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Habe ich zu hohe Ansprüche?

Also meine Frau bekommt von mir jeden Monat 1.400 € auf ihr Konto und damit kann sie machen was sie will.

Und wir sind schon Großeltern.
 
Dein Mann ist nicht nur ein Sparfuchs, sondern auch noch ein Geizkragen.

Ist ja schön und gut, dass er für seine Rente vorsorgt. Er kann aber nicht wissen, ob er sein Rentenalter überhaupt erreicht.

Rechne ihm doch mal vor, was er bei einer Scheidung an Unterhalt abdrücken muss. Dann ist seine Altersvorsorge gestrichen.

Wenn er angeblich so ein Großverdiener ist, dann ist es ein Armutszeugnis, dich mit 70 Euro abzuspeisen.

Du bist seine Ehefrau und kein billiges Hausmädchen, das sich für Kost und Logie, mit einem mickrigen Taschengeld begnügen muss.

Mit so einem Groschengeier, hätte ich schon gar keine Lust, in den Urlaub zu fahren. Dort schaut er bestimmt auch auf jeden Cent.

Such dir doch einen Minijob, damit du dein eigenes Geld zur Verfügung hast und ihn nicht laufend anbetteln musst.

Dann muss er eben mal die Kinder hüten. Er ist immerhin der Vater.
 
[h=1]Dieser Mann hat ausgerechnet, wie viel 1 Jahr seiner Frau zu Hause tatsächlich kostet.[/h]

Steven beginnt also zu schätzen, was die Arbeit seiner Frau ungefähr in Geld wert ist:

33'556 Euro...
kostet eine Vollzeit-Nanny umgerechnet im Jahr.
4'757 Euro...
kostet eine professionelle Reinigungskraft.
12'373 Euro...
kostet ein persönlicher Einkäufer, im Schnitt verbringen Frauen oder Mütter rund vier Stunden pro Woche mit Einkaufen für die Familie.
11'419 Euro...
würde ein Koch kosten, der jeden Tag eine warme Mahlzeit auf den Tisch zaubert.
3'567 Euro...
kostet eine Finanzplanerin (Berechnung des Budgets, Rechnungen bezahlten etc.).
823 Euro...
würde es kosten, wenn ich meine Frau bezahlen müsste, wenn sie mich zu gelegentlichen Business-Essen begleitet.
1'187 Euro...
würde für die Wäsche draufgehen.

Macht ein jährliches Total von 62'017 Euro - ohne krankmelden oder bezahlten Urlaub.




Steven findet es peinlich, dass seine Frau auch nur annähernd das Gefühl hat, sie hätte keinen Anspruch auf das gemeinsame Geld.
Tatsächlich deckt mein Einkommen bei Weitem nicht, was sie für diese Familie leistet. Ich kann mir meine Frau gar nicht leisten.

Dieser Mann hat ausgerechnet, wie viel 1 Jahr seiner Frau zu Hause tatsächlich kostet. | LikeMag | We Like You


Darüber sollte dein Mann mal nachdenken!
 
Ich würde dem Mann mehrere Möglichkeiten vorschlagen. Er darf sich gerne eine Aussuchen aber so wie jetzt geht es für dich ja nicht weiter.

Meine Vorschläge währen:

1. Sein Gehalt - Fixkosten wird in 3 Teile geteilt. Ein großer Teil ist gemeinsam sparen für Urlaub Rente usw. , da fallen auch alle Versicherungen runter die notwendig sind um den Lebensstandard zu halten als AU/BU die ggf nur für ihn gelten aber er ist ja auch der der abgesichert werden muss.

Ein anderer Teil ist die Haushaltskasse, Kinderkleidung, Essen usw. . Der Dritte Teil wird durch 2 geteilt. Jeder bekommt 50% und wie viel ihr davon ausgebt oder spart ist dann nur jeweils euer ding.

2. er Reduziert seine Stunden und du arbeitest ein paar. Um den Haushalt kümmert ihr euch beide anteilig. Du arbeitest 1/4 so viel wie er also machst du 3/4 des Haushalts/Kinderversorgug und betreuung.

3. Nr. 2 lässt sich noch erweitern. Das was du an steuer verlierst durch STK 5 muss er mit seinem Gehalt aufbessern. Dann beteiligt ihr euch an allen Kosten anteilig. Beispiel: Du verdienst 400 + 150 Steuerausgleich von ihm (hab ich mir jetzt aus den fingern gezogen) = 550, er verdient 3000 -150 = 2850
Macht zusammen 3400. Eure Fixkosten + Haushalt sind 1800 € das sind etwa 53 % d.h. jeder muss 26,5% stemmen.
Er von 2850 und du vom 550. Du gibst ihm also 145 wieder zurück für deinen Anteil an Miete und ko. Der Rest ist deins. Klingt super Kompliziert, muss aber nur einmal gerechnet werden und bleibt dann solange stabil wie die Löhne stabil sind.

Es gibt bestimmt noch weitere Modelle.
 
Wenn ich das hier so lese überkommt mich das Grauen: 34,5% füt die Hausarbeit, 56,32% für Festkosten.......
Seid ihr eine Familie oder ein Betrieb mit Tarifverträgen (1Std Kinder wickeln 25.00) ???
Ich würde mir schäbig vorkommen, meiner Frau ein "Taschengeld" wie den Kindern zuzuteilen!!

Meine Frau und ich haben ein gemeinsames Konto.
 
Und inwiefern sorgt er für deine Rente? Will er dich in der Rente dann auch mit ein wenig Taschengeld abspeisen? Was ist, wenn ihr euch trennt?
Irgendwann werden deine Kinder groß genug sein, sodass du nicht mehr nur die Hausfrau spielen "musst". Wie alt sind sie denn jetzt? Du hast eindeutig Recht, nach vielen Jahren Hausfrau sein sind die Chancen auf einen guten Job alles andere als rosig und du solltest da auch an dich denken.
Interessant finde ich, wie dein Mann eine "richtige" Arbeit mit dem Haushalt vergleicht. Es ist ja wirklich super toll sich selbst einteilen zu können wann man die Toilette schrubbt und wann man das eingenässte Bett vom Kind sauber macht. Da hat man ja so viel mehr Freiheiten als in der normalen Arbeit und dann auch noch die Ehre das mehr oder weniger gratis zu tun. Bravo!
Hier wurde schon vorgeschlagen das Geld aufzuteilen, was ich sehr gut finde. Dazu muss ich denke ich nicht viel mehr sagen.
Allgemein, wer gut verdient, der kann seiner Frau, wenn sie schon alles macht, ja wohl eindeutig mehr als nur 70€/Monat "Taschengeld" geben. Ich finde den Begriff irgendwie sehr erniedrigend und kann gut verstehen warum du dich so fühlst wie du dich jetzt fühlst.
Du bist mehr wert als das, das solltest du nie vergessen. Und genau deshalb solltest du auch mal auf den Tisch hauen und dich nicht mehr nur von dummen Ausreden abspeisen lassen. Er kann ruhig für seine Rente sparen, aber, dass er sich anmaßt über deine Vorsorge zu verfügen - ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass er deine Rente mit einplant - ist eine Frechheit.
 
Ein gemeinsames Konto ist auch eine Möglichkeit aber z.B. für mich wäre das der absolute Albtraum. Da hat man doch keine finanzielle Privatsphäre mehr. Kurz vorm Geburtstag des Mannes ne Abbuchung von Expedia und der geplante überraschungsurlaub ist keine Überraschung mehr.

Natürlich klingt % Rechnen erst mal unromantisch aber dabei geht es nur um eine Gerechte Verteilung der Finanziellen Mittel, sei es indem man das Gemeinsame einkommen nach Sparrate und allem anderen gleich verteilt oder indem sich jeder zu gleichen Teilen am Haushaltsbudget beteiligt. Es geht nicht darum (zumindest in meiner Antwort) einer Tätigkeit einen Wert in € zuzuweisen. Das Beispilel eines anderen war mVn auch nur gedacht um klar zu Machen das das bisschen Haushalt ziemlich viel Arbeit ist und entsprechend wertgeschätzt werden sollte. Und das gerecht und nicht per zugewiesenem Taschengeld.

Ein gemeinsames Konto erfordert ein gewisses verhältnis zueinander und ein verzicht auf finanzielle Privatsphäre.
Wenn beide Partner sich 100% finanziell vertrauen und keiner von beiden zu neugirde neigt kann das gut klappen.

Ist einer neugierig ist wie im Beispiel oben kein einkaufen von Geschenken mehr online möglich. Ist jemand wie der Freund der TE recht restriktiv mit dem Geld artet ein gemeinsames Konto ggf in Diskussionen alle "Warum hast du gestern 50 € ...". Es reicht aber schon wenn beide Partner unterschiedliche einstellungen zum Geld haben. Wenn einer knausert und der andere gerne alles ausgibt dann tut des dem knauserer ja förmlich weh wenn das Geld so einfach verschwindet (keine Schulden oder so, einfach im normalen Rahmen)

In den Situationen kann ein gerechtes Aufteilungsmodell in dem das frei Verfügbare Geld nach abzug von Haushatsgeld geteilt wird eine Lösung sein. So kann weder einer aufs andere Konto schauen noch muss man sich sorgen um die Finanzen des Partner oder die eigenen machen. Die notwendigen kosten wurden gedeckt und der knauser darf mit seinem Teil so viel knausern wie er will, während der Shopper gerne alles ausgeben darf ohne sich dabei schlecht fühlen zu müssen. Das ist ein gewisses Maß an Freiheit.

Die Komplexeren Modelle treten dann auf wenn beide Arbeiten. Wenn es gerecht sein soll müssen sich dann beide an der Haushaltskasse beteiligen aber auch am Haushalt. Aussagen wie lt. TE von ihrem Mann gebracht das sie ja arbeiten kann wenn sie weiterhin alles alleine schafft sind ein unding. Auch wenn sie dann ihr Geld ganz behält ist das ja kein Leben mehr.

Ich bin nach dem was die TE schreibt der Meinung das das Einkonto Modell bei dem Mann keinen Spaß und Sinn macht.

An Stelle der TE würde ich übrigens schauen so schnell es geht in ein Teilzeit Modell zu kommen und dem Mann nahe legen etwas zurück zu schrauben ggf. auf 75%. Für die Rente, für das eigene Selbstwertgefühl, für die Unabhängigkeit und damit der Mann lernt den Haushalt als Aufwand richtig war zu nehmen.
 
Auf deine Eingangsfrage kann ich dir nur antworten, nein, du hast nicht zu hohe Ansprüche, eher zu Niedrige.

Was du erlebst, kenne ich zu gut... 🙁

Bis ich Rente bekommen habe, hatte ich gar nichts, kein Einkommen, nicht ein Mal das Kindergeld. Für jede Ausgabe musste ich angeben, wofür. Meistens habe ich dann das Geld bekommen, aber es ist erniedrigend jedes Mal zu fragen und zu antworten. 🙁

Ich habe bei Eheschließung gedacht, es würde bei uns so laufen, wie bei meinen Eltern. Meine Mutter war auch Vollzeithausfrau und hat sich um alles gekümmert, was im Haus ablief, inklusive uns Kindern. Dafür hat sie Haushaltsgeld bekommen. In einer Schublade lag immer eine Geldbörse, ein Einkaufsblock und die Kassenbons. Brauchte meine Mutter mehr Geld, hat sie es meinem Vater gesagt und am nächsten Tag lag mehr Geld in dem Portemonnaie, ohne dass sie erklären musste, wofür das Geld war.

Doch bei uns lief es eben anders ab. Meine Frau war die Vollverdienerin und ich der Hausmann, der sich um Haus, Garten, Kind, Tiere und eigentlich um alles, außer Geld verdienen gekümmert hat. Ich kann dir nur raten, tu dir das nicht an, es macht einen kaputt. 🙁

Gehe los und such dir einen Job, vielleicht erst mal nur einen Teilzeitjob, so dass du dich weiter um die Kinder kümmern kannst. Dann besorgst du dir ein neues Konto. Darauf kommt nur dein Lohn, ohne dass dein Mann darauf Zugriff hat, denn das ist DEIN Geld.

Mit deinem Mann zu reden, hat scheinbar keinen Erfolg, dann würde ich das auch nicht weiter tun. Versuch dir wieder ein Stück eigenständiges Leben zu erarbeiten, denn es wird mit deinem Mann nicht besser, eher schlechter und du wirst dir immer weniger zutrauen.

Ich weiß, dass es leichter klingt, als es ist, aber tu etwas für dich, das ist deine einzige Chance für DEIN Leben, wenn die Kinder dann mal erwachsen sind.

Was die Anregungen der anderen hier angeht, vor allem die Unterhaltspflicht, so würde ich da ganz vorsichtig mit sein. Ich lebe gerade in Trennung und meine Frau verklagt mich nun um diese Unterhaltspflicht, obwohl sie die selbst nie geleistet hat und meine Frau verdient, wenn sie Arbeit hat (selbstständig) in 11 Stunden, was ich im Monat an Rente bekomme. Meine Anwältin versucht es auf plus/minus Null und das ist die beste Option, die ich habe. Wenn es schlecht läuft, muss ich ihr nach der Scheidung noch Geld bezahlen, obwohl ich für mich selbst nicht mal genug habe, denn meine Rente liegt im Armutsbereich, unter 800 Euro.

LG
 
Was ist das für ein Mann?! Ich würde dir raten: geh arbeiten,w nn möglich Vollzeit, und zahle von dem Geld eine Putzfrau, wenn deine Kinder schon in den Kindergarten gehen. Wenn nicht, soltlest du zumindest Teilzeit arbeiten. Oder wie wäre ein 450 Euro Job? Der ist sicher zeitlich möglich. Da wirst du pauschal besteuert und hast 450 Euro Taschengeld. Da solltest du dich weigern,das in die Haushaltskassen einzuzahlen. Wie macht ihr das mit Einkäufen für Lebensmittel? Gibt dir dafür dein Mann Geld?

Ich köntne nicht mit so einem geizkragen zusammenleben. War er schon immer so geizig?

50 Euro Friseur halte ich für recht teuer. Okay, ich gebe auch so viel aus, alle 2-3 Monate. Es gibt aber auch gute, günstige Friseure, wo du 20 Euro zahlst.
 
50 Euro Friseur halte ich für recht teuer. Okay, ich gebe auch so viel aus, alle 2-3 Monate. Es gibt aber auch gute, günstige Friseure, wo du 20 Euro zahlst.
Ernsthaft? Wo? Sogar im Osten in der Pampa zahle ich für waschen-schneiden-föhnen minimum 39€. Und da ist kein Pflegezeug usw dabei. Wenn ich noch Farbe und Pflege will, wird es locker Dreistellig. Und ich rede nur von kurzen Haaren.

Und klar geht es (wahrscheinlich auch hier) immer billiger und billiger - ist nur nicht meine Mentalität. Ich ziehe Frieure vor, die ihren Angestellten faire Löhne zahlen. Und ein 20€-Friseur fällt da wohl eher nicht darunter.
 

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