Es ist ziemlcih egal, ob jemand ein schon definiertes Krankheitsbild (also eine Ansammlung von Symptomen) hat oder ob man es schlicht als Probleme bezeichnet, finde ich. Der Name ist doch egal. Und mehr als Namen, die sich mal jemand ausgedacht hat, sind diese Krankheitsbezeichungen auch nicht.
Wenn du Problem (=Symptome) hast, die du gerne bearbeiten und lösen möchtest, such dir Hilfe! Und dass du Hilfe suchst, sieht man ja daran, dass du auf dieser Seite hier bist. Entscheidend für eine "offizielle Diagnose" wäre auch die Häufigkeit des Auftretens und der Schweregrad...Die wichtigste Frage ist: Wie fühlst du dich damit? Und wenn schlecht: Willst du etwas daran ändern?
Mit den genannten Symptomen hast du schon mal ein paar gute Anhaltspunkte, wo du beginnen kannst, dran zu arbeiten...
Mir ist es egal, ob ich eine "Depression" habe oder eine "abhängige Persönlichkeitsstörung"...das hilft mir nicht mehr weiter, als wenn ich weiß, dass ich mich schlecht fühle, weil ich alleine bin, dass ich keine Entscheidungen treffen kann, dass ich sonst was nicht kann...
Alles Gute! Nina (Medizinstudentin und Patientin in Psychoanalyse)