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Haarausfall?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 116674
  • Datum Start Datum Start
Sehr wahr. Ich hoffe selbst auch, dass es (junge) Frauen gibt, die Männer mit Glatze attraktiv finden können, solange die wenigstens einen vernünftigen Körperbau haben. Für mich käme eine HT zB nicht in Frage, aber wenn man nur so eine vernünftige Frau bekommen kann..


Warum sollte man eine Glatze hinnehmen, wenn man etwas daran ändern kann?
 

Hallo Gelöscht 116674,

schau mal hier: Haarausfall?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Warum kannst du dir denn selbst nicht mit Haarausfall gefallen?

Weil ich hohe Ansprüche an mich selbst habe. Ich würde mir, wenn ich übergewichtig bin auch dann nicht gefallen, wenn mir eine bildhübsche Ehegattin jeden Tag sagen würde, dass sie das nicht stört oder sie das sogar attraktiv findet, weil ich einen Bierbauch nicht schön finde.
 
Dann hast hohe Ansprüche an deinen Körper, nicht an dich selbst. Wenn man sagt, dass man komplett durchtrainiert sein will, dann hat man höhe Ansprüche an sich selbst. Aber der Haarverlust ist eben Teil deines Körpers. So kannst du jede Schönheitsmaßnahme rechtfertigen und müsstest sie, gemäß deinem Grundsatz, auch alle durchführen. Altern? Bloß nicht. Nase nicht perfekt? Auch an die hast du hohe Ansprüche. Das klingt nicht gesund.

Es gibt wichtigere und weniger wichtigere Bereiche, natürlich könnte man jeden kleinen Makel perfektionieren wollen, aber bestimmte Bereiche stören mich aus vielerlei Gründen, die sehr viele Menschen mit mir teilen.
 
Stören ist nicht gleich stören. So viele machen eine HT ja auch wieder nicht. Vielleicht wäre es sinnvoller manche Ansprüche an sich selbst abzulegen, ggf. auch per Therapie.

Mich wundert es, dass du das schreibst, weil du doch in anderen Threads selber betonst, wie oberflächlich die Welt sei und, wie schwer man es habe, wenn man nicht als attraktiv wahrgenommen wird. Therapie ist meiner Empfindung nach heute sehr oft immer nur ein Versuch Menschen dazu zu ermuntern sich mit ihren Problemen abzufinden, anstatt das Möglichste zu tun.
 
Tja, der liebe Haarausfall..... Wahrscheinlich ist es androgenetische Alopezie, wie bei so vielen anderen Männern auch. Die Haarfollikel reagieren überempfindlich auf ein Abbauprodukt vom Testosteron (Dihydrotestosteron kurz DHT) und gehen kaputt. Ich glaub es sind 80% die das früher oder später betrifft, also eigentlich fast jeden Mann... Dass es bei dir jetzt schon langsam losgeht ist Pech, aber auch nicht total ungewöhnlich.

Es ist mir wirklich ein absolutes Rätsel warum die Menschheit es in hunderten von Jahren noch nicht geschafft hat dieses Problem mal zu lösen. Ich mein wir fliegen zum Mond, spalten Atome und bauen Quantencomputer (mehr oder weniger)... Ein finanzieller Anreiz sollte doch eigentlich auch gegeben sein bei so vielen Betroffenen, aber soweit ich weiß sind noch nichtmal alle verantwortlichen Gene identifiziert.
Wahrscheinlich lässt sich mit Haartransplantationen, Haarersatz etc. pp. einfach mehr verdienen, anders kann ich mir das nicht erklären.

Geh mal zum Hautarzt und lass dich beraten es könnte auch was anderes sein: Nährstoffmangel, Schilddrüse, ... Aber vermutlich ist es genetisch (rückblickend würde ich so eine Haarwurzelanalyse ruhig mal machen lassen, mehr als 50 Euro kostet das wahrscheinlich auch nicht und kann einem viel rumrätseln ersparen - auch wenn es der Hautarzt wahrscheinlich auch mit bloßem Auge erkennen kann)

Falls du genetischen Haarausfall haben solltest sind die Möglichkeiten die Situation zu verbessern wie gesagt leider recht begrenzt. Vermutlich wird man dir Minoxidil verschreiben. Die Chancen sind gar nicht so schlecht, dass du es damit rauszögern kannst. Musst du aber dann für den Rest deines Lebens täglich anwenden und ganz billig ist dieser Schaum auch nicht. Musst du wissen... Wäre es nicht giftig für Katzen, vielleicht hätte ich das sogar gemacht. Zumindest so für 1 oder 2 Jahrzehnte.
Stell ich mir aber anstrengend vor, man muss das ja dann auch immer noch einwirken lassen und so...
Außerdem ist auch das ein Medikament mit möglichen Nebenwirkungen.
Wenn wohl auch nicht so krass wie bei Finasterid. Es gibt Leute, die damit happy sind. Aber dass es Fälle von Impotenz gab, die dann auch blieb nachdem das Medikament abgesetzt wurde - sorry aber da bin ich raus. Klar ist es S****, aber es sind "nur" Haare, auf so eine Lotterie hab ich dann doch keinen Bock. Und auf Depressionen kann ich eigentlich auch ganz gut verzichten.

Tja, da bleibt dann halt leider nicht so viel. Haartransplantation ist ziemlich teuer, dabei werden die Haare nur "umgetopft", der Haarausfall muss soweit ich weiß beendet sein und ob das dann am Ende wirklich alles so gut aussieht, ich weiß es nicht.

Tut mir leid ich hätte dir gerne was positiveres zu dem Thema geschrieben, aber mir ist leider auch kein Wundermittel bekannt. Die gute Nachricht, wenn du so willst ist, das passiert alles relativ langsam. Du hast jetzt nicht nächste Woche plötzlich eine Halbglatze, sondern das lichtet sich in der Regel ganz langsam und das über viele Jahre hinweg. Mich haben die Optionen alle nicht so wirklich überzeugt und deswegen versuche mich einfach bestmöglich damit zu abzufinden. Ist wahrscheinlich das gesündeste. Klappt mal mehr und mal weniger gut, aber im Großen und Ganzen schon, manche Dinge sind halt einfach so.

Das wünsche ich dir auch, falls das dein Weg werden soll.

Aber hol dir ruhig mal eine Diagnose / Haarwurzelanalyse vom Hautarzt ab, falls du da trotz Corona im Moment hin willst.
 
Therapie ist meiner Empfindung nach heute sehr oft immer nur ein Versuch Menschen dazu zu ermuntern sich mit ihren Problemen abzufinden, anstatt das Möglichste zu tun.
Danke für diesen sehr interessanten Gedanken. Kann ich grad nicht sagen ob ich das so unter schreiben würde, aber darum geht es ja auch eigentlich nicht.

Sorry, ich hab wohl einen deiner Beiträge zum DHT überlesen. Meines Wissens nach gibt es auch für die neu implantierten Haare keine Garantie, dass sie anwachsen. Es stimmt, die Haare in der "Kranzregion" und am Hinterkopf sind weniger anfällig, aber das war´s auch schon.

Ich habe einige Fälle gesehen, bei denen dieses Haare ausgefallen sind ( und ich rede nicht vom normalen Ausfall nach dem Eingriff).

Wie gesagt hat man dann sozusagen einen doppelten Verlust. An der Entnahmestelle und am Ziel. Die kommen auch nicht wieder, sind halt dauerhaft weg.

Ich kann nicht einschätzen wieviele Haare du pro cm2 hast, da wäre dann auch eher die Haarklinik für zuständig.

Es stimmt, du hast die Möglichkeit etwas zu verändern. Und wenn du meinst, das wird Erfolg haben, super, mach das. Ich wünsch dir sogar viel Erfolg.

Ich denke es geht dir auch nicht um eine philosphische Disskussion oder ob du durch Akzeptanz ein "besserer" Mensch werden könntest.

Ich kann deine Gedanken verstehen.
 
Danke für diesen sehr interessanten Gedanken. Kann ich grad nicht sagen ob ich das so unter schreiben würde, aber darum geht es ja auch eigentlich nicht.

Sorry, ich hab wohl einen deiner Beiträge zum DHT überlesen. Meines Wissens nach gibt es auch für die neu implantierten Haare keine Garantie, dass sie anwachsen. Es stimmt, die Haare in der "Kranzregion" und am Hinterkopf sind weniger anfällig, aber das war´s auch schon.

Ich habe einige Fälle gesehen, bei denen dieses Haare ausgefallen sind ( und ich rede nicht vom normalen Ausfall nach dem Eingriff).

Wie gesagt hat man dann sozusagen einen doppelten Verlust. An der Entnahmestelle und am Ziel. Die kommen auch nicht wieder, sind halt dauerhaft weg.

Ich kann nicht einschätzen wieviele Haare du pro cm2 hast, da wäre dann auch eher die Haarklinik für zuständig.

Es stimmt, du hast die Möglichkeit etwas zu verändern. Und wenn du meinst, das wird Erfolg haben, super, mach das. Ich wünsch dir sogar viel Erfolg.

Ich denke es geht dir auch nicht um eine philosphische Disskussion oder ob du durch Akzeptanz ein "besserer" Mensch werden könntest.

Ich kann deine Gedanken verstehen.


Das soll, aber bei einem sehr geringem Prozentsatz der Fall sein, was meine Recherche ergibt. Sollte ich tatsächlich die Veranlagung meines Vaters geerbt haben ist es so, dass die Haare auf seinem Hinterkopf eigentlich ziemlich dicht und fest wachsen. Es sieht, dann ein bisschen so aus, wie Otto Waalkes nur halt mit einer Stirnglatze, die bis zur Mitte des Kopfes bzw. mehr zum Anfang des Hinterkopfes führt.


Ich finde philosophische Diskussionen sind durchaus sinnvoll, aber wir sollten aufhören bestimmte Dinge zu leugnen. Ästhetik kennt gewisse Gesetze und Regeln, so wie ich finde. Die haben auch evolutionäre Ursachen.
 
Ästhetik kennt gewisse Gesetze und Regeln, so wie ich finde. Die haben auch evolutionäre Ursachen.
Ist doch prima, dann scheinst du ja eine Lösung für dich gefunden zu haben. Schwierig wird es nur mit der dauerhaften Medikamenteneinnahme und den angesprochenen möglichen Nebenwirkungen. Vielleicht beurteilst du das ja auch als akzeptabel und vielleicht gibt es ja auch mittlerweile alternative Mittel, die z.b. keine Impotenz verursachen.
 

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