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Gute Menschen, schlechte Menschen

Das Gute ist nicht möglich, nicht mal der Versuch? Ich behaupte, dass das Inkompetenz ist oder einfach eine Ausrede.

~~~

Assoziativ, nehmen wir mal sie und alle Kinder dieser Welt. Vielleicht sollten wir keine vollkommene Enttäuschung sein.

Wir sind doch nicht schlecht und verantwortungslos, oder?
 
Sagt man nicht " Es gibt nix Gutes außer man tut es ? "

Ist da nicht die Frage - " Was ist mein ganz persönliches subjektives Ideal "

Was könnte ich tun und was wäre am besten, wenn ich es täte - insofern ich mich zum Guten ausrichte und Gutes tun will....

Die Frage kann sich ja jeder selbst stellen, bin ich so gut - wie ich sein kann - oder bin ich es nicht , weil ich für das Gute nicht einstehe und es tu-sondern eher egoistisch bin und so etwas wie "halbgut" gibt es so etwas - so ähnlich wie eine Maske der Täuschung ?

Da ist der Politiker, der sich äußert gut zu sein, aber nachher wenn er gewählt ist .....

Da ist die Kirche bspw. als Vertreter eines Schöpfergottes für die Menschen, könnte die Kirche mehr Gutes tun ?
Da sind Organisationen , wie Amnesty International - oder - Greenpeace, tun die alles , was sie Gutes tun können ?

Wenn ich das resümiere , können viele viel mehr Gutes tun , tun sie aber nicht, eher rennen sie, wie die Fliegen die um einen Hundehaufen kreisen , zu dem was im Grunde das Gegenteil von Gut ist.
Nämlich egoistischer Erfolg.
Nennen es Selbstverwirklichung und wenn sie tot sind, sind sie genau so schnell vergessen....
 
Nun, wenn wir mal davon ausgehen, dass das Gute ein Ziel, eine Richtung darstellt, welche sich von anderen unterscheidet, warum beschreiten manche diesen Weg und andere nicht?

Ich denke, der Grund dafür ist einfach. Sich für das Gute zu entscheiden, sich so zu verhalten, so das Leben zu gestalten, ist nicht einfach. Eventuell wird man dadurch zu einem Außenseiter. Eventuell muss man sich gegen gesellschaftliche Konformität stellen, ausgetretene, aber gleichfalls bewährte/sichere Pfade verlassen. Da besteht eine gewisse Gravitation, von der sich viele nicht so leicht lösen. Da gilt dann eher das Argument: "Die anderen machen das doch auch so."

Wenn Menschen nicht eine gewisse Autonomie/Souveränität haben bzw. erlangen, werden sie gewissermaßen immer mit dem Strom schwimmen, wie auch immer dieser beschaffen ist.

~~~

Ich würde sagen, dass größere Entwicklungen oder Umwälzungen in der Geschichte oft nur an wenigen oder Einzelpersonen festzumachen sind - wie bspw. Martin Luther King, Mahatma Gandhi oder Jesus. Klar, die waren auch nicht ganz alleine, aber es scheint immer auch diese spezifischen Einzelpersonen benötigt zu haben, damit die Leute überhaupt in größerem Maßstab nur mal nachdenken, bevor sich dann was verändert. Natürlich gab es auch viele Einzelpersonen, die die Geschicke in negative Richtungen befördert haben. Letztlich hat ja jeder Mensch das Potential, die Dinge in die eine oder andere Richtung zu bewegen.

~~~

Nachhaltige und fundamentale Entwicklungen basieren natürlich nicht nur auf Wenigen oder Einzelnen, sondern bedürfen größerer Gruppen oder gar der Masse.

Es fällt mir assoziativ noch ein Zitat von Margaret Mead ein:

Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann - tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.
 
Zwar bemühe ich mich um Wahrheit und Ehrlichkeit, aber bin ich immer ehrlich?

~~~

Wenn jemand angeblich gut ist und gleichfalls unehrlich, wie gut ist er dann wirklich?

Möglicherweise ist jemand der nicht immer die Wahrheit sagt ja auch daran manchmal interessiert, dass sich jemand anderes nicht quält mit irgendwelchen Sorgen, da er oder sie Sorge um das Wohl dieser oder jener Person hat? Ob es dann immer gut gemacht ist, ist eine andere Frage. Vielleicht ist gut und schlecht da die richtige Antwort?

Warum sollte ich oder irgendjemand einen Deal mit einer schlechten Person machen?

Irgendjemand? Dieser Irgendjemand könnte auch voreingenommen sein, durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit allgemein mit anderen Personen oder/und die andere "schlechte" Person spricht nicht die volle Wahrheit aus und die "schlechte" Person wird dadurch fehlinterpretiert?
 

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