......die Gläubigen dieser Welt mögen ihre eigenen fantastischen Vorstellungen haben, deren Gründe nicht weniger fanasievoll sind.
Wenn man bedenkt, das Energie nie verloren geht, mögen sie auf ihre Weise ein wenig recht haben.
Bei einer Verbrennung wird Energie freigesetzt ebenso wie im Verwesungsprozess.
Ein physikalisch-chemischer Prozess, nicht mehr und nicht weniger.
Gäbe es ein Leben nach dem Tod, dann wäre die Zahl der bisher verstorbenen Menschen in der gesamten Menschheitsgeschichte so enorm hoch, das sie sich inzwischen vor Platznot und Platzangst selbst dezimiert haben müssten.........und wenn wir dann noch vor unserer Geburt da mitrumtanzen, das würde dann wohl jedes Universum sprengen.
Wir Menschen glauben etwas Besonderes zu sein und maßen uns an, uns vor die Tier- und Pfalnzenwelt zu stellen.
In dem Sinn ist es wohl die Pflanzenwelt die einen besonderen Status hat, denn als einzigstes "Lebewesen" haben einige wirklch ein Leben nach dem "Tod".
Oder schauen wir uns den Regenwurm an, nach seiner Teilung regeneriert er sich wieder.....oder die Umwandlungsphasen des Schmetterlinges.
Und wir..........was können wir..........in dem Sinn wohl recht wenig....................als Gottes Ebenbilder.
Liebe Petra,
das ist nun aber wirklich ein schlimmes Diskussionsniveau, Sorry! Kommt bei mir ähnlich schlimm an wie etwa die Ansicht eines Bibelfundamentalisten, der meint, man müsse glauben, dass Methusalem 969 Jahre alt wurde
🙄.
Mit Volkszählungen ein Leben nach dem Tod widerlegen zu wollen, ist schon ein Hammer.
Man könnte sogar mit ebensolch dummen Argumenten dagegen argumentieren. Beispiele:
Es gibt einen oder mehrere bewohnte Planeten, die wir noch nicht kennen. Dort lebt dann zahlenmäßig die genaue Differenz zu unserer Weltbevölkerung.
Weiteres Beispiel:
Manche Tiere haben auch eine Seele, zB Organg-Utans. Deren Seelen gleichen die mathematische Differenz korrekt aus
🙄.
Merkst Du, in welchem stussigen Fahrwasser wir uns mit solchen Argumenten bewegen
🙂?
Ich könnte auch sagen, dass es eine Wiedergeburt gibt oder dass zur Zeit nicht alle Seelen auf der Welt anwesend sind oder dass vor 40 Jahren nur die Hälfte aller Seelen auf der Erde waren ...
Was bringt das alles?
Ich denke - grob gesagt - , dass wir uns in philosophisch-religiösen Fragen wie der Unsterblichkeit oder Gott nicht mit statistisch-quantitativen Überlegungen abgeben sollten, weil wir damit überhaupt kein angemessenes Instrument der Erkenntnis haben.
Die Wirklichkeit bleibt unseren Gehirnen doch trotz bestem Bemühens weit entfernt. Zu 99% interpretiert unser Gehirn. Den kleinen Rest dürfen wir Wahrnehmung nennen.
Die Wirklichkeit nehmen wir nur durch das subjektive Medium unseres Gehirns wahr.
Aber tröste Dich: selbst die umfangreiche Literatur über Nahtoderfahrungen halte ich für arg pseudowissenschaftlich. Das ist einfach nur Däniken (falls Du den noch kennst
🙂).
Dir noch einen schönen Wahlsonntag!