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Heikles Thema (triggergefahr) Details ja oder nein

Robyn-Lee

Mitglied
Huhu,

ich hab mal ein heikles Thema, was ich gerne ansprechen würde. Wer meine vorigen Threads gelesen hat, weiß möglicherweise, worauf ich hinaus will. (Für die, die es nicht wissen --> sexueller Missbrauch...)

Ich hatte ja mal in einem Thread erwähnt, dass ich mit meiner Thera über die Einzelheiten meiner Erlebnisse sprechen soll. Bis jetzt ist es nicht dazu gekommen wegen (Krebs und bla bla). Viele haben mir ja zu Herzen gelegt, dass ich einfach warten soll, wenn es soweit ist, und dass ich mir nicht so viele Gedanken machen soll. Allerdings habe ich noch eine Frage, die mich beschäftigt und das geht an die, die ihre Geschichte ihren Therapeuten oder Psychologen schon erzählen konnten (oder auch an Psychologen persönlich). Wenn man über Details spricht, müsste man dann beispielsweise erzählen, dass man sein Sper*ma schlucken musste oder reicht es zu sagen, dass man ihn oral befriedigen musste? Also wie genau sollte man/ habt ihr Details erwähnen/erwähnt? Das wäre wirklich meine letzte und einzige Frage dazu. Genaue Details ja oder nein?

Lg
Lee
 
Je nachdem. Wenn diese Details das Ganze quasi schlimmer gemacht haben, dann wäre es vielleicht hilfreich, es auch so zu benennen. Vielleicht auch nicht. Es soll ja DIR helfen, du musst nicht irgendetwas "abarbeiten" für irgendjemand anderes. Entscheide es nach deinem Gefühl, wann es nötig ist, näher ins Detail zu gehen. Wenn du merkst, dass diese Details das Ganze wirklich schlimmer gemacht haben, du aber einen großen Widerstand spürst und es nicht aussprechen willst, dann kannst du genau das auch so sagen. Auch das ist 'ne Information für den Therapeuten bzw. die Therapeutin.
 
Weist du Lee wenn du innerlich bereit bist es auszusprechen benutze deine eigenen Worte die aus dir herauskommen.
Egal wie du es benennen möchtest lass es einfach raus,überlege nicht lange an einerFormulierung herum,sag es so wie du es empfindest.Es soll dich befreien vom schweigen,es soll dich innerlich stärken so war das so sag ich das jetzt.
Mach reinen Tisch dabei sonst erstickst du irgendwann an dem Rest der Krümmeln .....
 
Also bei mir war das so, dass ich meinen Missbrauch erzählt habe und sie hat mich zu erst gebeten grob davon zu erzählen, also dinge wie: Wo war das? Wie alt war ich? Wie lange hat es gebraucht bis ich jemanden davon erzählen konnte? Kennt man den Täter? Grobe fragen halt zum geschehen.
Bei späteren Sitzungen kamen dann Fragen wie: Hat sich für mich etwas an meinem Sexuellen Bild verändert, weniger Sex? Kein Sex mehr? Irgendwelche Fetische aufgekommen?
Also direkt wie genau im einzelnen Detail wie es abgelaufen ist wurde nie gefragt nur die Psychischen Veränderungen und halt fragen, wenn man ihn nicht angezeigt hat, warum etc.
Ich hatte bei der Sache aber auch keine Traumatherapie, wenn man eine macht, kann es vielleicht sein, dass ganz genau gefragt wird.

Edit: Achja es kam irgendwann dazu dass gefragt wurde, wie genau er mich festgehalten hat, also das die Psychologin nochmal das Thema selbst angesprochen hat, aber auch nur, weil ich seit dem Missbrauch Panik bekommen, wenn man mich festhält. Deshalb hat sie danach gefragt. Also wie tief ins Detail ist glaube ich davon dann abhängig, wie sehr es dich psychisch Verändert hat. :Edit Ende
Ich hoffe ich konnte helfen 🙂
 

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