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Hängt Gottes Liebe von der Sexualität ab?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
ich bitte die letzten Schreiber, weniger verletzend aufzutreten.
Auch wenn man selbst nicht einer Religion folgt, kann man zumindest die ungefährlichen Vertreter der Religionen mit Respekt behandeln.

Die Threaderstellerin fragt nach einem speziellen Punkt, in der die christliche Theologie (oder das, was manche daraus machen) möglicherweise mit ihrem Selbst kollidiert.
Sie hat nicht darum gebeten, ihren Glauben schlecht zu reden.

Alle anderen (auch solche, die nicht an Gott glauben) sind bisher weitestgehend höflich geblieben.




@ Zebaothling: der letzte link ist sehr interessant, aber ich werd noch brauchen, ehe ich den durchhabe. Nach der Arbeit habe ich von wissenschaftlichen Schreibweisen erst mal genug^^


Ich möchte, dass dieser thread lesbar bleibt. Leider neigen in diese Forum Fragen zum Thema Religion dazu, zu eskalieren. Das wäre schade, da die Threaderstellerin ein wichtiges Thema anspricht.

LG
Tomoko
 
Wieso?! Wurde hier jemand persönlich und direkt beleidigt?!
Ich bin selbst katholisch und zahle sogar Kirchensteuer (bis jetzt zu faul auszuretten), aber wir leben hier in einem freien Land, wo jeder seine Meinung sagen kann. Sollen die Beiträge jetzt gelöscht werden, die nicht bestätigend sind?! Was soll das werden?! 🙄
 
Wieso?! Wurde hier jemand persönlich und direkt beleidigt?!
Ich bin selbst katholisch und zahle sogar Kirchensteuer (bis jetzt zu faul auszuretten), aber wir leben hier in einem freien Land, wo jeder seine Meinung sagen kann. Sollen die Beiträge jetzt gelöscht werden, die nicht bestätigend sind?! Was soll das werden?! 🙄


nein, Löschungen sind bisher nicht notwendig.
Aber ich befürchte, dass manche Formulierungen Steilvorlagen für das Zerfetzen dieses Threads sein können.

Es geht mir auch gar nicht darum, keine andere Meinung zuzulassen (immerhin hattenn wir hir vom Nicht-Christen bis zur bibeltreuen Christin alles), Es geht mir nur darum, die Kritik so zu formulieren, dass die Stimmung nicht unötig aufgeheizt wird.
Dadurch sind hier schon zu viele interessante Threads untergegangen 🙁
 
Hier stand mein Teilzitat, ich stells nochmal rein, so wie du es aus meinem Beitrag 43 herausgezogen hast:

Ich würde sagen, lieber Gott, da ist was, was ich nicht verstehe, ich werde mich bemühen, es richtig zu machen, weil ich dir zutraue, dass alles was du gemacht hast Sinn ergibt, auch dein Wort die Bibel ist dein Wille, in dem das für uns steht, was wir in der Natur allein nicht von dir erkennen können.


Das ist dein Konter:

Klar, bloss nichts hinterfragen!
Und sich dann aber über Sekten wie Scientology, Sonnentempler, Vereinigungskirche aufregen, die genau das von ihren Mitgliedern verlangen. Blindes Gehorsam!

Wenn dieser angebliche Gott nicht gewollt hätte, dass wir selbstständig denken, warum haben wir dann überhaupt ein Gehirn bekommen?

------------------------------------------------------
Hallo Füchsin, was du da gemacht hast, ist ungut.
Du hast erstens übersehen, dass ich hier versucht habe, auf eine religiös eingestellte Threaderföffnerin einzugehen (siehe Beitrag von Tomoko, der das richtig sieht), ich habe nicht versucht, hier meine Meinung zur Diskussion zu stellen im Sinne des Beginns einer "lustigen" Verbalschlacht,

und zweitens hast du nur einen Teil meiner Antwort herausgezogen und draus einen Angriff darauf gemacht, der sich erübrigt, wenn man meinen Beitrag ganz gelesen hätte.

Danke für das Überdenken solcher Aktionen.

Sigi
 
Wieso?! Wurde hier jemand persönlich und direkt beleidigt?!
Ich bin selbst katholisch und zahle sogar Kirchensteuer (bis jetzt zu faul auszuretten), aber wir leben hier in einem freien Land, wo jeder seine Meinung sagen kann. Sollen die Beiträge jetzt gelöscht werden, die nicht bestätigend sind?! Was soll das werden?! 🙄


Du fragst, ich antworte:

Du hast Recht, wären wir hier in einem DISKUSSIONSFORUM mit der Überschrift: Nun fetzt mal los und gute Unterhaltung, wärst du voll richtig, stimmt alles, was du sagst.

Das Forum heißt aber Hilferuf und dieser Thread beschäftigt sich mit einem Hilferuf, es gibt auch Threads, die eher zum Diskutieren da sind. Von daher der Aufruf, diesen Unterschied zu erkennen.

Verstehst du was gemeint ist? Keiner will dir was, deine Meinung ist gefragt und du hast auch keinem was getan. Du hast offensichtlich nur den Unterschied, den ich obig zu erklären versuche, nicht so durchblickt gehabt.

Gruß

Sigi


Aber selbst wenn es ein reines Diskussionsforum ist, stimmt alles, was Tomoko schreibt, man kriegt viel mehr mit, die Leute öffnen sich mehr, wenn man nicht draufhaut, wenn einer nicht der gleichen Meinung ist, was nicht bedeutet, dass man kuschen muss 🙂
Menschen öffnen sich, wenn man sie "bestehen" lässt.
Vom Draufhaun hat man einen kurzen Egoschub, aber sonst nichts gelernt. Man verdirbt sich selbst all das, was man haben könnte. Also das ist jetzt keine Predigt an dich, sorry, ne, fiel mir nur allgemein dazu ein.
 
Wozu braucht der Mensch überhaupt einen Gott?! „Alles… ist der Wille Gottes“, wir alle haben diese Worte schon mal gehört gehabt und das nicht nur einmal und genau in diesen Worten, findet man die Erklärung, um das Verhältnis zwischen Mensch und Gott. Der Mensch entledigt sich jeglicher Verantwortung bezüglich seines Leben, seines Schicksals, seines Handeln und legt sie auf den Gott ab. So lebt es sich einfacher, mit dem Wissen, das es nicht an eigener Faulheit liegt, sondern das der Teufel einen auf den falschen Weg geführt hat, das es nicht der eigene Fehler war, sondern die Prüfung Gottes. Zu all dem, sieht der Mensch im Gott die Übermacht, der er sich unterordnet, diese ganz bewusst so hinnehmend und genauso die Regeln des Egregor und der Mensch ist schon darauf ausgerichtet alle möglichen ‚Geschenke‘ zu empfangen, je nachdem in wie weit man diese Regeln befolgt oder nicht. Für Gott ist der Mensch aber (hier braucht ihr mir gar nicht widersprechen), nichts weiter als eine Energiequelle.

Menschliche Götter- das sind Götter ihres Glaubens, ihres Wunsches jegliche Verantwortung abzulegen. Die Menschen haben selbst diese Parasiten in die Welt gebracht und jetzt ernähren diese sich von ihrer Energie, im Gegensatz für ein Gefühl der Sicherheit und Schutzes.

Das Wesen des Gottes besteht hauptsächlich darin, dass er auf die Ordnung achtet und die Energie der Menschen benutzt, indem er die Menschen betrügt und sie zwingt, ihre Kraft auf Illusionen zu verschwenden, oft optisch (DAS EWIGE Feuer In Rom, Christus sein Laufen übers Wasser, das Auferstehen von den Toten des Christus und all der ähnliche Quatsch). Ich nenne es, das Märtyrer Syndrom.
Sie bedienen sich der Energie der Menschen, die aufgrund der Leiden entstehen, der Trauer, der Anteilnahme, des Bedauerns und all der ähnlichen Prinzipien aus der "Barmherzigkeit". Sich auf das oben erwähnte zurück berufend, gibt der Mensch somit einen Großteils seines eigenen ICHS dem Gott ab, und somit wird SEINE eigene Persönlichkeit schwächer, dieser wird demütig, bis er schlussendlich zu einem ergebenen Schaf wird, das der Herde und seinem Herren folgt.

Ihr bettet Erfindung und Götzenbilder an, aber Gott ist nur das Abbild dessen, das aus anderen Kräften zusammengestellt worden ist, aus denen Kräften, die schon seit langem vergessen worden sind.
Die Wahrheit befindet sich in den alten Lehren und alten Göttern, erkennen werden das die Menschen wenn sie es endlich schaffen, ihren Geist zu öffnen, indem sie sich von der eingefahrenen Moralvorstellungen befreien, beginnen nach eigenem, freien Willen zu handeln.
 
Ehrlich ich finde die Antworten mancher schon traurig, die ihre Sexualität oder Liebe von einem Gott abhängig machen. Wisst ihr eigentlich wieviele Götter es gibt? Das ihr von dem einen Gott redet, ist kulturelle Prägung, mehr nicht. Es ist doch aus meiner Sichtweise betrachtet schon Wahnsinn, wenn man für essentielle Dinge des eigenen Lebens die Bibel heranzieht und für eine imaginäre Figur, für die es keine Beweise gibt, gegen seine eigene Natur handelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, wenn du ein paar Einwürfe erlaubst 🙂


Wozu braucht der Mensch überhaupt einen Gott?! „Alles… ist der Wille Gottes“, wir alle haben diese Worte schon mal gehört gehabt und das nicht nur einmal und genau in diesen Worten, findet man die Erklärung, um das Verhältnis zwischen Mensch und Gott. Der Mensch entledigt sich jeglicher Verantwortung bezüglich seines Leben, seines Schicksals, seines Handeln und legt sie auf den Gott ab.
Wie kommst du auf diese Idee?n Gottes Gebote sind doch nur ein Vorlage mit hohem Anspruch. Man kann sie einhalten, wenn man bereits überzeugt davon ist, dass das immer gut ist, wie z. B. Zeba. Oder man prüft sie, macht sich seine eigenen Gedanken und kommt dann zu einem Schluss für sich. Sie von vornherein abzulehnen ist natürlich auch eine Option.

So lebt es sich einfacher, mit dem Wissen, das es nicht an eigener Faulheit liegt, sondern das der Teufel einen auf den falschen Weg geführt hat, das es nicht der eigene Fehler war, sondern die Prüfung Gottes. Gott prüft keine Menschen mit schlechten Dingen. Das Leid das uns trifft machen wir uns selbst, kommt vom Teufel und wird schlimmstenfalls eben von Gott zugelassen. Das ist dann doch ein kleiner Unterschied, zu dem, was du schreibst.

Zu all dem, sieht der Mensch im Gott die Übermacht, der er sich unterordnet, diese ganz bewusst so hinnehmend und genauso die Regeln des Egregor und der Mensch ist schon darauf ausgerichtet alle möglichen ‚Geschenke‘ zu empfangen, je nachdem in wie weit man diese Regeln befolgt oder nicht. Für Gott ist der Mensch aber (hier braucht ihr mir gar nicht widersprechen), nichts weiter als eine Energiequelle. Wenn ich mich Gott hingebe, dann in der Überzeugung, dass seine Gesetze die beste Lösung sind, sind sie es nicht, läge der Gott falsch, das wäre die Gotteskatastrophe an sich 😀. Manchmal meint man aber auch nur sie wären falsch, weil man noch nicht alt genug ist, das mit allerlei Erfahrungen abchecken zu können.

Menschliche Götter- das sind Götter ihres Glaubens, ihres Wunsches jegliche Verantwortung abzulegen. Die Menschen haben selbst diese Parasiten in die Welt gebracht und jetzt ernähren diese sich von ihrer Energie, im Gegensatz für ein Gefühl der Sicherheit und Schutzes. Das sehe ich nicht so, im Gegenteil, ich habe genau wie du die Verantwortung (sollte ich Gläubiger sein), zu prüfen, welche Handlungsweise für m ich gut oder schlecht ist. Nur habe ich eine Vorgabe mehr wie du, der ich mal einen wohlwollenden Vertrauensvorschuss gebe, das ist auch schon alles.

Das Wesen des Gottes besteht hauptsächlich darin, dass er auf die Ordnung achtet und die Energie der Menschen benutzt, indem er die Menschen betrügt und sie zwingt, ihre Kraft auf Illusionen zu verschwenden, oft optisch (DAS EWIGE Feuer In Rom, Christus sein Laufen übers Wasser, das Auferstehen von den Toten des Christus und all der ähnliche Quatsch). Ich nenne es, das Märtyrer Syndrom.
Sie bedienen sich der Energie der Menschen, die aufgrund der Leiden entstehen, der Trauer, der Anteilnahme, des Bedauerns und all der ähnlichen Prinzipien aus der "Barmherzigkeit". Sich auf das oben erwähnte zurück berufend, gibt der Mensch somit einen Großteils seines eigenen ICHS dem Gott ab, und somit wird SEINE eigene Persönlichkeit schwächer, dieser wird demütig, bis er schlussendlich zu einem ergebenen Schaf wird, das der Herde und seinem Herren folgt. Ist wieder nicht so richtig. Wie ich schon oben sagte, muss ich genauso wie ein Atheist, prüfen, jonglieren, welche Handlung für mich in einem Problem die geeignete ist. Ich werde dann auch nicht demütig in deinem negativen Sinne, sondern freudig erregt, wenn ich immer mal wieder feststelle, dass das Gottesgebot, doch richtig zu sein scheint. Da, wo ich das nicht feststelle, beobache ich weiter, auch wenn ich gegen das Gebot handle, schalte ich nicht ab, sondern beobachte, stell mich nicht von vornherein über Gott, habe aber das Recht und die Pflicht, zu beobachten und selbst zu entscheiden. Wenn ein Christ darauf manchmal verzichtet ist es nicht Doofheit, negative Demut, sondern weil er voll von Liebe zu Gott ist, und ihm einen Vertraunesvorschuss gibt, wie das in Beziehungen halt üblich ist.

Ihr bettet Erfindung und Götzenbilder an, aber Gott ist nur das Abbild dessen, das aus anderen Kräften zusammengestellt worden ist, aus denen Kräften, die schon seit langem vergessen worden sind.
Die Wahrheit befindet sich in den alten Lehren und alten Göttern,(ist jetzt schwer verständlich, wo du doch die ganze Zeit gegen einen Gottglauben argumentierst, außerdem ist der christliche Gott ja auch nicht der jüngste Gott ) erkennen werden das die Menschen wenn sie es endlich schaffen, ihren Geist zu öffnen, indem sie sich von der eingefahrenen Moralvorstellungen befreien, beginnen nach eigenem, freien Willen zu handeln.

Das tun sie doch schon einige Jahrzehnte 🙂
Meinst du es gibt soviele Beziehungsprobleme, weil sie es noch mehr tun sollten???????

Gruß Sigi
 
Wenn es auf eine Frage keine einzige sichere
Antwort gibt, sollte man alle denkbaren Ant-
worten auch nicht unter der Perspektive des
"richtig oder falsch" beurteilen, sondern vom
Ergebnis her - also was welche Antwortmög-
lichkeit bewirkt.

Wenn sich jemand dafür entscheidet zu glauben,
(sein) Gott würde ihn nicht mehr lieben, nur
weil er seiner eigenen Liebe folgt, stellt ihn das
in ein Dilemma zwischen zwei Lieben. Also ist
das kein guter Ansatz, das zu glauben, weil er
entweder seinen Gott oder seine Liebe opfern
muss.

Nimmt man jedoch an, die Antwort auf die ge-
stellte Frage "hängt Gottes Liebe von der Sexua-
lität ab?" würde lauten: Nein - dann hätte das
zur Folge, dass man seiner Art der Liebe folgen
kann und trotzdem seinen Glauben an Gott be-
halten. Das scheint mir ein gesünderer Weg zu
sein.

Von den drei denkbaren Antworten (Ja, Nein,
Vielleicht) würde ich also raten, auf 'Nein' zu
setzen, auch ohne dass man sich 100% sicher
ist, dass das die richtige ist - eben weil niemand
sicher weiß, ob es so ist oder nicht, außer halt
Gott selbst und dessen "Äußerungen" sind eben-
falls nicht hundertprozentig sicher zu deuten.

Würde man statt nach Gott nach der Meinung
der Bibel (vor allem der Moses-Bücher oder der
von Paulus geschriebenen Teile) fragen, wäre es
klar und manche Arten der Liebe wären uner-
wünscht bzw. mit Strafe belegt, laut Moses sogar
mit der Todesstrafe (durch Steinigung, glaube ich).

Falls aber Gott durch Moses gesprochen haben
sollte oder durch Jesus und Paulus - warum dann
nicht auch durch andere Menschen, die zu anderen
Einsichten kamen? Es könnte ja durchaus sein,
dass Gott selbst einen gewissen Erkenntnisprozess
durchgemacht hat und erst im Laufe der Geschichte
gemerkt hat, dass die Menschen, die er geschaffen
hat, verschiedene Arten von Liebe schätzen? Bei
den uns ähnlichsten Lebewesen (den Bonobos, die
ja auch Geschöpfe Gottes sind, wenn wir einmal
so denken würden) gibt es auch sämtliche Varia-
tionen der Liebe und sie leben seit Jahrhundert-
tausenden ganz gut damit.
 
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