@ Rhenus, Little Cat: Dass es ein Universum, eine Erde
und Leben gibt, scheint mir schon Faszination genug.
Dazu braucht man das Geheimnis des Urknalls gar nicht
unbedingt - wobei ja überhaupt nicht klar ist, ob der für
den Anfang steht (wie Rhenus geschrieben hat). Unser
Universum könnte auch einfach eine Blase auf einer
Ursuppe sein, die aus einem Ur-Urknall entstanden ist.
Ja, gut das glaube ich auch, doch weil es da um unheimlich große Zeitspannen geht, die Menschen kaum verstehen können, habe ich die argumentative Zeitlupe gewählt.
Also, du hast Recht!
Zudem glaube ich an eine feste Konstante, dass sich alles sättigen oder ausgleichen will.
Ähnlich des Pendels an einer Uhr, die zwar große Masse bewegt (Pendel), jedoch dazu nur eine minimalste Kraft (Federzug) benötigt. Es gibt aber Extreme wie beim Pendel, die sich aber stetig ändern.
Oder das Universum ist "schon immer" da und "atmet"
beständig zwischen Ausdehnung und Schrumpfung. Es
gibt Physiker, die das für denkbar halten.
Das widerspricht einer Analogie. Ich denke, wir müssen uns als Menschen bewusst sein, dass sehr große Zeiträume nicht erfassbar sind, wir sprechen dann von einer Unendlichkeit, die jedoch nicht sein kann.
Ich bleibe lieber bei meinem Pendelvergleich, dass es sein kann, dass wir deshalb kein Anfang und Ende sehen, weil sich alles wie beim Film "Und täglich grüßt das Murmeltier!" In Endlosschleifen bewegt...
Und Menschen eben, die sich nicht eingestehen wollen, dass uns ein Blickwinkel, vielleicht sogar eine Dimension fehlt, da denke ich an die Relativitätstheorie. Schließen diesen Gedanken mit dem Vorhandensein eines Gottes ab.
Das ist jedoch ein Notprogramm des Denkens, damit man zu einer Entscheidung kommen kann.
Denn Ungewissheit ist dem Menschen ein Graus.
Und dann noch
die Schwarze Materie und die Schwarze Energie, dazu das
Wunder des Gehirns, vor allem des menschlichen mit den
darin enthaltenen Fähigkeiten, die alle aus einer Eizelle
und einem Spermium entstanden sind, auch die DNA ...
dagegen ist die Vorstellung einer wiederholten Verkörperung
von intelligentem Geist (also die hier diskutierte "Wieder-
geburt") fast schon eine Lapalie
Richtig!
Und so lange jemand "Gott" sagt oder denkt, "gibt" es ihn
bzw. sie auch, da ja das subjektive Erleben nach Karl
Popper ebenso Teil der Wirklichkeit ist wie die objektiv
erkennbaren Phänomene. Und wie Paul Watzlawick so
treffend sagte: Wirklich ist, was eine ausreichend große
Zahl von Menschen für wirklich hält.
Aber danke für die anregende Diskussion!