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Haushaltsorganisation / (Vor)kochen und so

Ich habe im Kopf, dass du nicht unbedingt aufs Geld achten musst. Daher noch 2 etwas anders geartete Tipps:

Besitzt du einen Thermomix? Der trägt ja ganz schön zur Entlastung bei, schnippelt alleine, kocht mit der eingebauten Rührfunktion vor sich hin, so dass man sich in der Zeit um ganz andere Dinge kümmern kann. Ein Zauberteil! Gerade für kleine Haushalte ist der top. Zum Verständnis der Funktionsweise empfehle ich eine Vorführung. Ich habe es ohne gemacht, weil ich nicht so gerne Fremde zu Hause habe. Das würde ich aber nicht noch einmal so machen, weil man sich dann viele Funktionen selber erschließen muss. Nicht ganz preiswert, aber ein absoluter Allrounder. Gerade ist der Neue herausgekommen. Sieht dazu noch richtig schicki aus. 😎

Auch gibt es Anbieter von Kochboxen (z. B. Hallo Fresh) - da ist dann komplett alles drin, was du brauchst bis auf Basics, die man eh zu Hause hat. Sie werden dir angeliefert und du brauchst halt nur eine Versandadresse, bei der zuverlässig jemand da ist. Du sparst dir das Einkaufen und bekommst noch tolle Rezeptvorschläge. Ich will die bei Gelegenheit auch noch mal ausprobieren, eine Freundin schwört darauf.
 
Ich habe im Kopf, dass du nicht unbedingt aufs Geld achten musst. Daher noch 2 etwas anders geartete Tipps:

Besitzt du einen Thermomix? Der trägt ja ganz schön zur Entlastung bei, schnippelt alleine, kocht mit der eingebauten Rührfunktion vor sich hin, so dass man sich in der Zeit um ganz andere Dinge kümmern kann. Ein Zauberteil! Gerade für kleine Haushalte ist der top. Zum Verständnis der Funktionsweise empfehle ich eine Vorführung. Ich habe es ohne gemacht, weil ich nicht so gerne Fremde zu Hause habe. Das würde ich aber nicht noch einmal so machen, weil man sich dann viele Funktionen selber erschließen muss. Nicht ganz preiswert, aber ein absoluter Allrounder. Gerade ist der Neue herausgekommen. Sieht dazu noch richtig schicki aus. 😎

Auch gibt es Anbieter von Kochboxen (z. B. Hallo Fresh) - da ist dann komplett alles drin, was du brauchst bis auf Basics, die man eh zu Hause hat. Sie werden dir angeliefert und du brauchst halt nur eine Versandadresse, bei der zuverlässig jemand da ist. Du sparst dir das Einkaufen und bekommst noch tolle Rezeptvorschläge. Ich will die bei Gelegenheit auch noch mal ausprobieren, eine Freundin schwört darauf.
Noch eine Stimme für den Thermomix.
Ich nutze teilweise auch Amazon fresh oder click & collect beim Supermarkt
 
Wir frieren auch viel ein, kochen immer für 2 Tage.
So kleine Portionen, grade für Singles zu kochen, lohnt ja garnicht.
Wir beschriften die Dosen in der Gefriere, damit wir dann das passende finden.
Und keine sorge, das verdirbt nicht in diesen Tupperdosen (ausser der GS macht schlapp)
Das hält sich locker 2-3 Monate.
Nur manches schmeckt gefroren und aufgetaut nicht, z.b. Kartoffeln, die werden krümelig.
Allerdings braucht man dann eine Mikrowelle zum auftauen und erhitzen.
 
Ich habe mir angewöhnt, bewußt einfacher und mit weniger Zutaten zu kochen. Ist billiger, geht schneller, verdirbt weniger und schmeckt besser.

Früher hatte ich in Salat, Gemüsepfanne etc. viele verschiedene Komponenten. Mußte öfter frisch einkaufen und der Einkauf war aufwendiger und dauerte länger. Man mußte ja viele unterschiedliche Waren suchen, begutachten, auf Preis und Qualität prüfen. Manchmal noch in ein zweites oder drittes Geschäft.
Auch das Vorbereiten der Speisen geht schneller. Zwei, drei Komponenten in doppelter Menge sortieren, waschen und schnibbeln sich schneller als fünf oder sechs verschiedene. Zubereitung geht einfacher, weil man nicht so viele unterschiedliche Garzeiträume im Blick behalten muß.
Hauptgrund war allerdings für mich, daß weniger übrig bleibt und verdirbt. Gerade bei Salat.
Und es schmeckt mir auch besser. Man schmeckt die einzelnen Zutaten. Und ich habe mehr Abwechslung, wenn ich nicht jedes Mal alles mögliche gleichzeitig im Salat oder im Gemüse habe. Da war jedes Gericht irgendwie gleich. Jetzt gibt's mal Tomatensalat, mal Gurkensalat etc. Ich habe das Gefühl von ganz viel Abwechslung und alles geht schneller und einfacher.

Vielleicht ist das ja auch ein Ansatz für Dich?
 
Und was sehr praktisch ist:
Wenn ich Nudeln mit Gemüse koche oder Gemüsepfanne mache, dann koche ich direkt die doppelte oder dreifache Menge Nudeln und schnibbeln die doppelte Menge Gemüse.

Und während die eine Hälfte zur Nudelsoße verarbeitet wird und vor sich hin köchelt, wird aus der anderen Hälfte noch roher Zutaten, Nudelsalat für den nächsten Tag zum Mitnehmen ins Büro.

Oder Kartoffeln immer die doppelte oder dreifache Menge kochen. Dann gibt's heute Salzkartoffeln, morgen Kartoffelsalat fürs Büro und abends oder übermorgen Bratkartoffeln. Ist zwar die gleiche Grundzutat, aber trotzdem hat man aufgrund der unterschiedlichen Zubereitung andere Gerichte.
Kartoffeln koche ich übrigens meist gar nicht in der Pause, sondern während der Arbeitszeit im home-offIce. Die kochen ja quasi allein vor sich her. Dann ist die Beilage schon fertig mittags.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muß noch mal nachfragen, Sollilja. Du sagst in Deinem Eingangsbeitrag selbst ein schnelles Gericht dauert bei Dir 30-45 Min. ohne Aufräumen. Das ist für mich keine schnelle Küche. Was machst Du Dir denn in der Mittagspause, was bis zu 45 Min. dauert?

Und das andere, was mir aufgefallen ist, daß Du in der Woche zwischendurch noch zusätzlich einkaufen mußt. War bei mir früher auch so. Grund war mangelnde Planung. Seit ich mit weniger Zutaten koche und besser plane, habe ich kaum noch Zwischeneinkäufe. Wichtig ist am Ende der Woche Gerichte mit Zutaten einzuplanen, die sich auch gut eine Woche seit dem letzten Einkauf halten. Es gibt ja auch diverse Lebensmittel, die sich auch frisch gut ne Woche lagern lassen bis man sie verarbeitet.
 
Ich versuche jetzt mal, auf das eine oder andere einzugehen 🙂

Du kochst also derart abwechslungsreich viele verschiedene Gerichte, dass sich innerhalb von z. B. 3 Monaten kaum Wiederholungen ergeben?
Manches wiederholt sich natürlich schneller, aber das scheinen eher nicht die Dinge zu sein, die sich zum Einfrieren eignen. Beispiel Bolo: ich esse zwar gern Bolo, aber egal, ob eingefroren oder nicht - nicht jeden Monat. Wenn ich also 5 Portionen einfrieren würde, wären die irgendwann an der Grenze dessen, was ich mit gutem Gefühl essen würde.
Generell finde ich Gerichte mit hohem Gemüseanteil nach dem Auftauen nicht mehr so lecker. Das schmälert die Auswahl der Gerichte, die ich einfriere.
Besitzt du einen Thermomix? Der trägt ja ganz schön zur Entlastung bei, schnippelt alleine,
Wenn ich einen großen Nutzen sehen würde, wäre es kein Problem, einen zu kaufen. Aber selbst das neuste Modell wird wohl nicht den Glibber vom Hähnchenbrustfilet abschneiden und die Innereien einer Paprika auswerfen...
Ich hatte schon so einige Kollegen, die einen Thermomix gekauft haben, der aber schon sehr bald nur rumstand. Mir scheint das eher gutes Marketing und technische Spielerei zu sein.
Habe ich schonmal recherchiert, da die Gerichte oft ganz lecker klingen. Aber davon abgesehen, dass es mit der Paketannahme schwierig würde, gibt es wohl auch keine Angebote für Einpersonenhaushalte. Und ob die Gerichte immer zum Aufwärmen geeignet sind, weiß man wahrscheinlich nicht.
Auch wenn ich nicht besonders öko bin, finde ich außerdem Menge an Verpackungsmüll nicht so gut.
Du sagst in Deinem Eingangsbeitrag selbst ein schnelles Gericht dauert bei Dir 30-45 Min. ohne Aufräumen. Das ist für mich keine schnelle Küche. Was machst Du Dir denn in der Mittagspause, was bis zu 45 Min. dauert
ZB Hähnchengeschnetzeltes mit Zwiebeln, Knoblauch, Gemüse und irgendeiner Soße... muss alles erstmal geschnippelt werden und hat dann noch Garzeit.
Im Home Office wärme ich entweder nur auf, oder es gibt mal sowas wie Rührei / Omelette.
Und das andere, was mir aufgefallen ist, daß Du in der Woche zwischendurch noch zusätzlich einkaufen mußt.
Das passiert meist dann, wenn es beim Großeinkauf nicht das gibt, was ich so schön geplant habe. Wenn ich zB plane, Montag Abend Hähnchengeschnetzeltes zu machen, dann kaufe ich gern am Samstag abgepacktes Fleisch aus der Bioecke. Wenn das aber am Samstag nicht da ist, dann kaufe ich es Montag von der Fleischtheke. Loses Fleisch lagere ich definitiv nicht länger als 1 Tag. Fleisch zubereitet und portioniert einfrieren geht auch mal, aber das hat den Nachteil, dass das fertige Gericht nicht nochmal eingefroren werden kann.
Und beim Gemüse ist es im Supermarkt manchmal so, dass es nicht unbedingt so aussieht, als wäre es 5 Tage später noch frisch.

An ein paar Stellen konnte ich durch Austausch von Produkten Arbeitsschritte einsparen.... zB Dosentomaten, bei denen man keine unerwünschten Bestandteile mehr entfernen muss, Zitronensaft aus der Flasche statt frisch, Chilipulver statt frischer Chili.... und dann hab ich noch einen Zwiebelhäcksler, der zwar gut häckselt, aber etwas blöd zu reinigen ist 🙃 .
Im Gegensatz zu einer Userin hier mag ich lieber Gerichte mit verschiedenen Zutaten, was im Einpersonenhaushalt zu weiteren Herausforderungen führt.

Lebensmittel liefern lassen - könnte ich mal anschauen. Allerdings kann ich mir das hauptsächlich für "Standardartikel" vorstellen.
 
Ich finde, dass ich neben Vollzeitjob, Haushalt, Kochen und Sportprogramm irgendwie nicht genügend Zeit für "schöne" Dinge habe...
Am meisten nervt mich eigentlich das Kochen, mit allem was davor und danach anfällt. Eigentlich koche ich gern, aber es ist nicht schön, es dauernd zu "müssen". Ich bin ca. 50% im Home Office, da muss ich mich in der Mittagspause schnell verpflegen. Und in der Firma gibt es keine Kantine, so dass ich mir immer vorgekochte Gerichte zum Aufwärmen mitnehmen.

Ich habe den Anspruch, mich halbwegs gesund und abwechslungsreich zu ernähren, aber irgendwie erfordert es ziemlich viel Planung und Logistik, und auch das Kochen eines schnellen Gerichts dauert meist mindestens 30-45 Minuten, plus hinterher aufräumen. Meist koche ich für 2 Tage im Voraus, und am Wochenende koche ich auch gelegentlich etwas zum Einfrieren. Den Großteil des Einkaufs erledige ich am Wochenende, aber meist muss ich in der Woche noch ein paar frische Zutaten kaufen.
Irgendwie strengt mich das ganze ziemlich an...

Wer hat noch Ideen, wie ich das alles Optimieren könnte? Dauerhaft von Pizza, Döner und Co. Zu leben, kommt nicht in Frage. Ab und zu weiche ich auf einen Salat vom Rewe aus.
Die Verpflegung könntest du tatsächlich noch optimieren.
Lese seit Jahren in einer großen Einkochgruppe auf fb mit. Da werden ganze Mahlzeiten auf Vorrat eingekocht. Dabei würde ich dann nur berücksichtigen eine Kombination mit frischen Zutaten.
Was dafür super ist, Salate so ansetzen, dass diese auch fermentieren dürfen. Auf diese Art kann man sich ca. 1 Woche immer von einem bunten Salat ernähren... uvm..
Das ist jetzt so meine Idee zu Deiner Frage.
Eine Mischung aus eingekochten Gerichten und fermentierenden Salaten. Wenn Du ausreichend Platz zum Einfrieren hast, würde ich auch das mit einbeziehen, teilweise vorbereitete Mahlzeiten einfrieren.
Wenn Du da Ideen brauchst, wie kochen, oder wo informieren, dann hätt ich dazu auch noch Tipps.
Am besten mit Zitat antworten, dann seh ich es auch.
- Es bieten sich viele Bowlrezepte an,
- geschichtete Varianten im Einweckglas,
- Salate wie Cowlslow...
(habe außerdem 2 Jahre intensiv fermentiert...)
 
Ich habe mir vor ein paar Jahren einen Gefrierschrank mit fünf Fächern gekauft und in den Keller gestellt. Alle paar Monate kaufe ich mehrere Packungen Tiefkühlgemüse von Rewe bio und Iglo, so dass ich für Wochen mehrere Packungen verschiedener Gemüsesorten auf Vorrat und dadurch Abwechslung habe.

Im Herbst kaufe ich mir Wirsing und bereite den dann am Wochenende zum Einfrieren zu. Das mache ich so drei oder vier Sonntage, damit ich für ein Jahr Wirsing portionsweise eingefroren auf Vorrat habe. Das kann man natürlich auch mit weiteren Gemüsesorten machen, wenn man nicht die TK-Produkte nehmen will, wobei ich diese sehr gut finde und mir außer beim Wirsing dann die Arbeit spare.

Ansonsten esse ich viel Eier in allen Variationen. Die sind auch schnell gemacht. Im Home Office bietet sich auch ein strammer Max an. Zum Gemüse oder zu den Eiern mache ich mir dann Kartoffeln. Wenn die geschält und klein geschnitten sind, kann man dann wieder anderes machen, während alles auf dem Herd kocht. Bei den Kartoffeln mache ich gerne mehr und wärme am nächsten Tag die Pellkartoffeln in der Mikrowelle auf oder mache aus den Salz- oder Pellkartoffeln schnell Bratkartoffeln.

Ansonsten empfehle ich für auf die Arbeit Kartoffelsalat oder Nudelsalat und dazu gekochte Eier oder ähnliches. Von so Salaten hat man dann auch zwei bis drei Tage etwas.

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.
 

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