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Großer Streit Beziehung

Habt ihr bitte Ratschläge für mich, wie ich damit zurecht kommen kann? Ist das nach mehreren Wochen in diesem Ausmaß immer noch normal?
Ja, das ist normal.
Es legt sich komplett, wenn du eine neue Freundin hast.
Pass auf dich auf, sie kommt jetzt probeweise angekrochen, weil sich keiner findet, der ihr den Brilli kaufen und für die Wohnung bürgen will.
Fall nicht auf ihr süßes Gefasel rein.
 
Hat sie dir schon mal gesagt, dass sie dich auch ohne Ring, Bürgschaft etc. nehmen würde?

Wenn nicht und das so insgesamt eure Entscheidung ist, würde ich auch sagen: durchstehen- es wird mit der Zeit besser werden!
 
Abgesehen von dieser Konversation fühle ich schon vor ihrer Kontaktaufnahme immer ein Gefühlschaos. Mir ist bewusst, dass langfristig die Beziehung keinen von uns glücklich gemacht hätte, ein Zurück kann ich mir absolut nicht vorstellen, aber ich habe schreckliche Gefühlsschwankungen.
Ich denke,es braucht einfach Zeit.
So lange ist die Trennung ja noch nicht her.
Ablenkung braucht es.
Gib dir Zeit,dass zu verarbeiten.
Ihr hattet ja auch schöne Zeiten und Zukunftspläne.
Da darfst du auch traurig sein,dass es zu Ende ist.
Und dann bist du auch irgendwann bereit,eine andere Frau zu finden,die dann tatsächlich zu dir passt und dich liebt.
 
Hat sie dir schon mal gesagt, dass sie dich auch ohne Ring, Bürgschaft etc. nehmen würde?
Das ist eine gute Frage.

Aber ihr redet ja eher nicht über eine Wiederaufnahme der Beziehung, oder, @Traurig001 ?

Mir ist bewusst, dass langfristig die Beziehung keinen von uns glücklich gemacht hätte, ein Zurück kann ich mir absolut nicht vorstellen, aber ich habe schreckliche Gefühlsschwankungen.
...
Ist das nach mehreren Wochen in diesem Ausmaß immer noch normal?
Ja, das ist völlig normal. Da denkst du dann an die schönen Zeiten und das fehlt dir natürlich.

Du kannst dir immer nur vor Augen halten, was alles nicht gepasst hat. Und dir vorstellen, wie sich das vielleicht in Zukunft entwickelt hätte. Gerne auch richtige Worst case Szenarien. Das kann helfen.

Ablenken finde ich auch gut, aber es muss nicht unbedingt gleich wieder daten sein.
 
Es sind erst ein paar Wochen. Es braucht seine Zeit, manchmal auch mehrere Monate oder länger. Es wird besser. Aus den Augen, aus dem Sinn würde ich raten. Das heißt nicht, alle eure Fotos löschen nein. Aber verschiebe sie in die Cloud oder so, nimm sie vorerst raus aus der Galerie wo du immer zugreifen könntest. Manchmal hilft es sich in Arbeit zu stürzen, manchmal öfter weggehen mit Freunden. Oder es zulassen, auch mal ein paar Tage drüber "trauern" und einmal die Beziehung nochmal in Kopf abspielen von Anfang bis Ende mit Grund für die Trennung. Musst du rausfinden, was dir hilft. Zeit heilt Wunden, auch wenn das abgedroschen klingt.

Pass nur auf, dass du dich nicht auf ein Neustart einlässt. Kann mir gut vorstellen, sie hat dich angeschrieben mit dem Spitznamen und "vermissen" usw um zu schauen, wie du reagierst und ob sie eine Chance hat auf ein Comeback. Du hast relativ distanziert aber freundlich geantwortet, gut so. Bleib dabei.
 
Ja, eure Trennung ist noch nicht so lange her.
Da ist es völlig normal, immer mal wieder Einbrüche zu haben und den guten Zeiten hinterher zu hängen und zu trauern.
Schließlich hat sie auch viele guten Seiten an sich, sonst hättest du dich gar nicht in sie verliebt.

Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis du diese Beziehung verarbeitet hast.
Es tut weh und ist gemein.
Gleichzeitig reift man durch solche Prozesse aber auch immens, wenn man fähig zum Reflektieren ist.

Und du scheinst diese Fähigkeit zu haben, sei glücklich darüber, auch wenn es zur Zeit noch sehr schmerzhaft ist.

Bei der nächsten Partnerin kannst du dadurch die Warnsignale schneller erkennen und handeln.
 
Hallo liebe Community,

ich möchte mich wieder einmal bei euch melden und euch ein Update geben, was sich in den letzten Monaten bei mir so getan hat. Vorab nochmals ein herzliches Dankeschön, dass ihr mich hier virtuell begleitet habt und mich so unterstützt habt 🙂

Mittlerweile hat sich die Situation so geändert, dass wir schon seit mehreren Monaten absolut keinen Kontakt haben. Das ganze ging von ihr aus, nachdem ich nicht sofort Zeit hatte, um mit ihre Nachrichten zu beantworten (ca. 1 Tag), da ich zu dieser Zeit im Herbst durch den Jahresabschluss mit Arbeit im Konzern sehr eingedeckt war. Es kam von ihr dann nur die Antwort, dass sie das Interesse an jeden Kontakt verloren hatte, da ich nicht mal mir ein paar Minuten zum Antworten nehmen wollten (wir waren aber zu diesem Zeitpunkt schon lange getrennt).

Das Statement habe ich zur Kenntnis genommen und nicht mehr reagiert, da die Nachricht für mich klar war. Seitdem kam gar nichts mehr von ihr, weder zu Feiertagen, Anlässen oder sonst was. Ebenso von mir. Mir ist nur aufgefallen, dass sie mich einige Wochen später aus sämtlichen Social Media Kanälen entfernt hat. Im Nachhinein würde ich sagen, dass die Trennung das beste für alle beteiligten war.

Mittlerweile hat sich jedoch in meinem Privatleben etwas anderes aufgetan - und hierzu bin ich ziemlich in der Zwickmühle und wäre froh, mich mit euch deshalb austauschen zu können:

-Vor kurzem war ein Elternteil von mir unerwarteterweise im Krankenhaus mit einer Not-OP. Das war für mich ein großer Schock, ich war auch diese Zeit in meiner Heimatstadt um für meine Familie da zu sein. Es ging zum Glück alles am Ende gut aus, aber ich habe gesehen, wie schnell etwas Unerwartetes passieren kann, vor allem dazu, da ich viele hunderte Kilometer von daheim entfernt wohne.

-Seit dieser Zeit habe ich mehr den Drang verspürt, um vielleicht wieder in meine Heimat zurückzukehren, da meine Familie hier ist, ein paar Freunde aus meiner Schulzeit und generell die vertraute Umgebung.
Gleichzeitig habe ich ein Jobangebot in meiner Heimatstadt vorliegen. Es wäre eine interessante Aufgabe und das Gehalt wäre fast doppelt so hoch wie jetzt in der (Studien) Stadt in der ich jetzt wohne und mehr Urlaub gäbe es auch im Jahr.

-Auf der anderen Seite bin ich schon total an meine Studienstadt nach diesen vielen Jahren gebunden: Ich habe hier einen großen Freundeskreis, mit dem ich ständig unterwegs bin und Reise und auch meine zwei besten Freunde wohnen hier in der Studienstadt, die mir sehr wichtig in meinem Leben sind.

-Ich bin mir auch unsicher, ob ich mir so einen großen, tollen Freundeskreis in meiner Heimatstadt wieder aufbauen kann, wie hier in der Studienstadt, davor habe ich auch Angst, vor allem ob dieser Schritt zu früh wäre und ich das Großstadtleben noch genießen soll. Vor allem da ich Single bin und keine Kinder habe.

-Das Freizeit Angebot ist in der Studienstadt auch sehr breit. In meiner Heimat könnte ich jedoch meiner Passion dem Bergsport wieder mehr nachgehen. Teilweise merke ich auch, dass das Großstadtleben mir zu hektisch wird.

-Meinen aktuellen Job in der Studienjob habe ich fachlich sehr gerne, auch wenn er mit extrem viel Stress verbunden ist (einige Kollegen sind schon im Burnout). Das Team ist auch cool. Der Job in der Heimatstadt wäre aber finanziell definitiv lukrativer und ein gewaltiger Sprung, auch wäre dort mit ziemlicher Sicherheit weniger Stress vorhanden.

Ich bin wegen dem Ganzen hin und her gerissen. Ich weiß nicht, ob es eine Flucht ist von den ganzen Erlebnissen oder ob es jetzt um den 30iger herum eine Art Lebenskrise ist und ich den Sinn des Lebens ergründe.

Über eure Ratschläge wäre ich sehr dankbar!

Viele liebe Grüße!
 
Meine völllig subjektive Meinung....
Jobangebot annehmen und "back to the roots" -ab in die Heimat zurück.

Deine besten Freunde, die du jetzt hast, wo du lebst und arbeitest würde ich herzlich einladen, dich mal in deiner Heimat besuchen zu kommen (und mir die Kontakte offen halten, wenn du mal wieder zurück möchtest - und sei es nur für ein WE, einen Tapetenwechsel etc.)
 
Finde es gut, dass du dich wieder meldest und ein Stück noch weitererzählt hast.

Zu deinem aktuellen Thema mit dem neuen Jobangebot und Umzug: Ich würde in die Richtung gehen, den neuen Job anzunehmen und wieder zurück in die Heimatstadt zu ziehen.

Der neue Job klingt viel attraktiver, als dein jetziger und vor allem wichtig finde ich, neben den Aspekten wie mehr Gehalt und mehr Urlaub - weniger Stress. Wenn du schon sagst beim jetzigen da gibt es einige Kollegen im Burnout, du hast dort viel Stress. Ist nur logisch, den besseren Job annehmen und weg, bevor du der nächste im Burnout bist. Hast zwar ein cooles Team und fachlich magst du das was du machst, aber ich finde das reißt es nicht rum, wenn man das andere Jobangebot vergleicht.
Das einzige was dich in dieser "Studienstadt" hält, sind die Freunde die du dort neu gefunden hast und das größere städtische Freizeitangebot.

Zurück in die Nähe der Familie wenn man denn ein gutes Verhältnis zu ihnen hat, klingt auch nach einem Vorteil. Aber am Ende ist es deine Entscheidung, viel Erfolg bei dem, für was auch immer du dich entscheidest.
 
Stell dir vor, du lernst in der aktuellen Stadt deine Traumfrau kennen und sie will dich dann nicht in die Heimat begleiten...
Wenn du später eine Familie möchtest, wäre es vermutlich sinnvoll, eine passende Frau in der Region zu finden, in der du dann auch leben möchtest.
 

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