Hallo!
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ich verstehe dich. Aber denke mal drüber nach, wir kommen auch in das Eltern und brauchen Unterstützung daher solltest du nicht alles auf die Goldwaage legen
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Das Relativieren eines Problems hat imho noch niemandem geholfen. Wie ich in meinem Beitrag oben ja ausufernd dargelegt habe, ist das Verständnis der Situation wichtig für das Finden einer Lösung.
Verständnis kann aber niemals der Rechtfertigung von Verhalten dienen, das für einen selbst belastend ist.
Es heißt zwar "Verstehen heißt Verzeihen", es heißt aber nicht gleichzeitig "Verstehen heißt, alles ohne Rücksicht auf die eigene geistige und physische Gesundheit ohne Widerworte zu ertragen."
Für die/den TE ist das Problem offenbar belastend und damit ein Risiko, an den "Spätfolgen" der Belastung psychisch zu erkranken, wenn das nicht schon geschehen ist.
Psychische Krankheiten sind schwer zu bekämpfen und selbst ein erfolgreicher Kampf dagegen kann sich über einen immensen Zeitraum hinziehen.
Ich bin durchaus nicht "von Haus aus" gegen die Großeltern voreingenommen, aber wie der/die TE die Situation beschreibt, fehlt ihr/ihm jedes Druckmittel, um die Situation
für alle Beteiligten zu verbessern, so dass letztlich nur die Option übrigbleibt, mit
möglichst wenig Schäden für alle Beteiligten die Situation zu verändern.
Und so wie ich das ist im Bezug auf das Verhältnis zwischen TE und Großeltern "der Drops eh schon gelutscht". Auch eine so tiefgreifende Änderung, wie ihr Auszug wird meines Erachtens die Großeltern nicht unbedingt erschüttern, solange ihre eigene Tochter noch bei ihnen bleibt, was, so wie sich die Lage imho darstellt, auch so sein würde.
Nagelring