Ich glaube, wir sind gar nicht weit auseinander. Was mir nicht so gefällt ist der Gebrauch des Angstbegriffs. Angst befindet sich für mich schon auf der negativen Seite eines Kontinuums - die extremen Ausprägungen Leichtsinn und Unbekümmertheit auf der einen Seite, auf der anderen die Panik, gar Depression.
Im Fall der TE würde ich daher viel lieber von Bedürfnissen sprechen, so wie Kirschblüte es direkt im 2 Beitrag beschrieb und auch viele andere Mitglieder es tun - die TE hat ein größeres nach Nähe, er hat eines nach Freiraum. Angst ist für mich schon viel zu viel hineininterpretiert, dabei nennt die TE es einfach unangenehmes Gefühl. Ich lese hier von Triggern, von Zwängen, Altlasten aus alten Beziehungen, womöglich eine schwierige Kindheit werden unterstellt, ein angeschlagenes Ego, Klammern, ganz krude der Beschiss durch andere Frau, Doppelleben, man ließe sich schlecht behandeln etc.
Nope - ich denke, es ist einfach eine Zeit, in der man sich annähert und in der beide eben noch ihr Ideal ausleben möchten.