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Haushaltsorganisation / (Vor)kochen und so

Sollilja

Aktives Mitglied
Ich finde, dass ich neben Vollzeitjob, Haushalt, Kochen und Sportprogramm irgendwie nicht genügend Zeit für "schöne" Dinge habe...
Am meisten nervt mich eigentlich das Kochen, mit allem was davor und danach anfällt. Eigentlich koche ich gern, aber es ist nicht schön, es dauernd zu "müssen". Ich bin ca. 50% im Home Office, da muss ich mich in der Mittagspause schnell verpflegen. Und in der Firma gibt es keine Kantine, so dass ich mir immer vorgekochte Gerichte zum Aufwärmen mitnehmen.

Ich habe den Anspruch, mich halbwegs gesund und abwechslungsreich zu ernähren, aber irgendwie erfordert es ziemlich viel Planung und Logistik, und auch das Kochen eines schnellen Gerichts dauert meist mindestens 30-45 Minuten, plus hinterher aufräumen. Meist koche ich für 2 Tage im Voraus, und am Wochenende koche ich auch gelegentlich etwas zum Einfrieren. Den Großteil des Einkaufs erledige ich am Wochenende, aber meist muss ich in der Woche noch ein paar frische Zutaten kaufen.
Irgendwie strengt mich das ganze ziemlich an...

Wer hat noch Ideen, wie ich das alles Optimieren könnte? Dauerhaft von Pizza, Döner und Co. Zu leben, kommt nicht in Frage. Ab und zu weiche ich auf einen Salat vom Rewe aus.
 
Mir hilft ein Plan, was ich wann koche, bzw. welche Gerichte ich koche. Dann kann ich fast komplett die Woche "Vor-Einkauf" und muss nicht nochmal los. Meistens Schachtel ich die Zutaten, so dass ich sie in mehreren Gerichten verwende.
Ich bin aber auch nicht so der Koch-Held, ich kann dich da gut verstehen🤣
 
Ich schwöre auf Tiefkühlgemüse, genau so gut wie frisches und abwechslungsreich.
Dann einfach Sahne, Schmand, Käse oder Eier drüber und unterschiedliche Würze, schon habe ich für eine Woche jeden Tag was anderes.
Nudeln dazu gehn genauso ruckzuck, wie auch Reis, Couscous, Hirse, Quinoa.
Nur Kartoffeln brauchen was länger.
 
Beim You-Touben bin ich zufällig auf solche Seiten gekommen, wo für genau dieses Problem unvorstellbar tolle Ideen gezeigt wurden. Ich weiß leider nicht mehr, wie man diese wieder findet.

Gekommen bin ich zu diesen Videos bei der Frage, wie man am besten einen Campingurlaub vorbereitet, ohne auf beste Kost verzichten zu müssen.
Was dir vielleicht auch das Leben leichter macht, das wäre ein Wok und mal gucken, wie schnell man mit so einem gesündeste Blitzkost zubereiten kann.
 
Mein Mann und ich machen das so:
Wir kochen und essen am Abend warm und das auch nur alle zwei Tage. Wir kochen immer so viel, dass es noch einen zweiten oder manchmal noch einen dritten Tag reicht (das ist aber nur bei Eintöpfen der Fall). Zum Mittag nimmt sich mein Mann belegte Brote mit und ich mach mir zum Mittag am liebsten Quark mit Obst oder manchmal auch belegte Brote. Wenn ich Lust habe, bereite ich zum Mittag auch mal einen Salat zur Abwechslung zu.
Wir haben aber auch immer was im Gefrierschrank, für Tage, wo wir echt keine Zeit zum Kochen haben. Da eignen sich gut Soßen für Nudeln wie z.B. Bolognese. Davon koche ich immer reichlich und friere einen Teil ein. Auch Eintöpfe und Suppen lassen sich gut in großen Mengen kochen und einfrieren.
 
Danke für eure Antworten.
Das meistens mache ich ja irgendwie schon…
Essensplan für die ganze Woche, Großeinkauf (aber Fleisch und Gemüse will ich nicht lange I’m Voraus kaufen)… Einfrieren kann ich durch aus auch was, aber ich vermeide, mehr als 2 Portionen vom gleichen Gericht einzufrieren, da ich nicht dauernd das gleiche essen will, und es soll auch nicht zu lange dauern, bis sich der Vorrat umschlägt. Und im Sommer finde ich Eintopf nicht so super.
Einen Tag ohne warmes Mittagessen zu überstehen, ist für mich sehr schwer. Deshalb esse ich abends kalt und koche für die nächsten 2 Tage vor. Und ob man ein Gericht im Wok oder in der Pfanne zubereitet, macht zeitlich wohl keinen Unterschied.
Wahrscheinlich habe ich die meistens Optimierungen schon ausgeschöpft und ich muss akzeptieren, dass es so ist - oder mehr auf Fertiggerichte gehen…
 
Meist koche ich für 2 Tage im Voraus, und am Wochenende koche ich auch gelegentlich etwas zum Einfrieren.

Wenn du sowieso kochst, grundsätzlich mehr kochen und einfrieren.
Dazu regelmäßig mehrere Portionen verschiedener Gerichte zubereiten und einfrieren.
Grillgemüse, das nur mit Nudeln vermischt oder zu Fleisch, Fisch gegessen werden kann, durch Zugabe von z. B. frischer Tomate schnell abgewandelt.
Für Salat z. B. geraspelte Karotten, Mairübchen einfrieren.
Kräuter, Knoblauch, Zwiebeln.

Den Großteil des Einkaufs erledige ich am Wochenende, aber meist muss ich in der Woche noch ein paar frische Zutaten kaufen.
Irgendwie strengt mich das ganze ziemlich an...

Klingt, als wäre hier Verbesserungspotential zur Entlastung.
Planung, Vorratshaltung.
Dann lass liefern, statt selbst loszuziehen und zu schleppen. Trinke in der Zeit lieber Kaffee.
Ich fülle so alle 3-4 Wochen auf.

Obst-/Gemüsekiste, Rhythmus wahlweise.
Verwendet wird bis zur nächsten Lieferung, was gerade da ist.

Große Kühl-Gefrierkombi.
Evtl ein zusätzlicher Biofresh-Kühlschrank für Salat und Gemüse.
 
ich vermeide, mehr als 2 Portionen vom gleichen Gericht einzufrieren, da ich nicht dauernd das gleiche essen will, und es soll auch nicht zu lange dauern, bis sich der Vorrat umschlägt.

Das hier fiel mir noch auf.
Du kochst also derart abwechslungsreich viele verschiedene Gerichte, dass sich innerhalb von z. B. 3 Monaten kaum Wiederholungen ergeben?
Notiere mal über mehrere Monate deine Koch-/Essgewohnheiten.
Die meisten entwickeln eine gewisse Kochroutine mit bevorzugten Gerichten, die sich wiederholen, dazu gelegentlich Neues.
Was wäre anders, kämen die Gerichte aus dem Froster?
 

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