Wenn ich meinen Arbeitskollegen natürlich als möglichen Beziehungspartner in Betracht ziehe, habe ich ganz andere Kriterien, als wenn ich mit ihm fachlich zusammenarbeiten will 😀. Wenn er was im Kopf hat und sich in seinem Bereich auskennt und zuverlässig ist usw. ist es mir total egal, ob er einen Sixpack hat und heiß aussieht.
Wenn ich natürlich was fürs Auge will, was mich sexuell anspricht, dann wähle ich mir als Chefin den sexy Modeltypen aus, mit dem Risiko, dass er mal gerade nur seinen Namen schreiben kann 🙄.
Dann sollte man eher die Motive des Arbeitsumfeldes hinterfragen und vor allem der Chefs, die sowas zulassen und wollen. Will ich als Chef eine Mitarbeiterin, die sofort die Beine breit macht, wenn sie sich einen berulichen Vorteil verspricht und somit ihre manipulative Ader zeigt? Sich damit größtenteils auf ihren Körper beschränkt, als könnte sie es nicht durch ihre Leistungen allein schaffen? Will ich das als Chef wirklich?
Ich finde, die meisten Leute machen sich viel zu viele Gedanken über Optik. Natürlich soll man ordentlich und gepflegt aussehen, aber dann angeblich attraktiven Leuten wesentlich mehr Chancen und Vorteile zuzusprechen, finde ich etwas weit ausgeholt.
Die "Attraktiven" haben ja auch Klischees, unter denen sie leiden: "Der Schönling", "Die arrogante Zicke", "Puh, Kollege XY hält sich für was Besseres, weil er oder sie besser aussieht ...", "DIE hat die Stelle nur bekommen, weil sie so große Brüste hat!" ... "Tja, XY weiß gar nicht, was RICHTIGE Probleme sind, bei dem Aussehen ...", "Mit der will ich nicht befreundet sein, die spannt mir meinen Freund aus, so wie die aussieht!", "DER lässt garantiert nichts anbrennen bei seiner Optik und hat jedes Wochenende eine andere ..."