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Hausverkauf auf Rentenbasis

Wunderbar

Mitglied
Ein freundliches hallo in die Runde.
Ich (w 77 Jahre alt) bin im Moment am überlegen,was ich mit meinem EFH in der kommenden Zeit anfangen kann/soll.
Mit einer Bekannten habe ich schon einmal darüber gesprochen und sie brachte mich auf die Idee,das Haus an ein Geldinstitut auf Rentenbasis zu verkaufen.
Bevor ich mir dort Informationen einhole,dachte ich,du kannst hier erst mal nachfragen.
Vielleicht ist hier jemand,die/der sich ein wenig mit der Sache auskennt oder in der Art schon geregelt hat.

Für Antworten bin ich sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Wunderbar (Ingrid)
 

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Wunderbar

Mitglied
Dein Haus gehört dann jedenfalls nicht mehr Dir. Willst du das?
Dankeschön @kasiopaja
Es ist leider so,dass ich nur eine! Tochter habe,die eine geistige Behinderung hat (Trisomie 21) und keine Geschwister mehr.Da ist "wollen" nicht gefragt.
Ich würde mir vorstellen,dass ich mich dann um einiges nicht mehr kümmern muss.Schöne Reisen mit meiner Tochter zu unternehmen,wo man dann nicht mehr jeden Euro umdrehen muss ist auch verlockend.
Natürlich bin ich noch nicht informiert,das heißt,ich habe keine Ahnung,wie so etwas abläuft.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Dankeschön @kasiopaja
Es ist leider so,dass ich nur eine! Tochter habe,die eine geistige Behinderung hat (Trisomie 21) und keine Geschwister mehr.Da ist "wollen" nicht gefragt.
Ich würde mir vorstellen,dass ich mich dann um einiges nicht mehr kümmern muss.Schöne Reisen mit meiner Tochter zu unternehmen,wo man dann nicht mehr jeden Euro umdrehen muss ist auch verlockend.
Natürlich bin ich noch nicht informiert,das heißt,ich habe keine Ahnung,wie so etwas abläuft.
So wie sich deine Beschreibung im Eingangthread liest, könnte es sich um ein Schnäppchen für die Bank handeln.

Investiere etwas Geld, lasse dein Haus und Grundstück von einem Gutachter schätzen und vergleiche dann den Wert mit dem Angebot der Bank.

Wenn du das Haus abgibst und dafür eine Rente bekommst (so liest sich das für mich), geht dir der Mehrwert durch Inflation (Häuser werden teuerer) flöten.

Je nachdem wie der Vertrag "Rente gegen Haus" der Bank aussieht, kann die Bank verdammt gut dabei weggkommen, vor allem dann, wenn sie dir "nur" noch Rente bis zum Lebensende zahlen müssen ohne dass irgendwelche Rechte beispielsweise auf deine Erben übergehen.

Ich würde mir das ganz genau überlegen.
 

Wunderbar

Mitglied
So wie sich deine Beschreibung im Eingangthread liest, könnte es sich um ein Schnäppchen für die Bank handeln.

Investiere etwas Geld, lasse dein Haus und Grundstück von einem Gutachter schätzen und vergleiche dann den Wert mit dem Angebot der Bank.

Wenn du das Haus abgibst und dafür eine Rente bekommst (so liest sich das für mich), geht dir der Mehrwert durch Inflation (Häuser werden teuerer) flöten.

Je nachdem wie der Vertrag "Rente gegen Haus" der Bank aussieht, kann die Bank verdammt gut dabei weggkommen, vor allem dann, wenn sie dir "nur" noch Rente bis zum Lebensende zahlen müssen ohne dass irgendwelche Rechte beispielsweise auf deine Erben übergehen.

Ich würde mir das ganz genau überlegen.
Dankeschön,
Es ist halt schwierig,wenn man alleinstehend ist und kaum Verwandte hat.Wo kann ich mir denn seriöse Info einholen?
Ich möchtehalt auch hier noch wohnen,so langees geht.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Dankeschön,
Es ist halt schwierig,wenn man alleinstehend ist und kaum Verwandte hat.Wo kann ich mir denn seriöse Info einholen?
Ich möchtehalt auch hier noch wohnen,so langees geht.
Zunächst lässt du dir das Angebot von deiner Bank machen... Wie hoch wäre die Rente, ginge die Rente im Todesfall auf deine Tochter über etc.. Details sind hier wichtig.

Anschließend beauftragst du ein ansässiges Maklerbüro aus deiner Gegend mit einer Schätzung deiner Immobilie samt Grund. Das kostet ein wenig, wenn man nicht direkt über die verkaufen möchte.

Danach vergleichst du beides.

Wenn du Schwierigkeiten beim Verständnis hast, mache einen Termin beim Notar und lege ihm die Schätzung und das Angebot der Bank vor.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Hier ein recht guter Link zum Vorgehen, wie man ein Haus schätzen lassen kann:


Ich würde es übrigen niemals online schätzen lassen, auch wenn deutlich günstiger.

Einen guten Verkehrswert bekommst du nur von einem Gutachter vor Ort, der auch das Umfeld gut kennt.
 

kasiopaja

Aktives Mitglied
Dankeschön @kasiopaja
Es ist leider so,dass ich nur eine! Tochter habe,die eine geistige Behinderung hat (Trisomie 21) und keine Geschwister mehr.Da ist "wollen" nicht gefragt.
Ich würde mir vorstellen,dass ich mich dann um einiges nicht mehr kümmern muss.Schöne Reisen mit meiner Tochter zu unternehmen,wo man dann nicht mehr jeden Euro umdrehen muss ist auch verlockend.
Natürlich bin ich noch nicht informiert,das heißt,ich habe keine Ahnung,wie so etwas abläuft.
Mir kommt das faul vor und ich würde es nicht tun.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Mir kommt das faul vor und ich würde es nicht tun.

Hmmm,

ja und nein...

Ich kenne das Modell ein wenig und unter bestimmten Voraussetzungen macht es Sinn, wie gesagt, es kommt hier sehr auf die Details an:

Die Themenerstellerin erwähnte eine geistig behinderte Tochter. Wenn die Rentenansprüche durch Hausabgabe an die Bank hoch genug sind um den Verkehrswert aufzuwiegen und diese dann auf die Tochter als Allein-Erbin übergehen, wäre das Modell durchaus vorteilhaft.

Die Tochter selbst hätte dann später kein Haus mehr zu unterhalten bzw. zu verkaufen und wäre eventuell mit den großen Geldsummen und den vielen Einzelentscheidungen überfordert.

Stattdessen bekommt sie mit Ableben der Mutter eine geerbte, eventuell lebenslage Rente. Das wäre für einen Menschen mit geistiger Behinderung nicht die schlechteste Option.

Aber nochmal @Wunderbar , es kommt hier sehr auf die Details an. Das kann ich nicht oft genug betonen. Wenn du dich überfordert fühlst, lasse unbedingt einen Notar gegenlesen und dich beraten.
 

Andreas900

Sehr aktives Mitglied
Ein freundliches hallo in die Runde.
Ich (w 77 Jahre alt) bin im Moment am überlegen,was ich mit meinem EFH in der kommenden Zeit anfangen kann/soll.
Mit einer Bekannten habe ich schon einmal darüber gesprochen und sie brachte mich auf die Idee,das Haus an ein Geldinstitut auf Rentenbasis zu verkaufen.
Bevor ich mir dort Informationen einhole,dachte ich,du kannst hier erst mal nachfragen.
Vielleicht ist hier jemand,die/der sich ein wenig mit der Sache auskennt oder in der Art schon geregelt hat.

Für Antworten bin ich sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Wunderbar (Ingrid)
Interessanter Thread!
Meine Mutter hat sich auch schon ähnliches überlegt um im Alter vom Haus leben zu können, da ihr eine ausreichende Rente fehlt.

Meine Erfahrung so weit ich recherchieren konnte: Es gibt diverse Institute, die das Haus gerne auf Rentenbasis kaufen, aber ich habe noch kein Angebot gesehen, welches ich fair finde.

Man muss bedenken: Der Käufer zahlt Jahre, möglicherweise Jahrzehnte bevor er das Haus tatsächlich erhält. Entsprechend heftig wird das Kapital abgezinst. Auch wird meistens ein Risikoabschlag eingerechnet, so dass bereits der Hauswert deutlich unter Marktwert angesetzt wird.

In vielen Rechenbeispielen bekommt man so kaum mehr als die Hälfte des Wertes!
Bei langer Lebensdauer trägt man zudem auch noch das Risiko der Inflation.

Ich bin aber neugierig, falls ihr was gutes findet bzw. was eine Bank euch bietet.
 

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