Danke für die Antworten.
Also, mit einem Auszug meinte ich wirklich nur einen vorübergehenden Auszug, ich möchte nicht für immer von zuhause weg. Muss dazu sagen, dass wir auch oft sehr schöne Zeiten miteinander verbringen. Mit meiner Mutter kann ich über Literatur, Gott und die Welt, meine schulischen Aufgaben sprechen, Karten spielen, gemeinsam DVDs gucken... Wir machen sehr oft so kleine Dinge miteinander, die ich unglaublich schätze und auf die ich jetzt noch nicht für immer verzichten möchte. Einen Umzug zu meinen Großeltern meinte ich eher so, dass ich quasi ein paar Wochen lang bei ihnen wohne und schaue, ob mir die Veränderung guttut oder einfach der Abstand. Zurückkommen würde ich auf jeden Fall. Realistisch betrachtet wäre dies aber wohl eher kontraproduktiv, da meine Großeltern erst recht überfordert wären und mir nicht den Freiraum geben, den ich in meinem Alter brauche.
Naja, gestern haben meine Mutter und ich dann später auch noch geredet und gemeinsam beschlossen, was wir an der Wohnung noch verschönern wollen, außerdem bekomme ich etwas, worauf ich mich sehr freue. Und meine Mutter meinte auch, dass sie mich aktiv unterstützen wird, sollte ich eine neue Therapie anfangen wollen (meine bisherigen Therapien haben, cucuracha, deshalb keinen Erfolg gezeigt, weil ich mich den Therapeuten nicht öffnen, nicht über meine Stimmungsschwankungen und Probleme sprechen konnte, nicht aufgrund meiner Mutter. Die Therapeuten haben mir einfach nicht das Gefühl gegeben, dass ich bei ihnen so angenommen werde, wie ich bin).
Was manche hier erwähnt haben, die Überforderung, das trifft sicherlich zu. Meine Mutter ist überfordert, wenn sie sieht, dass ich so traurig bin, weil sie auch immer Angst hat, ich könne wieder Suizidgedanken entwickeln. Deshalb will sie dann auch unbedingt, dass es mir wieder besser geht, was bei mir aber nicht immer so schnell möglich ist - meine depressiven Stimmungen halten meist zwischen ein paar Stunden bis Tagen an. Mit diesen Zeiten umzugehen, ist für meine Mutter deshalb schwer. Meiner Mutter geht es sicherlich nicht darum, den "Schein zu wahren" - sie hat sogar dafür gesorgt, dass ich mit meiner Lieblingslehrerin über meine Depressionen sprechen kann, weil sie wusste, dass ich von außen Hilfe brauche - , sie möchte mich wohl einfach nicht traurig sehen, weil ihr das selbst weh tut :/
Ich denke nicht, dass ich meiner Mutter "unbedingt alles recht machen" will, wobei ich natürlich nicht möchte, dass sie meinetwegen noch mehr leidet. Es ist ja auch nicht so, als erwarte meine Mutter von mir Top-Noten oder dass ich mal Medizin studiere. Ich darf meine Zukunft und meine Hobbys schon selbst bestimmen, darf auch jederzeit raus, was Neues ausprobieren... Mit Medikamenten meinte ich Johanniskraut, da ich dieses chemische Zeugs nicht so toll finde und diesem skeptisch gegenüberstehe...
Jetzt, wo es mir besser geht als gestern, sehe ich vor allem die Hilflosigkeit und Überforderung meiner Mutter mit meinen psychischen Problemen. Natürlich wäre mein Leben einfacher, wenn meine Mutter gesund wäre und einen Partner hätte, aber weder die Krankheit noch dass sie geschieden ist, hat meine Mutter sich ja selbst ausgesucht. Deshalb glaube ich auch nicht, dass es fair wäre, ihr an allem die Schuld zu geben. Natürlich hat sie auch einige Fehler gemacht, aber das heißt ja nicht, dass sie deshalb irgendwie ein schlechter Mensch ist... Vermutlich fällt es ihr umso schwerer, mich leiden zu sehen, da sie selbst kein so einfaches Leben hatte.
Was meine Stimmungsschwankungen und das Weinen betrifft, so werde ich noch einmal mit ihr reden und ihr noch mal erklären, dass dies wirklich automatisch kommt und ich es keineswegs beabsichtige. Wenn ich sie damit mit runterziehe, dann tut es mir leid, aber in diesem Fall muss sie wohl einfach aus dem Zimmer gehen, oder?
Der Tipp mit der körperlichen Bewegung ist gut. Immer wieder gelingt es mir auch, das umzusetzen, aber leider noch nicht jedes Mal, wenn ein Stimmungsumschwung kommt.
Also, mit einem Auszug meinte ich wirklich nur einen vorübergehenden Auszug, ich möchte nicht für immer von zuhause weg. Muss dazu sagen, dass wir auch oft sehr schöne Zeiten miteinander verbringen. Mit meiner Mutter kann ich über Literatur, Gott und die Welt, meine schulischen Aufgaben sprechen, Karten spielen, gemeinsam DVDs gucken... Wir machen sehr oft so kleine Dinge miteinander, die ich unglaublich schätze und auf die ich jetzt noch nicht für immer verzichten möchte. Einen Umzug zu meinen Großeltern meinte ich eher so, dass ich quasi ein paar Wochen lang bei ihnen wohne und schaue, ob mir die Veränderung guttut oder einfach der Abstand. Zurückkommen würde ich auf jeden Fall. Realistisch betrachtet wäre dies aber wohl eher kontraproduktiv, da meine Großeltern erst recht überfordert wären und mir nicht den Freiraum geben, den ich in meinem Alter brauche.
Naja, gestern haben meine Mutter und ich dann später auch noch geredet und gemeinsam beschlossen, was wir an der Wohnung noch verschönern wollen, außerdem bekomme ich etwas, worauf ich mich sehr freue. Und meine Mutter meinte auch, dass sie mich aktiv unterstützen wird, sollte ich eine neue Therapie anfangen wollen (meine bisherigen Therapien haben, cucuracha, deshalb keinen Erfolg gezeigt, weil ich mich den Therapeuten nicht öffnen, nicht über meine Stimmungsschwankungen und Probleme sprechen konnte, nicht aufgrund meiner Mutter. Die Therapeuten haben mir einfach nicht das Gefühl gegeben, dass ich bei ihnen so angenommen werde, wie ich bin).
Was manche hier erwähnt haben, die Überforderung, das trifft sicherlich zu. Meine Mutter ist überfordert, wenn sie sieht, dass ich so traurig bin, weil sie auch immer Angst hat, ich könne wieder Suizidgedanken entwickeln. Deshalb will sie dann auch unbedingt, dass es mir wieder besser geht, was bei mir aber nicht immer so schnell möglich ist - meine depressiven Stimmungen halten meist zwischen ein paar Stunden bis Tagen an. Mit diesen Zeiten umzugehen, ist für meine Mutter deshalb schwer. Meiner Mutter geht es sicherlich nicht darum, den "Schein zu wahren" - sie hat sogar dafür gesorgt, dass ich mit meiner Lieblingslehrerin über meine Depressionen sprechen kann, weil sie wusste, dass ich von außen Hilfe brauche - , sie möchte mich wohl einfach nicht traurig sehen, weil ihr das selbst weh tut :/
Ich denke nicht, dass ich meiner Mutter "unbedingt alles recht machen" will, wobei ich natürlich nicht möchte, dass sie meinetwegen noch mehr leidet. Es ist ja auch nicht so, als erwarte meine Mutter von mir Top-Noten oder dass ich mal Medizin studiere. Ich darf meine Zukunft und meine Hobbys schon selbst bestimmen, darf auch jederzeit raus, was Neues ausprobieren... Mit Medikamenten meinte ich Johanniskraut, da ich dieses chemische Zeugs nicht so toll finde und diesem skeptisch gegenüberstehe...
Jetzt, wo es mir besser geht als gestern, sehe ich vor allem die Hilflosigkeit und Überforderung meiner Mutter mit meinen psychischen Problemen. Natürlich wäre mein Leben einfacher, wenn meine Mutter gesund wäre und einen Partner hätte, aber weder die Krankheit noch dass sie geschieden ist, hat meine Mutter sich ja selbst ausgesucht. Deshalb glaube ich auch nicht, dass es fair wäre, ihr an allem die Schuld zu geben. Natürlich hat sie auch einige Fehler gemacht, aber das heißt ja nicht, dass sie deshalb irgendwie ein schlechter Mensch ist... Vermutlich fällt es ihr umso schwerer, mich leiden zu sehen, da sie selbst kein so einfaches Leben hatte.
Was meine Stimmungsschwankungen und das Weinen betrifft, so werde ich noch einmal mit ihr reden und ihr noch mal erklären, dass dies wirklich automatisch kommt und ich es keineswegs beabsichtige. Wenn ich sie damit mit runterziehe, dann tut es mir leid, aber in diesem Fall muss sie wohl einfach aus dem Zimmer gehen, oder?
Der Tipp mit der körperlichen Bewegung ist gut. Immer wieder gelingt es mir auch, das umzusetzen, aber leider noch nicht jedes Mal, wenn ein Stimmungsumschwung kommt.