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Gottglaube - Alternativen?

M

Mr. Pinguin

Gast
Im Thread „WUT auf gott“ habe ich interessiert verfolgt, wie sich Atheisten und Gläubige geradezu leidenschaftlich (und schon etwas extremistisch) in die Haare gekommen sind. Da mein Fragebeitrag (anscheinend wegen Themaverfehlung) gelöscht wurde, möchte ich dafür (hoffe erlaubt) einen extra Thread eröffnen.

Einige haben sich vehement gegen die Existenz eines Gottes gestellt. Mich würde nun interessieren, ob sich diese „Ungläubigkeit“ nur auf Gott, oder den Glauben generell stellt.

Also speziell an die Gottleugner:

- Gibt es ein Jenseits?
- Was kommt danach?
- Auf was hinarbeiten, wenn es keine Erlösung im Paradies gibt?
- Ist der Sinn strikt biologisch zu sehen, also Kinder zeugen und groß ziehen?
- Findet Ihr ein Leben ganz ohne Spiritualität ertragbar?
- Kann man sich der Nichtexistenz eines Schöpfers wirklich gewiss sein?
 
D

Dr. House

Gast
Gibt es ein Jenseits?
Nein. Und es gibt nicht einen Grund, das anzunehmen.

Was kommt danach?
Nichts. Ist das so schlimm?

Auf was hinarbeiten, wenn es keine Erlösung im Paradies gibt?
Hier, in diesem Leben, ein guter Mensch zu sein. Hier etwas zu erreichen.

Ist der Sinn strikt biologisch zu sehen, also Kinder zeugen und groß ziehen?
Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich.

Natürlich liegt auch ein Sinn unserer Existenz darin, weiter zu existieren. Dass unsere Spezies also weiter existiert. Die Sinnesfrage muss sich jeder selbst beantworten und sollte nicht vorgefertigte Schablonen, auch Religion genannt, benutzen.

Kann man sich der Nichtexistenz eines Schöpfers wirklich gewiss sein?
Nein, kann man nicht.

Aber es gibt Millionen Dinge, wo wir keine 100 Prozentige Gewissheit haben, noch nicht. Der Punkt ist, dass das keine Auswirkungen auf unser tägliches Leben haben sollte.

Es ist unbestritten, dass wir viele Dinge nicht wissen, für vieles noch keine Erklärung haben. Wieso können wir das nicht einfach so stehen lassen und daran forschen, Erklärungen zu entdecken? Wieso müssen wir uns für alles, was wir derzeit noch nicht verstehen, Erklärungen ausdenken?
 

Basti

Aktives Mitglied
- Gibt es ein Jenseits?
> Kann ich nicht beurteilen, aber ich kann es mir nicht vorstellen.

- Was kommt danach?
> Meiner Meinung nach: Nichts. Aber falls man ich zwingt an etwas zu glauben, dass tendiere ich zur Wiedergeburt.

- Auf was hinarbeiten, wenn es keine Erlösung im Paradies gibt?
> Muss sicherlich sehr toll sein, als körperlose Gestalt in einem "Paradies" zu leben. Wie wäre es, wenn man erstmal versucht aus dieser Welt ein Paradies zu machen?

- Ist der Sinn strikt biologisch zu sehen, also Kinder zeugen und groß ziehen?

> Muss es nur einen einzigen Sinn geben? Ich denke den Sinn muss jeder für sich selbst ergründen. Meiner ist es, dass ich diese Welt ins postive verändern möchte und werde. Gibt genug Leid in dieser Welt.

- Findet Ihr ein Leben ganz ohne Spiritualität ertragbar?
> Absolut, ja.

- Kann man sich der Nichtexistenz eines Schöpfers wirklich gewiss sein?
> Kann man der Existenz gewiss sein? Kann man sich gewiss sein, dass man an den richtigen Schöpfer glaubt?

Und wenn es einen Schöpfer gibt, kann man dem zumindest soviel Intelligenz zuschreiben, dass er einen Atheisten verstehen kann?

Ich steh da auch nicht drauf einen Zimmermann anzubeten, der vor über 2000 Jahren gelebt hat.
 

mikenull

Urgestein
Ich komme schon mit dem Eingangsbeitrag überhaupt nicht klar. Wenn ich zum Gottesglauben eine Alternative bräuchte, ( was soll das sein? ) dann wäre das am Ende ja derselbe Unsinn.

Übrigens - eigentlich sollte ich dies ja in den anderen "Gottes-Thread" schreiben - das "Gott" auf dem Rückzug ist, kann ich an diesen Diskussionen( und an anderen die ich im Privatleben führe ) deutlich sehen. In meiner Schul-oder Jugendzeit wäre es undenkbar gewesen, offen über dieses Thema zu reden.
 
Zuletzt bearbeitet:
L

Lena7

Gast
Auf dem Rückzug ist Gott ganz sicher nicht.Aber es steht auch in der Bibel das in der letzten Zeit die Finsterniss immer mehr zunehmen wird und die Menschen immer gottloser werden.
 

mikenull

Urgestein
Der Glauben nimmt ab, das ist eine Tatsache. "Gott" befindet sich in einer kleinen Nische - in den ihn die "Gläubigen" selbst stellen - eben auf dem Rückzug bis er vollends verschwunden sein wird.
Und das ist gut so. Denn erst dann werden alle aufwachen und die Botschaft Jesu verstehen.

Im übrigen ist "Gott" die fürchterlicheste Märchengestalt, die es jemals gegeben hat.
 

Seth

Aktives Mitglied
Der Glauben nimmt ab, das ist eine Tatsache.
Und was diese Tatsache bewirkt, sehen wir ja auf der Erde... in den westlichen Ländern eine nie dagewesene Schwemme von depressiv gewordenen, durch zurückgehende Werten und Normen einer stetig zerfalleneren Gesellschaft. In den asiatischen dagegen (China, Korea, aber auch Fallbeispiele wie in der DDR) gibt es Millionen Tote durch radikale Atheisten. Schöne neue Welt. Ich sehe bereits Deutschland 2050, 65 Mio. atheistische Nihilisten, welche permanent überwacht vor sich dahinvegetieren.
 
D

Dr. House

Gast
Du bist ja lustig, Seth.

Der Glaube an Gott hat mehr Menschen getötet, als alle Hitler, Stalins, Pol Pots usw.

Es gibt nicht einen einzigen Toten, der aufgrund des Atheismus getötet wurde. Kein Massenmörder hat jemals den Atheismus als Rechtfertigung benutzt. Andere hingegen aber ihre Religion.

An den Händen der Gläubigen klebt als stellvertretend das Blut von Millionen von getöteten Menschen. Ganz zu schweigen von den toten Menschen, die gestorben sind, weil die Wissenschaft heute noch nicht so weit ist, u.a. deshalb, weil sie im Mittelalter von religiösen Fanatikern behindert wurde.
 

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