@ Lilalaunefee
Na du bist ja lustig. Was soll ein Bäcker nach 10 Jahren in der Bäckerei denn tun? Wer soll diesen Bäcker als was einstellen? Soll der sich bei der Telekom bewerben als Kundenberater? Oder als Förster? Wir sind hier in Deutschland. Hier läuft ohne Ausbildung und/oder Berufserfahrung überhaupt nichts.
Oder denk doch mal an den Fluglotsen. Der bekommt ne Augenerkrankung und DARF nicht mehr Fluglotse sein. Was rätst du diesem? Er soll sich im Supermarkt an die Kasse setzen? Das würde er evtl. sogar tun, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Arbeitgeber ihn einstellen würde, so ohne Ausbildung und nur mit völlig fachfremder Berufserfahrung.
Hm, da kann ich wohl keine repräsentative Auskunft geben. Weil ich nicht im Personalmanagement eines entsprechenden Unternehmens arbeite. Kann gut sein, dass du recht hast mit deiner These bezüglich der fachfremden Ausbildung. Aber ein Beweis, dass man grundsätzlich fachfremd nicht unterkommt, ist das noch nicht für mich.
Na klar gibt es Menschen, die das Sozialsystem ausnutzen. Aber das ist mit Sicherheit nicht Deutschlands Untergang.
Angesichts der Tatsache, dass wir immer mehr im Ausland nach Fachkräften suchen müssen, dass immer mehr Lehrstellen unbesetzt bleiben, bin ich mir da nicht so sicher.....
Deine Parolen in allen Ehren, aber aus meiner Sicht kommt sowas nur von Leuten, die selbst nicht betroffen waren oder sind. Aber wenn es nötig ist, dann gehst auch du zum Jobcenter. Erzähl mir nicht, du schläfst lieber unter Brücke als den Gang zum Jobcenter zu wagen.
Und wie gesagt, treffen kann es jeden und überall. Wenn deine Tochter nach dem Studium hier in Deutschland arbeitet und in der Probezeit rausgeschmissen wird. Was macht dann deine Tochter? Natürlich, sie findet nahtlos einen Job. Und wenn sie keinen nahtlosen Übergang hat, dann zahlt sie solange ihre 3-Zimmer-Wohnung, die Kranken- und Pflegeversicherung, die Lebenshaltung, die GEZ, die Bewerbungskosten und die Fahrtkosten zun den Vorstellungsgesprächen freudestrahlend aus eigener Tasche.