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Hass auf Arbeit generell

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Das ist eine wichtige Erkenntnis. Egal wie arm oder reich man ist, man wird vermutlich immer seine Lage noch verbessern wollen.

Fatalistischer könnte man sagen: Wir sind verdammt dazu auf ewig zumindest ein wenig unzufrieden zu sein 😉
Und auch das ist's, was Fuehrende Lobbypolitiker auszunutzen wissen:
Dem brav Arbeitenden einreden,
er brauche das von ihm selbst zu erzeugende "Wirtschaftswachstum", "Wirtschaftswachstum", "Wirtschaftswachstum"...
 
Und auch das ist's, was Fuehrende Lobbypolitiker auszunutzen wissen:
Dem brav Arbeitenden einreden,
er brauche das von ihm selbst zu erzeugende "Wirtschaftswachstum", "Wirtschaftswachstum", "Wirtschaftswachstum"...

Manchmal bin ich von dem ewigen Wachstumsgerede richtig angewidert. Einem Menschen der eigentlich mit verhältnismäßig mit kleinen Dingen zufreiden ist, wird so suggeriert dass er nicht ausreicht und immer mehr braucht. Was braucht der Mensch eigentlich wirklich? Wachstum geht sowieso nicht unendlich.
 
Manchmal bin ich von dem ewigen Wachstumsgerede richtig angewidert. Einem Menschen der eigentlich mit verhältnismäßig mit kleinen Dingen zufreiden ist, wird so suggeriert dass er nicht ausreicht und immer mehr braucht. Was braucht der Mensch eigentlich wirklich? Wachstum geht sowieso nicht unendlich.

Es klingt ja so schön: Wir sind zufrieden, wir brauchen kein Wachstum, das wird uns nur vorgemacht.

Ist das so? Ich bezweifle das.

Das ist so wie ein Naturwissenschaftler der beim ersten mehrzelligen Organismus sagt: Die Evolution ist bisher gut gelaufen, lass uns anhalten.

Wir haben viele Probleme auf der Welt, die wir lösen sollten. Je stärker unsere Wirtschaftsleistung, desto mehr "Kraft" haben wir Probleme anzugehen und desto größer ist die Verteilmasse an Realkapital.

Es ist eine erwiesene Tatsache, dass ärmere Menschen weniger Interesse an Umweltschutz haben. Nicht umsonst ist Deutschland weltweit einer der Vorreiter was Umwelt- und Klimaschutz angeht.

Wirtschaftswachstum ist etwas gutes. Es kann z.B. durch technologischen Fortschritt, Strukturverbesserungen oder besseren Resourceneinsatz erreicht werden. Natürlich muss Kapital auch gerecht verteilt werden, aber dafür muss es erstmal durch Wirtschaftsleistung vorhanden sein!

Aber ja, was braucht der Mensch eigentlich wirklich? Hätten wir doch bei der Erfindung des Rades einfach aufgehört....🙄
 
Eben konditionieren wir uns doch um - wozu das Rad erfinden ?

Die Motivation - das ist auch so ne Sache, man kann in sich Motivation erzeugen oder es lassen , besonders gut geht das mit dem lassen , wenn man das Hirn ausschaltet.

Es ist doch völlig egal , ob man als Fimenchef arbeitet oder ob man Arbeiter ist, der einzige Unterschied den ich wirklich als gravierend bezeichnen kann ist die Verantwortung , die man trägt , wenn man seinen Job gut macht , besonders als Chef .

Der Arbeiter hat die Freiheit ab 17 :00 abzuschalten , kann sich dann auf seine Freizeit konzentrieren. Der Fimenchef hat die Sorglosigkeit nicht , der Arbeiter kann sich jederzeit nen neuen Job suchen , der Fimenchef weniger , etc . etc. etc.

Ist man selbstständig , also sein eigener Chef , bedarf es nicht nur der Motivation , sondern zusätzlich noch einer Portion Verantwortung und kaufmännisches Geschick , rechtlich gesehen nicht irgendwas falsch zu machen, kommt noch dazu.

Ob man von Termin zu Termin hetzt als Model , ob man von Verkaufsgespräch zu Verkaufsgespräch hetzt, als Makler, ob man als Importeur oder als Gastronom versucht Fuß zu fassen , ob man nen Gemüseladen aufmacht oder einen Handyshop...alles ist machbar .

Da heute schönes Wetter ist werde ich jetzt den Ami anschmeißen und gemütlich durch die Gegend cruisen , etwas was meine Motivation morgen wieder arbeiten zu gehen, sicherlich heben wird .

Dabei coole Mukke höhren und den lieben Gott nen guten Mann sein lassen , lecker irgendwo heute abend ne Pizza essen , man gönnt sich ja sonst nix.

Klar könnte ich mich umkonditionieren , aber wozu , ich hasse ja meinen Job nicht .
 
Natürlich muss Kapital auch gerecht verteilt werden, aber dafür muss es erstmal durch Wirtschaftsleistung vorhanden sein!

Aber ja, was braucht der Mensch eigentlich wirklich? Hätten wir doch bei der Erfindung des Rades einfach aufgehört....🙄

Ist das dein Ernst? 🙂

Du sprichst es doch selbst an... Menschen die sich mit Geldscheinen den Allerwertesten abwischen können VS Grade so über die Runden kommen oder auch Hunger.

Zitat:
Einer Studie zufolge betrug im Jahr 2000 der Gini-Koeffizient weltweit 0,892. Demnach besitzt das reichste Prozent der Weltbevölkerung 40 % des Weltvermögens. Die reichsten 10 % besaßen zusammen 85 % des Weltvermögens, die ärmeren 50 % zusammen nur 1 % .[SUP][9][/SUP] Der Ungleichheitswert von 0,892 entspricht annähernd einer Situation, in der von 100 Personen eine Person 90 % besitzt, während die anderen 99 Personen sich die übrigen 10 Prozent teilen.[SUP][10][/SUP]

Und jetzt frage ich dich: was verstehst du unter gerechter Verteilung? Viele Menschen müssten weder hungern noch Ausbeutung ertragen, und trotzdem könnten sich einige noch mit ihrem Scheinchen die Zigarre anzünden.

Ich kann vollkommen verstehen dass so mancher dieses Hamsterrad kritisiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wäre alle Millionäre , wäre das Geld gleich verteilt...aber ich würde trotzdem wieder arbeiten gehn , Du nicht ?

Nehme ich Dir nicht ab ....
 
Ist das dein Ernst? 🙂

Du sprichst es doch selbst an... Menschen die sich mit Geldscheinen den Allerwertesten abwischen können VS Grade so über die Runden kommen oder auch Hunger.

Zitat:
Einer Studie zufolge betrug im Jahr 2000 der Gini-Koeffizient weltweit 0,892. Demnach besitzt das reichste Prozent der Weltbevölkerung 40 % des Weltvermögens. Die reichsten 10 % besaßen zusammen 85 % des Weltvermögens, die ärmeren 50 % zusammen nur 1 % .[SUP][9][/SUP] Der Ungleichheitswert von 0,892 entspricht annähernd einer Situation, in der von 100 Personen eine Person 90 % besitzt, während die anderen 99 Personen sich die übrigen 10 Prozent teilen.[SUP][10][/SUP]

Und jetzt frage ich dich: was verstehst du unter gerechter Verteilung? Viele Menschen müssten weder hungern noch Ausbeutung ertragen, und trotzdem könnten sich einige noch mit ihrem Scheinchen die Zigarre anzünden.

Ich kann vollkommen verstehen dass so mancher dieses Hamsterrad kritisiert.

Wir reden aneinander vorbei. Ich habe gesagt: Wirtschaftswachstum ist gut.
Gerechte Verteilung ist eine andere Sache. Aber es ist doch erstmal besser 100 € verteilen zu können als nur 50 €.

Um auf das Thema zurück zu kommen: Zebaothling stellt gut dar, dass Zufriedenheit nicht einfach immer eine Frage von Rang und Geld ist. Jeder, der mit seinem Job unzufrieden ist, muss sich halt fragen warum dem so ist. Ist die Arbeit zu langweilig, zu leicht zu schwer oder ist man mit dem Verdienst unzufrieden, oder ist man einfach im Leben generell unzufrieden.

Meine Erfahrung: Sich mit anderen vergleichen macht unglücklich. Egal wie viel man hat, irgendjemand hat mehr und schon ist man unglücklich 😀 Egal wie lange man arbeitet, irgendjemand hat kürzere Arbeitszeiten, usw.

Ich schau auch mal nach links und rechts, aber es gibt ganze Bücher die das Geheimnis der Zufriedenheit mit dem "nicht-Vergleichen" darstellen. Jeder DARF für sich entscheiden, ob er glücklich ist. Und wenn der tibetanische Bettelmönch glücklich ist, dann muss ich das nicht verstehen, aber ich sollte es auch nicht kritisieren. Lass ihn doch einfach glücklich sein!
 
Ich hab das auch,
würde es aber nicht Hass nennen,
mein Gefühl, mein Körper zeigt mir Unwohlsein,
Unnatürlichkeit, Vorsicht..
(wobei nach gewisser Zeit Hass/Groll entsteht,
was bei vielen zu sehen ist)

mit einem Minijob geht es, auch wenn man
finanziell halt an der Grenze ist
und von andren teils viel einstecken muss

So ist viel Zeit für Gesundheit, das Leben an sich,
Kreativität, Persönlichkeitsentwicklung, Talente......
 

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