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Hartz 4 - Gehts auch ein bisschen freundlicher?!

Ganz im Gegenteil: Die Politik interessiert sich nur für das JETZT - oder vielleicht noch 4 Jahre dazu. Sonst wären ja die Probleme z.B. im Gesundheits-und Rentensystem - die in Jahresabständen immer wieder auftauchen - nicht zu erklären. Die Intervalle, an denen an diesen Systemen herumgedoktert werden muß, werden ja immer kürzer. Und wer dieser Tage TV gesehen hat, der weiß das auf uns ( auf mich nicht mehr ) eine gewaltige - und unbezahlbare - Lawine an zu zahlenden Beamtenpensionen zukommt.

Man darf mich gerne erschlagen 😱🙄, aber dann dürfen die Beamten halt auch mal das spüren, wie man sich so aufm "freien Markt" fühlt.

Unter meine Bekannten sind einige Beamte. Totgeschafft hat sich von denen Keiner, aber Gehälter beziehn die, da schlacker ich mit den Ohren. Die eine Bekannte ist mehr daheim als auf der Arbeit. Aber was soll ihr passieren? Beamtin auf Lebenszeit.
Aber rumjammern! Oh, oh, so viel zu tun und nur 3x im Jahr in Urlaub fahren.......kein Witz.
 
Diese Beamtenpensionen sind gesetzlich garantiert. Die kann man nicht abbauen. Man kann - das wird gemacht - weniger Leute verbeamten. Aber das löst das Problem nicht, weil die Ansprüche da sind. Und auch Beamte zusätzlich länger leben.
 
Catherine, dann kennst Du halt tatsächlich solche von "solchen" Beamten, aber es gibt genügend andere Beispiele und die Tatsachen, die eigentlich zur Diskussion darüber dienen könnten, werden wohlweislich zurückgehalten, das sieht man daran, dass bei vielen Menschen vor allem nur die vermeintlichen Vorurteile hängenbleiben, aber nicht die Nachteile, die es selbstverständlich auch hier gibt ...

Es ist doch recht erstaunlich, wie diese legendären Vorurteile und Meinungen über Beamte (ich kann bezeugen, dass ich selbst nicht dazu gehöre ...) sich halten und immer weiter in den Köpfen bleiben. Ist das eigentlich echt Unwissenheit oder einfach nur ein Thema, auf dem zu gerne stehen geblieben wird ....

Beamte zahlen keine Steuern, Sozialabgaben etc.
Das einzige, was ein Beamter im Vergleich zu Angestellten nicht zahlt, sind Rentenversicherungsbeiträge und Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.
*Rentenversicherungsbeiträge* sind nicht erforderlich, weil der Beamte im Ruhestand seine Pension aus einem Pensionsfond erhält, in den der Dienstherr eingezahlt hat. Beamte erhalten also keine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, warum sollen sie dort also etwas einzahlen? Es hat aber auch einen Nachteil für Beamte: Bei politischen Entscheidungen wie z. B. der Ökosteuer, als den Wählern versprochen wurde, die Rentenverischerungsbeiträge nicht anzuheben bzw. zu senken, wenn sie mehr für Benzin zahlen, hat der Beamte nichts davon. Er darf zwar mehr für das Benzin zahlen, aber hat nichts davon.
Warum Beamte nicht in die *Arbeitslosenversicherung* einzahlen, dürfte wohl auf der Hand liegen: Ein auf Lebenszeit Verbeamteter kann praktisch nicht arbeitslos werden, sollte er sich nicht etwas zuschulden kommen lassen, dass er rausfliegt.
Jeder Beamte muss jedoch sich und seine Familienangehörigen privat krankenversichern. Sich selbst zu 50% und seine Familienangehörigen zu jeweils 30%. Die restlichen 50% bzw. 70% an Krankenkosten zahlt die Beihilfe des Dienstherrn. Diese Beihilfe gebiert sich mittlerweile schlimmer als jede gesetzliche Krankenversicherung. So zahlen sie zwar keine 10 € Praxisgebühr im Quartal, dafür jedoch 6 € Gebühr pro eingereichter Rechnung. Geht man also zweimal im Quartal zum Arzt, sind es schon 12 €!
Ach ja, und dass ein Beamter genauso viel Steuern zahlt, wie jeder andere auch, muss wohl nicht extra erwähnt werden? Darum reagieren Beamte ganz empfindlich, wenn man ihnen Sprüche wie “Ich bezahle Sie von meinen Steuern!” an den Kopf wirft. Weil es schlichtweg falsch ist.

Man könnte jetzt noch Romane schreiben, was alles dazugehört, aber dann kommen bestimmt solche Antworten auch, na es muss ja keiner Beamter werden ... Das stimmt auch, aber wenn man damit zu tun hat und sich mal richtig mit dieser Materie befasst, über die man hier diskutieren will, dann wird man sehr schnell feststellen, was da alles im Argen liegt ...

Und dass es mufflige, unmotivierte, dumme, hochnäsige, unfähige Beamte genau so gibt wie Angestellte, Freiberufler, Arbeiter, Bauern, was weiß ich, das kann mit Sicherheit keiner entkräften. Aber es gibt auch nicht nur diese Sorte, es gibt genügend von der anderen ... zum Glück.

Eisherz
 
Zuletzt bearbeitet:
Von alledem war übrigens nicht die Rede. Ich habe lediglich über die Lawine ( und das ist völlig unstrittig ) an Beamtenpensionen gesprochen die auf uns zukommen - und auch nach Meinung von Experten, völlig unbezahlbar sind.

Hier, aus weltonline:

Eine Lawine rollt zu auf Deutschland: Die Lawine der Beamtenpensionen. Schon jetzt muss jeder Bundesbürger – vom Baby bis zur alten Oma, rund 440 Euro im Jahr für das Ruhegeld der Staatsdiener zahlen. Insgesamt verschlingen die Pensionen stolze 36 Milliarden Euro im Jahr. Die Bild-Zeitung berichtet mit Berufung auf das Bundesinnenministerium, dass die Summe bis zum Jahr 2050 auf 100 Milliarden Euro hochschnellen wird. WELT ONLINE zeigt, wie viel Gehalt und Pension Beamte während und nach ihrer Dienstzeit kassieren und in welchen Schritten sich die Kosten für die Steuerzahler in den
 
Zuletzt bearbeitet:
Und dass es mufflige, unmotivierte, dumme, hochnäsige, unfähige Beamte genau so gibt wie Angestellte, Freiberufler, Arbeiter, Bauern, was weiß ich, das kann mit Sicherheit keiner entkräften. Aber es gibt auch nicht nur diese Sorte, es gibt genügend von der anderen ... zum Glück.

Eisherz

Hallo Eisherz,

natürlich gibt es sehr viele unfähige Menschen auf dieser Welt in allen Berufen, aber es ist ja wohl etwas anderes, wenn auf den "freien" Markt unfähige Leute herumlaufen.

Da kann ich mir selbst aussuchen, in welchem Geschäft ich mein Geld lasse, oder wem ich irgendwelche Aufträge erteile.

Ich selbst arbeite in der freien Wirtschaft und bin Vertriebsassistentin/Sekretärin.

Ich habe auch tagtäglich mit unfreundlichen Kunden zu tun.

Oder Menschen, die überhaupt keine Ahnung von dem haben, was sie sagen oder machen.

Aber deswegen bin ich trotzdem zu Kompetenz und Freundlichkeit verpflichtet.

Trotzdem bin ich verpflichtet, mich immer auf dem neuesten Wissensstand zu halten und in meiner Freizeit Seminare und Fortbildungen zu besuchen, damit ich dem Kunden eine möglichst umfangreiche und detalierte Aussage geben kann/muss.

Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber die Umstrukturierung des Staats, was Kompetenz und Wissen angeht, läßt zu wünschen übrig.

Da werden Stellen gestrichen und umbesetzt.

Beispiel:

Der, der für Abfallwirtschaft zuständig war, wird plötzlich auf Hartz 4 gesetzt.

Die meisten haben gar nicht mehr die Lust, sich mit Ihren Aufgaben zu beschäftigen.

Und das Schlimme daran ist, dass der Bürger auf diese Mitarbeiter angewiesen ist!

Ich kann nämlich nicht auf das Amt gehen und sagen:
Hey! Du kriegst meinen Antrag ganz bestimmt nicht! DU NICHT!

Dann bin ich nämlich im A****.

Aber beim unfreundlichen Bäcker um die Ecke kann ich sehr wohl sagen:
Wenn du keine Lust auf Kundschaft hast, dann geh ich eben zum nächsten... Und Tschüss...

Gruß Struwel
 
Keine Ahnung Catherine, ob Du jemanden auf die Füße getreten hast oder nicht ...
Wie ich schon schrieb, ich bin selbst nicht betroffen (und ich weiß nicht, ob ich das bedauern oder froh sein soll ...). Ich wollte einfach nur meine Meinung zum Ausdruck bringen und auch mal eine andere Ansichtsweise.

Ich habe mich kürzlich erst mit zwei Verkäuferinnen von Lidl und Aldi unterhalten, da ging es auch um das Umgehen der Mitarbeiter und Kunden miteinander. Die haben mir Beispiele von Kunden erzählt, die wollte ich bald gar nicht glauben. Aber von ihnen wird verlangt, dass sie stets freundlich und ausgeglichen an der Kasse sitzen, egal, wie lang der Tag ist und egal wie schlecht die Kunden auch drauf sind. Nun kann wieder der eine oder andere sagen, gut, dann kann ich nicht an der Kasse sitzen, wenn ich das nicht abkann.
Genau genommen ist es doch nicht nur das, wenn alle ein wenig auch auf sich selbst und ihr eigenes Verhalten achten würden, dann wäre ein freundliches Miteinander viel öfter möglich.

Und Du bringst es auf den Punkt, Struwel, bei den Ämtern (und vielen anderen öffentlichen Dienststellen), das wiederum weiß ich auch von einer Bekannten, die beim Arbeitsamt arbeitet, da werden freiwerdende Stellen nicht mehr besetzt, aber die Arbeit muss von den anderen mitgemacht werden. Dem einzelnen Mitarbeiter wird das mit dazugegeben, so wie Du es schreibst, und der muss sich dann durchwursteln. Oder bei den Zulassungsstellen, da sitzen viel zu wenig Mitarbeiter, aber der Andrang ist enorm, dass die Kunden fast alle durchweg sauer sind über lange Warte- und Bearbeitungszeiten, das versteht man, aber dass sie ihren Frust dann beim Bearbeiter ablassen, der am wenigsten dafür kann ... tja, und wer hat schon jeden Tag ein gleich dickes Fell ... Und wenn dann ein Bearbeiter auch mal mufflig ist, dann heißt es, dass die ja vom Staat gut genug bezahlt werden, und schließlich für den Bürger da sein sollten ...

Ich fand, dass Dein Erlebnis so natürlich auch nicht in Ordnung ist, aber wäre ich dort gewesen, ich hätte auch so wie Du reagiert. Ob ich es mehr persönlich genommen hätte, ich denke, das wäre von meiner eigenen Tagesform abhängig gewesen. Und wenn ich es dann doch persönlicher genommen hätte, dann hätte ich kein Problem damit, mich beim Dienstvorgesetzten sehen zu lassen.

Eisherz
 
liebe struwelpetra.hab die ersten ebiträge gelesen und bei dem aller ersten hier musst eich irgendwie an gabi köster denken.
konnte mir das ganze richtig bildlich vorstellen.

ist nicht in ordnung wie die mit einem umgehen wenn du das so beschreibst.
aber ich denke man muss auch die andere seite sehen die eisherz beschrieben hat.aber trotzdem....so ein umgangston wie von mr.x ist nicht in ordnung.

echt super wenn man so schlagfertig sein kann.allerdings fordert das wohl auch wieder nur zur rache auf und ich hoffe der gute mann lässt/ließ es nicht an deinen finanzen aus(man weiss ja nie)

grüßle
grübelienchen

PS @eisherz:mensch dein herzchen schlägt aber schnell wenn man darauf schaut.und nache is sieht das rot ja so gar nit aus 😉😀
 
liebe struwelpetra.hab die ersten ebiträge gelesen und bei dem aller ersten hier musst eich irgendwie an gabi köster denken.
konnte mir das ganze richtig bildlich vorstellen.

ist nicht in ordnung wie die mit einem umgehen wenn du das so beschreibst.
aber ich denke man muss auch die andere seite sehen die eisherz beschrieben hat.aber trotzdem....so ein umgangston wie von mr.x ist nicht in ordnung.

echt super wenn man so schlagfertig sein kann.allerdings fordert das wohl auch wieder nur zur rache auf und ich hoffe der gute mann lässt/ließ es nicht an deinen finanzen aus(man weiss ja nie)

grüßle
grübelienchen



Weißt du Grübelinchen,

ich hatte eine nette Sachbearbeiterin, der ich die Machenschaften an der Theke mitgeteilt habe...

Falls es jedoch so sein sollte, habe ich keine Angst davor.

Ich stehe in einem festen Arbeitsverhältnis und habe zudem noch einen 400.-Euro Job.

Der Vater meiner Kinder zahlt keinen Unterhalt mehr, weil es ihm momentan nicht möglich ist.

Das ist der einzige Grund warum ich mich an Hartz 4 gewendet habe.

Ich habe noch nie Sozialleistungen bezogen und dass,obwohl ich seit zehn Jahren Alleinerzeihend bin...

Der soll ruhig kommen, und sagen:

"NÄNÄNÄNÄNÄNÄNÄNÄNÄ... Du kriegst nix...

Ich glaube, der hätten keinen Spaß mit mir...🙂

Eine schöne Woche - Gruß Struwel
 

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