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Hartz IV - in der Höhe angemessen und schönes Leben?

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@ Chris1970
Nein, ich bin nicht in Hartz IV gerutscht. Gott sei Dank!!!

Wie hier und da mal erwähnt, kenne ich mehrere Bedürftige. Ich helfe betroffenen, sich mit den Ämtern herum zu schlagen, um zu ihrem Recht zu kommen. (Ergänzung nur für House: und es ist keiner dabei, wie Du sie Dir vorstellst:mad🙂

Meine Erfahrungen sehen nun mal so aus, das es meist Bedürftige mit Kindern sind, teilweise durch Krankheit oder Auslaufen der Zeitarbeitsverträge in H4 abgerutscht.
Und, das sag ich, es ist heute verdammt schwer, zum Einen den Ämtern "wohl" zu tun und zum Anderen, einen Job zu bekommen um aus H4 heraus zu kommen. Ohne schwarz zu malen: das wird auch in der nächsten Zeit nicht besser🙁

Beispiele von unnötiger schikaniererei wie zum Beispiel Missis oder Bronfenbrenner geschrieben haben sind schon an der Tagesordnung. Das ist es, was mich in diesem "Sozial"-Staat so ankotzt. Die Amtsä.... und ihre erhabene Sessel - die man ihnen vom (mit verlaub) Allerwertesten operativ entfernen muß.
Die Arbeitgeber geben ihren Teil dazu, mit "hoch" bezahlten Jobs:mad:

Ich frage mich wirklich, wer den Staat mehr ausnutzt. Der AG oder H4er?
 
Das sind jetzt nur 2 von mehreren Fällen, die mir persönlich bekannt sind. Sie sprechen allerdings eine deutliche Sprache, was die Kompetenz so mancher Sachbearbeiter betrifft.

Ich denke es gibt beiderseitig Fehler.

Ich sah auf dem Arbeitsamt Leute in Klamotten auftauchen, das war eine Frecheit gegenüber jedem , der mit den Leuten zu tun hatte.

Wer in Badelatschen und Fetzenklamotten auf dem Amt auftaucht, braucht sich dann nicht wundern, wenn der Sachbearbeiter nicht besonders willig und erfreut ist.

Und ich habe das nicht nur vereinzelt gesehen.
 
Ich denke es gibt beiderseitig Fehler.

Ich sah auf dem Arbeitsamt Leute in Klamotten auftauchen, das war eine Frecheit gegenüber jedem , der mit den Leuten zu tun hatte.

Wer in Badelatschen und Fetzenklamotten auf dem Amt auftaucht, braucht sich dann nicht wundern, wenn der Sachbearbeiter nicht besonders willig und erfreut ist.

Und ich habe das nicht nur vereinzelt gesehen.

Selbstverständlich gibt es auch die Fälle, in denen die Antragsteller jedes Klischee erfüllen. In den von mir geschilderten Fällen war dem aber nicht so, die Leute hatten und haben ein gepflegtes Erscheinungsbild und akzeptable Umgangsformen. Es handelte sich um pure Willkür der Sachbearbeiter. Und das waren, wie bereits geschrieben, NUR 2 von mehreren Fällen.

Ich kann ja noch einen draufsetzen:
Der Ex meiner Tochter, damals noch nicht mir ihr liiert und gerade 18 geworden, wurde von der ARGE übelst verarscht, als man ihm H4-Leistungen und Übernahme der Kosten für eine Unterkunft verweigerte, mit der Begründung (Achtung, jetzt kommt´s!), es können keine Leistungen gewährt werden, da er keinen festen Wohnsitz hätte! Ja, wie denn auch, wenn die ARGE sich weigerte, Kosten für Miete zu übernehmen!!! Meine Kinder griffen den jungen Mann bei uns im Pferdestall auf, wo er mangels eines Obdachs übernachtete.
Ich nahm ihn zunächst einmal auf und unter meine Fittiche und begleitete ihn dann zur ARGE. Dort stellte sich heraus, dass man sich nicht mal die Mühe gemacht hatte, seine Anträge zu bearbeiten, geschweige denn einen schriftlichen Ablehnungsbescheid auszufertigen. Die Anträge waren einfach in die "Rundablage" verschoben worden und fertig. Alles andere hätte in der Akte für die Sachbearbeiterin wohl auch ziemlich schlecht ausgesehen.

Die überaus "kompetente" Sachbearbeiterin kam mir zunächst damit, dass der junge Mann bei mir doch bestens aufgehoben und versorgt sei, sie sähe also keinen Grund für Handlungsbedarf. Erst nachdem ich sie unter Zugrundelegung der entsprechenden §§ des SGB darüber belehrt hatte, dass ICH dem Jungen weder moralisch noch gesetzlich zum Unterhalt verpflichtet sei, sondern die ARGE und mit Dienstaufsichtsbeschwerde und Presse drohte, entsann sie sich plötzlich eines besseren. Das dann allerdings auch sehr unmittelbar, der junge Mann erhielt nicht nur die sofortige Zusage zur Übernahme der Kosten für Unterkunft, sondern auch einen Scheck, damit er sich verpflegen konnte.

Wenn dieses Beispiel auch noch nicht reicht, ich habe noch mehr auf Lager, ebenfalls an Dreistigkeit schwer zu überbieten. Ich weiss nicht, ob man da noch von vereinzelten Fällen reden kann. Mir persönlich drängt sich da vielmehr der Eindruck auf, als würden Prämien für die Sachbearbeiter ausgelobt, die erfolgreich möglichst viele Leistungen verweigern. Bezeichnenderweise traf es nämlich immer Leute, die hinsichtlich ihrer Rechte keinerlei Ahnung hatten und somit leicht abzuwimmeln waren.
 
Nun, ich kenne aber auch sehr gutwillige Sachbearbeiterinnen persönlich aus meinem Umfeld.

Das Problem scheint allerdings auch die Fülle der Vorschriften und die unklaren Formulierungen zu sein, so dass es selbst den Sachbearbeiter / innen schwer fällt richtig damit zu arbeiten.
 
Nun, ich kenne aber auch sehr gutwillige Sachbearbeiterinnen persönlich aus meinem Umfeld.

Selbstverständlich gibt es auch die... leider hatten die Personen, die die von mir geschilderten Fälle erlebten nicht das Glück, an solche zu geraten.

Das Problem scheint allerdings auch die Fülle der Vorschriften und die unklaren Formulierungen zu sein, so dass es selbst den Sachbearbeiter / innen schwer fällt richtig damit zu arbeiten.

Das darf aber nicht Problem der Antragsteller sein. Und ein wenig gesunder Menschenverstand würde in den meisten Fällen schon reichen, selbst wenn man die §§ und Vorschriften nicht alle auswendig kennt. Jemandem eine Wohnung zu verweigern mit der Begründung, zum Leistungsbezug wäre ein fester Wohnsitz erforderlich, ist mit Unkenntnis der Vorschriften allein nicht zu entschuldigen.
Da kann es sich dann m. E. nur um mangelnde Intelligenz handeln, verwirft man mal den Gedanken, dass hier mit Vorsatz so entschieden wurde. Dagegen spricht aber eindeutig das Nichtbearbeiten der Anträge sowie deren Vernichtung, um, wie ich vermute, keinen ablehnenden Bescheid in der Akte zu hinterlassen, für den Fall eines späteren Widerspruches. Ein Widerspruch wäre ein absoluter Selbstgänger gewesen und hätte für die Sachbearbeiterin alles andere als gut ausgesehen. So gab es halt erst gar keine Akte.
 
Natürlich ist das ernst gemeint.

Schmarotzer, die den ganzen Tag nur faul auf der Haut liegen, Alkohol trinken und ihre Tapeten so mit Qualm verpessten, dass eine ehemals weiße Raufasertapete mittlerweile so Gelb wie die Ränder einer Bahnhofstoilette geworden ist, was übrigens zum Geruch der überwiegenden Wohnungen von Hartz IV Empfängern passt.

Und Frauen, deren "Normalzustand" es mittlerweile geworden ist, schwanger zu sein und natürlich immer wieder von anderen Männern.

So sieht doch die Realität der überwiegenden Hartz'ler aus!
Mal abgesehen davon, dass bei Rauchern generell irgendwann die Tapete gelb wird, nur dass "Nicht-Hartzler" das Geld dazu haben, weißeln zu lassen, finde ich den Ansatz nicht mal so verkehrt.

Wer als Hartz-IV-Empfänger allerdings nicht über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein verfügt, das auch noch von Leuten wie dir zerstört wird, zieht sich halt zurück in die eigenen vier Wände, das ist normal, und das würdest du auch tun, Dr. House, wenn du als letzter Dreck der Gesellschaft gelten würdest.

Sieht man allerdings die Behörden-Mitglieder, die sich allesamt fit halten, um ihre "körperliche und geistige Überlegenheit" zu demonstrieren, sollte man jedem Arbeitssuchenden tatsächlich anraten: sich fit zu halten, um etwas entgegensetzen zu können.

Adäquate Arbeit gibts eh nicht auf dem Markt.

Nordic Walking für Arbeitslose pfffht...;-)
 
Selbstverständlich gibt es auch die... leider hatten die Personen, die die von mir geschilderten Fälle erlebten nicht das Glück, an solche zu geraten.



Das darf aber nicht Problem der Antragsteller sein. Und ein wenig gesunder Menschenverstand würde in den meisten Fällen schon reichen, selbst wenn man die §§ und Vorschriften nicht alle auswendig kennt. Jemandem eine Wohnung zu verweigern mit der Begründung, zum Leistungsbezug wäre ein fester Wohnsitz erforderlich, ist mit Unkenntnis der Vorschriften allein nicht zu entschuldigen.
Da kann es sich dann m. E. nur um mangelnde Intelligenz handeln, verwirft man mal den Gedanken, dass hier mit Vorsatz so entschieden wurde. Dagegen spricht aber eindeutig das Nichtbearbeiten der Anträge sowie deren Vernichtung, um, wie ich vermute, keinen ablehnenden Bescheid in der Akte zu hinterlassen, für den Fall eines späteren Widerspruches. Ein Widerspruch wäre ein absoluter Selbstgänger gewesen und hätte für die Sachbearbeiterin alles andere als gut ausgesehen. So gab es halt erst gar keine Akte.

Wie gesagt, es gibt eben solche und solche Typen.

Aber die gibt es überall.

Und die Negativbeispiele sprechen sich auch schneller herum.

Auch das ist überall so.
 
Wichtig hierbei: Hinter Geld muss immer eine Leistung stecken,

Worin besteht die Leistung der Banken?

Würde Otto-Normal-Verbraucher sind aufführen wie eine Bank, dann wäre er ratzfatz im Gefängnis.

@House: soll das der NEUE House sein?
Welch Abstieg 🙁 Hast Du solch ein asoziales Denken wirklich nötig? Oder klingt da etwas Verbitterung mit?
Echt schade um Dich.
 
Worin besteht die Leistung der Banken?

Würde Otto-Normal-Verbraucher sind aufführen wie eine Bank, dann wäre er ratzfatz im Gefängnis.

@House: soll das der NEUE House sein?
Welch Abstieg 🙁 Hast Du solch ein asoziales Denken wirklich nötig? Oder klingt da etwas Verbitterung mit?
Echt schade um Dich.
Du scheinst keinen Schimmer über Sinn und Zweck einer Bank innerhalb einer Volkswirtschaft zu haben. Zwar ist Kritik im Zuge der Finanzkrise an einigen Stellen des Bankensystems durchaus zulässig, das lässt sich aber keinesfalls derart Pauschalisieren.

Eher ist das Erhalten von Sozialhilfe (H4) als Diebstahl am Steuerzahler zu bezeichnen, denn worin besteht die Leistung der Empfänger?
 
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