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Hausbau fragen// Fehler vermeiden

Frank86

Mitglied
Guten Abend🙂

Zurzeit planen wir ein Hausbau ,

Kosten belaufen sich laut Plan auf 530k Gesamt

125k ca 420m2 Grundstück
Haus 110m2 5 Zimmer 330k
Baunebenkosten etc ca 80k

EK werde ich wohl 170k einbringen und für 360k Kredit mit 2% Tilgung und ca 3,30% Zinsen ca 1,6k- 1,9k zahlen. (15 Jahre)

Einkommen ab Januar

ich 2,3-2,5k Arbeiter
Frau ab Januar 3,1k Ärztin
219€ Kindergeld

Ausgaben
Mit Haus
1-6-1,9k Kredit
500€ Nebenkosten Haus
300€ Kita
400€ Lebensmittel
300€ Autos
200€ Versicherung
Ca 100€ Handy GEZ Rundfunk Amazon Prime
500€ sonstiges Hobbys Urlaub etc

= Ca 4000-4500€ Ausgaben
Bei ca 5600€ Einkommen Gesamt

von den Zahlen her würden wir uns das zu trauen.
(Ca 50k halte ich dann noch an Einlagen als Puffer bzw könnte wohl auch bei Eltern und Schwiegereltern Kredit bekommen)

zum Haus:

es soll ein town and country Haus werden.
Flair 110 mit Gaube (wegen Jubiläums Aktion...
24 Monate Festpreis und ein paar Extras)

Andere Hausanbieter haben wir verworfen... Weil noch teuerer... Da würden wir auf ca 550-700k kommen (Grundstücke kosten sonst meist 200k plus....und meist waren sie auch etwas größer die Häuser)

Morgen mehr zum Haus
 
Haus: Normal 260k...
Darf man ein Link Posten?


Gewünschte Extras
Wandstärke hatte nur 24cm?!? Auf 36cm
Bodenplatte plus 5cm Dämmung
Gaube
kniestock Plus 50cm
Kaminrohr falls möglich (15m Abstand muss wohl eingehalten werden..)
Eingangspodest
Vordach
Türlichtspalt
PV-Anlage 4kwh plus Speicher
Spitzboden Beleuchtung
Dachüberstand auf 50cm
doppelt Beplankung og
Fliesenpaket
Mehrspartenanschluss

in Eigenleistung bzw Handwerker Malen Bodenbeläge

was fällt?

Meinungen?
 
Wer dann, wenn nicht ihr? Zusätzlich werdet ihr ja unterstützt von den Eltern und Schwiegereltern, falls nötig.
Mein "Stiefschwiegersohn" hat noch vor Corona gebaut, jetzt würde er doppelt so viel zahlen müssen. Aber wie man sehen kann, er stemmt das locker, es ist binnen zwei Jahren fix und fertig samt allen Extras, sie reisen nach wie vor viel und haben drei Kinder.
Mein Freund ist ihre "Versicherung", der hat als Papa etliches zu vererben später und auf das können sich die Kinder verlassen, im Notfall.
Miete zahlen und immer zittern müssen wäre unbequemer, als ein Wohnen samt autarker Energiequelle. Ihr zahlt ja in Werte ein, die immer wertvoll sein werden.
 
Immer mit Gutachter bauen und beim Gutachter auf eine hohe Haftpflichtversicherung achten. Den Vertrag immer mit einem Anwalt prüfen und nicht am falschen Ende sparen.

Town & Country ist nur Lizenzgeber und mit den ausführenden Generalunternehmern gibt es oft Probleme.

Aus einem Forum:
"Was im Vertrag steht, bekommen Sie. Was nicht im Vertrag steht, bekommen Sie auch nicht."
Dieser Spruch unseres damaligen Hausverkäufers von Town & Country brannte sich als neue Erfahrung bei uns ein.
Was wir bisher bekamen, ist definitiv weniger, als vertraglich zugesagt.
Was wir mehr bekamen, war bzw. ist jede Menge Stress, Unzuverlässigkeit und eine dicke Portion Mängel.

 
Man sollte wirklich alles schriftlich fixieren.
Momentan gehen die Kosten rasant nach oben.
Demzufolge wird man beim Bau versuchen möglichst günstige Materialien und eine sehr einfache Bauweise umzusetzen.
Solange die Leistung mit dem im Vertrag beschriebenen Ausführungen übereinstimmt, muss man das dann so hinnehmen.
Wenn man also bestimmte Materialien oder Bauausführungen haben möchte, sollte man diese unbedingt vertraglich fixieren.
 
Bei einer derart gewaltigen Investition, die Du lebenslang vermutlich nur einmal bestreiten kannst, gilt es meiner Ansicht nach, das Pferd von hinten herum aufzuzäumen.

Man nimmt dazu an, dass alles falsch läuft was möglich ist und versucht, vieles auszuschließen.
Geht man davon aus, das alles richtig läuft, gibt es halt keinen Plan B und man fällt auf die Nase.

Als erstes muss überhaupt mal ein Grundstück her.

Man beschäftigt sich dazu mit der Gegend und seiner Vergangenheit und Zukunft .
So kann man ein bisschen ausschließen, dass man in Thüringen auf Salzstöcken baut die ausgewaschen werden und sich zwangsläufig Erdfälle ereignen, dass man im Ruhrgebiet über ehemaligen Zechengeländen baut, die im Weltkrieg zwar weiter betrieben aber nicht dokumentiert und verfüllt wurden, dass man in einem Tal mit einem Bach baut der ab und zu mal 2m höhere Wasserstände aufweist, dass man in Küstennähe auf 2 Meter über Normal-Null kauft - aber der Meeresspiegel anschwillt, dass ehemalige Bewohner des Dorfs das Gelände als Müllkippe nutzten ( wie hier in der Nähe), dass die Gegend als Erdbebenzone ausgewiesen ist und Mehrpreis für die Statik anfällt, welche Dachlasten bei Schnee zu erwarten sind, und so weiter.

Danach muss die Kommune das Gelände als baureif beplant haben, Aussergebiete oder Ackerland fallen oft wegen des Verbotes der Zersiedlung der Landschaft weg.

Das Gelände muss erschlossen sein, die Erschließung muss bezahlt sein.
Ansonsten drohen, weil Rechnungen der Erschließung noch nicht angefallen sind und erst später Laternen und Bürgersteige erstellt werden, Nachzahlungen des Eigentümers, der ab Kauf in Kosten und Lasten eintritt.

Hat man dann etwas gefunden, so geht es um die dort genehmigte Ausrichtung des Hauses und um die Höhe des Grundstücks bzw ob aufgefüllt werden darf. Die letzten und nur wenigen Unwetter zeigen klar auf, dass künftig grosse Wassermassen in kurzer Zeit herab regnen werden, jedoch muss das Wasser abgeführt werden oder darf wegen der Höhe auf gleicher Lage mit der Umgebung dennoch nicht ins Haus dringen.
Eigentümer, die dies hier in der Gegend berücksichtigt haben, bauten wie auf einer kleinen Insel und brauchen keine Feuerwehr, die den Keller auspumpt.
Sie haben auch keine Rückschlagklappe im Abwasserkanal, in dem sich eine Ratte festsetzen kann sondern befolgen den Rat der Kommune, ein Hebewerk einzusetzen. So pumpen sie ggf Abwasser über das Niveau des Kanals , welches dann dort hinein abfließt. Folglich kann bei einem Rückstau kein Wasser vom Kanal ins Haus kommen.
Weiterhin besitzen sie eine Rigole für Regenwasser und sparen lebenslang die Regenwasserentsorgungsgebühren .

Die Ausrichtung und die Dachneigung richten sich nicht nach dem Hausverkäufer sondern der Dachneigungswinkel und die Größe der Fläche richten sich nach der aufgebauten Fotovoltaik, damit ein optimaler Einstrahlwinkel zu Leistung führt. Bestenfalls IST die Fotovoltaik das Dach, da sie zum einen integriert ist und zum anderen kein hitzestau zwischen Dach und Anlage auftritt. Denn der senkt - wie auch Verschattung -die Leistung erheblich.

Keller braucht niemand, der alt und gebrechlich werden möchte, der unbeheizte Nutzräume bzw eine Garage direkt an seinem Haus anbaut und dadurch den Energieverbrauch senkt, der keine Lust auf kostenintensive Feuchtigkeitsisolierungen unterhalb der Bodenplatte hat. Altersgerecht wäre eher ein ebenerdiger Bau mit wenigster Aussenfläche ( Wärmeverlust), eigentlich also eine Kugel.
Besser ist es, 500 € je qm Land mehr zu zahlen als für 3000€/qm Kellertreppen zu kaufen. Einfach ausrechnen, was billiger kommt, was sich auf Dauer als angenehmer darstellt.

Vom Grundriss her geht es (mit) darum, was man wo nutzen möchte. Bad, Flur und Schlafzimmer gehören nach Norden, Küche und Bad wegen der Leitungen nebeneinander. Abwasser sollte nicht einmal komplett um das Haus herum geführt werden müssen sondern auf kürzestem Weg heraus führen. Da bei uns nach erst 60 Jahren mehrfach Verstopfung auftrat, würde ich tatsächlich heutzutage den Abwasserkanal in ein separates Leerrohr verfrachten und entsprechende Schächte vorsehen. Man kann dann später die Leerrohre auch anderweitig nutzen um etwas einzuziehen.

Im Haus selber würde ich fiktiv erst Möbel aufstellen, zB die Küche. Deren Platzbedarf gibt den Raumbedarf vor und dieser die Größe des Hauses.
Wir haben übrigens zuhause damals in jeden Raum Türen eingebaut, die seit 60 Jahren nicht einmal geschlossen wurden.
Die Kosten hätte man sich sparen können: ich hab heute nur noch drei Türen im ganzen Haus.

Leider geht der Trend heute zu unglaublich viel Wohnkomfort, der: bezahlt werden will.
Für sinnvoll halte ich es zB , Rolläden zum einen nicht elektrisch und zum anderen gar nicht anzubringen, weil sie dann nicht kaputt gehen können. Man kann aber vieles vorsehen und später erst realisieren und legt die Leitungen bereits.

Für überaus wichtig halte ich es heutzutage, dass beim Bau eine perfekte Dokumentation jedes Gewerkes angefertigt wird, und dies auch permanent überwacht wird. So kann man später probremlos anhand von Referenzpunkten jede Leitung, und von wo sie nach wo hingeht, nachvollziehen.

Einem franchise-Geber würde ich mich nie freiwillig ausliefern, denn der ist, wie Erfahrungsberichte zu Deinem Anbieter aufzeigen, nicht greifbar und verdient nur mit.
Jeder Architekt liefert besser als ein Hausplaner, der keine persönlichen oder regionalen Bedürfnisse berücksichtigt.
Handwerker müssen zwingend eine Bürgschaft für ihr Gewerk hinterlegen. Sind sie erst mal pleite, kommt der nächste und muss mühsam nachvollziehen, wie weit der vorherige war - und übernimmt für dessen Leistung natürlich keine Verantwortung.

Grundsätzlich sieht es wegen des Ukraine Krieges so aus, dass es zB wegen vieler Produkte (aus der ehemals billigen Ukraine) wie Holz, Energie, Papier zu hohen Preissteigerungen gekommen ist, die natürlich als Aufschlag eingepreist werden. Der Markt findet aber Alternativen, daher gibt es Bedenken, in der jetzigen Situation zu teuer zu kaufen.
Ich würde daher mit einem bindenden Vertrag noch warten und die Zeit in massive Vorbereitungen investieren.
An Deiner Stelle würde ich auch überlegen, ob Du bei deinem Einkommen 15 Euro die Stunde heimbringst, oder ob Du es schaffst, Gewerke selber herzustellen, die Dich sonst drei bis vier mal soviel kosten. Wenn Du dreimal so langsam wie ein Profi bist, ist es immer noch von den Ausgaben so, dass Du genau so gut arbeitslos sein kannst und selbst machst, was Du Dir zutrauen würdest.

Nicht umsonst kann man bei Boels alles mögliche mieten und baggert sich seinen Vorgarten und die Einfahrt halt selber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Grundstück ist gefunden und ein paar Mal besichtigt (Freital)

Lage ist okay und für jeden von uns etwa 15-20min Fahrt weg

Es ist eine Grundstück was abgetrennt wird und würde evt über den Nachbarn später noch etwa 50m2 zu vergrößern.

Das Risiko mit town and country ist mir bewusst...
Wobei dieser hier schon lange am Markt ist.

Ein besseres Grundstück zu finden ist echt schwer und teuer.

Den Puffer für evtl habe ich eingeplant und während der Bauphase würden wir auch wieter sparen trotz Miete ca 30k in 2023
 
Das Grundstück ist gefunden und ein paar Mal besichtigt (Freital)

Lage ist okay und für jeden von uns etwa 15-20min Fahrt weg

Es ist eine Grundstück was abgetrennt wird und würde evt über den Nachbarn später noch etwa 50m2 zu vergrößern.

Das Risiko mit town and country ist mir bewusst...
Wobei dieser hier schon lange am Markt ist.

Ein besseres Grundstück zu finden ist echt schwer und teuer.

Den Puffer für evtl habe ich eingeplant und während der Bauphase würden wir auch wieter sparen trotz Miete ca 30k in 2023
30 k sind bei einem Hausbau schnell verdampft. Wir haben wir da ja geschrieben, worauf es ankommt.
 
Ich habe kein Haus und gehe daher nur auf deine Aufstellung ein.

1. 5600€ Gesamteinkommen: ich würde nicht mit dem Maximaleinkommen von 5600€ rechnen, sondern mit dem Mindesteinkommen von 5300€. Die 2600€ bekommt der Arbeiter nicht jeden Monat, aber auf jeden Fall die 2300€.
2. Der Posten Sparen fehlt. Sowohl das "allgemeine Sparen", als auch die Rücklagen für eventuelle spätere Reparaturen.

3. Nebenkosten: da die Nebenkosten auch Strom und Heizen beinhalten, würde ich aufgrund der aktuellen Krise mit mehr Kosten rechnen. Ich halte 500€ für zu wenig.

4. Kindergeld: da das Kindergeld irgendwann wegfallen wird und eigentlich für das Kind da ist, bin ich mir nicht sicher, ob ich dieses unbedingt in die Kalkulation mit aufnehmen würde.

An eurer Stelle würde ich erstmal eine neue Aufstellung machen.
 
Nein ich hätte noch 50k und in 2023 würden wohl 30k etwa gespart für Notfälle= 80k Puffer

Dann wohl Kredit Eltern Schwiegereltern...was wir aber vermeiden würden

Start als Ärztin ist ja ca 5000€ brutto und steigt dann in 6 Jahren auf ca 6,5k bis Fahrarzt plus Dienste


Bei 2 Kindern geht vermutlich dann aber nur eine 80% Stelle

Mit Haus haben wir noch ca 1k-1,5k Puffer (sparen Investitionen Haus)
Auch muss ich bedenken falls mein Job wegfällt evt weniger zu verdienen...
Würde aber bei 15jahren im Betrieb wohl eine Abfindung bekommen?
Weiß ja keiner was kommt...

Sondertilgung werden auch erhoft um nicht ganz 29jahre abzuzahlen...

Meine Eltern sind Recht Alt 73 Mutter Vater 86.. 2/7 erbanteil Haus und Grundstück (836m2 Bauland Nähe Dresden und 180m2 Haus mit Einliegerwohnung (Sanierungstau)
(Damit sollte man aber nicht rechnen evt Pflegekosten)
 

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