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Glaubt ihr an Gott ?

  • Starter*in Starter*in Firestormx34
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    gott

Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das Thomas-Evangelium - erst 1945 aufgefunden - lässt sich im Internet nachlesen.

Im Stern 52/2007 war ein grosser Artikel über die Entstehung der Bibel - trotzdem unvollständig recherchiert. Ein gewisser Hieronymus hat im 4.Jahrhundert, als das Christentum römische Staatsreligion geworden war, die Bibeltexte zusammengetragen und einiges als apokryph eingestuft, was in der Bibel dann nicht mehr auftauchte. Die Bibelfassung von Hieronymus, die Vulgata, diente Luther dann als Übersetzungsvorlage ins Deutsche. Ich zitiere mal einen Satz aus dem Stern: "In der Vorrede, die sein fertiges Werk einleitet, klagt Hieronymus, dass es mindestens so viele Evangelien gebe wie Handschriften."
Auch der Satz "Auch für die Schriften des Neuen Testamentes rangen die Gläubigen des 1. und 2. Jahrhunderts um Erleuchtung, welche Texte von Gott inspiriert und welche ihre Existenz schlichter Frömmigkeit verdankten" besagt einiges. Origenes war so ein Zeitgenosse, der z.B. die Wiedergeburt vertrat, und diese Ansicht ist später - auf dem Konzil von 556 - mit dem Bann belegt worden. Kaiser Justinian hatte damals den Papst gezwungen, den Gedanken der Wiedergeburt aus der Bibel zu tilgen und mit dem Bannfluch zu versehen.

Jedenfalls hat viel viel Uneinigkeit geherrscht über das, was wir als Neues Testament kennen.


Peter
 
AW: Glaubt ihr an Gott?

Nein.
Denn wenn es da oben irgendetwas geben würde was diese bezeichnung tragen darf-dann würde ich denjenigen erschießen!
warum?
weil er all das leid was ich ertragen mußte nicht verhindert hat.
 
AW: Glaubt ihr an Gott?

Nein.

Aber ich glaube ja auch nicht an den Osterhasen oder Weihnachtsmann.

Ich glaube an Wissenschaft und Technologie.
 
AW: Glaubt ihr an Gott?

Fand es sehr seltsam wie aus einen Therad plötzlich zwei wurden,
daher bin ich sehr gespannt wie diese Umfrage ausgeht!

Lg. Hexe75!


Ich glaube nicht, dass irgend jemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt oder dass es einen gibt.

Demzufolge, schwankt der Glaube, weil er von inneren Stimmungen, dem Aufwachsen und anderen Menschen und ihrem Verhalten, falls sie an den selben Gott glauben, mit abhängig ist, wenn das auch laut den Glaubensbüchern nicht so sein sollte.

Sigi
 
AW: Glaubt ihr an Gott?

Wie schon Ratlos 200 gesagt hat....wenn es einen gott geben sollte gehört er bestraft....

Es gibt so viel leute die leiden...klar sind manche selber schuld bei manchen sachen...andere werden von anderen ins leid getragen...wiederum andere können aber gar nichts und sind mit ihren leiden aufgewachsen....

Ich glaub nicht an gott....es ist einfach irgendwann die welt enstanden...und ich hoff das sie auch bald wieder untergeht oder wenigens ich verschwinden kann
 
oh mein Gott schon wieder so ein thread...ich weiss nicht ob ich bereits hier meinen Senf dazu gegeben habe, also sage ich (ggf. erneut) nein ich glaube nicht an Gott sondern bin eher buddhistisch-atheistisch ausgelegt.
Grundsätzlich habe ich jedoch nix gegen Gottglauben solange die Gottgläubigen nicht zu missionarisch drauf sind oder überzeugt sind die besseren Menschen zu sein.

Betr. des Leidens: in einem anderen thread (Allgemeine Diskussion über Gott und die Welt) gab es nen Link zu einem Interview von buddhistischen Mönchen/Lehrern die über Karma sprachen.
Viele Menschen legen Leiden als Schuld ihrer Umwelt aus, oder eines gottgegebenen Willens od.ä. aber imgrunde liegt es an ihrem Karma, dass ihre Umwelt so reagiert, dass sie leiden...denn die Umwelt gibt gerne, was man erwartet und wenn das Karma schiefhängt dann geht allet schief was schiefgehen muss.
Karma ist im Buddhismus die Schuld die hinter unserem Tun bleibt, unerledigter Kram, die durstige Spur die wir durch unser Leben ziehen weil wir der Gegenwart was schuldig geblieben sind.
Wir sind Architekten unseres Lebens und keine wehrlosen Opfer eines Gotteswillen (oder Menschen, die uns leid antun) sondern voll verantwortlich für das was wir erleben.
Unser Karma zieht Leid an und die Umgebung gibt uns gerne davon
......so hat der Buddhist das ausgedrückt und ich finde es zutreffend.
Diese buddhistische Auffassung von Leid sollten sich Gewaltopfer etc. mal näher angucken und anfangen selber Architekten ihres Lebens zu werden, also ihr Karma aufzumöbeln, damit sie weniger leiden müssen....die volle Verantwortung übernehmen, anstatt rumzusitzen und zu jammern und auf Gott oder die Welt zu schimpfen, weil sie leiden.
Und wenn an dieser Stelle das Argument kommt, dass oft unschuldige Kinder (unschuldige Kids gibt es lt. Buddhismus nicht..sie haben dann irgendwoher schlechtes Karma geerbt und müssen gucken damit fertig zu werden) in Familien leiden müssen, missbraucht und geschlagen werden..das liegt dann am miesen Karma ihrer Eltern, aber an sich erwacht auch der kindliche Geist irgendwann..spätestens in der Pubertät und vermag sich zu lösen....viele lösen sich jedoch nicht sondern haften an, manchmal ein Leben lang da sie ihr Selbst zu sehr mit Leid identifizieren und auch nicht bereits sind ihre Eigenverantwortung zu erkennen und zu erfüllen, also immer nur re-agieren anstatt als Architekten ihres Lebens zu agieren.

Generell bringt eine Diskussion darüber ob es einen Gott (oder mehrere Götter) gibt wenig. Gott kann man nicht beweisen und an sich ist es in Ordnung wenn einige Menschen einen Gott brauchen um beruhigter schlafen zu können und somit beruhigter der Gewissheit ihrer Endlichkeit (Tod) begegnen können. Sofern Gottgläubige nicht zu anmaßend werden und zu missionarisch drauf kommen (oft aus der Angst heraus, dass Gott nur real ist wenn alle Menschen an ihn glauben = sone Art Uniformitätszwangsverhalten) und Atheisten im gleichen Maße achten wie sich selber finde ich alles in Ordnung.

Glaube an und für sich ist typisch menschlich, jeder Mensch (auch Atheisten) glaubt an irgendetwas, manche an Gott, manche an ihre Stärke und Werte oder an die Wissenschaft etc....Glaube und Wissen sollten jedoch streng getrennt werden..wie bereits Kant sagte kann man Gott nie beweisen und sollte Beweise generell aus Glaubensdingen raushalten, da Beweise einzig in den Bereich der Wissenschaft gehören..und dabei sollte man denn auch bleiben.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, Gott kann man nicht beweisen. Warum?
Warum läßt sich Gott nicht beweisen?
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Es gibt Gott, aber er zeigt sich niemanden. Warum? Einzige Erklärung: Er hat kein Intersse an den Menschen. Warum betet ihn dann jemand trotzdem an?
Zweite Möglichkeit: Es gibt keinen Gott.
 
Ich glaube auch an Gott , aber in ganz anderer Weise nicht wie viele Menschen seither versucht haben den Glauben anderer Menschen und die Angst davor für sich zu nutzen . In der vergangen Geschichte hat so mancher Kirchenfürst den Glauben genutzt um seine Untertanen in schach zu halten . Die Glaubenskriege können eine Menge darüber erzählen . Im Namen eines Gottes werden heute immer noch Menschen gefoltert und ermordet .
 
auch in der heutigen Geschichte wird Gottglauben für allet mögliche genutzt..im Islam für aktuelle Attentate z.B. Und auch heute deckelt das Christentum in organisierter Form, sprich die Kirche insbesondere die katholiche Kirche die Rolle der Frau oder mischt sich ein wenn es ums Privatleben und Sex geht, Verhütung oder Abtreibung etc.

Warum es keinen Gottesbeweis gibt? Ganz einfach: hier geht es um Übersinnliches, also nicht durch unsere Sinne erfaßbares und nur was ich mit meinen Sinnen erfassen kann, kann ich auch beweisen (Naturphänomene etc.) aber Übersinnliches niemals.

Ein Pantheist würde an sich so argumentieren: Gott zeigt sich in allen Lebewesen und allen Dingen dieser Welt..ist also sichtbar und dann?
 
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