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Hab keinen Bock mehr.

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Ja, ich habe auch keinen Bock mehr. Bin alleinerziehend. 1 Tochter von 3 Jahren. Habe durch die Schangerschaft aufhören müssen zu arbeiten. Dann Hartz 4. Wärend der ersten drei Jahre des Erziehungsurlaubes konnte ich mit harter Arbeit eine Selbstständigkeit aufbauen. Eigendlich klappte es ganz gut aber es ist sehr hart. Und jetzt? Jetzt habe ich einen großen Auftrag erledigt und der Kunde zahlt nicht. Das ist echt keine Lebensqualität...Nur noch 900 Euro auf dem Konto. Wenn keine Geld eingeht kann ich nächsten Monat wieder Hartz4 beantragen.
Gruss von einer Mitleidenden...
 
ja ich kenne euer problem.
der unterschied ist nur, dass ihr alle arbeiten geht, und finanziell wenigstens die möglichkeit hättet, dem trott am wochenende zu entfliehen.
ich mach ne ausbildung zur erzieherin und verdiene nichts.
ich gehe nebenbei jobben und verdiene dabei 210€.
da ich pro strecke jeden tag 40km zur schule fahren muss, hab ich ca. 180€ spritkosten jeden monat.
hinzu kommt autoversicherung und internet, welches ich für die schule brauche.
meine eltern können mich nicht weiter unterstützen.
die haben selbst nicht viel.
hab glück, dass ich noch um sonst zu hause wohnen darf.
ich bin jeden monat um 30 - 40€ im minus.
hin und wieder steckt mir meine großmutter ein paar euro von ihrer mickrigen rente zu, damit ich mein konto ausgleichen kann.
bafög bekomme ich keins, dafür verdienen meine eltern zu viel.
wie viele auslagen die haben (abtrag vom haus, versicherungen, etc.) interessiert ja keinen.
das leben ist so überhaupt nicht mehr lebenswert.
man kann sich einfach auf nichts mehr freuen.
zum kotzen!
lg
jasmina
 
ich kann dich sooo gut verstehen. mir geht es auch so seit; ich erwachsen bin. das schlimme ist, wenn ich 10 Jahre zurückdenke, fällt mir kaum was ein, wo man wirklich spaß hatte, und sagen kann; im rückblick hat es sich gelohnt!
daüfr routine routine routine,......zum kotzen die eintönigkeit. Einmal im Jahr raus und ab in urlaub wird einem durch diem spritpreise, einem beschissenen bekanntenkreis und ständig scheiternden beziehungen noch versaut. ich bin ü 30 habe von der welt fast nichts gesehen. hatte eh die falschen langweiligen freunde mein leben lang zu 70 % .....neeeee ich weis keine lösung. wahrscheinlich sollte man einfach asubrechen, auswandern. Riskante geschäfte machen mit der hoffnung auf erfolg! denn; Geld alleine macht nicht glücklich, aber kein Geld zu haben, verhindert das Glück oft. Hat man kohle und erfolg, hat man Frauen, freunde, spaß , hat man richtig viel Geld, mus man nicht 50 stunden in der woche schuften für nichts sondern kann machen was man will. Man ist dann sei eigener chefe. solche umstände würden das leben schon lebenswerter machen und einem mit 50 nicht das gefühl geben, alles verpasst zu haben. aber man komt nicht raus, so leb ich weiter mein leben und zähle die wochen bis das jahr rum ist....
 
hallo , ich kenne das auch ....min.14 stunden arbeiten ,auch am wochenende, nie urlaub und dazu auch noch ne nervende freundin der alles noch zu langsam geht....
 
Hallo, oh da ist man ja wirklich nicht allein mit diesem Problem!

Mir geht es haargenauso!!! Seit über 10 Jahren...

Ne Zeit war ich sogar in einer Firma angestellt, da hatte ich mich jeden morgen übergeben müssen, teilweise sogar noch in der Firma - um 7.30 Uhr angekommen und erstmal schnell aufs klo... ich hatte nicht geschlafen - kalt geschwitzt... uswusw.

Ständig habe ich meinen Arbeitgeber gewechselt. Ständig spielt sich das gleiche ein.

Auf dem Weg zur Arbeit hatte ich immer den Gedanken das Auto einfach die Brücke runter zu lenken - um alles hinter mir zu haben - und das dann BITTE vor der Arbeit.
Einfach nur eine Qual - 10 Stunden rumbringen, nach Hause kommen, evtl. Einkaufen, Kochen, TV und Schlafen... Mehr ist auch bei mir nicht drin.

Und das Wochenende... das tolle Wochenende, auf das man sich immer hinarbeitet und Tage zählt... Freitag Abend ist okay, Samstag ist schön doch ab Nachmittag kommt mir schon der Klos in den Hals - o nee morgen ist schon Sonntag. Sonntag ist bei mir sowieso dann nach dem Frühstück vorbei (innerlich purer Stress... Abends noch (zur Beruhigung) einen Film (innerlich panisch)...
Und dann Montag aufwachen und der SPASS geht von vorne los...
Und das für eine mies-maue-Bezahlung!

Teilweise bin ich (damals) nach der Arbeit noch eine Stunde zum Schwimmen gegangen - um einfach meinen frust / meine wut abzureagieren und auch um einfach mal wieder etwas für mich zu tun. Das hat mich leider aber auch nicht glücklicher gemacht, vielleicht nur für die Stunde.

Das soll wirklich das Leben sein?!
Ich dachte mir NEIN das kann nicht sein, hab vor (mehr als) 1 Jahr alles hingeworfen und bin mit einem Rucksack ins Ausland gefahren.
Dort bin ich ein Jahr geblieben.
Auch dort war ich nicht immer super glücklich, auch dort hatte ich ärger, stress - und JA auch Alltag. Aber trotzdem anders, weil ich es wohl nicht über Jahre erleben musste. Ansonsten befürchte ich hat man das Problem überall...

Der Vorteil war - wenn es mir nicht mehr gefallen hat, habe ich gekündigt und bin einfach mal in die nächste Stadt - und es war dort kein Problem wieder eine neue Arbeit zu finden. Ich habe aber auch (fast) alles gemacht! Und man hat dort auch bei (fast) allem gutes Geld verdient. Man musste aber auch hart arbeiten.
Doch die Leute dort hatten vertrauen! Es wurde einem gesagt wie das Ergebnis aussehen sollte und dann konntest du dich austoben. Ohne kontrolliert zu werden. Das war toll!

Jetzt bin ich wieder hier - und es geht der Trott wieder von vorne los.
In Deutschland ist es nunmal so - man lebt für die Firma, ist quasi geboren um für einen fetten Millionär der ganz einfach in die Firma geboren wurde (und sicherlich auch nicht immer so glücklich ist damit) noch paar Million zu erwirtschaften...

Im Ausland denken die Leute anders. Dort wo ich war sagten sie - du gehst arbeiten um dir deinen Lebensunterhalt zu verdienen. Arbeit ist aber nicht dein Leben.
Den Leuten dort war es egal ob du in einer Bank arbeitest oder Kloputzfrau bist - du warst immer gleich viel wert, ist ja auch deine Sache wie du dein Geld verdienst.
Du konntest im Jogginganzug einkaufen gehen, sogar im Schlafanzug hab ich mal zwei junge Mädchen gesehn - kein Mensch hat dich schief angesehn. Ist doch egal was du anhast, hauptsache nicht unbedingt nackig 😀
Diese Ansichten - die nehmen einem irgendwie eine riesen Last. Leider ist diese Einstellung nicht weltweit und man wird in Deutschland wieder mit den ganzen oberflächlichkeiten und neid! konfrontiert.

Geld ist nicht alles - aber ohne geht es halt leider in dieser Welt nicht. Auf der ganzen Welt 🙁

Ich weiß auch nicht wie lang ich das noch machen kann.

Aber es stimmt schon, ganz wichtig wäre ein Ziel - wenn man genau wüsste was einem gefallen würde könnte man dafür kämpfen, sich darauf hinarbeiten.
Nur ist es (für mich) nicht so leicht ein Ziel zu finden von dem ich 100% überzeugt bin.

Aber man lebt nur einmal (davon geh ich jetzt einfach mal aus 😎 )
 
Mit dem Kopf werden wir den Sinn des Lebens nie ergründen können, mit dem Herzen schon...
Leg dich mal wieder auf so eine Sommerwiese und schau in den Sternenhimmel, dann geht dir das Herz auf.
Nein, ich muss mir bestimmt nicht die Sinnlosigkeit von Allem was ist, vorstellen, denn ich halte es nicht für sinnlos, ich finds einfach großartig, abenteuerlich und schön... weil ich anders hinschau, mit dem Herzen eben...

Man braucht den Sinn des Lebens nicht zu ergründen. Es muss einem bloß bewusst werden, dass das Leben, so wie es jetzt existent ist, von einigen Menschen ausgedacht wurde. Richtig, es haben sich einige Menschen ausgedacht und zwingen alle anderen nach ihrem System zu leben. Was allen bewusst werden muss, ist die Tatsache, dass jede Regel, jedes Gesetzt bloß von einem Menschen ausgedacht wurde und nicht von Gott. Daran kann man immer denken, wenn man mal wieder etwas sinnloses ignoriert 🙂

Auch ich stehe vor dem Problem, dass alles immer eintönig ist. Es schlägt ziemlich auf die Gesundheit. Ich kann auch nicht mehr vernünftig schlafen. Mir geht es bloß gut, wenn ich länger frei habe und so leben kann wie ich will und nicht wie das System es vorgibt. Ich habe einfach keinen Bock mehr auf das System. Was soll man mit X Fernsehern, wenn auch einer reicht usw...
Allerdings gibt es auch keine Möglichkeit sich zu entziehen. Das System ist so konstruiert, dass man nicht die Chance hat sich abzusetzten, sich aus dem System zu lösen, es sei denn man selbst oder die Eltern besitzen genügend Vermögen. Für 99% der Menschen bleibt nichts anderes übrig als für das System zu leben, somit für die Reichen und diejenigen die es erkannt haben, denen geht es einfach schlecht.
Es würde ja schon völlig ausreichen ein Grundstück zu haben mit einem Haus und der Möglichkeit selber Obst/Gemüse anzubauen. Damit wäre man von vielem unabhängig. Für viele allerdings unbezahlbar. Das System lässt halt keinen ungerne gehen. Dieses Konzept hat sich halt kein Idiot ausgedacht. Eigentlich hat sich im Vergleich zu Früher nichts geändert. Nur denken die Sklaven jetzt dass sie frei wären und bauen weiter die Pyramiden der Herren.
 
Mir gehts mittlerweile auch so..... aber was tun ich bin erst 20 und hab schon so dermaßen die Schnauze voll das ich am liebsten..... aber ich lebe auch gerne vor kurzem hab ich meinen Job geschmissen denn hinter einer Bäckereitheke zu versauern war vor 2 Jahren nicht mein Ziel. Ich bin Froh das ich meine Familie habe, denn wenn die nicht wäre, wäre ich schon lange nicht mehr. Doch ich habe herausgefunden was mir Spaß macht und daruf werde ich hinarbeiten und bis es soweit ist, tja beis ich mich durch jede Mauer! Was ich mache um den Stress mal abzuschalten, ich zocke Rollenspiele oder Shooters^^ ist nicht für jeden ne Option aber mir hilfts ;-)
 
Das kenne ich leider auch zur genüge. vom ersten langweiligen Ausnutztag im Büro an. auch ich habe mich morgends vor der Arbeit übergeben müssen. Ich kam gerade von der Sekretärinnenschule und wußte nicht, daß die Firma kurz vor der Pleite stand. Ich wurde nur eingestellt, weil das niemand wissen oder auf die Idee kommen sollte. Wirklich sinnvolle Arbeit gab es aber nicht für mich, nur das Abschreiben von uralten Listen, die kein Mensch mehr brauchte. Und ewig die Sprüche von den Eltern: "Durchhalten, durchhalten, nur ja nicht kündigen". Leben auf der Schmalspurbahn, nur noch für Rente und Sozialversicherung. Abends kam ich halbtotgelangweilt und übermüdet nach Hause, unfähig, dann noch etwas sinnvolles zu machen, ich hab nur noch geheult. Nach 2 Jahren habe ich entnervt gekündigt, was mir meine Familie sehr übel genommen hat. Leider habe ich in den 2 nachfolgenden Stellungen Ausnutze und Mobbing kennenlernen müssen. Als ich im Krankenhaus landete, wurde ich dann mal wach und hab ab da nur noch verweigert. Ich hatte was gespart und meldete mich auf einer Fernuni an. Ich bin jetzt im 4. Jahr meines Informatikstudiums und werde bald mit dem Bachelor abschliessen. Daneben habe ich nur einen Minijob, man soll nicht übertreiben...., der Rest muß eben vom Ersparten bezahlt werden. Was solls, das geht für eine gute Sache drauf. Daneben engagiere ich mich im Tierschutz, das sind Lebewesen, die wirklich Hilfe brauchen, das ist sinnvoller, als irgendeinem Ausbeuter die Taschen zu füllen. Seit diesem Richtungswechsel geht es mir viel besser. Was Familie und Bekanntenkreis dazu sagen, möchte ich hier nicht wiederholen. Aber ich denke, es ist viel Neid dabei, weil sie selber noch im Hamsterrad stecken, sich mit teilweise 3 schulpflichtigen Kindern am Heizungsrohr festgekettet haben und tatsächlich keine Möglichkeit haben, für sich selber das Steuer noch herumzureissen. Und was sie selber nicht geschafft haben, das hat gefälligst auch kein anderer zu schaffen, "eben nicht sein darf". Ich kann nur jedem, der sich so unwohl fühlt, wie teilweise oben geschildert, schnellstmöglich eine 180 Grad Kehrtwende durchzuplanen, oder mindestens 90. Im Hamsterrad zu verweilen nur für Rente und Sozialversicherung ist eine Einbahnstraße, die krank und hoffnungslos macht. Löffel-Liste anfertigen (alle Sachen aufschreiben, die man noch machen möchte, bevor man den Löffel abgibt) und eine Liste "Du hast noch eine Woche zu leben - was machst du" - diese Listen zeigen einem, worauf es wirklich ankommt, ich hab noch bei keinem gesehen, daß Ausnutze drunter war. Also, auf!
 
weil mir alles auf den sack fällt und ich meinen allerbesten freund abgeben musste würde alles schmeissen aber ich kann das nicht weil er mich sonst vermisst und wollte ihn besuchen gehen da ich krank geworden war da fehlt er mir ihr wisst ja nicht wie schwer es ist sich von einem zu trennen es tut einen in der seele weh wenn ständig an wauzi denkt der einen so nahe war und nur durch persohnen die sich um nichts kümmern wegen kalter heizung in der bude sonst hätte ich ihn heute noch kann auch daher nicht mehr schlafen und nur erst spät ein schlafen
ich weiss nicht was ich machen soll bin verzweifelt und gebrochen
 

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