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Glaubt ihr an Gott ?

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Glaubt ihr an Gott?


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@ EU Frank

Und nicht zu vergessen, welches Windows er benutzt.
Ich habe ein solches Zählwerk/Statistik auf meiner Webseite.
 
Hallo mikenull!

@ EU Frank

Und nicht zu vergessen, welches Windows er benutzt.
Ich habe ein solches Zählwerk/Statistik auf meiner Webseite.
Ja richtig, Betriebssysteme werden auch erfasst. Ich glaube auch Internetseiten, von wo aus der Zugriff auf die HomePage startete.
 
@EuFrank:



Gottkonformes Handeln basiert auf einem selbstständigen Vernunftgebrauch und ist deshalb frei von jeglicher Unterwerfung unter eine Autorität.


darin liegt ein Widerspruch. Gott tritt ja klar als Autorität auf, stellt Gebote auf denen die Menschen folgen sollen (sonst droht Hölle etc.)
Er duldet keinerlei andere irdische oder himmlische oder sonstige Autoritäten neben sich ist also ein ziemlich patriarchischer despotischer Herrscher.
Durch dieses Grundkonzept wird es den Menschen unmöglich sich auf selbstständige Art und Weise gottkonform zu verhalten...ich denke eher es geht schon um Unterwerfung unter den Willen Gottes.
Zudem hat lt. Christen Gott ja alles erschaffen auch die Vernunft des Menschen und es ist somit auch von dieser Perspektive her ein Widerspruch von einem selbstständigen Vernunftgebrauch zu reden.
Viele in meinen Augen strenggläubige Christen hier wie Lena z.B bejahen ja auch das autoritätsgebundene für sich.....unterwerfen sich dem göttlichen Willen und fühlen sich offenbar sehr wohl darin....

Gemäß deiner oben zitierten Formel verhält sich somit ein Atheist, der aus selbständiger Vernunft heraus moralisch verhält automatisch gottkonform....also wozu braucht es dann den Gottglauben überhaupt?....gemäß deiner Formel führt sich der Glaube an Gott ja selber ad absurdum.
Glaube an irgendwas, an die menschliche Vernunft und Fähigkeit/Willen zur Moral..o.k. damit komme ich klar, aber Glaube aus Vernunft an Gott geht denn doch zu weit. Die Kopplung: Gott=Vernunft=Moral passt mir nicht..ich setze eher: Mensch=vernunft+moralbegabt und den Glauben an Gott auf ein Nebengleis auf das nicht jeder geraten muss.
Wir sind es traditionsgemäß zwar gewohnt ein Quantum an Moral durch den christlichen Glauben verpasst gekriegt zu haben (was ich jedoch für historischen Zufall halte..wäre es nicht das Christentum gewesen wäre es was anderes...denn die Vermittlung grundlegender Werte über eine höhere Instanz/Autorität halte ich für ein Anthroplogikum...menschliche Gesellschaften sind IMMER sozial-hierarchisch strukturiert) , aber das heißt noch lange nicht, dass eine Gewohnheit = Wahrheit ist.

Frei von jeglicher Unterwerfung unter eine Autorität ist eh reiner Idealismus und praktisch nicht umsetzbar. Es sei denn wir Menschen würden zu Monaden, alle jeder für sich auf einen Berg ziehen und selbständig klarkommen...funktioniert aber nicht. Und was mit dem Zarathustra-Prediger Nietzsche letzlich passiert ist ist ja bekannt: der Gute ist durchgedreht mit seinem Selbstständigkeitstripp, ihm ist seine etwas zu große Selbstständigkeit gar nicht gut bekommen. Ich denke man muss da irgendwie nen halbwegs vernünftigen bzw. vernunftgeleiteten Mittelweg finden. Die einen mit ihrem Glauben an Gott die anderen mit anderem Glauben (an die Wissenschaft oder menschliche Vernunft z.B) und andere wiederum mit ihrem Glauben an beides....😉

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Atheisten sind ja frei in ihren Gedanken: Sollte ich wieder Erwarten doch nach dem Leben einem Gott gegenüberstehen ( nicht ganz umsonst bin ich ein guter Hobby-Anwalt! ) werde ich einfach auf "überrascht" machen und meine Haltung im Leben zu rechtfertigen wissen.
Und ansonsten ist eines ja längst erwiesen: Atheisten düngen besser!
 
häää? also diese Düngerthese musst du mal näher erläutern mikenull.

Ist das sone Art Geschicht wie: ein Christ sagt: mich dünkt ich habe Gott gesehen und ein Atheist sagt: mich düngt ich habe mich verguckt und vor Schreck ist es dann in die Hose, bzw. daneben gegangen?...oder so? Die einen dünken also die anderen düngen...in diesem Sinne: allseits frohes Schaffen kann ich da nur sagen.😀😀

Allerdings ist mir ein guter Dinger immer noch lieber als Dünkel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie verhielten sich die Menschen,bevor durch die Gebote Gottes gelehrt wurde ,
wie man sich als Mensch zu verhalten hat ?

Man kannte keine Grenzen.
Denn staatliche Gesetze, welche erst durch die Gebote entstanden sind, gab es noch nicht.
Es gab Mord und Totschlag,aus geringstem Anlass.
Es wurden Götter angebetet, welche Menschenopfer forderten.

Beispiel ,der Sonnengott der Azteken wollte Menschenherzen in seinem Licht schlagen sehen.
Die Maya waren auch sehr kreativ.

In Notlagen gab es Kannibalismus.
Es wurden auch dem jeweiligen Gott gebrachte Menschenopfer nach der Opferung aufgefressen.

Wie würde es heute aussehen, hätte es diese Gebote/Gesetze nie gegeben ?
Wären wir von allein drauf gekommen ?

...........................................................................
Aus Wikipedia

Opferungen für Huitzilopochtli [Bearbeiten]


Huitzilopochtli war der Sonnen- und Kriegsgott der Azteken. Damit die Sonne täglich scheint, brachte man täglich Opfer dar. Die Opferung zu Ehren Huitzilopochtlis fand gewöhnlich auf der Plattform vor dem Schrein des Gottes auf dem Tempel statt. Der Templo Mayor (Großer Tempel), die bekannteste aztekische Pyramide, war Huitzilopochtli (und Tlaloc) geweiht. Das Opfer stieg, lediglich mit einem Lendentuch bekleidet und mit roten und weißen Längsstreifen bemalt, auf die Pyramide. Vier Priester hielten das Opfer an den Gliedmaßen fest und streckten ihn auf einen Steinblock aus. Dieser Steinblock (techcatl) war ca. 50 cm hoch und bestand aus (heiligem) Vulkangestein. Ein fünfter Priester nahm ein Steinmesser, führte einen schnellen Schnitt unterhalb des Brustkorbes durch. Mit der Hand griff er unter die Rippen in den Brustkorb hinein und zog das schlagende Herz heraus. Die Adern wurden mit der Klinge durchtrennt und das Herz der Sonne entgegengehalten. In einer Adlerschale wurde es abgelegt. Die Abbilder der Götter wurden anschließend mit dem warmen Blut getränkt. Es wird davon ausgegangen, dass die Körper der Geopferten die Tempeltreppe hinuntergestoßen und von den Menschen verzehrt wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
nö...VETO zu der etwas zu oberflächlichen These, dass ohne das Christentum früher alles schlimmer war! Vor Gott und Christentum gab es auch Strukturen und nicht überall nur reine Anarchie. Es gab dörfliche Gemeinschaften, Stadtstaaten oder größere Gebiete, die von Herrschern oder Schamanen beherrscht wurden...und ihre Untertanen auch genauso viel oder wenig ausgebeutet haben wie danach durch die Kirche.
Das Christentum hat damals ne gute und überzeugende Story geliefert (Versprechungen auf die die Menschen abfuhren...es heute noch tun...Erlösung etc) und bahnbrechenden ERfolg in Kombi mit staatlichen Herrschern. Als die Kirche dann zu herrschsüchtig wurde kam man irgendwann auf die Idee Staat und Kirche zu trennen damit beide ihre getrennten Herrschaftsbereiche hatten und sich nicht ständig in die Quere kamen.

Genau wie sogenannte archaische oder aktuell "primitivere" Kulturen hat auch das Christentum sich oft sehr primitiv verhalten....auch hier gab es zigmillionen Tote und Menschenofper, die durch die Inquisition, Glaubenskriege, Hexenverbrennungen, grausamsten Folterungen in Kirchenverliesen auf Veranlassung der obersten Gottesvertreter im Namen Gottes (Widerspruch war nie erkennbar!) hervorgebracht wurden.

Im Vergleich dazu war das was vorher bei den Atzteken an Quälereien und Toten gab eher ein Klacks..oder aber man muss zumindest Gleichstand zugeben.

Was die Notlagen angeht: auch hier in Europa wurde in Notlagen noch im letzten Jahrhundert von Christenmenschen und christlich indoktrinierten Menschen indirekter Mord an Kindern ausgeübt. Die Bauern haben oft männliche oder weibliche Kinder (je nach Nutzen und Wert des jeweiligen Geschlechts) sterben lassen, das knappe Essen eher an Kinder die ihnen mehr von Nutzen waren gegeben..das haben soziobiologische Studien bewiesen.

Menschen waren immer schon ob mit arachaischem Glauben oder christlichem Glauben immer in erster Linie praktisch orientiert, handeln zuerst nach dem Nutzen (auch das Christenkonzept mit Leben nach dem Tod ist nützlich aber nicht immer und zu jeder Zeit)...zuerst kam und kommt IMMER das Fressen und dann die Moral..das wird sich auch nicht ändern, so ist halt unsere Natur und die ist sehr mächtig. Nicht umsonst wurden wir zur erfolgreichsten Spezies dieses Planeten...nicht weil wir so moralisch waren/sind sondern eher weil wir Moral in günstigen Zeiten anwenden, aber neben der Moral auch wirtschaftlich-praktisch denken und in Sachen Ausbeutung der Natur nach wie vor sehr aggressiv vorgehen (vgl. Vernichtung der Regenwälder, von Millionen von Tieren und Menschen im Namen der Wirtschaft)

Die Grausamkeiten mögen früher direkter und brutaler ausgeführt worden sein, heute läuft das Ganze ggf. subtiler und komplexer aus. Auch heute bluten in der ganzen Welt zigmillionen Menschen unter brutalen Herrschern aus oder hierzulande etwas kultivierter nicht wortwörtlich sondern im übertragenen Sinne unter einem sehr harten und oft grausamen (und gar nicht christlich-moralischen) Wirtschaftssystem...das die Kirchen und Staatenoberhäupter, die Wirtschaftsbosse reicher aber viele Menschen sehr sehr arm und verzweifelt macht.

Und auch heute gibt es noch Mord und Totschlag ohne größeren Anlass....diese Phänomene sind zeitlos.
Und man sollte das christliche Konzept nicht zu leichtfertig auf einen hohen Sockel stellen.....sie hat unterm Strich genauso viele Vor- und Nachteile wie andere Glaubenssysteme (u.a. der mit Menschenopfern versehene Mehrgottglaube bei den Atzteken) Auch das Christentum hat im Laufe der Geschichte und fordert auch heute noch seine Opfer.

Tyra

P.S ich suche dann mal bei Gelegenheit der Foltermethoden der christlichen Inquisition raus...da gab es auch recht "hübsche" brutale Sachen...

Bitte also auf die wissenschaftlichen FAKTEN gucken, bevor hier bildzeitungsmäßig mit Kannibalen und Atzteken gearbeitet wird.
Was ist mit diesen kirchlichen aktuellen Missbrauchsgeschichten....wohl nicht wenige verklemmte Katholenpriester heucheln nach außen Ehe mit Gott, vögeln aber Kinder...anstatt mal vernünftiger mit dem natürlichen Sextrieb umzugehen, die menschliche Natur zu bejahen (Sex nicht zu verteufeln etc.) und legale Abhilfe (durch ERlaubnis das katholische Priester offiziell heiraten können etc.) zu schaffen oft so ein Murks...das nenne ich wahrhaft primitiv!
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Deichgräfin

Ích glaube, das Du da aber einiges verwechselst. Um Gesetze zu machen, die das Zusammenleben von Menschen regelt, bedarf es keinen Glauben.

Und dann erinnere ich mal an ein Bild aus der Bibel - die Religionsgeschichte ist ja sooooo human - das mir damals und heute zu schaffen macht.
Ein Haufen aufgeschichtetes Holz und darauf kniet ein halbnacktes Kind. Daneben steht der Vater ( Abraham ) mit dem Messer in der Hand und ist drauf und dran seinen Sohn zu opfern. Ich frage mich, ob er schächten wollte?

Kenner der Religion werden Dir aber sicherlich noch ganze ( und auch vollendete Beispiele ) nennen können, wo es mit dem Menschenopfer gut geklappt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist schon tatsächlich ein ziemlich unverständlicher Vorgang gewesen. Als Abraham den Isaak opfern sollte.
Zumindest für uns Menschen.
Ich denke da würde mein Gehorsam dann doch aufhören, und ich würde annehmen ich hätte wohl doch was falsch
verstanden 🙄😕 Man würde heut zu Tage sicher annehmen, das Isaak von der ganzen Prozedur ein Trauma zurück behalten hat.

Trotzdem muß man ja sagen, das Gott ja niemals zugelassen hätte, das Abraham seinen Sohn schlachtet.
Er wollte ihn nur prüfen ob er bereit ist in allem zu gehorchen und seinen Verheißungen zu glauben.
An irgent einer anderen Stelle steht, Isaak wußte das Gott selbst Tote auferwecken kann ( klingt natürlich auch makaber)
Abraham wußte weiter das aus dem Samen seines Sohnes Isaak ganze Völker hervor kommen sollten.
Er wußte also das Gott in irgent einer Art und Weise eingreifen würde.Das sein Sohn wie auch immer am Leben bliebe.
 
Zuletzt bearbeitet:
zum Kannibalismus nochmals das hier:

Kannibalismus ? Wikipedia

da steht dass Kannibalismus auch durch Kreuzritter bei einer Belagerung passiert ist...wenn's nix anderes zu beißen gibt als den Feind (oder maßgeblichen Feind) schlägt jeder Mensch wohl manchmal die Moral in den Wind und seine Zähne in das Fleisch seiner Artgenossen...gemäß der Formel: zunächst geht es ums Fressen (Überleben) dann die Moral.

Und was Gott angeht: lt. AT hat der zigmillionen Menschen und Tiere bei der Sintflut absaufen lassen. Das stellt an sich einzelne Schlachterszenarien (zum Zweck den Gehorsam zu beweisen) in den Schatten.
 
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