Hallo Sori,
Hier glauben viele an die Wissenschaft. Was WISST ihr den wirklich? Seid ihr sicher, dass Euch nicht nur was vorgegaukelt wird von den Medien? Habt ihr das alles selbst überprüft??? Wart ihr auf dem Mond und wisst, wie es dort aussieht und das tatsächlich jemand dort oben war? Habt ihr alle Physik, Chemie und Biologie studiert und selbst erfahren, dass das alles so stimmt, was uns erzählt wird? Oder verlasst ihr Euch vielleicht auf Dinge, die andere Euch sagen?
Ich denke, dass du zwar Recht hast, mit dem was du schreibst - aber ich denke auch, dass die Fragen nicht richtig gestellt sind.
Du hast Recht, dass viele Menschen an Wissenschaft glauben. Aber es ist ein Irrtum dieser Menschen, wenn sie Wissenschaft als Religionsersatz benutzen. Es werden dabei zwei Dinge durcheinandergeworfen, die sich nicht ersetzen können.
Die Wissenschaft versucht Naturgesetze zu verstehen. Kein Wissenschaftler kann mehr tun als zu beobachten, zu beschreiben und versuchen zu verstehen.
Da man inzwischen einige Naturgesetze recht gut verstanden hat, kann man zum Mond fliegen. Aber die Technik mit der man zum Mond fliegt, beruht auf dem Verständniss der Naturgesetze - man kann mit Technik keine Naturgesetze herstellen.
Wissenschaft hat darum nichts damit zu tun, ob es einen Gott gibt oder nicht. So wie du schreibst: Das eine hat mit Wissen zu tun - das andere mit Glauben. Die beiden Dinge durcheinander zu bringen, ist dieser Irrtum.
Im Gegenteil, ist es für viele Wissenschaftler faszinierend zu sehen, wie die Welt im Großen und im Kleinen nach den gleichen Mustern funktioniert. Das zum Beispiel Mineralien in einem Vulkan nach den gleichen Prinzipien wachsen, wie Bäume in einem Wald. Oder, dass man in den kilometerhohen Bergen des Himalaya die gleichen Strukturen sieht, wie man sie in einem kleinen Sandkorn nur unter dem Mikroskop sehen kann. Das in einer Dachrinne das gleiche pasiert, wie im Nildelta. Oder dass die Modelle der heutigen Quantenphysiker den Theorien der Philosophen von vor 2000 Jahren ählich sind.
Kein vernünftiger Wissenschaftler wird sich als mehr sehen, als einen Beobachter. Das Wissenschaft und die Existenz eines Gottes sich irgendwie gegenseitig ausschließen, ist ein Irrtum. Im Gegenteil ist es jedem vernünftigen Wissenschaftler klar, dass jede Technik, jeder Gedanke und auch er selbst nur nach den Naturgesetzen funktioniert - und er sich darum nie über die Naturgesetze oder ausserhalb der Natur stellen kann. Darum Dr. House, wird es auch auf viele Fragen nie eine rationale Antwort geben. Will man trotzdem Antworten, muss man sich über die rationale Ebene hinaus bewegen.
Wenn nun jemand behauptet, Gott hätte die Erde vor 6000 Jahren geschaffen - dann ist das falsch. Aber es wäre eine falsche Annahme eines Menschen - nicht ein Beweis, dass es keinen Gott gibt. Naheliegend wäre ja eher die Frage, wer die Naturgesetze geschaffen hat, nach denen unsere Erde entstanden ist.