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Habe ich als Großonkel keinen Platz bei den Neffen ?

Ich bin ein sehr lernbegeisterter Mensch und da ist natürlich die Frage, was an meiner Argumentation seltsam sei?

Einige scheinen meinen Text nicht komplett gelesen zu haben. Ich habe nie geschrieben, dass ich die Mutter nicht verstehe . Ich habe nie, etwas von Erwartungen gesagt. Erwartungen sind gewaltsame Begriffe. Ich habe Deutsch studiert und lese ungeheuerlich viel und sehe in meinem Text keine einzige Erwartungshaltung.
Ich fände eine offenere Gesellschaft wünschenswert. Ich habe nicht gesagt, dass die Familie das machen muss oder so. Nur weil ich offen auf andere zugehe, lehne ich andere Ansichten nicht gleich ab.

Ich habe die Mutter schon verstanden, ich habe in meinem Text nicht ein Mal obligatorische Ausdrücke in meinen Augen verwendet. Wenn einiges missverständlich war, dann lerne ich daraus und kläre Unklarheiten gerne auf.

Und keine Angst, ich würde dir nicht Homophobie unterstellen. 🙂 Ich kenne dich schließlich gar nicht. Wäre ja etwas zu kurzsichtig sofort auf Homophobie zu kommen, oder?

Aber irgendwie ist mir die Lebenszeit zu schade, mich mit ausfallenden Bemerkungen konfrontiert zu sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin ein sehr lernbegeisterter Mensch und da ist natürlich die Frage, was an meiner Argumentation seltsam sei?

Allgemein formuliert: Wenn jemand anders über bestimmte Dinge denkt als die Mehrheit in der Gesellschaft dann kann das ein Zeichen von selbständigem, unkonventionellem Denken sein.

Das bedeutet dann doch aber automatisch, dass der Andersdenkende mit Widerspruch rechnen muss, sobald er diese Gedanken mit anderen teilt.

Du scheinst darüber ehrlich überrascht zu sein, dass viele deinen Wunsch ungewöhnlich finden, obwohl dir gleichzeitig klar ist, dass in unserer Gesellschaft anderes üblich ist.

Das finde ich erstaunlich.
Ich habe nie, etwas von Erwartungen gesagt. Erwartungen sind gewaltsame Begriffe. Ich habe Deutsch studiert und lese ungeheuerlich viel und sehe in meinem Text keine einzige Erwartungshaltung.
Ich fände eine offenere Gesellschaft wünschenswert. Ich habe nicht gesagt, dass die Familie das machen muss oder so. Nur weil ich offen auf andere zugehe, lehne ich andere Ansichten nicht gleich ab.

Wenn man einen Wunsch äußert und enttäuscht ist, wenn dieser Wunsch abgeschlagen wird, dann impliziert das doch, dass man gehofft hat, dieser Wunsch würde erfüllt werden?

So etwas hätte ich jetzt eine Erwartung genannt. Du nicht?
 
Das hat mit Frau oder Mann eher weniger zu tun. Die Mutter kennt dich nicht, warum sollte sie wollen, das du Kontakt zu ihren Kindern aufbaust? Sicher, bei einem Mann der einem fremd ist, wäre ich auch vorsichtig, allerdings würde ich auch bei einer fremden Frau die einfach nur zufällig mit einem meiner Verwandten zusammen ist, nicht wollen, das die sich aufdrängt.

Normalerweise muss man sich das Vertrauen erstmal erarbeiten bzw ist doch auch die gegenseitige Sympathie entscheidend. So kenne ich das zumindest. Wenn du dich mit der Mutter gut verstehst und du ihr symphatisch und vertraut bist, wird sie den Kontakt zu ihren Kindern vielleicht zulassen, zumindest dann, wenn sie dich nicht als Konkurrenten um die Gunst ihrer Kinder betrachtet. Da ist jeder Mensch anders.

Du solltest halt ein Gespür dafür entwickeln, wann es zuviel ist und wo du ggf zu aufdringlich bist oder wirkst. Die Menschen sind halt mit ihrem eigenen Leben beschäftigt und ausgelastet, haben ihren Tagesablauf, Gewohnheiten und eigene Freunde und Probleme. Schon mal daran gedacht, dass Menschen ihre Ruhe haben und nicht gestört werden wollen? Das sie privat mit ihren Familien Zeit verbringen und die wenige freie Zeit dann lieber mal Zeit mit ihrem eigenen Kram ( lesen, fernsehen, Ausflüge, Kino, schwimmen, radfahren, telefonieren, schreiben, chatten, Internet......)eben ihren eigenen Interessen nachgehen wollen.

Warum sollten sie dann noch Lust oder Interesse daran haben, neue oder fremde Menscheh in ihr Haus und ihren Alltag zu lassen? Das wollen ja viele nicht einmal bei ihren eigenen Verwandten. Wie gesagt, sowas kannst du nicht erzwingen und wenn ihr drei Jahre gebraucht habt, um euch bzw du die Familie überhaupt erstmal kennenzulernen, spricht das doch auch Bände....🤔
 
Irgendwie habe ich das Geühl, du verstehst nicht um was es geht. Du fühlst dich angegriffen. Bis man in einer Familie integriert ist, dauert es halt seine Zeit und die solltest du dir nehmen und einfach abwarten was draus wird. Das machst du nicht und pochst darauf, dass alles jetzt passieren muss. Die Argumentation der Mutter spielt für dich keine Rolle. Es hört sich so an, wenn du schreibst. Und dann heulst du. Warum, weswegen?
 
Ich bin ein sehr lernbegeisterter Mensch und da ist natürlich die Frage, was an meiner Argumentation seltsam sei?

Einige scheinen meinen Text nicht komplett gelesen zu haben. Ich habe nie geschrieben, dass ich die Mutter nicht verstehe . Ich habe nie, etwas von Erwartungen gesagt. Erwartungen sind gewaltsame Begriffe. Ich habe Deutsch studiert und lese ungeheuerlich viel und sehe in meinem Text keine einzige Erwartungshaltung.
Ich fände eine offenere Gesellschaft wünschenswert. Ich habe nicht gesagt, dass die Familie das machen muss oder so. Nur weil ich offen auf andere zugehe, lehne ich andere Ansichten nicht gleich ab.

Ich habe die Mutter schon verstanden, ich habe in meinem Text nicht ein Mal obligatorische Ausdrücke in meinen Augen verwendet. Wenn einiges missverständlich war, dann lerne ich daraus und kläre Unklarheiten gerne auf.

Und keine Angst, ich würde dir nicht Homophobie unterstellen. 🙂 Ich kenne dich schließlich gar nicht. Wäre ja etwas zu kurzsichtig sofort auf Homophobie zu kommen, oder?

Aber irgendwie ist mir die Lebenszeit zu schade, mich mit ausfallenden Bemerkungen konfrontiert zu sehen.
Du fändest eine offenere Gesellschaft super. Klasse. Aber in dieser heutigen Gesellschaft finde ich persönlich es sehr wünschenswert, dass Eltern schauen, mit wem ihre Kinder Zeit verbringen. Ich wünschte, dass wäre in meiner Kindheit auch passiert.

Verbringt Dein Freund Zeit mit den Kindern? Wenn ja, dann schließe Dich an. Wenn nein dann verstehe ich die Mutter sehr gut.

Verabrede Dich mit Erwachsenen der anderen Familie, schmeiss eine Grillparty, lade sie zum Essen ein.

Aber lass die Kinder aus dem Spiel, vor allem, wenn Dein Partner keine Anstalten macht, Kontakt zu ihnen zu haben.
 
Hallo,

Ich denke, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich habe nur ausgedrückt, dass hier einige Aussagen einfach keine werteneutrale Kritik beinhalten. Was haben ausgefallene Antworten damit zu tun?

Wie gesagt, ich kann mich tausendmal so äußern: Ich bin vollkommen d'accord mit den Nachrichten und ich kann die vielen Gründe alle verstehen und sehe sie. Wenn ich all die Gründe ( wenig Zeit usw auflisten würde, dann wäre es ein ellenlanger Roman.

Natürlich kann man auch Interpretation betreiben und auf den Schluss kommen, ich hätte Erwartungen. Dann müsse ich das künftig anders zum Ausdruck bringen. Es ist für mich nicht schlimm, wenn sie meine Kontaktaufnahme ablehnt.

Schließlich habe ich das Forum hier deshalb um Rat gefragt.

Wenn es bei mir nichts dazwischen gäbe, dann hätte ich zum Beispiel nicht gesagt, dass Offenheit differenzierbar sei.


Ich versuche wie gesagt nun langsam den Kontakt aufzubauen, wenn es nicht klappt, dann ist es nicht schlimm. Ich bin dann halt distanzierter. Das hat nichts mit mir zu tun.

Dann habe ich anscheinend die falschen Worte benutzt. Also hinter meiner Aussage, ich finde es schade, dass die Verwandtschaft eventuell keinen Kontakt derzeit will, ist keine Erwartung. Ich erwarte von keinem etwas.
 
Hallo,

Ich denke, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich habe nur ausgedrückt, dass hier einige Aussagen einfach keine werteneutrale Kritik beinhalten. Was haben ausgefallene Antworten damit zu tun?

Wie gesagt, ich kann mich tausendmal so äußern: Ich bin vollkommen d'accord mit den Nachrichten und ich kann die vielen Gründe alle verstehen und sehe sie. Wenn ich all die Gründe ( wenig Zeit usw auflisten würde, dann wäre es ein ellenlanger Roman.

Natürlich kann man auch Interpretation betreiben und auf den Schluss kommen, ich hätte Erwartungen. Dann müsse ich das künftig anders zum Ausdruck bringen. Es ist für mich nicht schlimm, wenn sie meine Kontaktaufnahme ablehnt.

Schließlich habe ich das Forum hier deshalb um Rat gefragt.

Wenn es bei mir nichts dazwischen gäbe, dann hätte ich zum Beispiel nicht gesagt, dass Offenheit differenzierbar sei.


Ich versuche wie gesagt nun langsam den Kontakt aufzubauen, wenn es nicht klappt, dann ist es nicht schlimm. Ich bin dann halt distanzierter. Das hat nichts mit mir zu tun.

Dann habe ich anscheinend die falschen Worte benutzt. Also hinter meiner Aussage, ich finde es schade, dass die Verwandtschaft eventuell keinen Kontakt derzeit will, ist keine Erwartung. Ich erwarte von keinem etwas.
Zwischen Kontakt mit den Erwachsenen der Familie und kleinen Kindern der Familie, für die Du ein Fremder bist besteht ein himmelweiter Unterschied, verstehst Du das wirklich nicht?!

Ob jemand mich zum Essen einlädt, um mich näher kennen zu lernen, oder ein für mich quasi Fremder sich meine Kinder "ausleihen" will, dazwischen liegen Welten!

Also entweder bist Du wirklich sehr naiv oder Du hast merkwürdige Vorstellungen davon, wie man sich als Partner in die Familie des anderen einbringt..
 
Ich (w) habe auch zwei Cousins mit Kindern.
Wir (Cousins und ich) haben ein sehr sehr enges Verhältnis.

Dennoch gab es noch nie die Situation, wo ich das Bedürfnis gehabt hätte, mit den Kindern etwas (alleine) machen zu wollen.

Meist waren es gemeinschaftliche Ausflüge/Treffen.

Mein Mann versteht sich auch super mit ihnen. Wenn sie bei Besuchen dabei sind wird Konsole gezockt, das finden sie mega.
Aber auch er käme nie auf die Idee, traurig zu sein bzw. zu wünschen mit ihnen alleine etwas zu unternehmen. Warum auch?!

Ich gebe zu, ich finde deinen Wunsch zu lesen auch irgendwie seltsam....
Oder ich kann damit einfach nichts anfangen.

Freu dich doch einfach, dass sie dich gut leiden können und gerne etwas mit dir machen, wenn du aufgrund diverser Anlässe vor Ort bist.
 
Ja, im Text stand ja auch, dass ich mich mit einer erwachsenen Frau, die auch im pädagogischen Bereich arbeitet, sehr gut verstehe. So versuche ich ja auch Zugang zu kriegen.

Woher nehmt ihr mein Nichtverstehen?

Wie gesagt, ich wollte nicht den Text ellenlang machen, um mein Wissen über praktische Normen in unserer Gesellschaft preiszugeben.

Ich kenne das gesellschaftliche Denken mit der Distanz zu Kindern.

Ich habe einfach den Fehler gemacht, dass ich den guten Draht von Seiten der Kinder zu mir, falsch gedeutet habe und sie einfach keine Langeweile während der Feier wollten.

Ich bin auch manchmal ein weinender Mensch und was ist daran verwerflich?

Gefühle zuzulassen ist nichts Verwerfliches.

Man muss nicht alle Normen strikt Eins zu Eins haargenau befolgen, wenn man einen gesunden Menschenverstand hat und keine schlimmen Szenarien im Kopf hat.

Natürlich gibt es viele ethische Normen, die man einfach einhalten muss, damit unsere Gesellschaft funktioniert. so ganz geht es ohne nicht. Es hängt immer vom Kontext ab.


Und ohne mich persönlich zu kennen, sich anzumaßen, mich als naiv oder schräg zu bezeichnen: Wie will man das nur an Hand des Threadauschnitts beurteilen?

Ich finde Kritik zu äußern ok, ich habe einige Sachen hier in mein Bewusstsein aufgenommen, die für mich in dem Moment nicht ganz klar waren.
 
@goyang-i

Es stand nichts, dass sie es mir verboten hatte oder so. Es ging um die Gesamtsituation aus der ich deutete, dass der Kontakt zur Verwandtschaft irgendwie unerwünscht sei bzw hat mit mir keiner gesprochen. Wenn sie nein gesagt hätte, dann mache ich ja gar nichts. Wegen meiner an Sie damals vermittelten Nachricht sie hat mir nicht geantwortet, da ist es für mich ungewiss gewesen. Natürlich habe ich auch die Deutung mit der Ablehnung gehabt.

Wenn man es nicht klipp und klar in irgendeiner Form äußert, woher soll man es wissen?

Es wurde denke ich alles dazu gesagt, und ich werde mich nur mit den Erwachsenen dann versuchen zu unterhalten. Wenn es irgendwann mit der Annäherung zur Verwandtschaft klappt, dann ist das schön, wenn nicht dann halt eben nicht. Können wir uns darauf einigen?
Und oben stand ja auch, dass ich auch Zeit mit meinen erwachsenen Freunden verbringe .

Ich könnte zu dem Thema einiges sagen, wodurch man eigentlich merken sollte, dass ich nicht schwarz und weiß sehe.
 

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