Bei Bestandshäusern muss man manchmal etwas Phantasie haben. 😀 😉 Heizungsanlage kann man ja ändern. Gas oder Öl sind ja nicht in Stein gemeisselt. Und auch an der Dämmung kann man was machen. Wichtig ist, dass die Bausubstanz stimmt. Und die Immobilienblase wird sowieso in den nächsten Monaten aufgrund der steigenden Energiekosten platzen. Da werden, leider, etliche Hausbesitzer gezwungen sein, ihre Häuser zu verkaufen. Und die Preise werden deutlich sinken. Gut, die Frage ist, wie sich die Zinsen bis dahin entwickeln.
Wir haben ein Haus Baujahr 52 vom Erstbesitzer gekauft. Raumaufteilung passte. Elektrik musste komplett neu gemacht werden, Fenster ausgetauscht, neue Heizungsanlage (wir hängen noch am Gas, haben aber auch einen wasserführenden Kaminofen - derzeit auch keine tolle Option, haben aber aufgrund der Heizungsanlage auch noch die Option Photovoltaik anzuflanschen) und Wärmedämmung drauf. Für die energetische Sanierung konnten wir einen KfW-Kredit beantragen. Dafür haben wir ein alleinstehendes Haus mit wirklich grossem Garten in einem gewachsenen Umfeld bekommen. Ich persönlich würde nicht gegen einen Neubau tauschen wollen.
Wärmepumpe würde ich mir aufgrund der derzeit steigenden Stromkosten auch noch einmal überlegen und nach anderen möglichen Alternativen schauen.
Ich empfinde die Situation für einen Neubau gerade als recht schwierig, weil man nicht weiss, wie sich die Verfügbarkeit und die Preise der Baumaterialien entwickeln. Und du hast ja ab Kauf des Grundstücks und dem ersten Spatenstich dann einen Kredit der neben den bereits bestehenden Kosten läuft. 50 TEuro als EK hört sich zwar erst einmal viel an, aber empfinde ich gerade in der aktuellen Situation als zu wenig. Wir konnten das Haus, dank einer Erbschaft, komplett bezahlen und zahlen nur den Kredit für die Sanierung ab. Ich muss aber auch sagen, dass ich mich für ein Haus nicht unbedingt krumm legen möchte.