Die Trennung materielle Welt -geistige Welt ist nur Denkkategorie und entspricht nicht der Realität einer dass aus anderem Blickwinkel betrachtet nur sowas wie Energiemuster besteht und einem Mischmasch aus Unerklärlichem.
Naja Unvergänglichkeit - Vergänglichkeit sind ebenfalls menschliche Unterscheidungsdifferenzierung.
Die Physik streitet noch darüber ob es Unvergänglichkeit gibt....ich denke aus gewissem Blickwinkel gibt es gar nix außer SEIN so wie es jeweils ne Weile lang ist.
An sich ist auch das Materielle unvergänglich....die verdichtete Energie löst sich ja auch wieder auf...so wie Glas fließt und zerfließt und eines Tages zu Staub zerfällt und die Miniatömchen in anderen energetischen Bahnen weiterfließt etc...ALLES eine große Wabersoße.
Das hat aber allenfalls im übertragenen Sinn was zu tun mit Mythen von fallenden Tassen und seherisch veranlagten Omas.
Fallende Blätter oder Tassen oder Soldaten...alles vergänglich und auch unsterblich auf gewisse Art und Weise.
Allerdings halte ich das Ich (Ichbewusstsein etc.) nicht für unsterblich, da es nicht so wichtig ist im Kreislauf des Lebens. Viele Religionskonzepte sprechen von unsterblicher Seele und viele Menschen gehen von Unsterblichkeit ihres Ichstandes dabei aus. Seelen sind ja an sich ichbefreit also NICHTS als reine Energie die in der großen Wabersoße des energetischen Seins mit rumschwimmt....munter wie ein Fisch im Wasser.
Auch das Denken in menschlichen Kategorien erlischt...oder insgesamt alles Denken verschwindet...da ist nix mehr als wabern und kosmisches Driften....DAS finde ich köstlich und beruhigend.
Ich vermute mal stark, dass die zum Todeszeitpunkt sich modifizierenden Energiemuster gar kein Interesse dran haben an ihrer alten Entität an zu haften und weg fließen. Und fertig. Und unabhängig davon kann natürlich ein Lebendenergiemuster, sprich das Gehirn eines lebenden Hinterbliebenen eine Geschichte entwickeln um Erinnerung an ein gewesenes Energiemuster zu halten und um die Bindung posthum zu erhalten...
Es dürfte eher aus dem Innenbereich eines lebenden Energiekonzepts Mensch, sprich Ergebnis eines Hirns sein einen gewissen Glauben zu konzipieren, der davon ausgeht, dass ein Toter (also Energie von woandersher) Verbindung zu ihm aufnehmen will. Ich denke kein Ich ist so mächtig oder so wichtig so viel Tamtam WIRKLICH hin zu kriegen. Und den Kosmos interessiert es letztlich wenig..seiner Wahrnehmung nach existieren weder Angst noch Gefühle oder sowas...es gibt nur reine Energie die fließt, die im energetischen Umfeld unseres Planetensystems ne zeitlang gebunden ist in Menschenkörper z,.B und dann (aus welchen Gründen ist letztlich gleich-gültig) auch wieder raustreten und weiter wandern....eher ziellos und zufallsbestimmt etc.
Das sehr ichzentrierte Christentumskonzept oder andere Anthropozentrika (Teleologie etc.) und Vorstellungen Menschen generell oder ich als Einzelperson sei sooo wichtig dass ich Zeichen für dies oder das geliefert kriege etc und es auf alle Fragen ne Antwort gibt etc. finde ich ein wenig überkandidelt und zu stark ichbehaftet. Das ist jedoch weder gut noch schlecht sondern einfach meine Meinung.
Mein Glaube geht eher dahingehend dass Menschen einmal kosmische Herkunft haben...also ihre Seele als kosmisches Energiemuster eingebettet in eine menschliche Herkunft eine zeitlang in menschlicher Umgebung gebunden ist und dann wieder zurück in den kosmischen Schmelztiegel fließt.
Einige (Buddhisten z.B) glauben dass je nach Entwicklungsstand der Seele, sprich je nach Ichbehaftetheit z.B dieses Energiemuster dann mehr hier auf der Erde bleibt und solange menschliche Zyklen durchläuft bis sie irgendwann gelöst von Ichbehaftetheit weiter hinausschießt weg von der Erde und damit weg von neuen Inkarnationen etc und rein ins Zentrum des Kosmos, sprich Nirwana etc...
http://www.rodiehr.de/e_02_matrix_der_seele.htm
hier so ein Modell.
Ich persönlich gehe eher davon aus dass dieses Modell auf der menschlichen Wahrnehmung von Unterschieden geistiger Konzepte unter den Menschen beruht......und fertig. Wenn man darüber hinaus wieder ein Entwicklungskonzept rein setzt sagt das wenig über die kosmische Wirklichkeit oder eine höhere Wahrheit od.ä. sondern lediglich was über Menschen, die gewisse Phänomene ihrer menschlichen Umwelt auf gewisse Weise interpretieren.
Aber o.k. Entwicklungsmodelle haben natürlich auch im menschlichen Leben ne gewisse regulierende Grundfunktion, nämlich die, dass Menschen sich bemühen im Rahmen ihrer Möglichkeiten (die sich im Modell in der Spannbreite der Stufen zeigen) zu entwickeln und insofern hat es natürlich auch seinen Sinn und Zweck im Rahmen des menschlichen Kontextes.
Unter bestimmten physikalischen Bedingungen bilden sich halt immer wieder ähnliche Muster....mehr nicht, aber auch nicht weniger
😉