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Hass

L

Lena7

Gast
Wenn in mir Ärger gegen jemanden hochkommt, dann entschließe ich mich willendlich dazu, der betreffenden Person zu vergeben.

Wenn meine Gefühle nicht mitmachen, bitte ich Gott mir jede Wut gegenüber der betreffenden Person aus dem Herzen zu nehmen.

Das erst wichtigste dabei ist aber, das man wirklich keinen Hass haben will! Wenn die Gefühle trotzdem noch eine Zeit lang rebellieren, sage ich öfters mal laut, ! ich vergebe......dieser Person. Wie gesagt kann man Gott aber auch darum bitten jeglichen Groll weg zu nehmen.

Im Vater unser z.b heißt es ja:"Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!.
 

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Tyra

Sehr aktives Mitglied
Ich sehe es wie darkside...Hass ist Anhaften...damit unterjocht man sich der Macht anderer, also derer die man hasst und ist ihnen unterlegen. Hass macht blind heißt es ja auch und damit ist man benachteiligt. Wenn man jemanden hasst hat die betreffende Person viel zu viel Macht über einen...ich würde diese Macht niemanden geben und habe das auch niemals getan.

Hass ist ein Zeichen von Ohn-macht und mangelndem Selbstbewusstsein.

Dieses Abdriften in eine zu dunkle Welt solltest du dir verbieten..es versaut deinen Charakter. Du solltest dir eher Gedanken über Dinge machen die du wirklich realisieren kannst und zwar straffrei, konstruktiv statt destruktiv.

Kontrolle über seine Impulse und Emotionen kann man ganz gut trainiern..per Kampfsport, per Meditation, Antiaggressionskursen, Stärkung des Selbstbewusstseins etc.

Und um gleich die Frage von Sari mit zu beantworten..ich habe diese Phasen Hass, Wut und damit umgehen lernen auch hinter mir. Mein Vater war gewalttätig...gehasst habe ich ihn jedoch nie, das wars mir irgendwo nicht wert und dazu war ich wohl auch recht früh zu selbstbewusst und ab gegrenzt.......eine zeitlang war ich wütend auf meinen Vater, habe dann aber bemerkt dass mir das nicht so gut tat..und danach flaute das Ganze ggü meinem Vater in Richtung Abneigung und Verachtung ab, ich wandte mich von ihm ab und wichtigeren Dingen zu....Ich vermute diese drei Schritte: Hass-Wut-Abneigung sind ggf. Ablösungsphasen, also Phasen mit denen ich mich gelöst habe. Allerdings besteht natürlich die Gefahr dass manche Menschen ggf. in der Hassphase oder Wutphase hängenbleiben...man sollte hier ein wenig aufpassen. Mir hat es sehr geholfen mir meine Wut per Sport weg zu rennen und meine damalige innere Wut als Triebkraft erwachsen und eigenständig zu werden zu nutzen.

Es ist an sich normal wenn man keinen Menschen hasst Sari....ich hasse auch niemanden...was nicht heißt dass man direkt unnormal ist wenn man jemanden hasst! Allerdings ist es sehr kraftraubend über längere Zeit zu hassen oder zu wüten...daher denke ich wird man auf Dauer krank von zu viel Hass und Wut. Gerade deshalb ist es wichtig mal einen Schritt zurück zu treten und sich selbst mal kritisch zu betrachten und zu versuchen ein wenig Kontrolle da rein zu kriegen.
Hass ist an sich eine unwürdige Haltung, wer was auch sich hält und Haltung zeigen will verlegt sich lieber um Zeit mal auf Abneigung.

Das wäre meine Empfehlung...denn da Hass viel Energie raubt bleibt dann oft zu wenig Kraft für die wichtigeren Dinge im Leben übrig.

Tyra
 

lurch

Mitglied
Hallo Sara7

also erst mal denk ich ist Hass ein so starkes gefühl , das man es - wenn es in einem hochkocht - nicht in normale bahnen steuern kann, nicht in dem moment
das muss man tun ,wenn die gefühle wieder etwas klarer sind
dann solltest du mal untersuchen was dich so furchtbar hochkocht/ angreifbar macht ?
es ist ein sehr starkes gefühl und ist meist das gegenstück der liebe:rolleyes:
so stark wie man seinem partner liebt so stark kann man auch mal das gefühl des hasses bekommen
ich denk das diese form des hasses auch nicht weiter verwerflich ist
ist halt ein stark übertriebene wutgefühl für momente

also das hass den charakter verdirbt , ist mir auch nicht so bekannt , hm

außer man redet vom fanatischem hass und da denk ich läuft noch ne menge anderes schief

eher verdirbst du dir da deine eigene gefühlslage und fühlst dich schlecht
für mich ist hass ein gefühl was zu verarbeiten gehört aber menschlich ist
auch wenn ich inzwischen ein sehr ausgeglichener mensch bin so würde ich niemals behaupten das ich nicht irgendwann schon mal gehaßt habe, dann wäre ich ja schon fertig entwickelt auf die welt gekommen ;)
man kann doch nur durch negative oder positive erfahrungen lernen und ich habe gelernt das hassen mir kraft raubt und mich schlecht fühlen läßt , mich negativ beeinflußt und mich wie eine gefangene festhält und das hat mich gelehrt, diese aufkommenden gefühle rechtzeitig in für mich positive umzuwandeln
sie anders einzusetzen teils in gottvertrauen , das er es schon richten wird und teils in eine für mich wichtige aufarbeitung was mich so anzickt und warum ich da so angreifbar bin
das lenkt auch gu ab und zeigt einem wieder ein stück mehr von ich selbst

;) lurch
 

Mamori

Mitglied
Danke für eure Antworten :)
Eure Ratschläge waren sehr wichtig für mich und auch die anderen Aspekte :)
Hass und Vergebung sind wohl immer im Einklang, oder? Dass jemand einem den Hass nehmen kann ... Ein beruhigender Gedanke ^^

Vielen Dank!!!
 

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