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göttlich

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Stimmt - aber wer allein seine Hoffnung in Gott setzt, weiß nicht um die Bedeutung dieses Wortes.
Vielleicht solltest Du mal das Wort - Hoffnung - googlen.
Dein Glaube hat Dich sehr weltfremd werden lassen und der stärkste Glaube ist immer der, an sich selbst.

Für mich passt beides bestens zusammen:

Die Hoffnung auf Gott und der Glaube an sich selbst.

Gerade in Verantwortung für Gott und die Moral bin ich selbst verpflichtet, mein Bestes zu geben.

In einer Welt ohne Gott entsteht dagegen leicht eine Egalhaltung (wozu sich noch anstrengen, wenn sowieso Sinnlosigkeit und letztendliche Ungerechtigkeit herrschen?). In einer als absurd empfundenen Welt geht die Moral eher schnell zugrunde.
 

Hallo Jusehr,

schau mal hier: göttlich. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Aber davon wissen Nicht-Christen nichts. Wie auch? Bis jetzt reichte ihnen ihre Hoffnung und ihr Glaube an sich selbst. Ich hoffe, sie erkundigen sich nach dieser Hoffnung, bevor sie das Leid ereilt.

LG; Nordrheiner

Nichtgläubig leiden nicht weniger, sie kämpfen aus gesunder Selbstliebe heraus und der Liebe für andere - sie stehen es durch und kämpfen bis zum letzten Atemzug, selbst wenn es keine Hoffnung mehr gibt - das sind sie sich selbst schuldig.
 
Für mich passt beides bestens zusammen:

Die Hoffnung auf Gott und der Glaube an sich selbst.

Gerade in Verantwortung für Gott und die Moral bin ich selbst verpflichtet, mein Bestes zu geben.

In einer Welt ohne Gott entsteht dagegen leicht eine Egalhaltung (wozu sich noch anstrengen, wenn sowieso Sinnlosigkeit und letztendliche Ungerechtigkeit herrschen?). In einer als absurd empfundenen Welt geht die Moral eher schnell zugrunde.

Moral und Ethik ist Charaktersache und hat absolut nichts mit Gott zu tun.
 
Moral und Ethik ist Charaktersache und hat absolut nichts mit Gott zu tun.

Gott ist eben der "Bonus", auf den man hoffen kann, dass Moral nicht einfach verpufft, sondern auch eine positive Reaktion Gottes auslöst.

Ich habe wirklich erhebliche Zweifel daran, ob ein Mensch so heroisch sein kann und das Gute um des Guten willen tut ohne so eine Hoffnung.

Ich sehe darin eine Selbstüberschätzung von Atheisten, die insgeheim dennoch auf "Gott" hoffen 😉. Siehe dazu bei Interesse auch das Buch des Psychiaters Viktor Frankl: Der unbewußte Gott.
 
Ich habe wirklich erhebliche Zweifel daran, ob ein Mensch so heroisch sein kann und das Gute um des Guten willen tut ohne so eine Hoffnung.
*uff* Ich bin so jemand. Ich mache Gutes um des Guten willen. Wenigstens versuche ich es, weil ich es gar nicht anders kann. Aber völlig ohne Heroic. Und ohne Gott. Ich bin einfach so.

Tja und wer mich hier mitverfolgt, der weiß, wie es um meine Hoffnung steht (nämlich nicht so gut).

Wieso muss man überhaupt einen Held aus einem machen, wenn er Gutes leben will? Ist das jetzt soooo schwierig? 😕 🙁
 
Meine Hoffnung beruht darin, daß mit weiteren Jahren der Erkenntnis, der "Taliban" ( auch der deutsche! ) auf natürlichem Wege ausstirbt. Dann gibt es vielleicht so etwas wie Frieden auf der Erde.
 
*uff* Ich bin so jemand. Ich mache Gutes um des Guten willen. Wenigstens versuche ich es, weil ich es gar nicht anders kann. Aber völlig ohne Heroic. Und ohne Gott. Ich bin einfach so.

Tja und wer mich hier mitverfolgt, der weiß, wie es um meine Hoffnung steht (nämlich nicht so gut).

Wieso muss man überhaupt einen Held aus einem machen, wenn er Gutes leben will? Ist das jetzt soooo schwierig? 😕 🙁
Man ist kein Held, wenn man Gutes tut. Das ist ja eigentlich unsere Schuldigkeit. Heroisch aber ist man, wenn man glaubt, dafür auf Dauer nie "belohnt" zu werden.
 
Man belohnt sich doch selber, indem man ein gutes Gefühl hat wenn man was gutes getan hat, auch wenn es niemand außer einem selber es je erfahren wird. Hat was mit Hirnmechanismen, Ausstoß von Glückshormonen und so weiter zu tun, reine Chemie, wir Menschen sind als sozial lebende Gruppentiere auf sowas programmiert. Ohne dieses Glücksgefühl, das bei bestimmten Schlüsselreizen aktiviert wird, würde soziales Zusammenleben, Familienleben gar nicht funktionieren können.
 
In einer Welt ohne Gott entsteht dagegen leicht eine Egalhaltung (wozu sich noch anstrengen, wenn sowieso Sinnlosigkeit und letztendliche Ungerechtigkeit herrschen?). In einer als absurd empfundenen Welt geht die Moral eher schnell zugrunde.


Ich frag mich, warum Gläubige eine Welt ohne Gott so gern als "absurd" bezeichnen. Scheint ein Modewort in diesen Kreisen zu sein.
Aber die Welt ist wie sie ist, egal ob man sich einen unsichtbaren großen Bruder hineinphantasiert oder nicht, dadurch ändert sich nicht das geringste. Ein Garten ist auch schön ohne daß man gleich glauben muß, daß unsichtbare Elfen drin leben.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: für ein reines Zufallsprodukt ist die Welt als ziemlich gelungen mit kleineren Fehlern zu betrachten und ganz und gar nicht "absurd".
Glaubt man allerdings, die Welt und alles darin wäre mit Absicht geschaffen worden, dann springen die Fehler eben doch ins Auge, für ein Nicht-Zufallsprodukt sind es einfach zu viele und oft ziemlich grobe Patzer, die sogar jeder halbwegs vernünftige Mensch vermieden hätte, die Möglichkeit vorausgesetzt. Ein Gott mit angeblich unbegrenzten Fähigkeiten hätte das auf jeden Fall besser machen können.
 
Ich frage mich nur, ob sich der Mensch alleine ein glückliches Leben schaffen kann ohne "göttliche Unterstützung".

Ein Blick auf moralisch positive Menschen zeigt einem nicht immer nur glückliche Menschen. Ist das Glück nicht von Faktoren abhängig, die wir Menschen gar nicht in der Hand haben?

Ist es nicht vielmehr so, dass wir trotz besten Bemühens und meinetwegen auch Gelingens eines moralisch positiven Lebens immer noch "nur" auf göttliche Unterstützung hoffen müssen im Hinblick auf Glück.

Keiner der vielen Glücksratgeber, die man seit ca. 20 Jahren vermehrt im Buchhandel findet, weist einen garantierten Weg zum Glück. Und selbst der Gläubige hat keine Garantie. Aber er darf hoffen. Und mit dieser Hoffnung lebt es sich meines Erachtens besser.

Zum Glücklichsein braucht man keine dicken Bücher wälzen oder religiös werden. Es gibt eine ganz simple Formel: Zieh Dein Glück auch aus kleinen Dingen. Ein prächtiger Sonnenaufgang kann den ganzen Tag mit Glück erfüllen. Oder das Farbenspiel eines Tropfens Öl in einer Regenpfütze. Ein auf der Straße gefundener Glückscent. Das Lachen der Kinder beim Frühstück. Die Lieblings-Fernsehserie im Morgenprogramm, ein gutes Buch mit einer Tasse Tee, die kurze Entspannungspause auf der Arbeit mit Blick auf einen strahlendblauen Himmel und das Versprechen eines frühen Feierabend ...

wer meint daß Glück nur in ganz großen Errungenschaften zu finden sei, der braucht sich nicht wundern, daß er kaum Glück im Leben zu haben scheint, denn wie oft kommen große Errungenschaften bei Otto Normalbürger schon vor? Wenn die Wahl stünde zwischen einem einzigen großen Glück im Leben und vielen, vielen kleinen Glücken, immer wieder und jeden Tag, ich nehme das letztere... tu ich jetzt schon. 🙂
 
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