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Glaubt ihr an Karma?

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Umgekehrt, Du hast in diesem Leben so viel mitgemacht, daß Du jede Menge "Guthaben" für zukünftige Leben hast, wo alles total easy laufen darf. Dein Leben ist nicht nur auf die Leiden der Jugendzeit beschränkt, auch die Zeiten als Soldat und als Landwirt zählen, mit allem was Du dort gelernt hast. Der Soldat soll schützen, Böses bekämpfen - der Landwirt baut auf, erzeugt Nahrung. Leid, Schutz, Aufbau - fette Karmapunkte.
Ja man es so betrachtet kann alles nur besser werden.
 
"Karma... Aug um Aug, Zahn um Zahn", tja, so nach dem Motto: wie Du mir, so ich Dir. Das ist aber genau die "die Sichtweise unserer Kultur". Und das kann es nicht sein, denn dann hiesse das einfach nur, Rache zu nehmen, und damit kommen wir aus dem Kreislauf nicht heraus - ist schon fast wie ein Determinismus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja man es so betrachtet kann alles nur besser werden.
Vor allem wenn Du Dir vorstellst, was Deine Peiniger im nächsten Leben kriegen werden. Denn die kriegen als aktive Täter die Retourkutsche ab.

"Karma... Aug um Aug, Zahn um Zahn", tja, so nach dem Motto: wie Du mir, so ich Dir. Das ist aber genau die "die Sichtweise unserer Kultur". Und das kann es nicht sein, denn dann hiesse das einfach nur, Rache zu nehmen, und damit kommen wir aus dem Lreislauf nicht heraus - ist schon fast wie ein Determinismus.
Rache kann nur der Geschädigte nehmen, was er im Fall von Karma aber nicht macht, da kriegen die Täter quasi per übergeordneter Instanz das zurück was sie sich selbst eingebrockt haben. Vergleichbar einer Strafe durch den Staat, Gefängnis oder sonstwas.
 
Karma über viele Leben hinweg ist eigentlich eine ziemlich doofe Einrichtung, denn wie will man Fehler vermeiden die man früher schon mal gemacht hat
Fehler, hat in dieser Hinsicht eine eindeutige Bedeutung.
Es ist für jeden klar, was eine Fehltat ist.
Wir haben so viele Wegweiser und sehen sie aber nicht?
Nimm dir nur die Totsünden.
Sieh was gepredigt wird über Nächstenliebe, Mitgefühl und Vergebung.
Und du meinst jetzt, man wüsste immer noch nicht was eine Fehltat ist? 🤔

Du magst Recht haben, die meisten Menschen interessiert es nicht. Sie denken nur an sich und das ihre Ansprüche sich erfüllen mögen, ansonsten: Strafe! Für alles, was ihren Vorstellungen zuwider läuft.
Das ist ein Problem, je nachdem welche Machtposition so jemand innehat.

Achtsamkeit und die Dinge so zu sehen wie sind, bewahrt einen wohl vor Fehlern.
Wir können aber auch wie manch ein Tier leben, das sich nur um seine Bedürfnisse kümmert. Egal wie, Hauptsache es bekommt was es will.
Ohne jegliche Ästhetik, Bewusstheit oder Sensibilität. Alles auf einer ziemlich primitiven Stufe,- siehe Slums, Müllberge und vergiftete Gewässer usw.
Wobei manche Tiere dagegen sehr ästhetische Verhaltensweisen zeigen.
 
"Umgekehrt, Du hast in diesem Leben so viel mitgemacht, daß Du jede Menge "Guthaben" für zukünftige Leben hast, wo alles total easy laufen darf."

Das ist vielleicht zu schnell so gesagt und sieht mir auch wieder mehr nach unserer christl. Kultur aus, wo nämlich der, der am meisten leidet, der Beste Christ ist.
Beim Gedanken des Karmas muss man selber schon aktiv werden und Gutes tun, um sich positive "Punkte" erwerben zu können. Denn die zählen, um ein leichteres Leben mit mehr Glücksfällen zu erfahren.
 
Dumm nur wenn trotz aller Mühen nichts besser wird.
Tja, ist halt Karma. 😉
Will aber nur sagen, dass es keine Rechenaufgabe ist und man sein Leben eben nicht einfach so einkalkulieren bzw. manipulieren kann, wie der Einzelne es sich vorstellt. Es geht um eine höhere Weisheit. Das ist auch gut so, denn sonst wären wir wieder im Stil vom Faustrecht, wo der Stärkere Recht hat - solange er der Stärkere bleibt.
 
Vor allem wenn Du Dir vorstellst, was Deine Peiniger im nächsten Leben kriegen werden.
Oh! Oh! lieber nicht, denn das wäre ja dann Schadenfreude.
Nein, lieber nicht, denn gerad solche Gedanken schaffen wieder schlechtes Karma. Das Gegenmittel wäre eher Empathie, weil Du Dir nach dem Gesetz des Karmas nun auch vorstellen kannst, wie sehr sie später zu leiden haben.
 
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