn die Eltern Hartz IV beziehen. Denn die Grenze zum Missbrauch ist da wirklich fließend...
Wenn, dann doch lieber Sachgeschenke.
 
ich staune darüber dass es für sonen schwachsinn überhaupt geld gibt ... hat ein kind echt das recht auf spielzeug ???

Dann sage ich nochmals ganz neutral und wertfrei, dass ich diesen Ausspruch den Menschen gegenüber, die nicht mit Reichtümern gesegnet sind als unverschämt und beleidigend empfinde. Und mit dem Thema hat er absolut nichts zu tun.

[...]
 
Zuletzt bearbeitet:
Man hat jugendlichen Straftätern schon eine Art Erlebnisurlaub spendiert - sicherlich auch ein Sachgeschenk, wenn man so will. Ein Missbrauch - wenn bei Sachgeschenken keine Grenzen gezogen würden - wäre sicher auch gegeben, würden aber Grenzen gezogen, wäre der Verwaltungsaufwand für die Kontrolle immens.
Irgendwie geht das doch auch an einer vernünftigen Lösung vorbei. Die hätte so auszusehen, dass Geschenke ganz unnötig wären - also die Regelsätze für Kinder anhand der "gefühlten" (ohne dass da Gebrauchsgüter wie Haushaltsgegenstände, Auto etc eingerechnet würden) Teuerung flexibel angepasst würden, und nicht wie letztes Jahr um 1 Euro angehoben. Wobei mir da die von mir aus dem Stern zitierten Expertenvorschläge realistisch vorkamen.

Peter
 
Ich persönlich sehe übrigens schon eine Gefahr darin, einfach Geldgeschenke an Kinder zu erlauben, wenn die Eltern Hartz IV beziehen. Denn die Grenze zum Missbrauch ist da wirklich fließend...
Wenn, dann doch lieber Sachgeschenke.

Bevor man so etwas verlautbart, ist zum Glück ja nur eine Meinung, sollte man sich mal das SGB II durchlesen.

Dem Praktiker verbiegen sich bei solchen Äußerungen die Zehennägel.
 
problematisch an der Sache ist aber (egal wie hoch oder niedrig die Sätze für Kinder sind), dass leider nicht alle Eltern verantwortungsvoll mit diesem Geld umgehen können.
Ich kenne zahlreiche Hartz-IV-Kinder, deren Eltern rauchen und (in meinen Augen) überflüssige Möbel in der Wohnung stehen haben und die Kinder bekommen noch nicht mal ein Schulbrot oder einen neuen Bleistift mit in die Schule. Und dann wird gejammert.
Klar gibt es auch die andere Seite, die wirklich mühevoll an jeder Ecke sparen, um ihren Kids was zu ermöglichen.

Aber es ist für eine Behörde auch sehr schwer überprüfbar, wo das Geld landet. Leidtragend ist letztlich doch das Kind, weil es sich (im Gegensatz zur Mutter) nicht wehren kann.

Das Ganze ist halt nicht nur schwarz oder weiß. Man muss auch einfach mal sehen, dass viele Menschen mit Geld nicht umgehen können - aber aufschreien, wenn Konzepte wie "Gutscheine" in den Raum geworfen werden. Oder das man ja nichts gebrauchtes haben möchte, etc.

Das Leben hier in Deutschland ist sicher nicht einfach und es wird auch nicht leichter. Aber in anderen Ländern siehts wirklich schlimmer aus.
 
Bevor man so etwas verlautbart, ist zum Glück ja nur eine Meinung, sollte man sich mal das SGB II durchlesen.

Naja, Stan, Gesetze sind "geltendes Recht" und können/sollten schonmal geändert werden.

Peter
 
Als leitender Mitarbeiter einer Stabsstelle in einem Jugend- und Sozialamt, der mit Sicherheit über die entsprechenden Rechtskenntnisse verfügt, werde ich mich nicht mehr an dieser Diskussion hier beteiligen. Hier haben andere Dinge Vorrang, aber nicht die Fakten. Viele Dinge, die hier postuliert werden sind schlichtweg falsch.

Und Beleidigungen von sozial schwachen Menschen, aus welchen Gründen auch immer, kann ich nicht akzeptieren.

Ende der Vorstellung an dieser Stelle für mich.

[...]
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, Stan, Gesetze sind "geltendes Recht" und können/sollten schonmal geändert werden.

Peter

Pete, noch ein letztes Wort in diesem Thread von mir dazu:

Das SGB II bietet viele Möglichkeiten, wenn sie richtig genutzt werden. Da kommt es auch auf die Qualität der Mitarbeiter und der Beratung an.

Was hier teilweise als Statements abgegeben wird ist einfach daneben. Damit meine ich nicht Dich!

Aber das ist ja nicht das Thema.

Schönen Abend noch.
 
Um mich mal zu Wort zu melden:

Sori hat recht, viele Eltern können gar nicht mit Geld umgehen.
Ich mein, Hallo?! Im Supermarkt kaufe selbst ich überwiegend No-Name Produkte und dann sehe ich dort Hart IV Familien, die unbedingt die Mayo Thomy nehmen müssen oder das Toilettenpapier von Charmin.

Nur zwei Beispiele.

Ganz zu schweigen vom ganzen Hifi-Entertainment Zeugs, welches sie wirklich nicht brauchen. Ach, und hab ich schon Zigaretten und Alkohol erwähnt?!

Nein, sicherlich sind die Sätze für Kinder zu gering.
Andererseits wäre ich sehr für Gutscheine und Sachleistungen. In einem gewissen Maße jedenfalls.
 
Richtig, Sori - und es gibt Eltern ohne Hartz, die ihre Kinder verhungern lassen. Oder schlimmeres mit ihnen anstellen.

Das Leben hier in Deutschland sollte aber schon an die Kostensteigerungen angepasst werden. Und die liegen nicht bei 3% oder so. Der Verwaltungsaufwand, um alles penibel zu kontrollieren, ist bei Geld einfach - man muss jedes halbe Jahr einen neuen Antrag stellen und die Kontoauszüge dazu vorlegen - bei Sachgeschenken gehts m.E. überhaupt nicht.


Peter
 
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