Guten Abend,
eine vielleicht etwas ungewöhnliche Frage beschäftigt mich und vielleicht bekomme ich Input.
Ich mache mir nach der Trennung Vorwürfe. Allerdings hat sich meine Freundin von mir getrennt.
Ich habe sie vor einigen Monaten kennengelernt, war sehr interessiert an ihr. Sie machte auf mich einen konservativen, ehrlichen, vertrauen Eindruck. Optisch ist sie besonders, also keine der Frauen, der jeder hinterherschaut, sondern eher eine Frau, die wie ich finde, super hübsch auf natürliche Weise ist. Und einfach eine ehrliche Ausstrahlung hat. Sie kam mir total vertraut vor.
Die Beziehung war kurz. Sie war was "uns" betrifft, eher der aktive Teil. Also rief mich an, schrieb mich an. Ich war zu passiv, was DAS betrifft. Aktiv hingegen war ich eher bei Unternehmungen oder bei Wochenendaktivitäten. Das war ihr dauerhaft zu nervig, sie war Samstag und Sonntag gern daheim bisschen Haushalt, bisschen Wäsche, bisschen Fernsehen. Es gab schon öfter Streitereien. Das führte auch dazu, dass ich an Lust verlor, sie aber immernoch liebte. Aber sie warf mir vor, ich sei nicht mehr leidenschaftlich küsse sie nicht mehr wirklich, sei eher wie ein Kumpel. Meine Bemühungen, die ich auch gern zeigte, wurden dann irgendwie auch nicht mehr wahrgenommen oder kamen zu spät.
Sie beendete die Beziehung und war richtig sauer auf mich, während ich traurig war. Ich war eine Woche krank geschrieben, war daheim nur am heulen. Ich rief sie mehrfach an, sie war kälter als ein Eisblock, eine Woche vorher vermisste sie mich angeblich noch, meinte sie jedenfalls....immer wenn ich an den Wochenenden heim fuhr. Kam mir komisch vor. Auf angebliche Liebe folgt zwei Wochen später Wut? Ok, man muss es so hinnehmen.
Nach der Woche war ich wieder klarer im Kopf, dachte immer weniger an sie, schrieb sie aber ab und zu noch mal an, um zu erfahren was sie so mache oder wie es ihr so gehe. Da kam nicht mehr allzuviel.
Wenig später sahen wir uns zufällig bei einem Stadtfest. Ich fand, sie sah optisch sehr schlecht aus, abgemagert und eingefallen. Das machte mir Sorge. Ich fragte sie wie es ihr so gehe, sie war patzig und pampig. Ich zog mich natürlich zurück.
Wenig später hatte sie dann einen neuen Freund oder Bekanntschaft, jedenfalls das Whatsapp Profilbild zeigte sie eng mit einem Mann, vermutlich einem oder ihrem Freund.
Mich irritierte das kurz, aber wirklich eifersüchtig war ich nicht, ein wenig sogar freute ich mich für sie und war nur traurig, dass ich sie vermutlich auch als gute Freundin verloren hätte.
Irritiert war ich aber noch viel mehr darüber, dass ich nach wenigen Wochen scheinbar garnicht eifersüchtig war. Übrigens warf sie mir immer vor, dass mich das alles nicht jucke, ich nie eifersüchtig sei. Und inzwischen frage ich mich, ob sie Recht hatte, ob ich sie je geliebt habe oder mir das eingebildet habe.
Wieso frage ich das, wieso interessiert mich das? Weil ich mich die Frage stelle, ob ich überhaupt lieben kann. Es kam ja in der Beziehung der Vorwurf, dass ich nicht lieben könne. Und gerade frage ich mich, ob sie Recht hatte oder nicht. Und wenn sie Recht hatte, dann schätze ich ja mein Gefühl fatalerweise falsch ein.
eine vielleicht etwas ungewöhnliche Frage beschäftigt mich und vielleicht bekomme ich Input.
Ich mache mir nach der Trennung Vorwürfe. Allerdings hat sich meine Freundin von mir getrennt.
Ich habe sie vor einigen Monaten kennengelernt, war sehr interessiert an ihr. Sie machte auf mich einen konservativen, ehrlichen, vertrauen Eindruck. Optisch ist sie besonders, also keine der Frauen, der jeder hinterherschaut, sondern eher eine Frau, die wie ich finde, super hübsch auf natürliche Weise ist. Und einfach eine ehrliche Ausstrahlung hat. Sie kam mir total vertraut vor.
Die Beziehung war kurz. Sie war was "uns" betrifft, eher der aktive Teil. Also rief mich an, schrieb mich an. Ich war zu passiv, was DAS betrifft. Aktiv hingegen war ich eher bei Unternehmungen oder bei Wochenendaktivitäten. Das war ihr dauerhaft zu nervig, sie war Samstag und Sonntag gern daheim bisschen Haushalt, bisschen Wäsche, bisschen Fernsehen. Es gab schon öfter Streitereien. Das führte auch dazu, dass ich an Lust verlor, sie aber immernoch liebte. Aber sie warf mir vor, ich sei nicht mehr leidenschaftlich küsse sie nicht mehr wirklich, sei eher wie ein Kumpel. Meine Bemühungen, die ich auch gern zeigte, wurden dann irgendwie auch nicht mehr wahrgenommen oder kamen zu spät.
Sie beendete die Beziehung und war richtig sauer auf mich, während ich traurig war. Ich war eine Woche krank geschrieben, war daheim nur am heulen. Ich rief sie mehrfach an, sie war kälter als ein Eisblock, eine Woche vorher vermisste sie mich angeblich noch, meinte sie jedenfalls....immer wenn ich an den Wochenenden heim fuhr. Kam mir komisch vor. Auf angebliche Liebe folgt zwei Wochen später Wut? Ok, man muss es so hinnehmen.
Nach der Woche war ich wieder klarer im Kopf, dachte immer weniger an sie, schrieb sie aber ab und zu noch mal an, um zu erfahren was sie so mache oder wie es ihr so gehe. Da kam nicht mehr allzuviel.
Wenig später sahen wir uns zufällig bei einem Stadtfest. Ich fand, sie sah optisch sehr schlecht aus, abgemagert und eingefallen. Das machte mir Sorge. Ich fragte sie wie es ihr so gehe, sie war patzig und pampig. Ich zog mich natürlich zurück.
Wenig später hatte sie dann einen neuen Freund oder Bekanntschaft, jedenfalls das Whatsapp Profilbild zeigte sie eng mit einem Mann, vermutlich einem oder ihrem Freund.
Mich irritierte das kurz, aber wirklich eifersüchtig war ich nicht, ein wenig sogar freute ich mich für sie und war nur traurig, dass ich sie vermutlich auch als gute Freundin verloren hätte.
Irritiert war ich aber noch viel mehr darüber, dass ich nach wenigen Wochen scheinbar garnicht eifersüchtig war. Übrigens warf sie mir immer vor, dass mich das alles nicht jucke, ich nie eifersüchtig sei. Und inzwischen frage ich mich, ob sie Recht hatte, ob ich sie je geliebt habe oder mir das eingebildet habe.
Wieso frage ich das, wieso interessiert mich das? Weil ich mich die Frage stelle, ob ich überhaupt lieben kann. Es kam ja in der Beziehung der Vorwurf, dass ich nicht lieben könne. Und gerade frage ich mich, ob sie Recht hatte oder nicht. Und wenn sie Recht hatte, dann schätze ich ja mein Gefühl fatalerweise falsch ein.