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Glaubt ihr an Gott ?

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Glaubt ihr an Gott?


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Mich würde dabei aber schon noch interessieren, um was für Komplikationen es sich dabei gehandelt haben soll...

Außerdem, was sagt schon die Behandlung von 1.802 Patienten im Verhältnis zu allen anderen der Erdbevölkerung aus...

😕

Na, wie denn jetzt? Vorhin wurde doch behauptet, dass Gläubige gesünder seien und das wäre belegbar. Anhand von 1200 Beobachtungen. Und ob wir dem etwa widersprechen wollen, weil es uns nicht in den Kram passt.

Jetzt hab ich diese schöne Studie hier eingestellt, übrigens von Glaubensbefürwortern erstellt, und jetzt auf einmal zählen eure eigenen Argumente nicht mehr? Und wir reden von 1800 Beobachtungen, 600 mehr als die erstgenannte Untersuchung.
 
Hallo Rübe!

...
Jetzt hab ich diese schöne Studie hier eingestellt, übrigens von Glaubensbefürwortern erstellt, und jetzt auf einmal zählen eure eigenen Argumente nicht mehr? Und wir reden von 1800 Beobachtungen, 600 mehr als die erstgenannte Untersuchung.
Es war die Rede von 1200 Studien und nicht von der Personanzahl innerhalb einer einzigen Studie!

Ich denke, dass man Studien, die aus einer seriösen Quelle stammen, schon Beachtung schenken sollte. Seriöse Quellen sind für mich zB die Zeitschriften "Bild der Wissenschaft" oder "Spektrum der Wissenschaft". Aber selbst bei diesen Zeitschriften sollte man immer noch vorsichtig sein uns stets seinen gesunden Menschenverstand eingeschaltet haben.

Im übrigen finde ich das Argumentieren mit Studien wenig erfreulich. Im Mittelpunkt sollten die eigenen Erfahrungen stehen.
 
Für mich stellt sich so eine Frage sowieso nicht. Der Beter fühlt sich beim beten wohl, der Nichtbeter beim nichtbeten. Einfach und auch logisch. Ich glaube aber das der Nichtbeter mehr Zeit hat, vernünftiges zu tun. Denn die Zeit, die der andere mit beten rumbringt, steht dem Nichtbeter sozusagen zur freien Verfügung.
Obwohl: Mein Nachbar zum Beispiel behauptet das Ihm sein regelmäßiges beten gegen seine Schuppen geholfen hätte. Na ja, wenn er´s glaubt.
 
Nun gut, das war mir sowieso zweifelhaft. Beten funktioniert anders, sagte Soul. Man betet für die Allgemeinheit. Und da solltest Du Dich fragen, warum Dir ( mir leider auch ) die Haare ausgehen. Möglicherweise ist in Deiner Nachbarschaft jemand, der für Dich betet und gar nicht weiß, was er da anrichtet.
 
Nun gut, das war mir sowieso zweifelhaft. Beten funktioniert anders, sagte Soul. Man betet für die Allgemeinheit. Und da solltest Du Dich fragen, warum Dir ( mir leider auch ) die Haare ausgehen. Möglicherweise ist in Deiner Nachbarschaft jemand, der für Dich betet und gar nicht weiß, was er da anrichtet.

Er sorgt dafür, dass wir keine Schuppen haben und die Kosmetikindustrie und die Frisöre leiden.

So sieht man, dass Gott fern jeglichen kapitalistischen Gedankengutes ist. Wenn dieses nämlich hätte, dann hätten wir einen anarchistischen Haarwuchs (nach innen haben wir ihn wohl noch) und jede Menge Schuppen und müssten dies und das dagegen kaufen und alle Woche zum Frisör gehen.
 
Und Gott sprach - ein Unheil komme über Euch Nichtgläubige - eine große Plage wird Euch wiederfahren - ich sende Euch Schuppen und lasse sie über Euren Haupt verstreuen, so das ihr Erkennbar seit - für alle Gläubigen, verstehet es als Warnung.
 
@ Frank: Du hast recht, das hab ich falsch gelesen.
Dennoch, es kommt immer darauf an, wer diese Studien durchführt, welche Idee dahinter steht.

Hier was kurioses, zitiert von Rolf Degen, Psychologe und Wissenschaftsjournalist


Ebenso muss Es muss wohl der Schauder vor dem Unbegreiflichen gewesen sein, der bei den Redakteuren des angesehenen „British Medical Journal“ den Sinn für kritisches Denken blockierte. Anders lässt sich kaum erklären,wieso in der letzten Weihnachtsausgabe der „statistische Nachweis“ für den rückwirkenden Heileffekt des Gesundbetens erschien. Leonard Leibovici, ein israelischer Medizinprofessor,
hatte die Akten von über 3393 Blutvergiftungsfällen aus den Jahren von
1990 bis 1996 nach dem Zufallsprinzip in zwei Hälften aufgeteilt. Eine außenstehende Person bekam – im Jahre 2001! eine Liste mit den Vornamen der Patienten aus der „Interventionsgruppe“ vorgelegt, mit der Anweisung, ein kurzes Gebet für diese armen Seelen auszusprechen. Erst danach wurden die Patienten beiderGruppen nach statistisch relevanten Unterschieden in ihrem Krankheitsverlauf näher untersucht. Wie der geneigte Liebhaber der TVSerie „Akte X“ sicher längst ahnt, machte
sich die rückwirkende Fürbitte bezahlt: Die nachträgliche Auswertung ergab,
dass die mit Gebet Bedachten ihre Sepsis zwar nicht häufiger überlebt, aber weniger lange an Fieber gelitten hatten. Außerdem waren sie schneller wieder aus dem Krankenbett herausgekommen. Selbst wenn man ihre methodischen Schwächen wohlwollend beiseite lässt und davon absieht, dass in der Wissenschaft jede außerordentliche Behauptung auch einen außerordentlichen Beweis verlangt, weist die Studie fatale logische Bruchstellen auf. Wenn ihre Implikation zutrifft, ist der liebe Gott im pawlowschen
Sinne darauf konditioniert, sich für jede Gruppe ins Zeug zu legen, für die
überdurchschnittlich viele Gebete gesprochen werden – egal, wen es trifft. Tragen jetzt alle Menschen, die zufällig den gleichen Vornamen wie die Patienten auf der Liste tragen, einen unerbetenen Gesundheitsschub
davon?
Das Unerhörte an der neuen Studie, die sich in eine Serie ähnlicher Enthüllungen
einreiht, liegt darin, dass ein etabliertes Medizinjournal bei so geringem Anlass
das Handtuch vor dem magischen Denken wirft. Der statistische Unterschied zwischen Interventions- und Kontrollgruppe ist so marginal, dass er sich bei einer überschaubaren Zahl von Wiederholungen
allein durch Zufall einstellt. An eine Veröffentlichung, die alle bisherigen
Ansätze des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns sprengt, müssten doch
höhere Anforderungen gestellt werden! Aberglaube war früher einmal die Domäne
der geistig Minderbemittelten. Aber im Zuge der New-Age-Bewegung
und der Esoterik-Welle nimmt der Irrationalismus auch unter Gebildeten wieder zu. Das Beunruhigendste an dieser Entwicklung ist ihre „schizophrene“ Denkart: Prinzipien aus Logik und Wissenschaft
sind in den Köpfen widerspruchslos mit Geisterglaube und Magie gepaart.
Beten wir, dass diese Persönlichkeitsspaltung nicht weiter um sich greift!
Die Schein-Heilung
 
zum Thema Beten, Glauben und Gesundheit:

1) Ich denke nicht, dass Gläubige grundsätzlich gesünder sind als Atheisten. Ich denke aber, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der inneren Einstellung und dem Gesundwerden/bleiben (das ist ja auch mehrfach bewiesen worden, dass viele Krankheiten auch psychosomatisch bedingt sind).
Wenn also ein kranker Mensch etwas hat, dass ihn positiv denken lässt (und dass kann ein Glaube ja durchaus tun), dann wird es ihm besser gehen. Dieses positive Denken kann aber genausogut durch einen Partner oder eine andere Weltanschauung hervorgerufen werden. Es könnte natürlich sein, dass unter den getesteten Atheisten viele waren, die eine recht negative Weltanschauung haben (eh alles scheiße auf der Erde, nur Krieg und Leiden und ändern kann ich eh nix) - die ja so bei einem Gläubigen nicht auftreten dürften.
Ansonsten halte ich es mit Grundsatz: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

2) Was das beten angeht, muss ich zunächst mal Soul unterstützen. Beten ist kein Kuhhandel mit Gott nach dem Motto "mach mal". So funktioniert das nicht. Beten ist ein Gespräch mit Gott, eine Bitte. Die kann gewährleistet werden oder eben auch nicht. Und manchmal eben auch anders, als man sich das vorstellt.
Und manchmal reicht eben auch das Gebet aus, weil man Hoffnung daraus schöpft, wieder neuen Mut findet und dann wären wir wieder bei der psychosomatischen Komponente von oben.

3) Was diese Studien angeht mit dem Beten für eine Teilgruppe von Kranken (und völlig egal ob sie pro oder contra Glaube ausgeht) halte ich die für schlichtweg aussagelos. Warum?
a) ein Christ, der an den Sinn und die Kraft des Betens glaubt, würde wohl kaum nur für einen Teil der Gruppe beten und die anderen ins Unglück rennen lassen. Also frage ich mich ernsthaft, welche Beter sich auf sowas eingelassen haben? Ich halte das moralisch für äußerst bedenklich. Ich bete doch nicht, um Gott zu testen. Ich bete für die Menschen, die mir wichtig sind und denen ich ernsthaft helfen möchte. Ich halte es für sehr merkwürdig, solche Spielchen mit Krankheiten zu machen. Die Studie kann ja nur von Menschen gemacht sein, die nicht an die Kraft des Betens glauben, denn sonst hätten sie ja bewusst das Schicksal von Menschen aufs Spiel gesetzt. Oder eben von Menschen, die davon ausgehen, dass Gott eh schon alles richten wird...
Und irgendwie auch seltsam, für eine Nummer anonymer Menschen auf Befehl zu beten. Das läuft wieder in die Richtung "hey Gott, mach mal".

b) wie will man denn überprüfen, ob nicht sonst noch jemand gebetet hat? Vielleicht haben die Menschen in den anderen Gruppen Angehörige, Freunde, Bekannte, die sie in ein Gebet miteingeschlossen haben? Wie will man das denn ausschließen? ALLEN Angehörigen verbieten, zu beten??

c) Gott lässt sich nicht erpressen.
 
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