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Habe ich zu hohe Ansprüche?

Launische Nebenbemerkung: Es war schon immer teurer, einen besonderen Geschmack zu haben. Und Frauen kosten ohnehin mehr Geld. Aber im Ernst: Ich zahle bei meinem Haarschneider mit Bart auch gute 30 €uro, obwohl ich auf dem Haupt recht kahl bin.
 
Ernsthaft? Wo? Sogar im Osten in der Pampa zahle ich für waschen-schneiden-föhnen minimum 39€. Und da ist kein Pflegezeug usw dabei. Wenn ich noch Farbe und Pflege will, wird es locker Dreistellig. Und ich rede nur von kurzen Haaren.

Und klar geht es (wahrscheinlich auch hier) immer billiger und billiger - ist nur nicht meine Mentalität. Ich ziehe Frieure vor, die ihren Angestellten faire Löhne zahlen. Und ein 20€-Friseur fällt da wohl eher nicht darunter.

Das habe ich nicht bedacht. Ich finde, Discountfriseure sind auch wichtig, damit sich schlechter Verdienende einen Friseurbesuch auch leisten können. Da kann man zum Beispiel sparen, indem man selbst föhnt. Ich färbe meine Haare erst, wenn sie grau werden. Ich hatte mal strähnchen, aber ich finde das ist seinen Preis nicht wert. Das ist meine Meinung, aber wenn das die Themenstellerin wollte, sollte ihr Mann ihr das auf jeden Fall ermöglichen.

Allerdings soltle es nicht darum gehen, wie viel die Themenstellerin sparen kann, sondern wie sie das Problem mit ihrem geizigen Mann regelt. Sie hat ja keine übertriebenen Ansprüche.
 
Theoretisch beschwichtigt mich mein Mann immer. Er sagt, schau wieviele Freiheiten du hast. Er hätte soviele Termine/Stress usw und ich könnte mein Tag frei einteilen. Es sagt mir keiner was ich zuerst putzen muss und wenn es mal liegen bleibt ist auch nicht schlimm. Ich bin flexibel. Bin für die Kinder da, wenn ich arbeiten gehe...er ist ja so wichtig im Job und kann nicht frei machen und kranke Kinder hüten.Er sagt, dass er gut verdient uns es finanziell gut geht und wir 1 mal im Jahr dafür schön in den Familienurlaub fliegen können. Wenn ich sage, dass andere Männer wesentlich weniger verdienen usw dann hat er dafür auch ne Ausrede...er ist der Meinung andere sparen ihr Geld nicht für die Rente und später und legen kein wert auf Altersvorsorge. Mein Mann ist halt so ein Sparfuchs. Jedenfalls sagt er mir immer wie gut ich das habe und bla. Mein Selbstwertgefühl ist gerade total im Keller. Ich weis gerade gar nicht mehr was ich beruflich will. Gerade weil ich nun nach vielen Jahren Hausfrau als ungelernt zähle. Mir fällt es schwer Ziele zu benennen und und ein Plan zu schmieden. Das ganze unterdrücken empfindlich gemacht, dass ich am Ende des Tages gar nichts mehr weis. In der Öffentlichkeit mich arg zusammenreißen muss, wenn mir jemand komisch kommt, damit ich nicht losheul. Ich glaub das ist gerade das schlimmste. Das Gefühl mich braucht keiner ausser für Kind und Haushalt und selbst schon zu glauben nichts anderes Wert zu sein. Ich habe schon Stellenausschreibung durch geschaut. Ich traue mir nichts mehr zu. Mit meinem Mann habe ich versucht darüber zu reden. Er sagt, dass ich nicht arbeiten brauche. Wie gut ich es habe. Wenn ich arbeiten gehe, dass mit den Ferien der Kinder nicht hinhaut und wir dann weniger Urlaub zusammen haben. Er finder quasi immer zig Gründe, damit ich am Ende einlenke und ihm recht gebe.

Abgesehen davon, dass Dein Mann ein ganz schlimmer Geizkragen ist, finde ich es noch viel schlimmer, wie er Dein Selbstbewusstsein untergräbt und Dich klein macht.

Ich würde Dir raten einen Nebenjob zu suchen. Nicht nur damit Du Dein mickriges Taschengeld etwas aufbessern kannst, sondern auch damit Du woanders Anerkennung findest. Und natürlich darfst Du Dir etwas zutrauen. Studiere einfach die Stellenausschreibungen und irgend etwas ist sicher mal dabei, dass Dich interessiert und dass Du sicher machen kannst.

Es macht den Anschein, dass Du sehr sportlich bist. Vielleicht brauchen die ja im Sportclub mal eine Aushilfe?
 
Die Situation in der du gerade lebst wird gemeinhin als Abhängigkeitsverhältnis bezeichnet.

Ich finde nicht dass du hohe Ansprüche stellst. Du hältst deinem Mann ja den Rücken frei indem du eure Kinder betreust, den Haushalt managst usw. Wie kommt er auf die Idee von „wieviel Freizeit du hast!“ Ich glaube, dein Mann lebt in einem Paralleluniversum oder erkennt nicht was man als Mutter u. Hausfrau täglich für das Gemeinwohl leistet!? 🙁

An deiner Stelle würde ich mit deinem Mann mal sprechen und ihm klarmachen was du alles leistest damit er seinen „wohlverdienten“ Feierabend und ein schönes Zuhause genießen kann. Bei der Gelegenheit würde ich ihn auch mal dahingehend aufklären dass es für Hausfrauen keine 8- Stundentage noch Feiertage oder Wochenende gibt. Er aber, auf Grund seiner Berufstätigkeit, sehr wohl in den Genuss derselben kommt. Und wenn eins der Kinder krank ist bist vermutlich du es die Nachtschicht schiebt. Im Grunde also ein rundum Job mit der Option auf kurze Verschnaufpausen! 😉

Am Wochenende würde ich ihn auf jeden Fall im Haushalt mit einbeziehen, da kann er dich ruhig unterstützen und mithelfen. Damit du auch mal abschalten, einen freien Nachmittag oder Abend mit Freundinnen genießen kannst, würde ich ihn bitten dir die Betreuung eurer Kids einmal die Woche abzunehmen. Vielleicht hilft es dass er mehr Verständnis und Feingefühl für dich und deine Bedürfnisse entwickelt wenn er sich, nicht nur finanziell, beteiligt.

Das Alter eurer Kinder habe ich scheinbar überlesen. Falls sie bereits im KiTa–Alter sind wäre das eine Möglichkeit dir deine finanzielle Unabhängigkeit zu erhalten, indem du dir einen Halbtagsjob suchst. Abgesehen davon das du dein eigenes Geld verdienst, würde es auch dein (angeschlagenes) Selbstbewusstsein stärken! Ein weiterer Pluspunkt, aber auch langfristig vorausschauend, wieder ins Berufsleben zurückzukehren wäre das es später auch positive Auswirkungen auf deine Pension hätte. Das kann aber nur unter der Voraussetzung funktionieren dass dein Mann Zuhause mit anpackt.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Taschengeldanspruch, Ehegatte
(recht.zivil.materiell.familie.unterhalt)

Mit Taschengeldanspruch des Ehegatten wird der Anspruch des Ehegatten auf eine Geldzahlung zur freien Verwendung für seine persönlichen Zwecke bezeichnet. Anspruchsgrundlage sind die §§ 1360, 1360a. Der Taschengeldanspruch ist grundsätzlich Einkommen, dass bei der Ermittlung der Leistungsfähigkeit eines anderweitig Unterhaltspflichtigen zu berücksichtigen ist.

Ein Taschengeldanspruch besteht aber nur, wenn das Familieneinkommen ausreicht, um den notwendigen Bedarf der Familie zu decken. Hat der Taschengeld begehrende Ehegatte eigenes Einkommen, muss er, soweit sein Einkommen reicht, den Taschengeldanspruch aus diesem befriedigen.

Taschengeldanspruch wird mit 5 - 7 % des anrechenbaren Nettoeinkommens des pflichtigen Ehegattens berechnet.

Eine Pfändung ist nur möglich, wenn der in Natur geschuldete Unterhalt gemeinsam mit dem Taschengeldanspruch über den Pfändungsfreigrenzen liegt. Berechnungsgrundlage für den Naturalunterhalt sind insoweit 3/7 des bereinigten Ehegatteneinkommens.

Beispiel: M verdient 3.000,- Euro. F nichts. Der Taschengeldanspruch beträgt 210,- Euro. Der Naturalanspruch 3/7 von 2650,- = 1135,-. Insgesamt hat F dann einen Anspruch von 1345,- und liegt damit um 248,- über den Pfändungsfreigrenzen, der Taschengeldanspruch kann damit in voller Höhe von 210,- gepfändet werden.
 
Wie lange ist dieser Taschengeldanspruch gültig?

Ich habe die ersten 11 Jahre in unserer Ehe kein Einkommen gehabt und wusste nichts von einem Taschengeldanspruch. Ich habe meine Frau damals ein paar Mal nach Haushaltsgeld gefragt, wo sie mich jedes Mal zur "Sau" gemacht hat, wodurch ich dann nicht mehr gefragt habe. Ich habe in der Zeit nur auf Bitten von ihr Geld in unregelmäßigen Abständen bekommen.

Dann habe ich EU Rente bezogen und war ein paar Jahre bei meiner Frau auf 450 Euro angestellt. Hätte ab da, so wie ich dich verstanden habe, sowieso keinen Anspruch mehr auf Taschengeld gehabt, weil ich ja eigenes "Einkommen" in Form der Rente hatte.

Vor etwas über einem Jahr habe ich die Trennung ausgesprochen, die wir beide im eigenen Haus vollziehen. Meine Frau hat mich vor einiger Zeit auf Versorgungsausgleich verklagt, nachdem ich sie im letzten Jahr verklagt hatte, weil sie mir eine Menge Lohn schuldig geblieben war. Meine Anwältin geht davon aus, dass meine Frau sich meinen Lohn, den ich dann auch bekam, wieder zurück holen will.

Kann ich den Taschengeldanspruch von damals jetzt noch gültig machen?

LG
 
Ich bin Hausfrau und Vollzeitmutter mein Mann verdient sehr gut, so dass ich nicht arbeiten gehen muss.

Ich will ja keine 500 euro extra im Monat.

Hallo, ich habe die vorstehenden Aussagen als Ansatz einmal heraus genommen.Haushaltsgeld und Wirtschaftsgeld regeln die §§ der 1360er im BGB. Der § 1357 BGB (Geschäfte zur Deckung des Lebensbedarfs) widmet sich auch diesem Thema. Eindrittel des Gesamteinkommens steht natürlich Dir als Haushaltsgeld zu. Und als Taschengeld werden 5-7% des Gesamteinkommens berechnet. Da kannst Du Dir selbst ausrechnen, was Dir zusteht. Wurde hier allerdings schon mehrfach bemerkt. Unterscheiden muss man halt nur Taschengeld von Wirtschaftsgeld also Haushaltsgeld.

Sofern Ihr einen Kinderwunsch hattet ( ist doch wohl so gewesen...) so hätte es doch auch vor den Kindern eine Lebensplanung gegeben - oder ? Jeder Mensch ist doch in gewisserweise Individualist. Zwei Menschen, die sich für eine Familie entschieden haben sollten dieses gemeinsame Leben doch irgendwie durchdacht haben. Geld spielt dabei eher eine Nebenrolle aber dennoch eine wichtige Rolle!

Ich kenne Deinen Mann nicht aber eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Patriarchen ist leider nicht zu leugnen. Was spricht für Dich denn dagegen einen geringfügigen Job ( bis 450,00 Euro monatlich ) auszuüben. Es gibt doch auch die Option von zu Haus aus zu arbeiten ( evt. als Callcenter-Agent ) ohne dass Deinem Mann die steuerliche Situation ins Portemonaie greift. Ohne dass die Kinder vernachlässigt werden müssen. Wenn er dann aber doch so gut verdient, warum vereinbart ihr nicht beispielsweise einen Ehegattenarbeitsvertrag im Hinblick auf eiue mögliche Zusammenarbeit? Ich kann leider nicht beurteilen was Dein Mann beruflich macht. Sofern aber ein offizieller Geldfluss für Deinen Mann gegeben ist, kann er hier steuerlich etwas absetzen. Demnach also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Du verdienst auch etwas für Deine persönlichen Wünsche ( Überweisung auf Dein eigenes Bankkonto ) dazu und auch Dein Mann hat einen geschickten Schachzug getan. Wo bitte kann es hier ein Problem geben ? Ist doch wohl ein optimales "Wünsche-Erfüllungs-Programm" oder ? Beste Grüße.....😉
 
Also sorry aber die Zeiten wo Frau Mann zu fragen hat ob sie arbeiten gehen darf sind schon lange vorüber. Ist das Kind in einem Kindergarten/ Schule o.ä. Allein in der Zeit kann man als Liebende Mutter unbesorgt arbeiten gehen (wenn es die Betreuung ist die am arbeiten hindert) und meist macht die Abwechslung auch noch sehr viel Spaß. Gleichzeitig wäre ich von meinem Mann sehr enttäuscht wenn er derartige Aussagen mir gegenüber gemacht hätte. Und auch wenn ich nicht hätte arbeiten wollen, das Einkommen was verdient wird, wird sich nach Abzug aller laufenden Kosten geteilt. Zu überlegen wäre z.B. Ein gemeinsames Konto.
 

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