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Gast
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Vorweg: Ich weiß nicht, ob dieses Thema besser bei Gewalt oder Liebe zu eröffnen ist, aber ich probiere es mal hier. Meine Freundin, mit der ich seit vier Jahren liiert bin, ist ein sehr komplizierter Mensch, ihr Verhalten ist geprägt von krassen Stimmungs- und Meinungsumschwüngen. Sie ist schon in Therapie deswegen, aber das Problem ist nur bedingt besser geworden. Im letzten halben Jahr hat sie begonnen, mir gegenüber handgreiflich zu werden. Zuerst nur leichtes Stoßen oder Schubsen, mittlerweile auch schonmal eine Ohrfeige, wenn ihr was nicht passt. Sie entschuldigt sich danach zwar immer überschwänglich, und weint auch, weil es ihr leid tut, aber es passiert trotzdem immer wieder. In ihrer Therapie hat sie das nicht angesprochen, weil sie sich für ihre Ausraster schämt.
Am Freitag kam es zu folgender Situation: Ich sollte ihren Hund versorgen und mit ihm Gassi gehen, da sie lange arbeiten musste. Ich verwendete allerdings das falsche Futter, wie mir im Nachhinein auch auffiel. Sie hatte bereits etwas bereitgelegt, aber das hatte ich übersehen, obwohl sie mir das gesagt hatte, woran ich mich aber nicht erinnerte. Als sie gegen Abend nach Hause kam, und feststellte, dass ich das falsche Futter verwendet hatte, merkte ich schon, wie sich ihre Stimmung einzutrüben begann, aber sie hielt an sich. Beim gemeinsamen Erledigen des Haushaltes, gegen Abend, spürte ich, wie sie sich regelrecht verkniff mir irgendetwas zu sagen. Ihr innerer Kampf war offensichtlich, und sie wurde immer kürzer angebunden, und schließlich platzte es aus ihr heraus, worauf sich in etwa folgender Dialog entspann:
Sie: "Bist du eigentlich zu allem zu dumm?"
Ich: "Was? Wie kommst du denn darauf?"
Sie: "Es war bereits aufgetautes Hundefutter im Kühlschrank, das hab ich dir heute früh gesagt, aber der werte Herr hat ja wieder mal nicht zugehört, wie immer! Das kann ich jetzt wegschmeißen, vielen Dank der Herr! Du kannst nichts, gar nichts!"
Ich: "Tut mir ja leid, das hab ich nicht mitbekommen."
Sie: "Weil dich einen Schei*dreck interessiert, was ich dir sage! Dich interessiert nur dein bescheuerter Job, und dein affiges Kinderhobby! Du hörst mir nie zu, da kann ich auch mit einer Wand reden!"
Sie dreht sich zur Wand: "Hallo Wand, ist dein Freund auch so behindert im Kopf wie meiner? Nein? Dann hast du Glück gehabt, denn ich muss mit diesem dummen Loser, der zu faul und zu blöd ist mal in den Kühlschrank zu gucken, ob da vielleicht schon fertiges Futter ist, leben!"
Ich: "Tut mir leid, das ist mir jetzt zu heftig, ich geh nach nebenan ins Schlafzimmer."
Sie: "Du gehst nirgendwohin, du hässlicher, weinerlicher Trottel! Du frisst gleich das beschi**ene Hundefutter selber, dass das klar ist!"
Ich ging daraufhin Richtung Tür, aber sie packte mich am Arm, öffnete die Kühlschranktür, und schmiss mir die Plastiktüte mit dem Futter ins Gesicht. Sie zerrte und schubste mich, aber ich ging aus dem Raum, und in ihr Schlafzimmer, wie ihr Psychologe es mir für solche Situationen empfohlen hatte. Auf dem Weg dahin boxte sie mir noch zweimal in die Rippen und versuchte mir ins Gesicht zu schlagen, was ich aber abwehrte. Man sollte vielleicht auch wissen, dass ich knappe 40cm größer bin als sie, und Kraftsport betreibe.
Ich hörte, wie sie draußen vor der abgeschlossenen Tür herumfluchte, ich sei vollkommen lebensunfähig, und eine echte Strafe für sie. Kurz darauf bemerkte ich mehrere klatschende Geräusche, und hörte den Hund winseln. Ich ging aus dem Schlafzimmer heraus, und nahm ihr wortlos den Aktenordner aus der Hand mit dem sie den Hund geschlagen hatte. Sie begann zu weinen, und warf mir vor, ich wäre schuld, dass sie den Hund schlug, weil ich sie immer so auf die Palme bringen würde. Sie begann sich anschließend in die nächste Tirade zu steigern und mir meine Verfehlungen der vergangenen vier Jahre vorzuhalten. Ich schnappte mir den Hund und wir gingen gemeinsam ins Schlafzimmer, wobei ich noch einen Tritt von ihr kassierte. Nach etwa einer Stunde hörte ich sie hemmungslos im Flur weinen. Ich schloss die Tür auf und ließ sie ins Schlafzimmer, sie klammerte sich erst an mich und den Hund, und ich dachte sie würde sich entschuldigen wie immer. Doch plötzlich sah sie mich vollkommen hasserfüllt an, sagte: "Wegen dir hirnlosem Wich*er habe ich meine Luna geschlagen! Merkst du überhaupt was du anrichtest?"
Sie holte aus, doch irgendwie kam ich ihr zuvor, und schlug sie mitten ins Gesicht. Ich bedauerte das sofort, und wollte mich entschuldigen, aber sie kreischte herum, ich hätte sie geschlagen, ich sei ein Frauenschläger, sie habe es immer gewusst. Sie ließ sich auch nicht mehr beruhigen, und meine Entschuldigungen nahm sie nicht an. Ich machte mir die ganze Nacht Vorwürfe.
Am nächsten Morgen überreichte sie mir einen langen Brief, den sie mir nachts geschrieben hatte. Sie wisse, sie habe vollkommen überreagiert, sowohl mir als auch dem Hund gegenüber, und es tue ihr von Herzen leid. Ihr sei klar, dass ich mich nur wehren wollte, aber mit dem Schlag habe ich eine Grenze überschritten. Sie habe jetzt Angst vor mir, weil sie nicht einschätzen könnte, wie ich auf weitere ihrer Ausbrüche reagieren würde, und ob ich ihr gegenüber neuerdings Gewalt als probates Mittel sehen würde, sie zu kontrollieren. Sie wisse, sie habe keine Chance gegen mich, und könne nicht garantieren, dass sie sich soweit im Griff habe, um Konfrontationen dieser Art zu vermeiden. Sie liebe mich, auch wenn ihr klar wäre, dass sie mir mit ihrem Verhalten eher das Gegenteil zeige.
Sie wolle jedoch vorerst eine Kontaktsperre, und werde sich das Recht vorbehalten, mich wegen des Schlages anzuzeigen, auch wenn es ihr leid tue, dass ich damit noch mehr Unannehmlichkeiten habe, aber Frauen zu schlagen sei nunmal das Letzte.
Seitdem haben wir uns nicht wiedergesehen, und hatten auch keinen Kontakt mehr. Was soll ich denn davon jetzt halten, und wie soll ich vorgehen? Ich habe schon überlegt, mich selbst anzuzeigen, damit ich glimpflicher davonkomme.
Sie wird auch vemutlich nichts mehr mit mir zu tun haben wollen, oder?
Am Freitag kam es zu folgender Situation: Ich sollte ihren Hund versorgen und mit ihm Gassi gehen, da sie lange arbeiten musste. Ich verwendete allerdings das falsche Futter, wie mir im Nachhinein auch auffiel. Sie hatte bereits etwas bereitgelegt, aber das hatte ich übersehen, obwohl sie mir das gesagt hatte, woran ich mich aber nicht erinnerte. Als sie gegen Abend nach Hause kam, und feststellte, dass ich das falsche Futter verwendet hatte, merkte ich schon, wie sich ihre Stimmung einzutrüben begann, aber sie hielt an sich. Beim gemeinsamen Erledigen des Haushaltes, gegen Abend, spürte ich, wie sie sich regelrecht verkniff mir irgendetwas zu sagen. Ihr innerer Kampf war offensichtlich, und sie wurde immer kürzer angebunden, und schließlich platzte es aus ihr heraus, worauf sich in etwa folgender Dialog entspann:
Sie: "Bist du eigentlich zu allem zu dumm?"
Ich: "Was? Wie kommst du denn darauf?"
Sie: "Es war bereits aufgetautes Hundefutter im Kühlschrank, das hab ich dir heute früh gesagt, aber der werte Herr hat ja wieder mal nicht zugehört, wie immer! Das kann ich jetzt wegschmeißen, vielen Dank der Herr! Du kannst nichts, gar nichts!"
Ich: "Tut mir ja leid, das hab ich nicht mitbekommen."
Sie: "Weil dich einen Schei*dreck interessiert, was ich dir sage! Dich interessiert nur dein bescheuerter Job, und dein affiges Kinderhobby! Du hörst mir nie zu, da kann ich auch mit einer Wand reden!"
Sie dreht sich zur Wand: "Hallo Wand, ist dein Freund auch so behindert im Kopf wie meiner? Nein? Dann hast du Glück gehabt, denn ich muss mit diesem dummen Loser, der zu faul und zu blöd ist mal in den Kühlschrank zu gucken, ob da vielleicht schon fertiges Futter ist, leben!"
Ich: "Tut mir leid, das ist mir jetzt zu heftig, ich geh nach nebenan ins Schlafzimmer."
Sie: "Du gehst nirgendwohin, du hässlicher, weinerlicher Trottel! Du frisst gleich das beschi**ene Hundefutter selber, dass das klar ist!"
Ich ging daraufhin Richtung Tür, aber sie packte mich am Arm, öffnete die Kühlschranktür, und schmiss mir die Plastiktüte mit dem Futter ins Gesicht. Sie zerrte und schubste mich, aber ich ging aus dem Raum, und in ihr Schlafzimmer, wie ihr Psychologe es mir für solche Situationen empfohlen hatte. Auf dem Weg dahin boxte sie mir noch zweimal in die Rippen und versuchte mir ins Gesicht zu schlagen, was ich aber abwehrte. Man sollte vielleicht auch wissen, dass ich knappe 40cm größer bin als sie, und Kraftsport betreibe.
Ich hörte, wie sie draußen vor der abgeschlossenen Tür herumfluchte, ich sei vollkommen lebensunfähig, und eine echte Strafe für sie. Kurz darauf bemerkte ich mehrere klatschende Geräusche, und hörte den Hund winseln. Ich ging aus dem Schlafzimmer heraus, und nahm ihr wortlos den Aktenordner aus der Hand mit dem sie den Hund geschlagen hatte. Sie begann zu weinen, und warf mir vor, ich wäre schuld, dass sie den Hund schlug, weil ich sie immer so auf die Palme bringen würde. Sie begann sich anschließend in die nächste Tirade zu steigern und mir meine Verfehlungen der vergangenen vier Jahre vorzuhalten. Ich schnappte mir den Hund und wir gingen gemeinsam ins Schlafzimmer, wobei ich noch einen Tritt von ihr kassierte. Nach etwa einer Stunde hörte ich sie hemmungslos im Flur weinen. Ich schloss die Tür auf und ließ sie ins Schlafzimmer, sie klammerte sich erst an mich und den Hund, und ich dachte sie würde sich entschuldigen wie immer. Doch plötzlich sah sie mich vollkommen hasserfüllt an, sagte: "Wegen dir hirnlosem Wich*er habe ich meine Luna geschlagen! Merkst du überhaupt was du anrichtest?"
Sie holte aus, doch irgendwie kam ich ihr zuvor, und schlug sie mitten ins Gesicht. Ich bedauerte das sofort, und wollte mich entschuldigen, aber sie kreischte herum, ich hätte sie geschlagen, ich sei ein Frauenschläger, sie habe es immer gewusst. Sie ließ sich auch nicht mehr beruhigen, und meine Entschuldigungen nahm sie nicht an. Ich machte mir die ganze Nacht Vorwürfe.
Am nächsten Morgen überreichte sie mir einen langen Brief, den sie mir nachts geschrieben hatte. Sie wisse, sie habe vollkommen überreagiert, sowohl mir als auch dem Hund gegenüber, und es tue ihr von Herzen leid. Ihr sei klar, dass ich mich nur wehren wollte, aber mit dem Schlag habe ich eine Grenze überschritten. Sie habe jetzt Angst vor mir, weil sie nicht einschätzen könnte, wie ich auf weitere ihrer Ausbrüche reagieren würde, und ob ich ihr gegenüber neuerdings Gewalt als probates Mittel sehen würde, sie zu kontrollieren. Sie wisse, sie habe keine Chance gegen mich, und könne nicht garantieren, dass sie sich soweit im Griff habe, um Konfrontationen dieser Art zu vermeiden. Sie liebe mich, auch wenn ihr klar wäre, dass sie mir mit ihrem Verhalten eher das Gegenteil zeige.
Sie wolle jedoch vorerst eine Kontaktsperre, und werde sich das Recht vorbehalten, mich wegen des Schlages anzuzeigen, auch wenn es ihr leid tue, dass ich damit noch mehr Unannehmlichkeiten habe, aber Frauen zu schlagen sei nunmal das Letzte.
Seitdem haben wir uns nicht wiedergesehen, und hatten auch keinen Kontakt mehr. Was soll ich denn davon jetzt halten, und wie soll ich vorgehen? Ich habe schon überlegt, mich selbst anzuzeigen, damit ich glimpflicher davonkomme.
Sie wird auch vemutlich nichts mehr mit mir zu tun haben wollen, oder?