Traurig001
Mitglied
Hallo an euch alle 🙂
Vielen Dank für das Lesen meiner Nachricht und für eure Antworten!
Ich sehe hier bei den Antworten die Tendenz, welche in die Richtung geht, dass eine Rückkehr sinnvoller wäre.
Derzeit bin ich natürlich immer noch hin und her gerissen und mache mir schon seit ein paar Tagen Gedanken und wäge alle Pro und Contras ab und würde diese auch gerne hier niederschreiben.
Die Pros sind:
-Der Job wäre weit weniger stressig, viel besser bezahlt und vor allem sicher, da er im staatsnahen Bereich ist inkl. mehr Urlaub und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und Lehrgänge. In der Großstadt (Studienstadt) müsste ich wahrscheinlich in meiner Position noch sehr viele Jahre arbeiten, um so ein Gehalt zu bekommen
-Meine Familie ist hier mit der ich einen super Kontakt habe und immer schon wöchentlich telefoniere in den vielen Jahren, in denen ich weg bin
-Die Lebensqualität ist höher, Lebensmittel auch regionaler, meine Heimatstadt ist eine klassische Mittelstadt mit einer schönen Natur umgeben, jedoch kein Dorf, sondern hat eine gute Infrastruktur
-Outdoor Sport ist hier auch viel besser möglich
-Ich könnte mir ein Auto und eine größere Wohnung leisten und mehr Reisen
-2 gute Freunde aus der Schulzeit leben immer noch dort, der Kontakt bestand in meiner Abwesenheit immer (mal mehr mal weniger), wobei wir oft Treffen organisieren konnten, als ich in meiner Heimatstadt auf Besuch war.
-Ich habe selbst auch immer gesagt, dass ich niemals ein Kind in der Großstadt (Studienstadt) aufziehen möchte, sofern ich eines hätte.
Die Contras:
-Mein Hauptfreundeskreis ist definitiv in der Studienstadt. Das sind wirklich gute und tolle Freunde über die ich glücklich bin, sie in meinem Leben zu haben. Ich kenne hier so viele Leute, dass ich nahezu täglich etwas unternehmen könnte, wenn ich die Zeit immer hätte. Und auch in schweren Zeiten waren sie für mich immer da.
-Das Freizeitangebot (Konzerte, Partys, Sport-Events, Stadien usw) ist hier am Level einer Weltstadt und natürlich aufregend. Die Stadt pulsiert, es ist ständig etwas los
-Infrastruktur und Öffis sind hier noch besser
- Ich befürchte auch, dass es in der Heimatstadt schwerer ist, um auch so einen großen Freundeskreis aufzubauen, vor allem in den 30iger des Lebens
Meine Bedenken:
-Ich habe "Angst", dass mir nach einer Zeit in meiner Heimatstadt langweilig werden könnte und ich außerhalb der Familie keine neuen Freunde kennenlernen kann. Vielleicht ist das auch völlig irrational: Ich hatte auch schon Praktika im Ausland und habe dort auch Kontakte geknüpft mit denen ich auch heute noch in Kontakt bin. Eigentlich bin ich zugänglich und eher extrovertiert. Im Erwachsenenleben ist es mir nie schwer gefallen, um Leute kennenzulernen.
-Ich frage mich auch, wie ich in diesem Alter neue Kontakte in der Heimatstadt leicht knüpfen kann und ob ich dort eine Frau kennenlernen kann, da ich doch Single bin und einige Leute dort in diesem Alter schon oft in langjährigen Beziehungen sind.
Ich habe auch schon mit meinen Eltern darüber gesprochen, da ich ihren Rat auch sehr schätze. Sie meinen ebenfalls, ich soll es annehmen, weil so eine Chance wird sich nicht mehr so schnell ergeben.
Ich fand auch den Kommentar von Ihnen interessant als sie sagten: "Sie verstehen mich total, wie wichtig meine Freunde sind und das ist auch schön und ehrenhaft. Ich werde genug Geld und Zeit haben um sie mehrmals im Jahr zu besuchen und sie mich umgekehrt. Aber das ist eine Momentaufnahme und wenn in der Studienstadt meine Freunde auch langsam Familien gründen oder für bessere Jobs wegziehen, kann es auch sein, dass meine soziale Kontakte in der Studienstadt nach vielen Jahren ebenfalls weniger werden, da es der Lauf der Dinge ist und ich auf der Strecke bleibe, weil ich so eine Möglichkeit mir entgehen habe lassen"
Natürlich bin ich mir sicher, dass meine Eltern total happy wären, wenn ich zurückziehen würde. Wie seht ihr das Ganze? Findet ihr die Aussage meiner Eltern plausibel?
Einen schönen Abend euch allen! 🙂
Vielen Dank für das Lesen meiner Nachricht und für eure Antworten!
Ich sehe hier bei den Antworten die Tendenz, welche in die Richtung geht, dass eine Rückkehr sinnvoller wäre.
Derzeit bin ich natürlich immer noch hin und her gerissen und mache mir schon seit ein paar Tagen Gedanken und wäge alle Pro und Contras ab und würde diese auch gerne hier niederschreiben.
Die Pros sind:
-Der Job wäre weit weniger stressig, viel besser bezahlt und vor allem sicher, da er im staatsnahen Bereich ist inkl. mehr Urlaub und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und Lehrgänge. In der Großstadt (Studienstadt) müsste ich wahrscheinlich in meiner Position noch sehr viele Jahre arbeiten, um so ein Gehalt zu bekommen
-Meine Familie ist hier mit der ich einen super Kontakt habe und immer schon wöchentlich telefoniere in den vielen Jahren, in denen ich weg bin
-Die Lebensqualität ist höher, Lebensmittel auch regionaler, meine Heimatstadt ist eine klassische Mittelstadt mit einer schönen Natur umgeben, jedoch kein Dorf, sondern hat eine gute Infrastruktur
-Outdoor Sport ist hier auch viel besser möglich
-Ich könnte mir ein Auto und eine größere Wohnung leisten und mehr Reisen
-2 gute Freunde aus der Schulzeit leben immer noch dort, der Kontakt bestand in meiner Abwesenheit immer (mal mehr mal weniger), wobei wir oft Treffen organisieren konnten, als ich in meiner Heimatstadt auf Besuch war.
-Ich habe selbst auch immer gesagt, dass ich niemals ein Kind in der Großstadt (Studienstadt) aufziehen möchte, sofern ich eines hätte.
Die Contras:
-Mein Hauptfreundeskreis ist definitiv in der Studienstadt. Das sind wirklich gute und tolle Freunde über die ich glücklich bin, sie in meinem Leben zu haben. Ich kenne hier so viele Leute, dass ich nahezu täglich etwas unternehmen könnte, wenn ich die Zeit immer hätte. Und auch in schweren Zeiten waren sie für mich immer da.
-Das Freizeitangebot (Konzerte, Partys, Sport-Events, Stadien usw) ist hier am Level einer Weltstadt und natürlich aufregend. Die Stadt pulsiert, es ist ständig etwas los
-Infrastruktur und Öffis sind hier noch besser
- Ich befürchte auch, dass es in der Heimatstadt schwerer ist, um auch so einen großen Freundeskreis aufzubauen, vor allem in den 30iger des Lebens
Meine Bedenken:
-Ich habe "Angst", dass mir nach einer Zeit in meiner Heimatstadt langweilig werden könnte und ich außerhalb der Familie keine neuen Freunde kennenlernen kann. Vielleicht ist das auch völlig irrational: Ich hatte auch schon Praktika im Ausland und habe dort auch Kontakte geknüpft mit denen ich auch heute noch in Kontakt bin. Eigentlich bin ich zugänglich und eher extrovertiert. Im Erwachsenenleben ist es mir nie schwer gefallen, um Leute kennenzulernen.
-Ich frage mich auch, wie ich in diesem Alter neue Kontakte in der Heimatstadt leicht knüpfen kann und ob ich dort eine Frau kennenlernen kann, da ich doch Single bin und einige Leute dort in diesem Alter schon oft in langjährigen Beziehungen sind.
Ich habe auch schon mit meinen Eltern darüber gesprochen, da ich ihren Rat auch sehr schätze. Sie meinen ebenfalls, ich soll es annehmen, weil so eine Chance wird sich nicht mehr so schnell ergeben.
Ich fand auch den Kommentar von Ihnen interessant als sie sagten: "Sie verstehen mich total, wie wichtig meine Freunde sind und das ist auch schön und ehrenhaft. Ich werde genug Geld und Zeit haben um sie mehrmals im Jahr zu besuchen und sie mich umgekehrt. Aber das ist eine Momentaufnahme und wenn in der Studienstadt meine Freunde auch langsam Familien gründen oder für bessere Jobs wegziehen, kann es auch sein, dass meine soziale Kontakte in der Studienstadt nach vielen Jahren ebenfalls weniger werden, da es der Lauf der Dinge ist und ich auf der Strecke bleibe, weil ich so eine Möglichkeit mir entgehen habe lassen"
Natürlich bin ich mir sicher, dass meine Eltern total happy wären, wenn ich zurückziehen würde. Wie seht ihr das Ganze? Findet ihr die Aussage meiner Eltern plausibel?
Einen schönen Abend euch allen! 🙂