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Hätte Lust mich umzubringen...

  • Starter*in Starter*in Shylock
  • Datum Start Datum Start
auch wen du jetzt zuviel kriegst wenn du meinen namen liest.
😀 passt schon.

ich hab da mal eine frage....was gibt es denn dann für eine lösung für menschen wie dich? entweder man versteht dich und kann das nach empfinden oder eben nicht . wenn dort draußen überwiegend (in deinen Augen) menschen rumlaufen die dich nicht verstehen, was hast du für möglichkeiten?
So wie es wohl aussieht, gibt es für mich (und evtl. auch andere) keine Möglichkeiten. Bestenfalls pendle ich zwischen Job und Einsamkeit. Und das wars eben. Pech sowas.


Würdest Du Dir denn wünschen, dass sich die Gesellschaft für Dich ändert? 😕

Fände diesen Wunsch gleichermaßen vermessen wie illusorisch.
Wie könnte ich mir anmaßen, etwas zu erwarten 🙄 🙁.
 
Zapp, Danke dass du Tuesday´s Beitrag zitiert hast, ich lese seine Beiträge sehr gerne und hab diesen hier wohl schlichtweg verpasst. Das stimmt natürlich sehr nachdenklich, was er schreibt und sicher hat er Recht. So in der Art wollte ich das auch schon mal rüberbringen, kann mich aber zugegebenermaßen nicht so feinfühlig artikulieren. Ich bin ehr ein Straßenköter als ein Dichter…😱

Aber weißt du was? Tuesday´s Beitrag passt auch zu mir wie die Faust aufs Auge, ich gehöre auch zu der Menschenspezies, über die er schreibt. Ich kann auch nicht auf andere Menschen zugehen und mich einmischen, nicht nur, weil ich PSler bin, sondern auch wegen meiner Sprechprobleme (wobei das ja daraus resultiert). Ich habe auch zu 99% immer nur die falschen Menschen getroffen, nicht unbedingt fiese oder hinterhältige, sondern einfach diejenigen, die nicht zu mir passen oder die mit mir wiederum nix anfangen konnten.

Die wenigsten Menschen können mit mir etwas anfangen, denn ein Mensch, der extrem zurückhaltend ist, hypernervös wirkt, dazu oft hundsmiserabel spricht und außerdem dazu seltsame Lebensgewohnheiten hat, fällt aus dem Rahmen und ist daher uninteressant. Ein Freak eben, wobei die Bezeichnung Freak für mich ein Kompliment darstellt, das nur nebenbei.

Ich versuche einfach nur mein persönliches Glück nicht davon abhängig zu machen, ob ich einen großen Freundeskreis habe, eine Familie oder sonst was. Schätze ich würde in einer Familie inzwischen ohnehin nicht mehr zurechtkommen, da ich mich von zu viel Gesellschaft auch schnell erschlagen fühle.

Ich will trotzdem glücklich und zufrieden sein und das Beste aus meinem Leben machen, auch wenn ich nur vor die Wand renne und Ablehnung erfahre. Und glaub mir, mit Ablehnung kenne ich mich ganz gut aus...

Deswegen hatte ich in einem anderen Thread (Was macht euch glücklich?) ja seinerzeit geschrieben, dass es auch eine Frage der inneren Einstellung bzw. Haltung ist. 🙂
 
Würdest Du Dir denn wünschen, dass sich die Gesellschaft für Dich ändert? 😕

Fände diesen Wunsch gleichermaßen vermessen wie illusorisch.

Ich würde mir nicht wünschen das sie sich für mich ändert sonder für die Menschen die in ihr leben...
 
Als ich das erste Mal nach Deutschland ins Bayrische kam, hörte ich öfter ein "Grüß Gott!". Und ich dachte jedes Mal: "Hä???" Warum soll ich Gott grüßen? Ich kenne den Mann doch gar nicht. Was weiß denn ich, wo der steckt?!"

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich kapiert habe, dass das eine leere Worthülse ist und mit Gott gar nichts zu tun hat.


Meine Klassenkameraden haben mich früher immer Tourist genannt. Ich habe erst viele Jahre später verstanden, dass ich das in der Tat in dieser Welt bin. Die meisten Rituale meiner Mitmenschen sind für mich nicht nur sinnlos, sondern auch sehr befremdlich.

Vielleicht kann man das so sagen. Wer als Christ groß geworden ist und in eine jüdische Familie kommt, ihre Feste feiert, wird gegenüber diesen Ritualen niemals das Gleiche fühlen, wie jemand, der als Jude geboren wurde. Da hilft alle Toleranz nicht. Jude ist man von Geburt an. Man kann dort nicht einfach einsteigen wie in einen Sportverein. Natürlich kann man sich dafür entscheiden, den jüdischen Glauben anzunehmen. Aber das macht einen nicht zu einem Juden. Man wird Zeit seines Lebens ehemaliger Christ sein.

Ich habe mich immer heimatlos gefühlt. Eben wie ein Außenseiter. Selbst meinen besten Freunden gegenüber musste ich mich immer erklären. Meine Sicht auf die Welt war "verschoben". Das liegt zu einem Teil an den Gewalt-Erfahrungen, die ich gemacht habe, aber zu einem großen Teil liegt es auch an mir selbst. Ich bin nicht als Materialist geboren worden und ich werde mich dieser Welt gegenüber immer fremd fühlen. Ich verstehe diese Welt nicht. Ebenso wenig, wie andere meine Welt verstehen, die starke spirituelle Einflüsse hat.

Ich bin ein hoch empathischer Mensch und ich kann die Energien des Universums fühlen. Ich denke nicht in Worten, sondern in Gefühlen. Und wenn ich jetzt noch sage, dass ich mit Tieren telepathischen Kontakt aufnehmen kann, dass ich Engel spüren und Dämonen sehen kann, taucht beim Großteil von euch doch schon das hämische Grinsen im Gesicht auf.

Schön, es sei euch gegönnt. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich die Welt so wahrnehme.

Klar kann ich mich anpassen; indem ich mich verleugne, mich verbiege, mir selbst in die Tasche lüge. Und damit bin ich immer noch keiner, der zur materialistischen Gesellschaft gehört.

Ich kann's verstehen, wenn sich jemand der Anpassung verweigert.

Dieses "du musst dich nur anstrengen, dann kannst du auch dazu gehören" ist ein Hohn. Man fühlt sich wie ein Hörender, der von einer Minute auf die andere in die Welt der Gehörlosen verpflanzt wird. Was bitte ist Zeichensprache??? Und warum bitte reagieren die nicht auf Zuruf???

Ich persönlich habe nie den Weg der Isolation gewählt. Ich war mitten unter den Gehörlosen. Aber ihre Welt war halt nie meine Welt. Im Gegensatz zu ihnen konnte ich die Vögel singen hören. Das macht einsam inmitten einer Schar von Menschen. Einsamkeit allein ist schon schwer zu ertragen, aber Einsamkeit mitten unter guten Freunden, das tut sehr weh.

Ich kann's so gut verstehen. Ich kann so verdammt gut nachvollziehen, dass man irgendwann müde ist. Man ist müde in Augen zu blicken, in denen nur Unverständnis und Verwirrung glänzt. Man ist so müde diesem Nichtverstehen gegenüber. Man ist so müde immer wieder auf's Neue zu erklären, was eigentlich unerkärlich ist. Und man ist so müde gegenüber dem Hohn und Spott und der Intoleranz.


Seit einigen Jahren habe ich Menschen in meinem Leben, die aus dem gleichen Stoff sind, wie ich auch. Bei denen habe ich meine Heimat gefunden und ich bin nicht mehr einsam.

Aber um die zu finden, musste ich mir erst mal klar darüber werden, dass ich anders bin und in welcher Hinsicht ich anders bin. Es geht gerade nicht darum sich anzupassen, sondern es geht darum den Mut zu haben sich selbst zu leben, ehrlich und aufrichtig zu sein.

Ein Stück ist man die Einsamkeit los, wenn man sich selbst gefunden hat, aber damit hat man immer noch keine Heimat. Ich persönlich kann und konnte nicht in mir selbst wurzeln. Ich weiß nicht, ob andere das können.

Eins ist gewiss: Nicht der Einzelne muss sich anpassen, sondern die Gesellschaft und der Einzelne müssen sich aufeinander zu bewegen. Und da kann sich jeder gleich mal an die eigene Nase fassen. Wenn ihr das Vogelsingen nicht hören könnt, könnt ihr es nicht hören und damit wird es gegenüber den Hörenden immer Ausgrenzung geben. Aber die Frage ist, wie groß ist euer Mut und wie gering kann die Ausgrenzung sein, ohne dass es euch Angst macht?



Tuesday
 
@Loner:

Da hab ich ja echt noch mal Glück gehabt, dass es den Tuesday gibt und die Leute mal „nachdenklich“ stimmt.


(Wobei wenn mehrere das gleiche reden, „denken“ die Leute im Allgemeinen ja sowieso drüber nach, heißt, sie überlegen sich gründlicher, ob sie noch Kritik riskieren können.)


Tuesday, du sagst genau das, was ich auch gesagt habe.
Wo?

Man muss seine eigene Nische finden. (...)

Das ist nicht Aufgabe der Gesellschaft (als ob mich die interessieren würde), sondern meine eigene Aufgabe. Vielleicht eine Lebensaufgabe.
Ja man muss, wenn es die denn (für einen Betroffenen (mich z.B.)) tatsächlich geben sollte.
Für dich ja keine Lebensaufgabe. (Bin nicht neidisch.)


@Tuesday:

Wäre sehr interessant, dich mal kennenzulernen. Auch wenn ich für dich wahrscheinlich etwas „schwerhörig“ wäre 😉 (bzgl. Engel und Dämonen).

Wo und wie hast du deine Leute gefunden? Ich laufe schon mein ganzes Leben durch die Gegend und habe nie jemanden gesehen, der auch nur annähernd so wäre wie ich. Ich stelle immer nur fest, dass zwar die Leute alle irgendwie doch verschieden sind, aber alle finde Ihre Gruppierungen, zu denen sie dazupassen. Nur ich scheine die einzige Ausnahme zu sein. D.h. manchmal, ganz, ganz selten, meine ich, ich sehe jemanden auf der Straße o.ä., der auf Anhieb mein Wesen erkennt und es zu schätzen weiß. Leider bin ich im ersten Moment, in den vllt 10 Sekunden, dafür immer zu unvorbereitet, und eine zweite Chance gibt’s nie 🙁.

Aber es ist schon wunderbar, mal nicht das ewig andauernde, unwissende, anstrengende Blech reden "Ändere dich.", "Tu was.", "Du bist schuld." lesen zu müssen.
 
Zappzarapp, sei mir nicht böse ... aber EGAL was Du schreibst...für mich hat es den Eindruck Du jammerst nur. Über alles! Jeder ist so schlecht zu Dir, Du findest keine Freundin, Du bemühst Dich aber alles nutzt nichts....egal was man Dir geraten hat: ist Scheisse 😉

Aber andererseits schreibst Du ständig Beiträge wo man den Eindruck hat: Du willst ja gar keine Hilfe! Du willst so bleiben wie Du bist! Ja dann, bleib wie Du bist! Ne andere Meinung willst Du eh nicht hören! Du sulst Dich in Deinem Selbstmitleid (weiss nicht wie viele Seiten Dein Thread hat wo Du ne Freundin suchtest?)
Egal was man Dir sagt: es ist Dir egal

Also was erwartest Du???
Dass man sagt: "Zappzarapp, Du bist so super, so ein Vorbild, du pfeifst Dir um niemanden etwas, mach weiter so!" ?

Bei Leuten wie Dir tut man sich echt schwer wie man argumentieren soll. Denn Dir ist eh nie etwas Recht. Du wirst immer einen Grund finden, ein Gegenargument zu finden.

Was erwarten Leute wie Du von hier?

Dass alle Menschen der Welt genauso in Selbstmitleid versinken??
 
Zappzarapp, sei mir nicht böse ... aber EGAL was Du schreibst...für mich hat es den Eindruck Du jammerst nur.
Gugli, sei mir nicht böse, aber egal was du schreibst, ich habe den Eindruck, dass du schlicht keine Ahnung hast.


(weiss nicht wie viele Seiten Dein Thread hat wo Du ne Freundin suchtest?)
Gar keine.

Was erwarten Leute wie Du von hier?

Dass alle Menschen der Welt genauso in Selbstmitleid versinken??
Du hast die letzten Beiträge hier nicht gelesen, hm?
 
Hier: "Mitnehmen, was man kriegen kann, denn die Zeit ist kurz, und gestorben wird schnell."
Dein ernst? Naja, mit Tuesday Ausführungen nicht zu vergleichen würd ich sagen 😉 😀.


Mein Leben ist auf der einen Seite mit vielen Dingen gesegnet, die andere begehren. Ich habe eine Firma, eine Beziehung, einen recht interessanten Freundeskreis und mindestens ebenso interessante weitläufigere Kontakte. Ich gelte als recht attraktiv, bin sportlich, gesund und intelligent sowie eloquent.

Auf der anderen Seite ist mein Leben ein täglicher, anstrengender Kampf. Mein Denken ist aber zu soldatisch, als dass ich mich darüber beklagen würde.
Puh, bis auf das bisschen Kampf gibts ja wohl nicht viel zu beklagen.
 
Ich hab sehr wohl Ahnung Zappzarapp .. Du hast doch mal nen Thread gestartet wo Du wegen Deinem Liebesleben diverse Tips gesucht hast? Und alle hast Du abgelehnt! Wo schon einige schrieben: "Was sollen wir dir noch raten, du nimmst ja doch nichts an!" ???

Ich hab alle Beiträge hier gelesen und schon langsam krieg ich Aggressionen, bei dem Gesülze hier!

Was erwarten manche hier? Dass man sagt "Ja ihr seid ja so super, scheisst auf die Gesellschaft, lebt wie ihr wollt, der Staat wird Euch schon erhalten!" ??? 😕

Erzähl Du mir nicht, dass ich keine Ahnung hab!

Denn ICH hab nicht diverse Threads aufgemacht wo ich gegen alles - wirklich ALLES - gegenargumentiere, das mir geraten wurde

Also nimm Dich selber an der Nase und dann reden wir weiter.

Und wenn Du nicht reden willst, dann suhl weiter in Selbstmitleid.

Das ist ein Hilfsforum. Aber Du und andere wollt gar keine Hilfe. Ihr wollt wohl unter Euresgleichen sein. Dann bleibt das auch.

Die Wahrheit tut schon weh..
 

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