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Hab Bockmist gebaut und nun ist sie weg

dann habe ich mich etwas undeutlich ausgedrückt. alle äußeren umstände außen vor gelassen würde ich mich im zweifel um beide kinder gleich kümmern. anders könnte ich morgens nicht mehr in den spiegel gucken.
es gibt dabei eben nur die feinheit, dass es dann auf eine weitere juristische auseinandersetzung mit der mutter rauslaufen würde und ich denke nicht, dass es zum wohl des kindes ist erst durch alle juristischen instanzen gereicht zu werden um dann alle zwei wochen zu einem mann gebracht zu werden, der sich zwar erzeuger schimpft, den die mama aber am liebsten aus ihrem leben streichen würde. zumal es ja innerhalb des haushalts jemanden gibt, der die rolle ausfüllt. bin unsicher, ob man ein kleines kind einer solchen zerreißprobe aussetzen sollte.
allerdings bin ich auch generell der meinung, dass man ehrlich zu seinem kind sein sollte und ihm zum richtigen zeitpunkt auch die wahl lassen sollte.

du hast recht, dass ich nicht so respektlos hätte über sie schreiben sollen. dafür kann ich mich nur entschuldigen. und ich bin hier auch nicht das opfer, gebe ich dir auch recht. wir sind alle erwachsen und wissen nun mal wie das mit den bienchen und blümchen ist - ungeschützter sex = frau kann schwanger werden; geschützter sex = schwangerschaft relativ unwahrscheinlich. es macht mich einfach unwahrscheinlich sauer.

nein, ich beobachte sie nicht heimlich bei der arbeit. wir arbeiten für den gleichen arbeitgeber, haben auch den gleichen beruf und uns während ihrer ausbildung kennengelernt. sie ist zwar in einem ganz anderen bereich als ich tätig, aber manchmal kreuzen sich unsere wege einfach, vor allem wenn ich auf ihrer dienststelle zu tun hab.
 
Genug auf den TE eingeklopft oder??
.......

Soo und jetzt würden ehrlich viele von Euch mit wehenden Fahnen die Vaterschaftsanerkennung unterschreiben ohne einen Vaterschaftstest?
.........

Also erstmal Vaterschaftstest und dann alles tun um die eigene Freundin widerzugewinnen.
So denke ich...

😕 Insbesondere im Text Deiner "Vor-Schreiberin" steht doch ganz deutlich, dass es nachvollziehbar ist, wenn der TE skeptisch ist.
Es geht hier darum, wie/auf welche Art der TE mit dem Ganzen umgeht.

TE, aus Deinen Beiträgen klingt NULL Gefühl, null "Herz".
Auch Sätze, die von "selbstverständlicher Verantwortung" oder "würde ihr die Schmerzen abnehmen, die sie zweifelsohne hat" u.ä.m. handeln, klingen, sorry, wie einstudiert, als würdest Du das schreiben, weil Du glaubst, dass es so gut ankommt, jedenfalls nicht so, als würdest Du das tatsächlich so empfinden.
 
Es geht hier für mich nicht um das "Ob". Es steht für mich gar nicht zur Debatte, ob man skeptisch sein sollte/darf, oder nicht. Das ist absolut nachvollziehbar. Wäre ich ein Kerl, würde ich auch sofort einen Test verlangen. Alles andere ist naiv und unbedacht.

Aber es geht mir um das "Wie".
 
@leigh: erst mal ein kurzes danke. hatte schon das gefühl gegen windmühlen zu kämpfen.
die vaterschaftsfeststellung ist schon vor gericht. ich hatte mir sofort einen anwalt genommen und mich geweigert die vaterschaft anzuerkennen. der test wurde auch schon gemacht, aber entweder liegt noch kein ergebnis vor oder das gericht hats noch nicht bearbeitet.

meine sätze sind echt alles andere als einstudiert und in wirklichkeit gehts mir auch richtig mies. vielleicht ist mein fehler da einfach, dass ich von berufswegen versuche sachverhalte möglichst emotionslos zusammenzufassen. und es ist für mich auch echt schwer zuzugeben, dass ich manchmal hier sitze und einfach heule wie ein kleines kind. ich hab den mist selbst zu verantworten und ich hab einer ganz ganz tollen frau, die mir bedingungslos vertraut hat sehr sehr weh getan.
dazu kommt, dass ich beruflich grade extrem eingespannt bin. ich bin emotional und körperlich grade echt am limit. klar kann man mir jetzt wieder vorwerfen falsche prioritäten zu setzen und den job ihr vorzuziehen, ist aber nicht so einfach wenn man auch dafür sorge zu tragen hat, dass andere gesund wieder nach hause kommen. wenn da irgendwo was verrutscht würde noch eine weitere 'baustelle' dazukommen.
ich schwanke selbst zwischen professionell handeln und meine gefühlsausbrüche zulassen. ich weiß sehr genau was ich angerichtet hab und auch wenn ich emotionslos klingen mag, bin ich es überhaupt nicht.
 
ich weiß sehr genau was ich angerichtet hab und auch wenn ich emotionslos klingen mag, bin ich es überhaupt nicht.

ich jedenfalls habe das nie bezweifelt. Ich bin sowieso nicht dafür jmd an den Pranger zu stellen. Hat sich denn irgendwas neues ergeben?

w.
 
Das erste Mal kommt von Dir etwas rüber, das "echt" klingt.
Aber an und für sich ist es egal, wie Du HIER klingst, wichtig ist, was zu Deiner Ex-Freundin rüberkommt.
Sie sollte in erster Linie Einsicht und auch Deinen Schmerz raushören. Bisher klangst Du vorrangig nach der Überlegung: "Wie kriege ich sie am besten zurück".
 
Wenn man mal so darüber nachdenkt:

Hätte der TE in der Zeit als es so schwierig mit seiner Partnerin war und er ja zu dem Zeitpunkt selbst den Gedanken hegte, sich von ihr zu trennen, nur diese kurzen 3 Worte gesagt:"Es ist aus!", dann würde die Situation vlt. jetzt ganz anders aussehen. Nur so als Gedankengang. Er hätte sich von seiner Partnerin getrennt, hätte die Affäre gehabt. Dadurch, dass seine "Ex"Partnerin aufgrund ihrer geänderten Situation wieder ausgeglichener und fröhlicher war, wären sie wieder zusammen gekommen und sie wäre schwanger von ihm geworden und hätte auch erst zu diesem Zeitpunkt von der Affäre etc. erfahren. Wäre mit Sicherheit auch schwierig für sie gewesen. Nur hätte sie sich dann ja wenigstens sagen können:"Wir waren ja auch zu dem Zeitpunkt kein Paar mehr. Er konnte tun und lassen was er wollte." Obwohl es rein körperlich in beiden Situationen so gesehen identisch verlaufen wäre, so entscheidend wäre dieser Satz gewesen. Da kann man, glaube ich, mal wieder sehen, wie sehr eine Partnerschaft eben auch "Kopfsache" ist ... Denn Gefühle lassen sich durch einen so "simplen" Satz ja auch nicht einfach ausschalten....
 
ich glaube er will sie und das Kind auch absolut dringend zurück..

Das ist und war klar und deutlich, nur er hat es nicht mehr selbst in der Hand und das sollte er akzeptieren.
Wenn seine Partnerin ihm nicht mehr will, weil sie das nicht kann, dann gibt es nichts auf der Welt was er machen kann sie um zu stimmen. Diese Einsicht sollte er haben, ebenso das er akzeptieren muss das die Beiden kein gemeinsamen Zukunft mehr haben, wenn sie sich denn so entscheidet.

dazu kommt, dass ich beruflich grade extrem eingespannt bin. ich bin emotional und körperlich grade echt am limit. klar kann man mir jetzt wieder vorwerfen falsche prioritäten zu setzen und den job ihr vorzuziehen, ist aber nicht so einfach wenn man auch dafür sorge zu tragen hat, dass andere gesund wieder nach hause kommen. wenn da irgendwo was verrutscht würde noch eine weitere 'baustelle' dazukommen.
ich schwanke selbst zwischen professionell handeln und meine gefühlsausbrüche zulassen. ich weiß sehr genau was ich angerichtet hab und auch wenn ich emotionslos klingen mag, bin ich es überhaupt nicht.

Das kommt nicht von ungefähr. Du erfährst die Anspannung im Büro als Belastung, was ich verstehen kann. Nur wie würde du die Anspannung im Büro sehen wenn Privat alles im flus wäre? Kannst du dich vorstellen das Private Sorgen (und umgekehrt) Auswirkungen haben auf deinem Job?

Ich kann von hieraus natürlich nicht einschätzen ob sie möchte, vielleicht möchte, gar nicht mehr möchte. Auch kann ich nicht einschätzen ob sie selbst auf dich zukommen wird, möchte das du auf sie zukommt, nur genervt ist von alle Versuche die du bis jetzt gemacht hast. Nichts tun kann dann dafür sorgen das nicht das zusammen kommt was zusammengehört. Aktiv werden kann bedeuten das nicht zusammenkommt was zusammen gehört.

Ein Dilemma. Was kannst du machen? Du (ihr) braucht ein dritte Person (Mediator/ kann ruhig ein guter Freund von beiden oder ein passendes Elternteil sein) um mit einander zu kommunizieren, wenn dann klar ist das sie zu ein Gespräch bereit ist könnt ihr euch alleine zusammen setzen oder der Mediator ist dabei.
WICHTIG: Das bedeutet lediglich das sie ein Gespräch mit dir will, nicht das sie dir verzeihen kann und wieder mit dir zusammen sein möchte.
 
hallo zusammen!
@winnie: neues hat sich nicht viel ergeben. meine mutter hat mit vorhin eine nachricht geschickt, dass sie sich gemeldet hat. halt bei meiner mutter und nicht bei mir. bin aber grade erst zur tür rein, deshalb muss ich da erst mal nachfragen. trotzdem lieb, dass du fragst.

@christine: so wollte ich auf gar keinen fall rüberkommen. natürlich bedeutet sie mir unglaublich viel und ich will sie natürlich zurück. aber das hab ich wirklich nicht in der hand, das ist ihre entscheidung. alles was ich tun kann ist ehrlich zu ihr zu sein und versuchen ihr zu erklären wieso das alles so passiert ist. damit meine ich jetzt nicht die schuld bei ihr suchen, sondern von meiner seite aus die veranwortung übernehmen. dann muss sie ganz alleine für sich entscheiden, ob sie noch mit mir zusammen sein möchte. aber das steht ja sowieso alles noch in den sternen.

@sehnsüchtige: meinst du wirklich dadurch hätte sich so vieles geändert? kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen.

@nessuno: hatte oben ja schon geschrieben, dass es absolut ihre entscheidung ist. ich werde die natürlich respektieren, egal wie sie ausfällt. glaube das letzte was sie jetzt braucht wäre jemand der ihr hinterherrennt und sie versucht zu manipulieren bzw. umzustimmen. selbst wenn sie mir nur sagen würde, dass sie zeit braucht um ihre entscheidung überhaupt zu treffen, hab ich das zu akzeptieren. genauso wenn sie völlig austicken würde.
die anspannung bei der arbeit wäre derzeit ähnlich groß wenn ich ihr nicht fremdgegangen wäre, die beziehung in ordnung wäre und das ganze theater mit dem vaterschaftstest nicht wäre. ich würde es wahrscheinlich nur einfach besser wegstecken und es würde mir nur wesentlich leichter fallen konzentriert zu arbeiten. insofern glaube ich schon, dass die situation grade massive auswirkungen auf meinen job hat. grade versuch ich immer noch das alles zu verdrängen wenn ich arbeiten bin. ich bin polizist und bei dem was ich mache ist es wichtig immer voll da zu sein. im einsatzfall ist da wirklich 100% konzentration und aufmerksamkeit gefordert. jede noch so klitzekleine ablenkung kann im schlimmsten fall ein menschenleben kosten.
im umkehrschluss glaube ich auch, dass mein beruf auswirkungen aufs privatleben hat. es sind auch schon mehrere beziehungen wegen meinem beruf kaputt gegangen, weil das einfach nicht jede frau mitmacht. ständig wechselnde schichten, bereitschaftsdienste, dazu dann die angst um den partner usw. manchmal war ich tagelang nicht erreichbar oder konnte einfach nicht ans handy, wenn es geklingelt hat und auch nicht immer gleich zurückrufen. das kann nicht jeder.
gleichzeitig erlebt man oft auch nicht alltägliche dinge, dinge die sich irgendwo ins hirn einbrennen und die man nicht einfach so aus dem kopf bekommt, wenn die haustür hinter einem ins schloss fällt. grade wenn es um kinder geht ist das ganz schlimm.
 

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