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Gute Menschen, schlechte Menschen

Unter anderem denke ich ja auch, dass man vielleicht immer vom "worst case" ausgehen sollte. Dann wird man hin und wieder vielleicht positiv überrascht.

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Transparenz bzgl. der Geldflüsse oder was auch immer, weiß nicht, ob das so besonders hilfreich ist. Diverse Informationen kann man ja recherchieren, vieles auch selbst über das Internet. Es gibt ja auch noch recht aufwändige Reportagen oder investigativen Journalismus. Ob die Allgemeinheit das aber überhaupt interessiert, ist ja auch noch so eine Frage.

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Okay, ein recht plakatives Beispiel. Es ist wohl vorstellbar, nachweisbar oder recherchierbar, dass das Geschäft großer Schokoladenmarken wohl nicht zuletzt auch auf der Ausbeutung von irgendwelchen Kakaobauern beruht.

Wenn dann seitens der Presse oder so angefragt wird, gibt es keinen Kommentar. Es fühlt sich keiner zuständig/verantwortlich oder es weiß halt keiner was. Interessiert das alles aber wirklich jemanden?

Hauptsache, die Lindt-Schokolade oder so ist verfügbar?
 
Zuletzt hörte ich auch mal wieder, dass Narzissten mitunter die erfolgreichsten Personen in Politik, Wirtschaft und allgemein der Gesellschaft sind. Die haben Macht, stellen sich großartig dar, können sich mitunter alles kaufen und alles erlauben, werden bewundert. Und weil sie für viele als Vorbild gelten und wenn nicht offen, dann insgeheim bewundert werden, seien die anderen auch latente Narzissten.

Ich glaube das zwar nicht so ganz, aber so ganz von der Hand zu weisen ist es wohl auch nicht.
 
Ach da fallen mir so einige Beispiele ein, wo die Leute sagen könnten - nein danke - ich geb den Job auf , als da wären einige Präsidenten, Könige , Autokraten, nehmen wir doch mal den totalitären Staat Nordkorea.
Der Kim könnte auch heute sagen " So das war's , wir öffnen uns dem Westen und führen die Demokratie ein ....." oder Putin - er könnte sagen - " So ich beende den Ukraine krieg " etc etc etc

natürlich können die sich entscheiden, so wie sie sich für das Übel entscheiden , dass sie anderen antun , könnten sie sich auch dafür entscheiden das nicht zu tun.

Und ich denke es ist egal, wie kaputt man ist , weil das was man da entscheidet ist eine Willensfrage und ich kann mir nur schwer vorstellen, das Hitler gerne der friedliche Bürger gewesen wäre, der eigentlich friedlich hätte leben wollen, aber sein Elternhaus " Schuld " daran trägt, daß er lieber den Führer spielte.

Ich kann mir aber sehr gut vorstellen , dass Hitler gerne der Führer war und er es genossen hat, derart viel Aufmerksamkeit zu bekommen.

Sprich der wollte das so, ähnlich wie Trump , der will ja auch Präsident spielen.
Mir würden zu mehr deiner Beispiele was einfallen, aber nur mal zu Trump: ich glaube nicht, dass der einfach heute sagen könnte: OK, ab jetzt bin ich reflektiert und friedlich.. (ich meine, sagen könnte er's natürlich schon, kein Problem^^)
Das kann er mMn grad nicht; also er hat, glaube ich, gerade nicht die Fähigkeiten/Ressourcen, reflektiert und friedlich zu sein, kann er halt nicht

Insofern - freie Willensentscheidung geht nur innerhalb des Rahmens der Persönlichkeit

Oder wir haben da ja ganz unterschiedliche Meinungen zu der Sache - kA, ob du dich entscheiden könntest, meine Sicht der Dinge zu übernehmen
Ich könnte das, was du da vertrittst, jetzt jedenfalls nicht so sehen. Selbst, wenn ich es wollen würde und mir sagen würde - Verdammt, das ist die viel optimistischere Sicht der Dinge, glaub das jetzt auch! - selbst dann könnte ich's nicht.. Das widerspricht meiner gesamten Lebenserfahrung, kann ich nicht glauben; wollen hin oder her^
 
Natürlich könnte der heute kündigen , tut er aber nicht , weil er es nicht will, nicht, weil er nicht kann.

Ich verstehe da nicht, was Du meinst, denkst Du echt bspw. Putin weiß nicht , dass die Ukraine nicht on Nazis besetzt ist ???
 
Zumindest mit einem Fingerschnippen wird sich die Welt von heute auf morgen nicht verändern, weder beim Einzelnen noch bei allen.

Wunschvorstellungen sind zwar schön, aber arbeiten können wir nur mit dem Status Quo.

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Heißt jetzt natürlich nicht, dass sich nie und niemals was verändern ließe, das nicht, keinesfalls, aber dass heute oder morgen jemand bspw. zu Putin oder Trump reist und von anderen Einstellungen oder Handlungen überzeugt, ist eher unwahrscheinlich.

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Hier im Forum ist ja wahrscheinlich auch niemand, der sich durch irgendeine Intervention heute oder nächste Woche um 180 Grad dreht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wir aktuell auch bei Trump sind, der hat dem Iran gerade einen unerbittlichen "Wirtschaftskrieg" angedroht, welcher der Vernichtung des Iran gleichkommt. Nun, davon kann man ja halten, was man will. Es bedeutet unter anderem wohl, dass er die militärische Übermacht der USA nicht mehr als solche sieht. Ja, nicht ganz. Es ist auch die Befürchtung vor den militärischen Gegenmaßnahmen des Iran, welche sich wie angekündigt mehr oder weniger über den gesamten Nahen Osten erstrecken würden, bevor die USA und/oder Israel überhaupt versuchen könnten, das zu verhindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe da nicht, was Du meinst, denkst Du echt bspw. Putin weiß nicht , dass die Ukraine nicht on Nazis besetzt ist ???
Nö, das mein ich nicht!
Ich denke, dass es Putin aus persönlichen Gründen (Ego-Gründen -hab was gelernt^^) nicht schafft, den Krieg einfach zu beenden. Also ich denke, er KANN nicht einfach aufhören ohne irgendwelche große Gewinne vorweisen zu können, weil er dann vor 'seinem Volk' nicht mehr als der große Herrscher sondern als der große Verlierer dasteht.. Der dann anscheinend völlig sinnlos unzählige Menschenleben und Wohlstand geopfert hat..
Also ich glaube, Putin kann das persönlich nicht, so dermaßen sein Gesicht und seine Reputation verlieren..
(Also der Kriegsbeginn war vermutlich noch eher eine freie Willensentscheidung von ihm.. Da hast du vielleicht recht.
Aber wie frei das im Rahmen seiner Persönlichkeit wirklich war, weiß ich natürlich auch nicht)
 

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