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Hätte Lust mich umzubringen...

  • Starter*in Starter*in Shylock
  • Datum Start Datum Start
Dass sie einmal sterben werden und dass das Anhäufen dieses Besitzes völlig wertlos ist, bzw. dieser überhaupt keinen wert mehr besitzt wenn man tot ist begreifen sie nicht.Ich hab es echt satt.
lg

Genau! Was du erlebst, ist ein guter Fortschritt in unserer Evolution.
Du hast erkannt, das du nicht lebst um zu sterben - ganz einfach.

Lebe für das Ewige statt für das Vergängliche.

Du Fragst warum du Lebst, und dazu kann ich dir nur eine Antwort geben:

Du lebst damit du erkennst wer du bist.

Also rate ich dir von selbstmord ab, denn herausfinden wer du bist, kannst du nur HIER, genau HIER.

Finde heraus wer du bist, und du findest heraus was ALLES ist.
 
naja die Gesellschaft legt in einigen Punkten fest was krank ist und was nicht..Ich denke die Grenzen sind da fließendund ich würde sagen: jemand der im Alltag gut klar kommt, arbeitsfähig ist, beziehungsfit, sich zu sagen wir 70 - 80 % seiner Zeit ganz gut fühlt (also nicht depressiv und niedergeschlagen) etc. der ist ausreichend stabil und gesund...
Normen sind irgendwo schon wichtig..gäbe es die nicht gäbe es die soziale Sicherung nicht die jeder hierzulande genießen kann. Normen sind Ordnungsdinger die regeln und eine hochkomplexe Gesellschaft wie die unsere braucht diese Regelungen um funktionieren zu können...

Natürlich schreibt einem niemand vor wie traurig man sein kann..aber es ist ein Riesenunterschied zwischen normaler Traurigkeit, Melancholie (die ich übrigens auch ab und zu mag und pflege...;daraus ist ein Gedichtband entstanden) und einer Depressionserkrankung. Man sollte diese Unterschiede kennen und an sich erkennen.

Ich habe Respekt vor den Wegen anderer aber keinen Respekt vor der Weigerung sich selbst zu erkennen, sich auch in Sachen Mitleid und Leiden Grenzen zu setzen und/oder bei psychischer Grunderkrankung so unvernünftig und auch unsozial ggü der Gemeinschaft zu handeln Therapie zu verweigern.....also Leistung in Hinsicht darauf zu verweigern zeitnah wieder gesund zu werden. Krankheit kostet Geld und wer sich weigert sich gut um sich zu kümmern...der kostet letztlich der Gemeinschaft Geld...das ist halt ein Aspekt der Sache. Logisch dass manche Menschen eine Auszeit brauchen und auch Anspruch darauf haben, logisch das heutzutage die Bedinungen oft hart sind..aber diesen Bedingungen muss sich jeder stellen...
Mal abgesehen davon dass es einem Betroffenen und Depressionskranken wenig bringt zu lange krank zu sein (was man oft ist solange man nicht ausreichend was gegen diese krankheit TUT) bringt es auch der Allgemeinheit wenig...also sollte man halt gucken und abwägen...wie man sich ggü der Erkrankung verhält.

Für Depressionen kann natürlich niemand was...die sind ja oft genetisch mit bedingt...aber ein stückweit liegt es in der eigenen Verantwortung sich seiner Krankheit zu stellen und dagegen an zu gehen...Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen sich bezogen auf seine Situation und Disposition (z.B zu Depressionen etc.) gute Rahmenbedingungen zu geben ein ausreichend gesundes Leben zu führen damit man weitgehend gesund bleibt...oder? Sollte das nicht für alle gelten? Ich finde schon...

Mit Fachidiotie hat das meiner Ansicht nach nix zu tun sondern eher mit Menschlichkeit und sozialer Verantwortung sich selbst und der Gesellschaft gegenüber.

Tyra

man lebt um zu leben..es ist an sich einfach...der Tod sollte erst Thema sein wenn es soweit ist...bis auf einige Kleinigkeiten die man dazu im Leben regeln sollte...ansonsten braucht man seine Energie und Zeit um sich ein lebenswertes Leben auf zu bauen...

Therapie natürlich nur im Falle einer Erkrankung...für alles andere gilt: das Leben selbst ist oft die beste Therapie...aber das Leben findet man nicht im Internet sondern da draußen....dran denken!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja genau und weil dieses System so gut funktioniert, man nur noch eine Nummer unter vielen ist, bleiben wir auch alle so schön "gesund" und immer mehr brauchen eine Auszeit!

Hä???

Es ist doch wirklich an der Zeit das man anfängt sich dagegen aufzulehnen...

Oder endlich begreift, dass es so nicht mehr lange funktionieren kann...

Therapie geht Mittlerweile an fast keinem mehr vorbei. Ja, woher kommt das wohl? Die Entwicklung geht viel zu schnell, da dreht es einem ja im Kopf. Wir sind ja auch nicht mehr im Fluss und natürlich angepasst, sondern haben den Fokus auf der Wirtschaft u.s.w.

Kein Wunder das alles verrückt spielt...!

Die Dinge machen einen kaputt und dann soll man sich noch vorschreiben lassen, wie und wann man wieder schnell heil wird, das man wieder funktioniert, um wieder in diesen Kreislauf zu kommen und alles beginnt von vorne...also beim besten Willen, neeeeeeeeee!

Ich habe kein Interesse daran, dass dieses System so bleibt...!

Weil eben alles so schnelllebig ist, sind wir in der Position zu erkennen, was wir wirklich wollen und brauchen und da sollte es wirklich jedem selbst überlassen sein, wie er das findet und wie lange er dazu braucht...

Denn dann hat man selbst und auch in Bezug auf anderen Dingen die Chance aktiv zu werden und zu bleiben...

Und das alles sollte ohne Druck entstehen...

Es nützt keinem, wenn man zurück in das alte System geht und immer wieder abstürzt...

Dieses gute, schöne System, so wie Du es gebetsmäßig runterleierst ist die größte Illusion die uns umgibt!

Ein weinerliches System, was ganz klar einem Zwang nach Sicherheit unterlegen ist, die man so aber nicht erreicht.
 
ähm..Auflehnung per Krankheit...ziemlich passiv-aggressiv finde ich.

Also wenn du was ändern willst steht dir ja der politische Weg frei....ich bin auch dafür dass sich einiges ändert..aber das erreicht man natürlich nicht durch Pauschalmeckerei und versteckt hinter einem anonymen Nickname in einem Hilfeforum.

Das System was wir haben halte ich zwar für verbesserungswürdig aber solange mir seitens von Kritikern kein realisierbare Alternative geliefert wird halte ich jegliche Pauschalkritik daran für weltfremd und überflüssig....Konstruktive Kritik finde ich gut...
Das System ist keineswegs weinerlich sondern hart...weinerlich sind oft diejenigen die sich drüber beklagen wie hart es oft ist.
Gut und schön finde ich das System auch nicht, aber an sich schon für ganz gut....man kann was draus machen und sollte nicht direkt auf Revolution gehen..damit riskiert man wieder im Mittelalter zu landen...was sehr ungemütlich werden könnte da wurde mit Kranken nicht lange gefackelt..die wurden ermordet und schwuppdiwupp weg selektiert...Im Gegensatz dazu ist unser heutiges Sozial-System geradezu sanft und ideal für Menschen die mal aus dem Tritt geraten und eine Auszeit...Auszeit damals gab es nicht...da war man direkt weg vom Fenster.

Gegen die Hand die einen füttert sollte man nicht unbedingt immer direkt anwettern....finde ich....Kritik ja, aber wenn dann gezielt und konstruktiv..nicht so negativ und destruktiv..nach dem Motto: wenn ich schon nicht glücklich sein kann, zerstöre ich die Welt damit es allen anderen auch beschissen geht?

Tyra

und Illusion ist das bestehende System es keineswegs..sondern real und es funktioniert..zwar nicht optimal aber es läuft.....sonst würdest du ja auch nicht meckern oder meckerst du über Illusionen oder Dinge die nicht existieren?

Und: wie genau würdest du das system denn verbessern?

Ich gebe zu bedenken dass das derzeitige System so suboptimal es auch zu sein scheint zumindest unserer aller Ärsche genügend grund abgesichert hält, oder?
Geh mal in andere Länder, nach Afrika oder Kriegsgebiete...da sieht es oft ganz anders aus...alles relativ würde ich mal sagen. Ich fände ein wenig mehr Demut an sich schon angebracht...

Welche Dinge genau machen einen kaputt..also dich kaputt?

Leben bedeutet Grundspannung und Druck...ohne ausreichende Grundspannung und genügend Druck herrscht Chaos und Tod.....Zu viel Druck ist natürlich schlecht, zu wenig aber ebenfalls...aber :
Wo genau siehst du in deinem Leben zu viel Druck? Und wie sollte man das ändern? Indem einige, die den (/Leistungs?-)Druck nicht aushalten (oder sich einbilden den nicht aushalten zu können aber oft den Druck aushalten tagelang im Internet zu chatten, sich die Nächte in Bars um die Ohren zu schlagen etc) der Druck erspart wird zu Kostenlasten anderer? Ich denke das funktioniert nicht so ganz und birgt gewisse Risiken...Generell hätte ich schon Ideen wie mal den allgemeinen Druck etwas mildern könnte...wie sieht es mit dir aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
ähm..Auflehnung per Krankheit...ziemlich passiv-aggressiv finde ich.
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An dieser Stelle kannst beurteilen wie Du möchtest, es tut ja nichts zur Sache...und hier versteckt sich auch niemand...

Du kannst ja nicht etwas in den Raum stellen, von dem Du keine Ahnung hast??? Nichts und niemand muss sich hier vor Dir rechtfertigen...

Sich an Gedanken hochzuziehen, dass es anderen schlechter geht, macht es auch nicht besser, es sei denn, man gehört zu den gestörten Typen die davon zehren???

*Gegen die Hand die einen füttert sollte man nicht unbedingt immer direkt anwettern....finde ich....Kritik ja, aber wenn dann gezielt und konstruktiv..nicht so negativ und destruktiv..nach dem Motto: wenn ich schon nicht glücklich sein kann, zerstöre ich die Welt damit es allen anderen auch beschissen geht?`*

Meinungsfreiheit sollte man schon haben...! Und so wie Du es versuchst darzustellen ist es bei weitem nicht, nur in Deiner Phantasie...!

Eine Gesellschaft die von Angst geprägt ist ist keine gesunde Gesellschaft...

Ich würde mir ein System wie das Grundeinkommen wünschen 😀
 
Hi, ich bin 26 und hab es einfach satt, ich finde einfach keinen Sinn im Leben, ich schau mir die Leute an die jeden Tag zur arbeit gehen oder ihren Hobbys nachgehen und denke mir sie sind gesegnet. Sie hinterfragen nichts, sie leben einfach und das Fernsehen redet ihnen ein sie werden ewig leben, und nach diesem Motto richten sie ihr Leben aus, ihr Streben nach Besitz und Reichtum. Dass sie einmal sterben werden und dass das Anhäufen dieses Besitzes völlig wertlos ist, bzw. dieser überhaupt keinen wert mehr besitzt wenn man tot ist begreifen sie nicht. Ich begreife nicht wie sie ihr lebenlang beschissene Jobs machen können um sich scheiße zu kaufen die sie nicht brauchen um irgendwan zu sterben und in Wahrheit nichts erreicht zu haben. Ich soll mein Leben lang arbeiten für ein Haus und ein Auto und dann bin ich tot und das alles hat keinen Wert mehr. Ich verstehe nicht wozu ich mir das antun soll? Warum nicht vorgreifen und sich die sinnlose arbeit sparen die ja doch zu nichts führt. Ich weiß nicht wozu ich mich durch ein Leben quälen soll das am Schluss ja doch im Tod endet, am schluss war die ganzen Arbeit ja doch sinnlos. Leben für irgendwelche sinnlosen und geschmacklosen Bruchteile des Genuss, hat das einen Sinn? Ich finde einfach den Sinn in dem Ganzen nicht. Wofür leben wir? Was ist der Sinn? Ich bin müde mich durch ein Leben zu quälen, das sobald ich es hinterfrage mir aufzeigt das es zu nichts führt. Es ist leicht Ziele im leben zu haben nur darf man diese nie hinterfragen! Ich hab es echt satt.

lg

Hallo Shylock.

Vorweg - Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen -und beziehe mich auf dein Eingangsposting.

Ich kann deine Gedankengänge sehr gut nachvollziehen!
Es gab eine Zeit in meinem Leben, zu welcher auch ich mich häufig gefragt habe, wieso Menschen sich z.b. dieses oder jenes kaufen müssen um Leuten zu imponieren, denen Sie doch sowieso egal sind. Eine Erklärung dafür habe ich bis Heute keine gefunden. Das war alles zu Zeiten, als ich noch unter sehr starken Depressionen mit täglichen Selbstmordgedanken litt. Heute geht es mir etwas besser und an einigen Dingen habe ich wieder ein bisschen mehr "Spaß" als noch vor Jahren. Aber leichter ist mein Leben irgendwie nicht geworden. Naja, der Tod läuft ja nicht davon!

Ich habe also keine Antworten auf deine Fragen!
Letztendlich wird es aber wohl so sein, dass jeder einzelne von uns dazu da ist, um die Dinge am laufen zu halten! Menschen erfinden z.b. neue Technologien, versterben irgendwann und hinterlassen diese der Welt. Andere entwickeln diese weiter, versterben dann auch und hinterlassen Sie dann für die Nachkommen u.s.w.


Freundliche Grüße!
John.
 
Möchte gerne noch was zu Nebendiskussion beitragen (falls erlaubt):

Ist es nicht krank,
  • pauschal jedem die Schuld zu geben, dem es schlecht geht?
  • sich blind auf die Gesellschaft zu berufen? Z.B. bei den Azteken waren Menschenopfer anerkannte Normalität. Zeugt es nicht von geistiger Unabhängigkeit, sich über die gesellschaftlichen Normen Gedanken zu machen?
  • jemanden die Integrität abzusprechen, weil er depressiv ist? Ihn deswegen als „krankes Hirn“ o.ä. zu bezeichnen? Ist es nicht krank, nicht mal die Hintergründe dafür zu hinterfragen und nicht zu differenzieren?
  • jemanden „pubertäre“ oder „kindliche“ Züge ankreiden zu wollen, weil die Betreffenden mit der eigenen Meinung nicht übereinstimmen, oder weil diese vllt den eigenen Erkenntnishorizont übersteigen?
  • bei jeder Gelegenheit über seine Sexgepflogenheiten zu labern?
  • sich möglichst gut anpassen zu müssen?
 
Zuletzt bearbeitet:
willkommen im club ich auch

leben macht für mich auch kein sinn, am liebsten wäre ich nie zur welt gekommen... ich erinner mich noch wie es davor war vor dem leben es war dunkel, schwarz es war so als ob ich ein teil dieses universums war. *nicht lachen* xD auf alle fälle war das auch ziemlich sinnlos... naja wenn mans genau nimmt was macht schon sinn?
 
Zuletzt bearbeitet:
*Wäre ein Grund lauthals loszulachen.*

Manchen Leuten genügt eben Zugehörigkeit um jeden Preis und das man sich mit Statussymbolen seine Anerkennung erkaufen kann. Eine ernsthafte Sinn-des-Lebens-Frage dürfte jemanden mit solchen Sprüchen niemals in den Sinn kommen.

Ansonsten finde ich den Erstbeitrag sehr gut. Frage mich selber die ganze Zeit, was die ganze Schoße hier eigentlich überhaupt soll.

Rose to Death schrieb dass man ohne Geld nicht glücklich ist, aber wo schrieb sie, dass sie sich Zugehörigkeit erkaufen würde? 😕

*****

Ich hatte auch Phasen wo das Leben für mich keinen Sinn macht.

Aber ich geb nicht der Gesellschaft die Schuld daran.

So reif sollte man sein, das an sich abprallen zu lassen.

Wenns mir scheisse geht und ich nicht mehr will, ist es meine Entscheidung, wie es weitergehen soll.

Aber ich geh doch nicht her und sag "Oje die Welt ist so schlecht, das System ist zum ...., jetzt will ich nicht mehr?

Da muss es doch tiefergründig eine Ursache geben?
 
Ja auch ich war auf diesem Weg:mad:
Aber ich gebe nicht der Gesellschaft Schuld.
Das war meine Entscheidung. Das was ich persönlich erlebt hab. Und da ist nur einer Schuld:mad:


 

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