Wozu braucht der Mensch überhaupt einen Gott?! „Alles… ist der Wille Gottes“, wir alle haben diese Worte schon mal gehört gehabt und das nicht nur einmal und genau in diesen Worten, findet man die Erklärung, um das Verhältnis zwischen Mensch und Gott. Der Mensch entledigt sich jeglicher Verantwortung bezüglich seines Leben, seines Schicksals, seines Handeln und legt sie auf den Gott ab.
Wie kommst du auf diese Idee?n Gottes Gebote sind doch nur ein Vorlage mit hohem Anspruch. Man kann sie einhalten, wenn man bereits überzeugt davon ist, dass das immer gut ist, wie z. B. Zeba. Oder man prüft sie, macht sich seine eigenen Gedanken und kommt dann zu einem Schluss für sich. Sie von vornherein abzulehnen ist natürlich auch eine Option.
So lebt es sich einfacher, mit dem Wissen, das es nicht an eigener Faulheit liegt, sondern das der Teufel einen auf den falschen Weg geführt hat, das es nicht der eigene Fehler war, sondern die Prüfung Gottes. Gott prüft keine Menschen mit schlechten Dingen. Das Leid das uns trifft machen wir uns selbst, kommt vom Teufel und wird schlimmstenfalls eben von Gott zugelassen. Das ist dann doch ein kleiner Unterschied, zu dem, was du schreibst.
Zu all dem, sieht der Mensch im Gott die Übermacht, der er sich unterordnet, diese ganz bewusst so hinnehmend und genauso die Regeln des Egregor und der Mensch ist schon darauf ausgerichtet alle möglichen ‚Geschenke‘ zu empfangen, je nachdem in wie weit man diese Regeln befolgt oder nicht. Für Gott ist der Mensch aber (hier braucht ihr mir gar nicht widersprechen), nichts weiter als eine Energiequelle. Wenn ich mich Gott hingebe, dann in der Überzeugung, dass seine Gesetze die beste Lösung sind, sind sie es nicht, läge der Gott falsch, das wäre die Gotteskatastrophe an sich 😀. Manchmal meint man aber auch nur sie wären falsch, weil man noch nicht alt genug ist, das mit allerlei Erfahrungen abchecken zu können.
Menschliche Götter- das sind Götter ihres Glaubens, ihres Wunsches jegliche Verantwortung abzulegen. Die Menschen haben selbst diese Parasiten in die Welt gebracht und jetzt ernähren diese sich von ihrer Energie, im Gegensatz für ein Gefühl der Sicherheit und Schutzes. Das sehe ich nicht so, im Gegenteil, ich habe genau wie du die Verantwortung (sollte ich Gläubiger sein), zu prüfen, welche Handlungsweise für m ich gut oder schlecht ist. Nur habe ich eine Vorgabe mehr wie du, der ich mal einen wohlwollenden Vertrauensvorschuss gebe, das ist auch schon alles.
Das Wesen des Gottes besteht hauptsächlich darin, dass er auf die Ordnung achtet und die Energie der Menschen benutzt, indem er die Menschen betrügt und sie zwingt, ihre Kraft auf Illusionen zu verschwenden, oft optisch (DAS EWIGE Feuer In Rom, Christus sein Laufen übers Wasser, das Auferstehen von den Toten des Christus und all der ähnliche Quatsch). Ich nenne es, das Märtyrer Syndrom.
Sie bedienen sich der Energie der Menschen, die aufgrund der Leiden entstehen, der Trauer, der Anteilnahme, des Bedauerns und all der ähnlichen Prinzipien aus der "Barmherzigkeit". Sich auf das oben erwähnte zurück berufend, gibt der Mensch somit einen Großteils seines eigenen ICHS dem Gott ab, und somit wird SEINE eigene Persönlichkeit schwächer, dieser wird demütig, bis er schlussendlich zu einem ergebenen Schaf wird, das der Herde und seinem Herren folgt. Ist wieder nicht so richtig. Wie ich schon oben sagte, muss ich genauso wie ein Atheist, prüfen, jonglieren, welche Handlung für mich in einem Problem die geeignete ist. Ich werde dann auch nicht demütig in deinem negativen Sinne, sondern freudig erregt, wenn ich immer mal wieder feststelle, dass das Gottesgebot, doch richtig zu sein scheint. Da, wo ich das nicht feststelle, beobache ich weiter, auch wenn ich gegen das Gebot handle, schalte ich nicht ab, sondern beobachte, stell mich nicht von vornherein über Gott, habe aber das Recht und die Pflicht, zu beobachten und selbst zu entscheiden. Wenn ein Christ darauf manchmal verzichtet ist es nicht Doofheit, negative Demut, sondern weil er voll von Liebe zu Gott ist, und ihm einen Vertraunesvorschuss gibt, wie das in Beziehungen halt üblich ist.
Ihr bettet Erfindung und Götzenbilder an, aber Gott ist nur das Abbild dessen, das aus anderen Kräften zusammengestellt worden ist, aus denen Kräften, die schon seit langem vergessen worden sind.
Die Wahrheit befindet sich in den alten Lehren und alten Göttern,(ist jetzt schwer verständlich, wo du doch die ganze Zeit gegen einen Gottglauben argumentierst, außerdem ist der christliche Gott ja auch nicht der jüngste Gott ) erkennen werden das die Menschen wenn sie es endlich schaffen, ihren Geist zu öffnen, indem sie sich von der eingefahrenen Moralvorstellungen befreien, beginnen nach eigenem, freien Willen zu handeln.
Das tun sie doch schon einige Jahrzehnte 🙂
Meinst du es gibt soviele Beziehungsprobleme, weil sie es noch mehr tun sollten???????
Gruß Sigi