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Hammer und Sichel verbieten

  • Starter*in Starter*in Dr. House
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(...)
Man sollte auch erwähnen, das die DDR - anders als die BRD - für den verlorenen Krieg teuer bezahlen mußte. Und vieles von dem was man als Gängelei der Bürger bezeichnet, eben auch von der Sowjetunion bestimmt und angeordnet wurde.
[...]
Die DDR war nach dem Krieg in einem besseren Zustand als es die BRD bzw Westdeutschland war.
Selbst wenn man nicht live dabei war bekommt man es anders vermittelt als Willy.
Und dein "Live dabei" widerspricht dem revvolutionären Geist von '53 und '89. (...)
Er weiß ja noch nichtmal was mit dem Begriff Planwirtschaft etwas anzufangen. Dazu muss man noch nichtmal DDR'ler gewesen sein.
Wie kommst du darauf, ich wüsste nichts von Planwirtschaft?
Deshalb sollte man aber nicht die Menschen verurteilen, die in der ehemaligen DDR gelebt haben, denn die konnten nichts für die Regierung.
Ich kritisiere das SYSTEM DDR, PLANWIRTSCHAFT, eben SOZIALISMUS respektive KOMMUNISMUS. Es gibt im übrigen eine Zitier-funktion. Täten sie einige hier vermehrt benutzen, käme es vermutlich zu weit weniger falschen Schlussfolgerungen.
 
Hallo diskutierende,

ich bitte darum, dass sich erhitzte Gemüter zunächst abkühlen, bevor sie erneut posten.

Weitere Off-topic-Beiträge oder solche, die andere Nutzer beleidigen, ziehen Verwarnungen nach sich.
 
Es bringt nichts alles zu verbieten damit macht man es nur noch populäre und interessanter. Stattdessen sollte man versuchen die Einstellung der Menschen positiv zu verändern.
 
Sowas braucht Zeit, ich hoffe, die bekommen ihre Strafe noch.
Damit ist leider nicht mehr zu rechnen, denn der Deutsche Bundestag hatte wohl 1997 letztmalig die Verjährungsfrist für begangenes sog. SED-Unrecht auf den 03.10.2000 festgelegt.
Allenfalls nicht verjährungsmögliche Kapitalverbrechen wie z.B. Mord blieben dann noch theoretisch strafbar.
So hatte man ja auch noch versucht, den greisen Mielke wegen eines Polizistenmordes in den 30ern statt seiner Verantwortlichkeit für die Verbrechen seines Ministeriums für Staatssicherheit dingfest zu machen.
Da in Anbetracht seines Alters seine sechsjährige Haftstrafe aber bereits nach kurzer Zeit zur Bewährung ausgesetzt worden war, durfte er seine letzten fünf Jahre in Freiheit verbringen.

Zwar ein völlig anderer Fall, der nichts mit dem Thema dieses Threads zu tun hat und mir möglicherweise den Vorwurf einbringen wird, ich vergliche DDR- mit Nazi-Unrecht -
aber nicht sehr viel anders dürfte es Demjanjuk ergehen, wenn er überhaupt noch als prozessfähig eingestuft und vor ein deutsches Gericht gestellt würde.

Man mag zwar deswegen mit unserer Justiz hadern,
und hier kommt mir das "böse" Zitat von Bärbel Bohley,
Wir hofften auf Gerechtigkeit, aber wir haben den Rechtsstaat bekommen
in den Sinn,
aber für mich ist das wichtigste und entscheidenste Merkmal unserer Demokratie, im Gegensatz z.B. zur DDR,
dass wir eine Gewaltenteilung und derzufolge eine unabhängige Justiz haben, in der kein Staatsanwalt oder sonstiger Staatsvertreter den Richterspruch vorwegnehmen kann.
Ausserdem sind die Grundrechte, welche die Verfassung garantiert von jedem einklagbar und unveräusserlich, wie es so schön darin heisst.
 
Damit ist leider nicht mehr zu rechnen, denn der Deutsche Bundestag hatte wohl 1997 letztmalig die Verjährungsfrist für begangenes sog. SED-Unrecht auf den 03.10.2000 festgelegt.
Allenfalls nicht verjährungsmögliche Kapitalverbrechen wie z.B. Mord blieben dann noch theoretisch strafbar.
So hatte man ja auch noch versucht, den greisen Mielke wegen eines Polizistenmordes in den 30ern statt seiner Verantwortlichkeit für die Verbrechen seines Ministeriums für Staatssicherheit dingfest zu machen.
Da in Anbetracht seines Alters seine sechsjährige Haftstrafe aber bereits nach kurzer Zeit zur Bewährung ausgesetzt worden war, durfte er seine letzten fünf Jahre in Freiheit verbringen.

Zwar ein völlig anderer Fall, der nichts mit dem Thema dieses Threads zu tun hat und mir möglicherweise den Vorwurf einbringen wird, ich vergliche DDR- mit Nazi-Unrecht -
aber nicht sehr viel anders dürfte es Demjanjuk ergehen, wenn er überhaupt noch als prozessfähig eingestuft und vor ein deutsches Gericht gestellt würde.

Man mag zwar deswegen mit unserer Justiz hadern,
und hier kommt mir das "böse" Zitat von Bärbel Bohley,
Wir hofften auf Gerechtigkeit, aber wir haben den Rechtsstaat bekommen
in den Sinn,
aber für mich ist das wichtigste und entscheidenste Merkmal unserer Demokratie, im Gegensatz z.B. zur DDR,
dass wir eine Gewaltenteilung und derzufolge eine unabhängige Justiz haben, in der kein Staatsanwalt oder sonstiger Staatsvertreter den Richterspruch vorwegnehmen kann.
Ausserdem sind die Grundrechte, welche die Verfassung garantiert von jedem einklagbar und unveräusserlich, wie es so schön darin heisst.



Hä? Unabhängige Justiz? Einklagbare Grundrechte??
Da hab ich wohl einiges verpasst..
Nur mal zur nochmaligen Klarstellung: all diejenige, die nach der Wende den Mund so voll genommen haben, sprachen nicht zwingend im Namen der Mehrheit....
Aber was heute hier läuft.. Beamtenbeleidigung ist schlimmer als Kindermord oder -missbrauch.... und..und..und.. Rechtsstaat hin und her.. Gibts den überhaupt?
LG Lila
 
Hä? Unabhängige Justiz? Einklagbare Grundrechte??
Da hab ich wohl einiges verpasst..
Bestimmt.
Bei Deinen Beiträgen habe ich den Eindruck, dass Du das Gefühl hast, mit der Wiedervereinigung (dem Beitritt, der Annexion, der Wende oder der Kehre, wenn Dir diese Steimle-Diktion eher zusagt) von einem grössere Unrechtssystem vereinnahmt worden zu sein, als es die DDR je war.
Lilalaunefee meinte:
Nur mal zur nochmaligen Klarstellung: all diejenige, die nach der Wende den Mund so voll genommen haben, sprachen nicht zwingend im Namen der Mehrheit....
Bezieht sich das jetzt auf das von mir angeführte Bohley-Zitat?
Denn ich habe weder den Mund voll genommen noch mich je gewähnt, im Namen irgendeines DDR-Bürgers, geschweige denn deren Mehrheit gesprochen zu haben.
Lilalaunefee meinte:
Aber was heute hier läuft.. Beamtenbeleidigung ist schlimmer als Kindermord oder -missbrauch.... und..und..und.. Rechtsstaat hin und her.. Gibts den überhaupt?
LG Lila
Beziehst Du Dich auf einen Fall, dessen Hintergründe Du selbst kennst?
Ich habe keinerlei juristische Bildung, sondern höchstens eine Art ethisches Rechtsempfinden, wie es wohl vielen gehen wird, die mit der Justitz noch nicht in Kontakt geraten sind.
Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Tatbestand der Beamtenbeleidigung mit einer höheren Strafe bewehrt sein soll, als das für Mord der Fall ist.
Wenn ein Gericht einen des Kindesmordes Angeklagten daher zu einer milderen Strafe verurteilt haben sollte, dann kann ich mir das nur so erklären, dass der/die Richter dem Angeklagten die Straftat des Mordes nicht zweifelsfrei nachweisen konnte.
Und ein Grundsatz in unserem Rechtstaat lautet nun mal, im Zweifel für den Angeklagten, so oft man das vielleicht als Aussenstehender, der nicht alle vom Gericht geprüften Umstände der Tat kennt, bedauern mag.
Dass so unterschiedliche Urteile für ähnliche oder gar ein und denselben Fall zustande kommen und verschiedene Instanzen nicht selten sogar zu genau gegensätzlichen Urteilen gelangen, zeigt ja gerade die Unabhängigkeit von Richtern und Justiz.
Und ja, ich bleibe dabei, dass die Grundrechte in diesem Land bis hin zu letzten Instanzen wie Bundesverfassungsgericht und Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte einklagbar sind,
auch wenn ich selbst diesen Weg nie beschritten habe und höchstwahrscheinlich auch niemals beschreiten werde.
 
Bestimmt.
Bei Deinen Beiträgen habe ich den Eindruck, dass Du das Gefühl hast, mit der Wiedervereinigung (dem Beitritt, der Annexion, der Wende oder der Kehre, wenn Dir diese Steimle-Diktion eher zusagt) von einem grössere Unrechtssystem vereinnahmt worden zu sein, als es die DDR je war.

Hab ich nie behauptet. Es gab Unrecht in der DDR, und es gibt Unrecht in der BRD. Es juckt mich nur, dass hier kaum Spielraum gelassen wird für die positiven Seiten der DDR und das, was hierzulande schief läuft. Ich hab mich damals arrangiert und das tue ich auch heute. Es gibt viele Dinge, die ich heute lieber wie zu DDR-Zeiten gehandhabt hätte... Geb ich unumwunden zu.
Ich hab zwei Kinder, und was das Schul- und Gesundheitswesen in Bezug darauf heute bietet ist arm. Jede Menge eigene Erfahrung ... Würde aber hier wohl den Rahmen sprengen und íst ausserdem OT 😀

Bezieht sich das jetzt auf das von mir angeführte Bohley-Zitat?
Denn ich habe weder den Mund voll genommen noch mich je gewähnt, im Namen irgendeines DDR-Bürgers, geschweige denn deren Mehrheit gesprochen zu haben.

Nö, war allgemein bezogen.. Irgendwo in einem vorhergehenden Post gings schon mal darum.... Viele die sich heute als Opfer der DDR darstellen, waren damals Ausführende - und da kenne ich höchstpersönlich etliche...


LG
 
Es juckt mich nur, dass hier kaum Spielraum gelassen wird für die positiven Seiten der DDR und das, was hierzulande schief läuft.
Ich begrenze den Spielraum nicht.
Aber dieser Thread hatte ja eigentlich das Verbot von Hammer und Sichel zum Thema, bzw. auch Hammer und Zirkel, wenn man die ursprüngliche Gedächtnislücke des TE, was die Symbole der DDR anbelangt, berücksichtigt.
Dazu habe ich meinen Senf, dass ich jegliches Verbot für Unfug halte, völlig losgelöst davon, welche Ansichten ich zur DDR habe, bereits ziemlich am Anfang dieses Threads abgegeben.
Wenn Dich Dein Thema aber so umtreibt, warum öffnest Du nicht einen eigenen Thread mit dem Titel,
Was von der DDR war bewahrenswert und hätte ins vereinigte Deutschland übernommen werden sollen? o.ä.?
Lilalaunafee meinte:
Ich hab mich damals arrangiert und das tue ich auch heute.
Das trifft wohl für die Mehrheit zu, damals hüben wie drüben.
Ich habe mich in diesem System nicht anders verhalten, wohl weil ich keinen diesbezüglichen Leidensdruck verspürt habe.
Und ich kann nicht sagen, wie ich mich im anderen System verhalten hätte.
Lilalaunafee meinte:
Es gibt viele Dinge, die ich heute lieber wie zu DDR-Zeiten gehandhabt hätte... Geb ich unumwunden zu.
Ich hab zwei Kinder, und was das Schul- und Gesundheitswesen in Bezug darauf heute bietet ist arm.
Zum Schulniveau kann ich überhaupt nichts sagen, nicht mal, wenn es allein um den Vergleich innerhalb des West-Berliners von damals zu heute ginge, weil mein Kontakt mit der Schule nunmehr fast 27 Jahre zurückliegt.
Allerdings habe ich meine Zeit an Grundschule und Gymnasium (beides im damaligen West-Berlin) positiv in Erinnerung,
mit Ausnahme vllt. eines knapp zweijährigen Intermezzos an einer Gesamt-Schule, an die mich meine Eltern abschoben, weil sie mich dort als beide Berufstätige den ganzen Tag über gut betreut wähnten.
Aus meiner Erinnerung kann ich diese Schulform tatsächlich gleichfalls als arm bezeichnen.
Abgesehen davon soll ja das Schulniveau in Berlin generell als arm erachtet werden, wenn man den üblichen Aussagen bayerischer oder baden-württembergischer Landespolitiker und Kultusminister glauben schenken darf; wobei ich mich dann aber meist dazu verleitet sehe, mir zu wünschen, deren hochgelobtes Schulsystem hätte ihnen statt ihrer profunden Latein- lieber etwas ordentlichere Deutschkenntnisse angedeihen lassen (mir könne alles ausser Hochdeutsch).
 
Ich begrenze den Spielraum nicht.
Aber dieser Thread hatte ja eigentlich das Verbot von Hammer und Sichel zum Thema, bzw. auch Hammer und Zirkel, wenn man die ursprüngliche Gedächtnislücke des TE, was die Symbole der DDR anbelangt, berücksichtigt.
Dazu habe ich meinen Senf, dass ich jegliches Verbot für Unfug halte, völlig losgelöst davon, welche Ansichten ich zur DDR habe, bereits ziemlich am Anfang dieses Threads abgegeben.
Stimmt, wir haben uns ziemlich weit vom Thema entfernt ;-)

Wenn Dich Dein Thema aber so umtreibt, warum öffnest Du nicht einen eigenen Thread mit dem Titel,
Was von der DDR war bewahrenswert und hätte ins vereinigte Deutschland übernommen werden sollen? o.ä.?

Es gibt kein 'mein Thema'. Ich fand es nur nervig, wieviel Theoretiker mir einreden wollen, wie ich früher gelebt habe 😎
Ansonsten hab ich kein Problem...

Das trifft wohl für die Mehrheit zu, damals hüben wie drüben.
Ich habe mich in diesem System nicht anders verhalten, wohl weil ich keinen diesbezüglichen Leidensdruck verspürt habe.
Und ich kann nicht sagen, wie ich mich im anderen System verhalten hätte.
Zum Schulniveau kann ich überhaupt nichts sagen, nicht mal, wenn es allein um den Vergleich innerhalb des West-Berliners von damals zu heute ginge, weil mein Kontakt mit der Schule nunmehr fast 27 Jahre zurückliegt.
Allerdings habe ich meine Zeit an Grundschule und Gymnasium (beides im damaligen West-Berlin) positiv in Erinnerung,
mit Ausnahme vllt. eines knapp zweijährigen Intermezzos an einer Gesamt-Schule, an die mich meine Eltern abschoben, weil sie mich dort als beide Berufstätige den ganzen Tag über gut betreut wähnten.
Aus meiner Erinnerung kann ich diese Schulform tatsächlich gleichfalls als arm bezeichnen.
Abgesehen davon soll ja das Schulniveau in Berlin generell als arm erachtet werden, wenn man den üblichen Aussagen bayerischer oder baden-württembergischer Landespolitiker und Kultusminister glauben schenken darf; wobei ich mich dann aber meist dazu verleitet sehe, mir zu wünschen, deren hochgelobtes Schulsystem hätte ihnen statt ihrer profunden Latein- lieber etwas ordentlichere Deutschkenntnisse angedeihen lassen (mir könne alles ausser Hochdeutsch).

*lach* du, Hochdeutsch wird bei uns auch nicht besser gelehrt. Deutsch ist eher zum Nebenfach mutiert (hab mal einen Bericht gelesen, da hat ein alter Prof sich drüber aufgeregt, dass die Pädagogik-Studenten grottenschlecht in Deutsch sind - wat soll's da werden ;-)).
LG
 
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